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Meldungen aus der Straßenbauverwaltung
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Hessens sympathische Baustellen - neue Kinder-Plakatserie
(HSVV 28.09.2010) „Was wird denn hier gebaut und wie lange dauert das?“, sind Fragen die nicht nur von Kindern gestellt werden, aber durchaus von ihnen beantwortet werden können. Mit fröhlichen Kindergesichtern werden künftig die Autofahrer nicht nur auf Autobahnen, sondern auch auf Bundes-, Landes, und Kreisstraßen über die Art und die Dauer der vorzufindenden Baustelle informiert. Eine entsprechende neue Plakatserie stellte der Hessische Verkehrsminister Dieter Posch am Dienstag in Wiesbaden vor.
„Baustellen beeinträchtigen zwar kurzfristig den Verkehr, sie sichern jedoch langfristig die Mobilität in unserem Land", erklärte Posch. „Die neuen `kleinen´ Sympathieträger, die mit Warnweste und Sicherheitshelm künftig auf temporäre Maßnahmen aufmerksam machen, sollen helfen, den zwingend erforderlichen Arbeiten auf der Straße auch einmal mit einem verständnisvollen Lächeln zu begegnen."
In Anlehnung an die 2001 gestartete hessische Standort-Kampagne setzt die Hessische Straßen- und Verkehrsverwaltung bereits seit 2006 die Hessen-Kinder-Plakate auf Autobahnen ein. Jetzt informieren Kinder-Plakate wie „Achtung, Vollsperrung!" oder „Fahrbahnerneuerung. Vorsichtig fahren!" auch Autofahrer im sekundären Straßennetz. „Die überaus positive Resonanz aus der Bevölkerung auf bisherige Plakate hat uns ermutigt, die Kinder-Serie auszuweiten. Unsere `sympathischen Baustellen´ tragen – bei allen Unannehmlichkeiten - dazu bei, das Fahrverhalten und somit die Verkehrssicherheit positiv zu beeinflussen", beschreibt Posch den Effekt der Schilder.
Hessens Bürger stehen auf die HSVV-Kids: Dass zeigen nicht zuletzt die über 400 Bewerbungen für das Amt als „kleiner" Botschafter für Hessens Straßen. Die Hessische Straßen- und Verkehrsverwaltung hatte im Rahmen des Hessentages 2009 einen Fotowettbewerb ausgerufen. Die zwei Gewinner sind die neuen Gesichter der aktuellen Plakatserie.
Erster Einsatz der neuen Schilderserie im Streckennetz: Ab 28.09. informieren die neuen Hessen-Kinder bei Bad Homburg über die Vollsperrung der Zeppelinstraße / L 3003 wegen Brückenneubau an der S-Bahn-Linie 5. Die Maßnahme startet am 14.10.2010 und wird voraussichtlich bis 14.05.2011 andauern.
Weitere Informationen unter www.verkehr.hessen.de
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Der neue Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und die Parlamentarischen Staatssekretäre, von links: Jan Mücke (PSts), Dr. Andreas Scheuer (PStS), Bundesminister Dr. Peter Ramsauer, Enak Ferlemann (PSts)
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Verkehrsministerium: Ramsauer wechselt Leitungsspitze fast komplett aus
(ARCD 10. Dezember 2009) Bundesverkehrs- und Bauminister Peter Ramsauer (CSU) hat nun alle Staatssekretäre für die kommende Legislaturperiode benannt. Neu hinzugekommen als beamteter Staatssekretär ist zuletzt Rainer Bomba, bislang Chef der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit. Er ist für die Bereiche Straßenbau, Bauwesen und Bauwirtschaft, Stadtentwicklung und Wohnen sowie für die Grundsatzabteilung zuständig. Als weiterer beamteter Staatssekretär zeichnet Prof. Klaus-Dieter Scheurle für die Zentralabteilung, die Eisenbahnpolitik, Luft- und Raumfahrt, Wasserstraßen und Schifffahrt sowie den Straßenverkehr verantwortlich. Als Parlamentarische Staatssekretäre hatte Ramsauer, wie vom Auto- und Reiseclub Deutschland (ARCD) bereits berichtet, die Bundestagsabgeordneten Enak Ferlemann (CDU), Jan Mücke (FDP) und Dr. Andreas Scheuer (CSU) berufen. Der neue Ressortchef hat damit nicht nur alle Staatssekretäre ausgewechselt, sondern auch nahezu alle politischen Beamten aus der