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Neue Meldungen

Straßenverkehrszählung 2010: Anstieg der Fahrleistungen um 1,2 Prozent

(BASt 04.01.2012) Alle fünf Jahre beauftragt die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) in Bergisch Gladbach eine bundesweite Straßenverkehrszählung. 2010 stiegen die Fahrleistungen gegenüber 2005 um 1,2 Prozent. Die am stärksten befahrene Autobahn ist nach wie vor die A 100 in Berlin. Hier haben zwei Abschnitte eine Verkehrsbelastung von durchschnittlich mehr als 170.000 Kraftfahrzeugen am Tag.

Die Ergebnisse der Zählung aus dem Jahr 2010 bestätigen die Spitzenbelastungen der früheren Jahre. Eine Verkehrsbelastung von über 150.000 Fahrzeugen pro Tag wurde sonst nur für Abschnitte der A 3 ermittelt. Dort rangiert der Abschnitt zwischen dem Kreuz Köln-Ost und dem Dreieck Köln-Heumar mit rund 166.000 Fahrzeugen pro Tag ganz oben.

Die Ergebnisse wurden aus den im Jahr 2010 bundesweit durchgeführten Verkehrszählungen hochgerechnet. Das Hochrechnungsverfahren liefert differenzierte Kennwerte zur Beschreibung der Verkehrsstruktur, beispielsweise die tageszeitliche Verteilung, den Sonn- und Feiertagsverkehr oder den Schwerverkehrsanteil. Die Daten der BASt bilden die Basis für Straßen- und Verkehrsplanungen, Sicherheitsanalysen und Emissionsberechnungen. Die Einzelergebnisse werden für alle Zählstellen des Bundesfernstraßennetzes in der Schriftenreihe der BASt veröffentlicht.

Die durchschnittliche tägliche Verkehrsstärke und der Schwerverkehrsanteil sind für die einzelnen Abschnitte des Bundesfernstraßennetzes im Internet veröffentlicht unter: www.bast.de/Statistik

Die Verkehrsstärken für die Autobahnen sind dort zusätzlich als gesamtdeutsche Karte dargestellt.

Vergleiche  Zahlen und Daten

A 31 "Warum so schnell?"

(PM 06.01.2012) "Grundsätzlich gilt überall: Je höher die Geschwindigkeit desto schwerwiegender sind bei einem Unfall in der Regel die Folgen. Jeder Verkehrsteilnehmer muss sich über die Zusammenhänge von Geschwindigkeit und möglichen Folgen im Klaren sein." weiß der Leiter der Autobahninspektion Münster, Polizeidirektor Werner Schümchen.

Aus diesem Grunde will die Polizei Münster mit einer Präventionsaktion auf den 50 Kilometern der BAB A 31 zwischen dem Verkehrskreuz Borken und der Anschlussstelle Ochtrup-Nord die Verkehrsteilnehmer mit folgendem Slogan sensibilisieren: "Warum so schnell?".

"Die Autobahn 31"; so der Polizeidirektor Werner Schümchen, " haben wir für die Aktion bewusst exemplarisch ausgewählt." Sie war im nordrhein-westfälischen Bereich durch mehrere Unfälle Ende des letzten Jahres in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt. Die Unfälle ereigneten sich im Wesentlichen zwischen dem Verkehrskreuz Borken und der Anschlussstelle Ochtrup-Nord . Der Massenunfall im Nebel mit drei Toten und 31 Verletzten, der Unfall bei Glätte mit einer Toten und drei Verletzten und ein Auffahrunfall in den frühen Morgenstunden mit ebenfalls einem Toten sind sicherlich noch vielen im Gedächnis.

Was alle Unfälle gemeinsam hatten, war die Tatsache, dass nicht angepasste Geschwindigkeiten zu einem überwiegenden Anteil mit zu diesen gravierenden Folgen geführt haben.

In den kommenden Wochen sollen die Autobahnbenutzter durch Banner an Brückenbauwerken mit der Frage "Warum so schnell?" konfrontiert werden. Dort ist auf den 600 x 75 cm großen Bannern auf schwarzem Hintergrund die einfache Frage gestellt: "Warum so schnell?"

Darüber hinaus sollen in regelmäßigen Abständen auf allen Pendlerparkplätzen entlang der Autobahn Flyer verteilt und Tausende von Informations-Mails an Betriebe im Einzugsbereich der Autobahn versandt werden, um Arbeitnehmer (-innen) als Nutzer der A 31 an ihren Arbeitsplätzen zu erreichen.

A 643  Planfeststellungsbeschluss Schiersteiner Rheinbrücke unterzeichnet

(HMWVL 05.01.2012) Ein wichtiger Schritt zum Neubau der Schiersteiner Autobahnbrücke zwischen Wiesbaden und Mainz ist getan. Wie der Hessische Verkehrsminister Dieter Posch heute mitteilte, ist der Planfeststellungsbeschluss für das Vorhaben unterzeichnet, so dass die baurechtlichen Voraussetzungen vorliegen:

„Die in den 1960er Jahren erbaute Schiersteiner Rheinbrücke muss ersetzt werden, denn sie weist so schwere Schäden auf, dass ihre Verkehrs- und Standsicherheit der Brücke ab 2015 nicht mehr gegeben sein dürfte“, erläuterte der Minister. Alle Sanierungsmöglichkeiten seien ausgeschöpft, derzeit sei wegen der Schäden die Höchstgeschwindigkeit auf der Brücke auf 60 km/h beschränkt.

Die neue sechsspurige Brücke soll in zwei Abschnitten gebaut werden. Den Anfang macht die Fahrbahn in Richtung Mainz. Nach ihrer Fertigstellung wird die alte Brücke abgerissen. Anschließend beginnt der Bau der Gegenfahrbahn. Während dieser Zeit rollt der gesamte Verkehr über die bereits fertige Brückenhälfte.

Auf sechs Streifen erweitert wird außerdem die Autobahn 643 zwischen der Anschlussstelle Äppelallee und dem Schiersteiner Kreuz. Das Schiersteiner Kreuz wird ebenfalls umgebaut, um Staus auf der A 66 zwischen Wiesbadener Kreuz und Schiersteiner Kreuz zu vermeiden. Die Kosten sind auf rund 175 Millionen Euro veranschlagt. Damit der Bau spätestens Anfang 2013 beginnen kann, werden in Kürze die Ausschreibung erfolgen.

Wie Posch mitteilte, finanziert der Bund Lärmschutzwände entlang der A 66 im Bereich Blierweg auf 520 m Länge sowie an der A 643 in Höhe der Rheingaustraße auf ca. 225 m Länge. Weitergehende Lärmschutzmaßnahmen habe das Land nicht anordnen können. Die Auswirkungen der neuen Brücke auf das FFH-Gebiet „Rettbergsaue“ werden durch die Schaffung gleichwertiger Lebensräume im Anschluss an das FFH-Gebiet „Rheinwiesen von Oestrich-Winkel und Geisenheim“ ausgeglichen. Dies umfasst unter anderem die Renaturierung des Altarmes des Rheins im Bereich der ehemaligen Insel „Schönbornsche Aue“. Der Planfeststellungsbeschluss wird in den nächsten Wochen öffentlich ausgelegt.

