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1990 wäre fast das „Aus“ für diese Traditionsgaststätte gekommen. Doch eine gerade erfolgte umfangreiche Investition in eine neue Heizungsanlage schob eine Schließung hinaus. In den nächsten Jahren wechselten sich die Pläne immer wieder ab, bis am 1. April 1998 Frau Nürnberg, auch auf Wunsch und mit Unterstützung der anderen Mitarbeiter, das Rasthaus pachtete. Erträge investierte sie sofort wieder in die Instandsetzung und Verschönerung des Hauses, um ihren Gästen einen möglichst angenehmen Aufenthalt zu ermöglichen. Doch dann mußte Frau Nürnberg noch einmal zittern. Das von ihrem Geld sanierte Haus wurde öffentlich zum Verkauf ausgeschrieben. Glücklicher Weise erhielt sie den Zuschlag und ist seit Mai 2000 auch Eigentümerin des Gebäudes. In den Jahren danach konnte sie unter Ihren Gästen rund 70 % Reisende begrüßen. Einen ersten Einbruch in den Gästezahlen gab es durch den zunehmenden Schwerlastverkehr. Da auf vielen Streckenabschnitten zuwenig LKW-Parkplätze vorhanden sind, waren die LKW-Fahrer gezwungen auch auf dem recht kleinen Parkplatz an der Raststätte ihr Lenk- und Ruhezeiten einzuhalten. Für PKW war dann oftmals gar keine Parkmöglichkeit mehr übrig.
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