Zeit seines Vorgängers Wolfgang Tiefensee (SPD) in den einstweiligen Ruhestand versetzt. Geblieben ist lediglich Josef Kunz, Leiter des Bereichs Straßenbau, der im nächsten Frühjahr in Pension gehen wird. Nachfolger wird dann der eben erst als Unterabteilungsleiter neu bestellte Michael Odenwald. Der Jurist war bereits früher im Ministerium in verschiedenen Funktionen tätig. In den zurückliegenden Jahren arbeitete er als Geschäftsführer der verkehrspolitischen Arbeitsgruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. In der neu bezeichneten Abteilung „Landverkehr“ sind die beiden Verkehrsträger Bahn und Straße zusammengefasst. Sie wird künftig von Hans-Martin Harting angeführt. Harting war zuletzt als Unterabteilungsleiter für den Bereich Eisenbahnen zuständig. Über einen ähnlichen Aufstieg kann sich Reinhard Klingen freuen, der die Führung der Abteilung Wasserstraße und Schifffahrt übernimmt. Für eine Überraschung sorgte Ramsauer mit der Berufung von Veit Steinle zum neuen Leiter der Grundsatzabteilung „A“. Steinle war in den vergangenen rund zehn Jahren in verschiedenen Funktionen der baden-württembergischen Landesverwaltung in Stuttgart und Berlin tätig. Der gebürtige Freiburger führte von 1993 bis 1998 den Leitungsstab des früheren Bundesverkehrsministers Matthias Wissman (CDU), heute Präsident des Verbandes der Deutschen Automobilindustrie (VDA). Insofern kommen „altbekannte Hasen“ der politischen Verkehrsszene, zum Teil noch aus der Ära Helmut Kohl stammend, nach durch Regierungswechsel bedingten Ausflügen wieder zurück in regierungsnahe Wirkungsstätten mit höheren Besoldungsgruppen. Insgesamt sieht der ARCD unter Ramsauer einen verstärkten Fokus auf die Infrastrukturbelange der alten Bundesländer und eine noch mehr an wirtschaftlichen Interessen orientierte Verkehrspolitik für die Jahre der 17. Legislaturperiode voraus. Der Club fordert, dass dabei die Interessen der Autofahrer als Hauptfinanziers der Verkehrsinfrastruktur nicht in die Defensive geraten.
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Käpt'n Blaubär zu Besuch bei Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer
Neue Verkehrsfibel für Kinder: Beginn des Wettbewerbs "Das dickste Buch der Welt"
(BMVBS 28.01.2010) Mit einem Fest für Kinder hat Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer heute das neue Heft "Käpt'n Blaubärs fantastische Verkehrsfibel" vorgestellt. In der Broschüre, die das Ministerium jährlich herausgibt, erklären "Käpt'n Blaubär" und sein Leichtmatrose "Hein Blöd" die wichtigsten Verkehrs- regeln. Kindern im Vor- und Grundschulalter werden die Inhalte über lustige Geschichten und Spiele vermittelt
Ramsauer: "Ich bin sehr froh, dass die Zahl der Verkehrsunfälle, an denen Kinder beteiligt sind, immer weiter zurückgeht. Käpt'n Blaubär trägt mit seinen lustigen Geschichten sicher dazu bei, dass Kinder besser darüber Bescheid wissen, wie sie sich vor den Gefahren im Verkehr schützen." Die neue Verkehrsfibel enthält neben Geschichten, Spielen und kniffligen Rätseln auch den Aufruf zu einem einmaligen Preisausschreiben. Grundschul- und Kindergartenkinder sollen Geschichten schreiben oder Bilder zu bestimmten Begriffen zum Thema Straßenverkehr malen und einreichen. Mit dem Wettbewerb soll "Das dickste Buch der Welt" geschaffen werden.
Ramsauer: "Das dickste Buch der Welt, das Ihr schaffen sollt, ist mehr als ein sportlicher Rekord. Im Ministerium freuen wir uns schon auf Eure Geschichten. Wir werden sie lesen und das, was Ihr geschrieben habt, gründlich auswerten. So erfahren wir, was für Euch im Straßenverkehr wichtig ist und wo Ihr die Gefahren seht. Wenn wir das wissen, können wir noch mehr für Eure Sicherheit im Straßenverkehr tun." Als Gewinner der Wettbewerbsaktion bekommt eine Schule oder ein Kindergarten Spiel- und Sportgeräte im Wert von 10.000 Euro.