A 49  Planfeststellungsbeschluss für vorletzten Abschnitt unterzeichnet

(HMWVL 05.01.2012) Ein weiterer Schritt zur Fertigstellung der Autobahn 49 in Mittelhessen ist getan: Hessens Wirtschafts- und Verkehrsminister Dieter Posch unterzeichnete heute in Schwalmstadt den Planfeststellungsbeschluss für den vorletzten Abschnitt zwischen Schwalmstadt und Stadtallendorf (VKE 30): „Die A 49 wird der Wirtschaft der Region Impulse geben und zahlreiche Anwohner von Bundesstraßen vom Verkehrslärm entlasten. Es ist deshalb eine gute Nachricht, dass es mit diesem Projekt weiter vorangeht. Der Planfeststellungsbeschluss für das verbleibende Stück bis zum Anschluss an die A 5 wird noch in diesem Jahr folgen“, sagte der Minister.

Der 13,3 km lange und voraussichtlich 130 Millionen Euro teure Abschnitt bis Stadtallendorf schließt südlich von Schwalmstadt an den bereits im Bau befindlichen Abschnitt Neuental – Schwalmstadt an. Aus topographischen und ökologischen Gründen sind zwei 200 und 310 Meter lange Talbrücken sowie ein 30 Meter breiter Gründurchlass notwendig. Ferner sind neun kleinere Brücken geplant, um Bundes- Landes- und Kreisstraßen sowie Wirtschaftswege zu kreuzen. Regenwasser wird von der Fahrbahn über Kanalleitungen neun Regenrückhaltebecken zugeleitet, dort vorgeklärt und dann dosiert an die Gewässer abgegeben.

„Es ist das gemeinsame Interesse von Bund und Land, die A 49 als eine der wichtigen Nord-Süd-Achsen zügig fertigzustellen“, sagte Posch. „Die Bedeutung dieser Autobahn geht weit über die Region hinaus, denn die A 49 ist ein wichtiger Lückenschluss im deutschen Fernstraßennetz.“ Die A 49 werde die Fahrstrecke zwischen Kassel und Homberg (Ohm) um mehr als 12 km verkürzen. Im Vergleich zur bisherigen Route über die A 5 und die A 7 erspare sie dem Verkehr starke Steigungen und damit Zeit und Treibstoff. Damit senke sie auch die Umweltbelastung und das Unfallrisiko.

Die A 49 soll Kassel mit dem Raum Gießen-Marburg verbinden. Die ersten Planungen reichen bis in die 60er Jahre zurück. Derzeit endet sie auf halbem Weg bei Neuental, wo 1994 das vorerst letzte Teilstück fertiggestellt wurde. Nach intensiven Bemühungen gelang es Posch im vergangenen Jahr, sich mit dem Bund auf einen Fahrplan zum Weiterbau zu verständigen und damit den Stillstand zu beenden.

Übersichtskarte A 49 VKE 30

Neues Landesamt für Straßenbau und Verkehr nimmt Arbeit auf

(SMWA 05.01.2012) Verkehrsminister Sven Morlok hat heute Herrn Baudirektor Rainer Förster mit der Wahrnehmung der Geschäfte als erster Präsident des neu gegründeten Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (LASuV) beauftragt.

„Rainer Förster ist ein erfahrener, kompetenter Fachmann, der schon seit 1991 in der sächsischen Straßenbauverwaltung tätig ist. Mit seinen Mitarbeitern wird er künftig dafür Sorge tragen, dass Sachsen gut ausgebaute und intakte Verkehrswege hat. Dafür wünsche ich viel Kraft“, so Minister Morlok.

Die Bündelung der Aufgaben im LASuV ist Bestandteil des Standortkonzeptes der Sächsischen Staatsregierung im Rahmen der Staatsmodernisierung. „Mit dieser neuen, optimierten Struktur können wir eine landesweit ausgewogene und standortnahe Betreuung der Straßennetze garantieren, die den Bedürfnissen von Bürgern und Wirtschaft gerecht wird.“

Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr hat zum 1. Januar 2012 die Aufgaben des derzeitigen Autobahnamtes in Dresden sowie der fünf Straßenbauämter Bautzen, Chemnitz, Leipzig, Meißen-Dresden und Plauen übernommen. Neben der Zentrale in Dresden wird es über fünf Niederlassungen in Bautzen, Leipzig, Meißen, Plauen und Zschopau verfügen. Im gesamten LASuV sind mehr als 1100 Bedienstete tätig.

Baudirektor Rainer Förster leitete zuletzt das Straßenbauamt Leipzig. Mit Wirkung zum 1. Januar 2012 hatte das Kabinett im September entschieden, den 57-jährigen Bauingenieur mit der Wahrnehmung der Geschäfte des Präsidenten des neuen Landesamtes für Straßenbau und Verkehr zu beauftragen.

A 100 03.01.2012 Letzte Ausfahrt Volksentscheid

A 33  Grünes Licht für Lückenschluss

(MWEBWV 03.01.2012) Der Weiterbau der A 33 im gesamten letzten Teilstück von Halle/Steinhagen nach Borgholzhausen ist gesichert. Das Bundesverkehrsministerium hat zum Jahreswechsel die Zusage gegeben, dass der dritte und letzte Bauabschnitt finanziert wird. “Es ist erfreulich, dass Berlin jetzt grünes Licht gegeben hat. Der intensive Einsatz Nordrhein-Westfalens vor allem für die Finanzierung dieses Projektes hat sich gelohnt. Nun ist eine maßgebliche Voraussetzung dafür geschaffen, die weiteren Schritte zur Realisierung vorzunehmen. Für die Region ist es ein großer Erfolg, dass diese Lücke jetzt endlich in Gänze geschlossen werden kann”, sagte Verkehrsminister Voigtsberger.

A 8  Rodungsarbeiten zwischen Dornstadt und Temmenhausen

(RPT 03.01.2012) Im Auftrag des Regierungspräsidiums Tübingen werden in Abhängigkeit der Witterungsverhältnisse ab dem 9. Januar 2012 an der A 8 zwischen Dornstadt und Temmenhausen und im Bereich der dort die Autobahn kreuzenden Straßen die Bäume und Hecken entfernt. Nachdem die Verlegung der autobahnparallelen Kommunikationsleitungen aus dem späteren Baufeld nahezu abgeschlossen ist, sind die Rodungsarbeiten ein weiterer Schritt vor Beginn der eigentlichen Arbeiten zum Ausbau der A 8.
Die Arbeiten mit Kosten in Höhe von rund 40.000 Euro sind erforderlich, um Platz für die später um zwei Fahrstreifen erweiterte Autobahn sowie für die Baustelle zu schaffen. Während den Rodungsarbeiten, die bis im Februar 2012 andauern können, ist mit keinen wesentliche Einschränkungen für den Verkehr zu rechnen. Geringfügige Behinderungen, wie z. B. Geschwindigkeitsbeschränkungen, sind allerdings nicht ausgeschlossen.
Seite 2
Die eigentlichen Bauarbeiten zum sechsstreifigen Ausbau der A 8 beginnen mit der Neuerrichtung der Brückenbauwerke im Zuge der Landesstraße 1239 zwischen Dornstadt und Bollingen, der Kreisstraße 7406 zwischen Temmenhausen und Bermaringen sowie eines Wirtschaftsweges bei Temmenhausen ebenfalls voraussichtlich noch im ersten Quartal 2012.

Blechlawine bis zum Mond - 450 000 Kilometer im Stau im Jahr 2011

(ADAC 29.12.2011) Der Verkehrsstau auf deutschen Autobahnen hat in diesem Jahr erneut zugenommen. Laut einer aktuellen ADAC Bilanz erhöhte sie die Zahl auf rund 189.000. Das sind etwa 3.000 Staus mehr als im Vorjahr. Am häufigsten Stillstand hatten die Autofahrer in Nordrhein-Westfalen (60.000 Staus), gefolgt von Berlin (30.000), Bayern (26.000) und Baden-Württemberg (18.000). Die gesamte Staulänge auf den Autobahnen in Deutschland stieg durch die Zunahme um rund 50.000 (plus zwölf Prozent) auf über 450.000 Kilometer. Dies entspricht einer Länge von einem Erdumfang plus der Entfernung zum Mond.

Mit Blick auf die regionale Verteilung der Staus forderte ADAC Präsident Peter Meyer von der Bundesregierung ein Umsteuern in der Straßenbaupolitik: „Die Politik hat sich in der Vergangenheit vor allem auf den Aufbau Ost konzentriert. Jetzt müssen wir prüfen, welche Autobahnen im Westen dringend ausgebaut werden müssen.“

So verteilen sich 2011 die Staus auf Autobahnen in Deutschland (Vorjahr):

Nordrhein-Westfalen 
Berlin             
Bayern            
Baden-Württemberg 
Hessen            
Niedersachsen      
Rheinland-Pfalz     
Schleswig Holstein  
Berlin-Brandenburg 
Hansestadt Hamburg 
Sachsen-Anhalt     
Sachsen           
Thüringen         
Saarland           
Hansestadt Bremen  
Mecklenburg-Vorpommern)

59.045
30.167
26.210
18.374
14.657
12.776
  6.096
  4.429
  4.312
  4. 111
  2.558
  2.419
  2.333
     646
     506
     438

(+ 2.000)
(-  4.500)
(-  1.500)
(+ 4.000)
(+ 1.500)
(keine Veränderung)
(+ 1.000)
(+ 2.000)
    (- 500)
(+ 1.000)
(keine Veränderung)
(keine Veränderung)
    (- 500)
(keine Veränderung)
    (- 500)
(keine Veränderung)

A 71 Grünes Licht für Lückenschluss

(TMLBV 29.12.2011) „Die durchgängige Befahrbarkeit der Bundesautobahn A 71 ist noch im Jahr 2014 möglich. Die Ausschreibungen für den Lückenschluss zwischen der Anschlussstelle Sömmerda Ost und der B 85 sind auf den Weg gebracht. Damit sind wir der Gesamtfertigstellung der neuen Nord-Süd-Trasse zwischen den Bundesautobahnen A 38 und A 4 ein gutes Stück näher gerückt.“ Das erklärte heute (Donnerstag) Verkehrsminister Christian Carius anlässlich des jetzt erfolgten Ausschreibungsverfahrens für die 11,3 Kilometer lange Teilstrecke durch die DEGES (Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und –bau GmbH).

In dem DEGES-Schreiben vom 20. Dezember 2011 heißt es unter anderem: „Die Ausschreibungen für die Bauleistungen des Streckenabschnitts A 71 Sömmerda – prov.
AS B 85 wurde mit der Bekanntmachung der Hauptbaulose zur beschleunigten Fertigstellung der A 71 mit einem Gesamtvolumen in Höhe von ca. 60 Millionen Euro erfolgreich abgeschlossen.“ Carius erläuterte darüber hinaus: „Wir wollen die A 71 als eine laufende Baumaßnahme über zusätzliche Finanzmittel aus dem Infrastrukturbeschleunigungspaket finanzieren. Die Entscheidung des Bundes dazu wird im März 2012 erwartet.“

In Thüringen sind seit 1995 über 500 Kilometer Autobahn neu- oder ausgebaut worden. „Das ist ein starker Standortvorteil für Wirtschaft und Tourismus“, so der Minister. „Denn das bedeutet unter anderem, dass alle wichtigen Ballungszentren in Deutschland von Thüringen aus in drei bis vier Stunden erreichbar sind. Um diesen Standard zu sichern und auszubauen, hat die Fertigstellung der A 71 bei mir immer oberste Priorität gehabt. Zudem läuft der Osteuropa-Transit über die Thüringer Ost-West-Autobahnen A 4 und A 38, die künftig durch die A 71 verknüpft werden. Thüringens Mitte wird damit zur Drehscheibe der Nord-Süd- und Ost-West-Verkehre.“

Carius hatte sich wiederholt beim Bundesverkehrsministerium für den zügigen Lückenschluss auf der A 71 eingesetzt. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hatte im November 2011 für eine Aufstockung der Finanzmittel für Verkehrsinfrastrukturinvestitionen votiert. Dabei wurde ein Infrastrukturbeschleunigungsprogramm für die Verkehrsträger Straße, Schiene und Wasserstraße beschlossen. Für Bundesfernstraßen sind Ausgaben in Höhe von rund 400 Millionen Euro für das nächste Jahr vorgesehen.

A 33 29.12.2011  Lückenschluss 2012 - Nicht jeder glaubt die frohe Botschaft

A 39 29.12.2011  Genervt vom Hickhack

A 52 26.12.2011  Ausbau - Druck auf Essen wächst

A 52 23.12.2011  Geschichte der B 224 - Von der Verbandsstraße zur A 52

Aus HSVV wird Hessen Mobil - Straßen- und Verkehrsmanagement

(HMWVL 27.12.2011) „Die Hessische Straßen- und Verkehrsverwaltung (HSVV) wechselt zum 1. Januar 2012 den Namen und heißt künftig „Hessen Mobil – Straßen- und Verkehrsmanagement. Die HSVV steht seit vielen Jahrzehnten hessenweit für Qualität und innovative Lösungen in Planung, Bau und Betrieb von Straßen mit dem Ziel einer intelligenten Verkehrssteuerung. Die Organisationsreform stellt sicher, dass sie ihre Aufgaben auch in Zukunft in gewohnter Qualität erfüllen kann und in der Fläche präsent ist. Denn nur eine moderne Verkehrsverwaltung kann unsere Mobilität gewährleisten", sagte Hessens Verkehrsminister Dieter Posch.

Hessen Mobil plant, baut, unterhält und managt das gesamte hessische außerörtliche Straßennetz – von der Kreisstraße bis zur Bundesautobahn und ist somit für insgesamt rund 17.000 Kilometer Straßennetz zuständig.

Burkhard Vieth, Hessen Mobil-Präsident: „Nach dem Motto "Die Arbeit zu den Menschen bringen" wurden in allen Aufgabenbereichen die Möglichkeiten ausgeschöpft, zentrale Aufgaben dezentral wahrzunehmen und Standortwechsel weitestgehend vermieden. Mit zwölf leistungsstarken Standorten und insgesamt 60 Straßen- und Autobahnmeistereien ist Hessen Mobil für einen reibungslosen Betrieb und Verkehrsablauf zuständig. Vertrauen und Verantwortung, Dialogfähigkeit und Konstanz sind wesentliche Voraussetzungen einer guten und langfristig erfolgreichen Zusammenarbeit. Auf diese Tugenden können sich unserer Partner bei Hessen Mobil weiterhin verlassen."