Ramsauer: "Für jedes Kind, das mitmacht, gibt es eine Belohnung. Jeder kleine Autor oder Maler bekommt eine ganz persönliche Urkunde." Die Broschüre hat eine Auflage von 4,5 Millionen Exemplaren und wird an alle Grundschulen und Kindergärten kostenlos verteilt. Die Aktion wird unterstützt von mehreren großen Buchverlagen und der Stiftung Lesen. Deren Ziel ist es, Kinder schon früh an das Buch als Kulturgut heranzuführen
Käpt'n Blaubär - Die phantastische Verkehrsfibel http://www.bmvbs.de/-,302.1013256/Dokument.htm
Hier können Sie das Heft kostenlos bestellen: Verkehrssicherheit http://www.bmvbs.de/-,2835/Dokument.htm
Alles über den Rekordversuch http://www.dickesbuch.de
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Am 17. Dezember 2009 fand die Auftaktveranstaltung zum EU-Forschungsprojekt SeRoN statt, das von einem europäischen Konsortium bearbeitet wird (Foto: BASt).
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EU-Projekt SeRoN gestartet
(BASt 14.01.2010) Am 17. Dezember 2009 fand in der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) die Auftaktveranstaltung zum europäischen Forschungsprojekt SeRoN (Security of Road Transport Networks) statt. Im Mittelpunkt des Projekts steht die zivile Sicherheit der Straßeninfrastruktur.
Zusammen mit Partnern aus Österreich, der Schweiz, Belgien, Dänemark, Großbritannien und Deutschland entwickelt die BASt eine Methodik zur Analyse und Bewertung von Straßennetzen und der darin enthaltenen Straßeninfrastrukturelemente im Hinblick auf ihre Sensibilität bei möglichen außergewöhnlichen Schadensereignissen. Es werden regionale und überregionale Auswirkungen analysiert, die sich durch etwaige längerfristige Einschränkungen im Straßennetz ergeben können. Basierend auf den gewonnen Erkenntnissen wird eine Wissensdatenbank erstellt. Straßennetzbetreiber oder -eigentümer werden damit in die Lage versetzt, zukünftig die für sie kostenwirksamsten und sinnvollsten Maßnahmen zur Gewährleistung der Verfügbarkeit des Straßennetzes ableiten zu können. Das Projekt wird im Rahmen des 7. Rahmenprogramms der Europäischen Union gefördert und durch die PTV Planung Transport Verkehr AG mit Sitz in Karlsruhe geleitet. Die Projektlaufzeit beträgt etwa drei Jahre.
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400 neue Lkw-Parkplätze auf bayerischen Autohöfen - erfolgreiche Initiative des Freistaats und der VEDA
(BSI 14.01.2010) "Wir brauchen auf unseren Autobahnen dringend mehr Lkw-Parkplätze, um den Lkw-Fahrern die notwendigen Ruhezeiten zu ermöglichen. Durch den sehr kurzfristigen Bau von 400 neuen Stellplätzen haben sich die Autohöfe als verlässlicher Partner erwiesen und einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung des Lkw-Stellplatzangebots geleistet", betonte Innenminister Joachim Herrmann heute auf dem Autohof in Wernberg-Köblitz. Schon vor 2008 hat die bayerische Straßenbauverwaltung rund 1.200 zusätzliche Stellplätze für Lkws geschaffen, in den Jahren 2008 und 2009 kamen weitere 800 Stellplätze hinzu. Trotzdem seien noch erhebliche Anstrengungen notwendig, um die Situation zu entschärfen, so Herrmann. Ziel sei deshalb die Schaffung von weiteren 2.700 Stellplätzen auf bewirtschafteten und unbewirtschafteten Rastanlagen in den nächsten vier Jahren. "Leider zieht sich der Ausbau der Rastanlagen wegen massiver Bürgerproteste oft stark in die Länge. Eine Bereitstellung aller notwendigen Lkw-Stellplätze an den Autobahnen ist wohl trotz aller Anstrengungen mittelfristig nicht möglich", so Herrmann. Der Freistaat setze deshalb auch auf eine verstärkte Zusammenarbeit mit den Autohöfen. Ziel sei, an bestehenden Autohöfen in nennenswertem Umfang zusätzliche Lkw-Stellplätze zu schaffen und die freien Kapazitäten besser auszunutzen. Dies soll auch durch eine verbesserte Beschilderung, die auf Autohöfe hinweist, erreicht werden.