Hessen Mobil ist Obere Landesbehörde mit einer Zentralisierung in Wiesbaden und zwölf weiteren Standorten in Hessen. Sie gliedert sich in die vier Abteilungen Planung, Bau, Betrieb und Verkehr. In den einzelnen Standorten sind die Abteilungen durch Dezernate vertreten, die in Wiesbaden zusammengefasst sind, um Synergien zu bündeln. In Wiesbaden läuft ebenfalls die Dienst- und Fachaufsicht zusammen. Diese Struktur ermöglicht eine gleichmäßigere Arbeitsauslastung und damit den Ausgleich schwankender Bau- und Planungsvolumina, aber auch kurzfristiger Arbeitsspitzen. Gleichzeitig führt die zentrale Steuerung zur einheitlichen Anwendung von Standards und Vorgaben.

Durch Hessen Mobil werden jährlich mehr als 700 Millionen Euro für den Neubau und den Erhalt von Straßen umgesetzt. Herausragende Projekte sind Planung und Bau der Bundesautobahnen A 44, A 45 und A 49 sowie das Verkehrsprojekt Staufreies Hessen 2015.

Autobahnkirchen 24.12.2011  Weihnachten an der Autobahn

A 33 23.12.2011  Ostwestfalen fordern Weiterbau

China 24.12.2011  Auf Chinas Autobahnen sind auch Fußgänger unterwegs

A 72 Niederfrohna - Rochlitz freigegeben

(SWMA 22.12.2011) Ein weiterer, rund 12 Kilometer langer Abschnitt der A 72 ist fertiggestellt. Sachsens Verkehrsminister Sven Morlok (FDP) gab heute auf der Bundesautobahn A 72 den Abschnitt 2 von der Anschlussstelle Niederfrohna bis zur Anschlussstelle Rochlitz feierlich für den Verkehr frei.

„Ich freue mich sehr, dass ich heute einen weiteren Abschnitt der Autobahn A 72 für den Verkehr frei geben kann. Für den wichtigen Lückenschluss der A 72 zwischen den Oberzentren Chemnitz und Leipzig ist damit ein nächster Meilenstein erreicht“, so Morlok. „Es geht um die Fertigstellung eines optimal an die Verkehrsbedürfnisse angepassten Autobahnnetzes in Sachsen. Hierfür haben wir einen weiteren Schritt getan, der für die Entwicklung der Wirtschaftsregion bedeutend ist und den Bürgern der Region eine deutliche Entlastung bringt.“

Zwischen AS Niederfrohna (S 241) und AS Rochlitz (B 175) wurden mit der Autobahn zwei Anschlussstellen bei Penig und bei Rochlitz neu gebaut. Die A 72 überquert in diesem Abschnitt 5 neue Autobahnbrücken, davon 3 Talbrücken. „Die Brückenbauwerke sind Beispiele hervorragender sächsischer Ingenieurskunst und für eine gelungene Kombination aus Straßenbau und Umweltschutz“, so der Verkehrsminister. Der Verkehrsminister dankte beim heutigen Festakt allen am Autobahnbau Beteiligten für ihren Einsatz und ihr Engagement.

2012 sollen die anschließenden Abschnitte zwischen Rathendorf, Frohburg und weiter nach Borna dem Verkehr übergeben werden. Für die beiden Abschnitte zwischen Borna und der A 38 laufen die Planfeststellungsverfahren.

A 72 22.12.2011  Jetzt zwölf Kilometer länger

A 72 22.12.2011  Für 550 Millionen Euro: Autobahn ins Nirgendwo

A 3  Weitere 26 Kilometer sechsstreifig ausgebaute Strecken freigegeben

(BSI 21.12.2011) "Auf insgesamt 26 Kilometern - zwischen Hösbach und der Kauppenbrücke bei Waldaschaff, von der Mainbrücke Randersacker bis zur Anschlussstelle Rottendorf und von der Landesgrenze zu Baden-Württemberg bis zum Autobahnkreuz Würzburg-West - ist die A 3 ab heute sechsstreifig, in Steigungsstrecken sogar achtstreifig, befahrbar. Staus wegen Überlastung der Autobahn werden nun zurückgehen. Damit nimmt die Verkehrssicherheit deutlich zu", sagte Innenstaatssekretär Gerhard Eck, der heute gemeinsam mit dem Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesverkehrsminister, Dr. Andreas Scheuer, die Strecken für den Verkehr freigab. 339 Millionen Euro hat der Ausbau gekostet, der auch den Anwohnern großen Nutzen bringt. "Um die Lärm- und Schadstoffimmissionen für die Anwohner zu reduzieren, wurde die Autobahn in Teilbereichen von der Bebauung abgerückt beziehungsweise abgesenkt. Auf mehr als 5,5 Kilometern Länge haben wir bis zu zwölf Meter hohe Lärmschutzwände und –wälle errichtet und zusätzlich lärmmindernde Asphaltdecken eingebaut", so Eck weiter. Außerdem entstanden neue Parkplätze mit 263 Lkw- und Bus- sowie 275 Pkw-Stellplätzen.
Die Finanzierung der heute freigegebenen Abschnitte erfolgte aus den Mehreinnahmen der Lkw-Maut und durch die Konjunkturprogramme. Eck: "Um den weiteren Ausbau der A 3 zügig voranzubringen, muss der Bund dringend mehr Gelder bereitstellen. Allein für den 1,2 Milliarden Euro teuren Abschnitt von Aschaffenburg bis Biebelried sind ab 2012 noch 550 Millionen Euro zu finanzieren. Wegen dringenden Bestandserhaltungsmaßnahmen und bereits laufenden Großprojekten wird es 2012 keine größeren Investitionen in Neubauabschnitte an der A 3 geben. 2013 muss es dann aber mit Volldampf weitergehen, zumindest auf den acht Kilometern zwischen Rohrbrunn und der Kauppenbrücke und den gut fünf Kilometern zwischen Heidingsfeld und Randersacker. Bei einem Baubeginn bis Ende 2013 könnte die A 3 ab 2017 im Raum Würzburg durchgängig sechsstreifig befahrbar sein. Weitere 750 Millionen Euro benötigen wir für den Ausbau der 79 Kilometer von Biebelried bis Nürnberg."

Der sieben Kilometer lange Abschnitt zwischen der Anschlussstelle Hösbach und der Kauppenbrücke kostete 138 Millionen Euro. Allein die Kauppenbrücke, die auf rund 500 Metern und einer Höhe von bis zu 52 Metern die Talmulde am Fuße des Kauppenbergs überspannt, kostete 25 Millionen Euro. An zwei Brückenpfeilern wird künftig der Deutsche Alpenverein zusammen mit der Gemeinde Waldaschaff Kletterrouten anbieten.

126 Millionen Euro investierte der Bund für den Abschnitt von der Mainbrücke Randersacker bis zur Anschlussstelle Rottendorf und 75 Millionen Euro für den sechsstreifigen Ausbau von der Landesgrenze zu Baden-Württemberg bis zum Autobahnkreuz Würzburg-West.

Winterglätte: Tausalzlösungen beugen vor

(BASt 19.12.2011) Reifglätte, überfrierende Nässe, Eisregen und Schneefall: Mit solchen Behinderungen müssen Autofahrer auch in diesem Winter rechnen. Der Einsatz von Tausalzlösungen ist sehr gut geeignet, der Glättebildung effektiv vorzubeugen oder sie zumindest zu verzögern, zeigen Untersuchungen der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt).

Der Winterdienst setzt bisher beim Streudienst überwiegend die Feuchtsalztechnologie ein: Etwa zwei Drittel trockenes Tausalz werden mit einem Drittel Tausalzlösung vermischt. Wird dieses Streumittel vorbeugend eingesetzt, wirbelt der Straßenverkehr einen Großteil des Streumittels wirkungslos von der Fahrbahn, bevor die Glättebildung einsetzt.

Um der Gefahr der Verwirbelung vorzubeugen, testete die BASt zusammen mit dem Ingenieurbüro KOMMZEPT und verschiedenen Straßenbauverwaltungen den Einsatz von 100-prozentigen Tausalzlösungen, die mit speziellen Sprühfahrzeugen ausgebracht werden. Die Untersuchungen belegen, dass einer Glättebildung durch den Einsatz dieser Lösungen effektiv vorgebeugt werden kann.

Zudem ist die eingesetzte Salzmenge in Tausalzlösungen geringer als bei der Feuchtsalztechnologie. Somit wird die Streusalzmenge insgesamt reduziert und die Umwelt weniger beeinträchtigt.

Die Einsparung von Tausalzen ist natürlich abhängig von den jeweiligen Witterungsbedingungen. Erste Schätzungen gehen von rund 100.000 Tonnen Einsparpotenzial pro Jahr allein im Bereich der Bundesautobahnen aus. Die für den Einsatz erhöhten Technikaufwendungen amortisieren sich durch die Tausalzeinsparungen relativ schnell.

Autobahn Tausalzlösung BASt

Ein Winterdienstfahrzeug beim Aufbringen von Tausalzlösung
Messungen belegen: Tausalzlösungen beugen Glättebildung effektiv vor (Foto: BASt).

Grafik Tausalz BASt

Die Grafik zeigt die Liegezeiten von Tausalzlösung und Feuchtsalz im Vergleich - Tausalzlösungen haften länger auf der Fahrbahn als Feuchtsalz und die ausgebrachte Salzmenge ist insgesamt geringer (Grafik: BASt).

A 7  Grünbrücke bei Heidenheim wird für den "Wildverkehr" freigegeben

(MWVI 20.12.2011) Heute, am 20. Dezember 2011, weihte die Staatssekretärin Dr. Gisela Splett MdL vom Ministerium für Verkehr und Infrastruktur und der Regierungspräsident Johannes Schmalzl gemeinsam die neu errichtete Grünbrücke an der Autobahn A 7 ein. Sie liegt zwischen den Anschlussstellen Heidenheim an der Brenz und Aalen/
Oberkochen. „Mit der Pflanzung einer Elsbeere, die Baum des Jahres 2011 ist, beenden wir heute symbolisch den Bau der Grünbrücke und deren Bepflanzung“, so die Staatssekretärin. Genau vor einem Jahr ist der Spatenstich für die sogenannte Tierquerungshilfe erfolgt. Nach einer Bauzeit von rund neun Monaten heißt es von nun an wieder „freie Fahrt - und freie Querung“ auf diesem Streckenabschnitt der Autobahn A 7.

Das Konjunkturprogramm II hat es ermöglicht, auf zehn Abschnitten von Bundesfernstraßen in Baden-Württemberg, Lebensräume wieder zu vernetzen. „Die Grünbrücke und die anderen Projekte des Maßnahmenpakets konnten in einem eng vorgegebenen Zeitrahmen realisiert werden“, freute sich Splett. Herausragendes Projekt ist die nun fertig gestellte Grünbrücke über die Autobahn A 7 mit Investitionskosten von rund drei Millionen Euro. Um den Verkehr während der Bauphase so wenig wie möglich einzuschränken, wurde für die Grünbrücke ein Tragwerk aus Fertigteilen entwickelt. Das Querungsbauwerk verknüpft einen wichtigen, ehemals zerschnittenen Wildtierwanderweg für größere Säugetiere, die im Wald zu Hause sind. Auf der Grünbrücke wird den im Härtsfeld vorkommenden Arten, z. B. Reh- und Schwarzwild, Mardern und Kleinsäugern, ein bepflanztes Umfeld geboten, das mit den beiderseits angrenzenden Waldflächen vergleichbar ist. „Wir hoffen, dass zukünftig auch Rotwild, Wildkatze oder Luchs, die im Generalwildwegeplan hervorgehoben werden, die Grünbrücke zur sicheren Querung der Autobahn nutzen“, so die Staatssekretärin.

Mitte September 2011 wurde eine weitere Maßnahme zur Erhaltung und Förderung der biologischen Vielfalt im Landkreis Heidenheim fertiggestellt. Die zwei Amphibienschutzanlagen an der B 466 zwischen Steinweiler und Neresheim wurden ebenfalls über das Konjunkturpaket II finanziert. „In Zusammenhang mit dieser Amphibienschutzmaßnahme haben wir zugleich einen Abschnitt des Geh- und Radwegs entlang der B 466 gebaut“, betonte Splett.

Baden-Württemberg hat sich auf Bundesebene für die kurzfristige und konsequente Fortführung des Bundesprogramms „Wiedervernetzung“ stark gemacht. Um auch in Fortsetzung des Konjunkturprogramms II wichtige Maßnahmen zur Wiedervernetzung ehemals getrennter Lebensräume umsetzen zu können, hat das Land hierzu im November 2011 eine Bundesratsinitiative eingebracht. Die Weiterentwicklung der „grünen Infrastruktur“ verbindet aus Sicht des Landes die Interessen des Naturschutzes, des Jagdschutzes und der Verkehrssicherheit.

Richtiges Verhalten in Straßentunneln

(BASt 20.12.2011) Fahrzeugbrand, Unfall oder Stau: In einem aktuellen Film der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) erfahren Sie, wie Sie sich richtig in einem Straßentunnel verhalten und das Leben anderer und Ihr eigenes im Falle eines Falles retten.

Welche Sicherheitseinrichtungen gibt es in Straßentunneln, wie verhalte ich mich nach einem Unfall oder bei einem Fahrzeugbrand? Der BASt-Film vermittelt die richtigen Verhaltensregeln. Als Grundlage diente die Broschüre „Sicherheit geht vor - Straßentunnel in Deutschland“, die bei der BASt kostenfrei zu erhalten ist.

Die BASt produzierte den Film im Rahmen des Forschungsprojekts SKRIBT „Schutz kritischer Brücken und Tunnel im Zuge von Straßen“. Der Fokus des Projekts lag auf der Sicherheit von Straßenbrücken und -tunneln und den Verhaltensweisen von Menschen im Falle eines Brandes in einem Straßentunnel. Dazu wurden Testpersonen mit einem fingierten Verkehrsunfall in einem realen Straßentunnel konfrontiert. Das Verhalten der Versuchspersonen wurde erfasst und ausgewertet. Ein Forschungskonsortium unter Leitung der BASt bearbeitete das gut dreijährige Projekt. Weitere Informationen zum Projekt unter www.skribt.org.