Dr. Koniarski, Vorstandsvorsitzender der VEDA, freut sich: "Acht Autohöfe haben bei der Initiative mitgemacht und durchschnittlich 50 neue Lkw-Parkplätze beigesteuert. Wir gehen sicher davon aus, dass in den nächsten zwei Jahren noch weitere Lkw-Parkplätze auf den Autohöfen geschaffen werden können. Auch die verbesserte Hinweis-Beschilderung für die bisher beteiligten acht Autohöfe ist bereits weitestgehend realisiert. Diese erfolgreiche Zusammenarbeit kann durchaus auch für andere Bundesländer richtungweisend sein."
Neue Lkw-Parkplätze entstanden an der A 93 im 24-Autohof Wernberg-Köblitz, an der A 3 im 24-Autohof Neumarkt, an der A 7 im Shell-Autohof Wörnitz und im 24-Autohof Gramschatzer Wald, an der A 9 im Shell-Autohof Berg Bad Steben und im EuroRastPark-Autohof Schweitenkirchen sowie an der A 70 in den EuroRastParks Knetzgau und Werneck.
Nach Aussage der VEDA können in den Gewerbegebieten, in denen Autohöfe liegen, bundesweit mindestens 10.000 zusätzliche Lkw-Parkplätze geschaffen werden. Die VEDA hat dem Bundesverkehrsministerium bereits Vorschläge zu deren Realisierung unterbreitet. "Da für Bund und Länder damit ein Einsparpotenzial von mehreren hundert Millionen Euro verbunden ist, dürfte es sich hierbei wohl um die wirtschaftlichste und effizienteste Variante der Problembewältigung handeln", so Koniarski. Für Februar seien erste Gespräche im Bundesverkehrsministerium in Berlin angesetzt.
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Landesamt für Bauen und Verkehr Brandenburg präsentiert sich neu im Internet
(LBV 20.12.2009) Das Internetangebot des Landesamtes für Bauen und Verkehr (LBV) www.lbv.brandenburg.de wurde rundum erneuert und präsentiert sich übersichtlicher und nutzerfreundlicher. Gleichzeitig übernimmt das LBV das gemeinsame Design der Internetseiten unter dem Dach von www.brandenburg.de.
Ebenso vielfältig wie die Aufgabenbereiche des Landesamtes sind die Informationen, die im Internetauftritt bereit gestellt werden. Es wird über die Förderung des Öffentlichen Personennahverkehrs, über Flugplätze im Land Brandenburg oder über das Städtebaureferendariat informiert. Veröffentlichungen zum Wohnen im Alter oder Hinweise zu den Sperrungen auf den Wasserstraßen des Landes sind zu finden. Der Internetauftritt bietet kompakte Informationen, die an den Bedürfnissen der Nutzer orientiert sind. Zum Service gehört, dass alle Aufgaben des Landesamtes mit den Kontaktdaten der jeweiligen Ansprechpartner im LBV versehen sind. Bei weiteren Fragen können Bürgerinnen und Bürger ihr Anliegen direkt in die Eingabemaske eines Kontaktformulars eingeben und sich so mit dem Landesamt in Verbindung setzen.
Der Präsident des Landesamtes, Jan Drews, dazu: „Mit dem umgestalteten Internetauftritt machen wir einen weiteren Schritt in Richtung der modernen öffentlichen Verwaltung. Bürger, Unternehmen und Kommunen können jetzt noch besser und schneller an die für sie relevanten Informationen kommen und mit dem LBV in Kontakt treten.“
Nachdem bereits im Mai dieses Jahres das mittlerweile neu strukturierte Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (MIL) seinen vollständig überarbeiteten Internetauftritt frei schaltete, zeigt sich das Webangebot des Landesamtes ebenfalls in neuem Gewand. Durch die ähnliche Struktur und Benutzerführung beider Internetangebote wird die Zusammengehörigkeit von Ministerium und Landesamt zu einem Ressort verdeutlicht. Zahlreiche Schnittstellen zwischen beiden Auftritten verdeutlichen die Umsetzung von Politik in bürgerorientiertes Verwaltungshandeln.
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