Zum Film
Der Film hat eine Laufzeit von etwa elf Minuten: www.bast.de oder direkt unter www.youtube.com/user/BASt20111

Broschüre
Die Broschüre „Sicherheit geht vor - Straßentunnel in Deutschland“ ist kostenfrei bei der BASt erhältlich:
Bundesanstalt für Straßenwesen
Postfach 10 01 50
51401 Bergisch Gladbach
Telefon: 02204 43-273
Fax: 02204 43-694
E-Mail: info @ bast.de

Straßen Verhalten im Tunnel BASt

Das Foto zeigt verschiedene Situationen im Tunnel - Ein Film der Bundesanstalt für Straßenwesen zeigt
richtiges Verhalten in verschiedenen Gefahrensituationen im Straßentunnel (Bilder: BASt)

Hessische Landgesellschaft (HLG) übernimmt
die Aufgabe des Grunderwerbs für den Straßenbau

(MWVL 20.12.2011) Ab Januar 2012 wird die Hessische Landgesellschaft (HLG) alle Aufgaben des Grunderwerbs für den Straßenbau von Bundes-, Landes- und ggf. Kreisstraßen einschließlich der erforderlichen Grundstücke für naturschutzrechtliche Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen von der Hessischen Straßen- und Verkehrsverwaltung übernehmen. Die Grundsatzvereinbarung unterzeichneten gestern in Wiesbaden der Hessische Wirtschaftsminister Dieter Posch und Dr. Harald Müller, Geschäftsführer der HLG.

„Die Hessische Landgesellschaft mit Hauptsitz in Kassel ist seit vielen Jahrzehnten auf das Geschäft von An- und Verkauf von Grundstücken im Rahmen der Bodenbevorratung für kommunalen Baulandbedarf spezialisiert. Sie hat aber auch intensive Erfahrungen beim Grunderwerb für Infrastrukturgroßvorhaben, z.B. den Flughafen Calden“, so der Minister.

Im Auftrag des Landes verwaltet die HLG bereits die Domänen und den Domänenstreubesitz. Darüber hinaus ist die HLG auch die Öko-Agentur des Landes Hessen mit einschlägigen Erfahrungen im Bereich der Flächenbereitstellung für naturschutzrechtliche Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen.

Posch: „Ich erwarte mir von der Aufgabenübertragung eine weitere Beschleunigung und Effizienzsteigerung beim Straßenbau. Zurzeit sind die Bau- und Planungszeiten im Straßenbau deutlich zu lang. Die Gründe dafür liegen überwiegend nicht in der Hand des Landes Hessen. Ich möchte aber alles Denkbare unternehmen, um hier zur Planungsbeschleunigung beizutragen. Die HLG ist ein erfahrener Spezialanbieter in allen Fragen des Grundstückmanagements, der sicherlich eine erhebliche Effizienzsteigerung bewirken kann.“

A 4 Ostautobahn  Zwei Verkehrsanhalteplätze fertiggestellt

(ASFINAG 20.12.2011) Ab sofort stehen an der A 4 Ost Autobahn im Bereich Gols in beiden Fahrtrichtungen zwei neue Verkehrsanhalteplätze zur Verfügung. Kontrolliert werden können sowohl PKW als auch LKW. Überprüfungen von LKWs können auf diesen Plätzen mittels mobilen Prüfzuges der Polizei erfolgen. Damit ist es möglich, alle sicherheitsrelevanten Aspekte bei LKWs zu überprüfen und schadhafte Fahrzeuge sofort aus dem Verkehr zu ziehen. Durch die Errichtung eines elektronischen Geschwindigkeitstrichters – damit wird die Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h langsam aber konstant bis zu den Verkehrskontrollplätzen heruntergeregelt – ist ein gefahrloses Ableiten von Fahrzeugen aus dem Fließverkehr möglich.
Die ASFINAG hat sich zum Ziel gesetzt, in den kommenden Jahren zu einem der führenden Autobahnbetreiber Europas zu werden. Die Verkehrssicherheit hat dabei eine hohe Priorität. Unter dem Aspekt „geteilte Verantwortung“, hat die ASFINAG mit der Errichtung von zwei Verkehrsanhalteplätzen auf der A 4 Ost Autobahn einen aktiven Teil für die Bewusstseinsbildung ihrer Kunden übernommen. Innerhalb von 2 Monaten Bauzeit wurden bereits bestehende Parkplätze um- und ausgebaut.

A 52  Knoten für den Weiterbau in Gladbeck ist durchschlagen!

(MWBEWV 19.12.2011) Nach intensiven Gesprächen haben sich Bund, Land und Stadt auf eine Kompromisslösung für den Ausbau der Autobahn A 52 in Gladbeck geeinigt. Hauptbestandteil dieses Vorschlags ist ein rund 1.500 Meter langer Tunnel zwischen Phönixstraße und Grabenstraße. Den Löwenanteil der Kosten für den Bauabschnitt einschließlich Tunnel von voraussichtlich rund 100 Millionen Euro übernimmt der Bund. „Wir haben den Knoten durchschlagen. Ich bin froh, dass wir zu einer einvernehmlichen Lösung für diese wichtige Bundesfernstraße gekommen sind. Wir haben von Seiten des Bundes alles möglich gemacht, damit die A 52 in Gladbeck weitergebaut werden kann.“, betonte Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.

Das Land NRW finanziert die städtebauliche Integration der Autobahn in einer Größenordnung von rund zehn Millionen Euro. „Es ist gut investiertes Geld für Gladbeck und das gesamte nördliche Ruhrgebiet. Die Verkehrssituation wird sich spürbar verbessern“, sagte Wirtschafts- und Verkehrsminister Harry K. Voigtsberger.

Bei der Stadt Gladbeck verbleibt ein Eigenanteil von rund zwei Millionen Euro. Sie hat darüber hinaus akzeptiert, dass an Stelle der ursprünglich gewünschten, in einem weiteren Tunnel geführten Direktverbindung von Süden nach Westen ein Überflieger errichtet wird, der zehn Millionen Euro preiswerter ist, und dass ein direkter Anschluss des Gewerbegebietes Brauck im stark befahrenen Autobahnkreuz regelkonform nicht machbar ist. Ulrich Roland, Bürgermeister der Stadt Gladbeck, freut sich über den Kompromiss: „Das Hauptziel ist erreicht: Die Autobahn verschwindet in einem Tunnel. Endlich kann die Stadt auf sehr großer Länge zusammenwachsen“.

A 3 / A 516 18.12.2011 Brücken-Abriss in drei Schichten

A 20 18.12.2011 Verkehrsminister versagt Finanzierung für den Weiterbau bis 2015

A 52 19.12.2011 Essener Bürgerinitiativen wollen Pläne kippen

B 6 n 19.12.2011 Freie Fahrt auf "Nordharzautobahn" von Niedersachsen bis Bernburg

A 3  Planfeststellung für die Anbindung des Flughafens Nürnberg

(BMI 16.12.2011) Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat betont, dass die Planungen für die Flughafenanbindung Nürnberg an die Bundesautobahn A 3 in vollem Gange sind und weiter vorangetrieben werden. "Ein Planfeststellungsbeschluss der Regierung von Mittelfranken ist im Frühjahr des kommenden Jahres zu erwarten. Von einer Streichung des Projekts kann keine Rede sein." Auch im Investitionsplan des Bundesverkehrsministeriums sei die Flughafenanbindung im Abschnitt ''Weitere wichtige Vorhaben'', die sich im frühen Planungsstadium befinden, enthalten.
Herrmann bezeichnete einen Baubeginn im Jahr 2015 als durchaus realistisch. Gegen das Projekt seien aber mit hoher Wahrscheinlichkeit Klagen zu erwarten. Darüber hinaus müsse die Altlastenentsorgung auf dem Flughafengelände geklärt werden, bevor mit dem Bau begonnen werden könne. Herrmann abschließend: "Wir wollen die Anbindung an den Nürnberger Flughafen verbessern. Hierüber gibt es eine volle Übereinstimmung mit dem Bundesverkehrsministerium. Die Flughafenanbindung bleibt weiterhin ein bedeutendes Projekt des Bundes, und niemand in der Staats- wie in der Bundesregierung stellt seine Notwendigkeit in Frage."

A 111 Verkehrsfreigabe der südlichen Fahrbahn auf der Tegeler Weg Brücke

(SVS 16.12.2011) Die Arbeiten am südlichen Überbau der Tegeler Weg Brücke sind weitestgehend abgechlossen. Darüber hinaus ist die Grundinstandsetzung auf der BAB A 100 zwischen Seestraße und Autobahndreieck Charlottenburg so weit vorangeschritten, dass der Rückbau der Verkehrssicherung auf der A 111 und die erneute Anpassung der Verkehrsführung auf der A 100 erfolgen kann. Zur Durchführung dieser Arbeiten (Verkehrsumstellungs-, Markierungs- und Demarkierungsarbeiten) sind im Zeitraum vom Montag, den 19.12.2011, bis längstens Donnerstag, den 22.12.2011 (in den verkehrsärmeren Zeiten 8.00 bis 14.00 Uhr) teilweise Spursperrungen erforderlich.

Mit der Verkehrsfreigabe des südlichen Brückenüberbaus der Tegeler Weg Brücke und dem vollständigen Rückbau der Verkehrssicherung auf der A 111 wird ein weiterer wesentlicher Streckenabschnitt der Gesamtbaumaßnahme zur Grundinstandsetzung der A 100 zwischen Seestraße und Autobahndreieck Charlottenburg fertig gestellt und für den Verkehr freigegeben. Durch die wegfallende Überleitung des Verkehrs in die Gegenfahrbahn wird der Verflechtungsbereich von A100 / A111 des AD Charlottenburg in Fahrtrichtung Süd deutlich entlastet.

Für die Restleistungen sind folgende Änderungen der bestehenden Verkehrsführung notwendig:

Der Verkehr auf der Bundesautobahn A 100 wird in Fahrtrichtung Wedding ab Autobahndreieck Charlottenburg in die endgültige Position auf den südlichen Überbau der Brücke über den Tegeler Weg zurück verlegt.

Auf der A 100 stehen nach der Verschwenkung des Verkehrs weiterhin 2 Fahrspuren je Fahrtrichtung zur Verfügung. Für die noch notwendigen Lückenschluss- sowie restlichen Ausrüstungs- und Komplettierungsarbeiten auf der Tegeler Weg Brücke werden die jeweils linken Fahrspuren für den Verkehr jedoch nicht freigegeben.

B 4 (A 391) Neue Brücke in Gifhorn kommt nicht vor 2013

(LSV 16.12.2011) Der Neubau der Brücke der Bundesstraße 4 über die Celler Straße in Gifhorn wird nicht vor 2013 beginnen. Hierüber informierte Bernd Mühlnickel, Geschäftsbereichsleiter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr aus Wolfenbüttel, Gifhorns Bürgermeister Matthias Nerlich am Freitag. Da der Neubau der Brücke in den Proportionen von der alten Konstruktion abweiche, sei zuvor ein Planfeststellungsverfahren zur Genehmigung notwendig.

„Die neue Brücke muss nach den neuesten gültigen Richtlinien errichtet werden", erläuterte der Geschäftsbereichsleiter. Hierbei müsse unter anderem ein ausreichend breiter Mittelstreifen für die Leitplanken geschaffen werden. Dies führe dazu, dass sich der Brückenquerschnitt um zwei Meter je Richtungsfahrbahn erweitere, sodass die neue Brücke eine Breite von rund 22 Metern haben werde.

Die alte, 1968 errichtete Brücke ist nach den Worten Mühlnickels nur noch vermindert tragfähig. Das habe eine Brückenhauptprüfung 2010 ergeben. Seit August 2010 gelte hier deshalb eine Lastbeschränkung von 24 Tonnen. Nach weiteren Untersuchungen habe im März 2011 festgestanden, dass die alte Brücke abgerissen werden muss. Betroffen sei auch eine kleinere, rund 300 Meter nördlich gelegene Brücke über den Kirchweg. Hier muss nach den Worten des Geschäftsbereichsleiters jedoch nur der Überbau verbreitert werden.

„Den Antrag auf Einleitung des Planfeststellungsverfahrens beim Landkreis Gifhorn werden wir noch in diesem Jahr stellen", so Mühlnickel. „Wir hoffen, dass der Bau dann 2013 beginnen kann." Die Bauzeit werde etwa zwei Jahre betragen, wobei die Bundesstraße 4 für etwa ein Jahr voll gesperrt werden müsse. Schon frühzeitig sollen in Abstimmung mit den Behörden vor Ort Umleitungsstrecken festgelegt werden. Insgesamt sollen die Belastungen für Anwohner und Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich gehalten werden.

Die voraussichtlichen Kosten für den Brückenneubau bezifferte Mühlnickel auf rund 15 Millionen Euro. Kostenträger sei der Bund. Das Planfeststellungsverfahren schaffe die rechtlichen Voraussetzungen für die Baumaßnahme. Seine Durchführung obliege dem Landkreis Gifhorn, der die Planungen im Laufe des Verfahrens öffentlich auslegen werde.

Nach dem Brückenneubau könne auch der bereits geplante Lärmschutz im Brückenbereich umgesetzt werden. Vorgesehen sei, die zwei bis drei Meter hohen Lärmschutzwände auf beiden Seiten der B 4 auf vier bis fünf Meter zu erhöhen.

B 4 (A 391) Neue Anschlussstelle bei Gamsen ist für den Verkehr frei

(LSV 16.12.2011) Die neue Anschlussstelle der Bundesstraße 4 in Höhe des Gifhorner Stadtteils Gamsen ist fertig gestellt: Am [heutigen] Freitag gab Bernd Mühlnickel, Geschäftsbereichsleiter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, gemeinsam mit Gifhorns Bürgermeister Matthias Nerlich den neuen Knotenpunkt für den Verkehr frei. Er soll in Höhe der Kreisstraße 33/1 die künftige kommunale Entlastungsstraße „Bruno-Kuhn-Straße" anbinden.

Die Bauarbeiten waren nach rund zwei Monaten termingerecht abgeschlossen worden. Die Anschlussstelle wurde autobahnähnlich mit Bescheunigungs- und Verzögerungsstreifen gestaltet, was nach Angaben der Landesbehörde zur Verkehrssicherheit beitragen soll.

Die Baukosten belaufen sich auf insgesamt rund 800.000 Euro, von denen der Bund 245.000 Euro übernimmt. 555.000 Euro trägt die Stadt Gifhorn, zu 65 Prozent gefördert vom Land Niedersachsen.

Investitionsrahmenplans (IRP) für Verkehrsprojekte

(BMVBS 15.12.2011) Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer hat heute den Entwurf des Investitionsrahmenplans (IRP) für die Verkehrsinfrastruktur des Bundes für den Zeitraum 2011-2015 vorgelegt. Der IRP ist gesetzlich vorgeschrieben und stellt die Leitlinie dar, an der sich die Investitionen des Bundes innerhalb dieses Zeitraums orientieren werden.

Der neue IRP setzt erstmals klare Prioritäten und richtet die Investitionsplanung an tatsächlich vorhandenen Finanzierungsmöglichkeiten aus:

  Der neue IRP hat ein Projektvolumen von rund 41 Milliarden Euro. In dieser Summe enthalten sind alle Projekte, die von 2011 bis 2015 abgeschlossen, weitergeführt oder neu begonnen werden. Dieses Volumen umfasst den gesamten Investitionsbedarf für die Projekte bis zur endgültigen Fertigstellung der Projekte, also auch über 2015 hinaus (ist also kein Finanzierungsplan). Im Vorgängerplan waren noch Projekte mit einem Volumen von rund 57 Milliarden aufgeführt – trotz deutlich niedrigerer zur Verfügung stehender Haushaltsmittel.
  Erhalt geht im neuen IRP deutlich vor Neubau. Die Mittel für die Erhaltung der vorhandenen Infrastruktur liegen bei rund zwei Dritteln der Gesamtsumme: 28,1 Milliarden Euro sind für die Erhaltung der Schienenwege des Bundes, der Bundesfernstraßen und der Bundeswasserstraßen vorgesehen. Im Vorgänger plan war nur knapp über die Hälfte der Mittel für die Erhaltung vorgesehen.

Ramsauer: "Mit dem neuen Investitionsrahmenplan sorgen wir für Ehrlichkeit und Transparenz beim Verkehrswegebau. Wir setzen klare Prioritäten und richten die Planung am Bedarf und den zur Verfügung stehenden Mitteln aus. Unser Verkehrsnetz ist ein zentraler Standortvorteil, den wir erhalten müssen. Wir sorgen dafür, dass die hohe Qualität der Schienen-, Straßen- und Wasserstraßennetze erhalten bleibt."

Der neue IRP legt praxisnahe Kriterien wie Planungsstand und Baureife bei der Projektauswahl an. Er bildet geplante Ausgaben des Bundes für die Schiene in Höhe von 20,6 Milliarden Euro ab, für die Straße 24,8 Milliarden Euro, für die Wasserstraßen rund 4,6 Milliarden Euro.

Ramsauer weiter: "Dieser Entwurf macht zweierlei deutlich: Wir benötigen deutlich mehr Mittel für die Verkehrsinfrastruktur. Wahrheit und Transparenz erfordern es aber, sich für die fünf Jahre von 2011 – 2015 ein Investitionsvolumen vorzunehmen, das sich am Machbaren orientiert."

Die Länder und Ressorts können bis Ende Januar 2012 Anmerkungen zum IRP machen.

Investitionsrahmenplan 2011 - 2015: Fragen und Antworten
Investitionsrahmenplan 2011 - 2015 für die Verkehrsinfrastruktur des Bundes

ASFINAG: Neues Stadtbüro in Innsbruck feierlich eröffnet

(ASFINAG 15.12.2011) Im Beisein von Frau Bürgermeister Christine Oppitz-Plörer und den ASFINAG-Vorständen Alois Schedl und Klaus Schierhackl wurde heute in Innsbruck das neu errichtete Bürogebäude der ASFINAG seiner Bestimmung übergeben. Nach rund einjähriger Bauzeit waren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den vergangenen Tagen wieder an den gewohnten Standort am Innsbrucker Rennweg in die neuen Räumlichkeiten übersiedelt.
Für die Planung und Gestaltung führte die ASFINAG gemeinsam mit der Stadt Innsbruck einen Wettbewerb unter geladenen Architekten durch. Alle zehn Wettbewerbsentwürfe sahen den Abbruch und anschließenden Neubau des Gebäudes vor. Der nun fertig gestellte Bau folgt dem Entwurf des Architekten Peter Lorenz, dessen Projekt durch einstimmigen Juryentscheid zum Wettbewerbssieger gekürt wurde.
Die ASFINAG investierte in die Neuerrichtung, die im Zeichen der Gestaltungsinitiative des Konzerns steht, rund 5,9 Millionen Euro. „Die architektonisch anspruchsvolle Lösung auf einem Grundstück der ASFINAG hat sich als wirtschaftlich sinnvoll erwiesen und fügt sich optimal ins Stadtbild von Innsbruck ein. Dadurch sichern wir für unsere Partner die gute Erreichbarkeit des wichtigen ASFINAG-Standortes und stellen unseren Mitarbeitern ein optimales Arbeitsumfeld zur Verfügung“, betonen die Vorstände Alois Schedl und Klaus Schierhackl, „mit dem neuen Bürostandort beweist die ASFINAG auch erneut, dass unser Fokus sowohl auf technisch und wirtschaftlich besten Lösungen als auch auf ästhetischer Gestaltung liegt.“ Besonderes Augenmerk legte die ASFINAG beim neuen Standort Innsbruck auch auf den Umwelt- und Klimaschutz.
Die Abrissarbeiten am alten Bürogebäude der ASFINAG am Rennweg starteten im Herbst 2010. Für die Zeit der Baumaßnahmen gelang es den Verantwortlichen, im Innsbrucker Innpark-Center ein adäquates Ausweichquartier zu finden.

ASFINAG Innsbruck CF94D9838

Klaus Schierhackl (Vorstandsdirektor ASFINAG), Christine Oppitz-Plörer (Bürgermeisterin Innsbruck), Alois Schedl (Vorstandsdirektor ASFINAG),
Klaus Fink (Geschäftsführer ASFINAG
Alpenstraßen GmbH)
(v.l.n.r. Bild: ASFINAG)

ASFINAG Innsbruck CF94D9932

Bei der Eröffnung in den neuen Räumlichkeiten: Klaus Fink (Geschäftsführer ASFINAG Alpenstraßen GmbH), Pfarrer Adi Karlinger, Vorstandsdirektor Klaus Schierhackl, Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, Vorstandsdirektor Alois Schedl, Architekt Peter Lorenz (v.l.n.r. - Bild: ASFINAG)

A 5 14.12.2011 Pilotprojekt >Versetztes Fahren<

A 8 11.12.2011 Pünktlich um acht war wieder frei

A 44 13.12.2011 Wutbürger wehren sich gegen den BUND

A 94 14.12.2011 Autobahn-Gegner blitzen vor Gericht ab

A 100 16.12.2011  420 Millionen Euro für 3200 Meter Straße

A 94  Weiterbau auf der Trasse Dorfen

(BSI 12.12.2011) "Dem Weiterbau der Autobahn A 94 auf der Trasse Dorfen steht nun nichts mehr im Wege. Endlich haben wir Klarheit." Mit diesen Worten begrüßte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann die heute veröffentlichte Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts, die die Urteile des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs zum Abschnitt der A 94 zwischen Pastetten und Dorfen auf der Trasse bestätigt hat. "Nachdem gegen die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts keine weiteren Rechtsmittel möglich sind, ist der Weg für den Weiterbau des rund 17 Kilometer langen Autobahnabschnitts endlich frei", sagte Herrmann. Diese Entscheidung ist ein Quantensprung, denn sie ist die Vorentscheidung für den durchgängigen Weiterbau der Autobahn bis nach Passau."
Herrmann nannte die A 94 eine überaus wichtige Lebensader für den südostbayerischen Wirtschaftsraum. Die Autobahn gehöre zu den vordringlichsten Straßenbauprojekten in Bayern. Der Innenminister bekräftigte seine Erwartung, dass der Bund jetzt zügig die erforderlichen Mittel bereitstellen und damit dem gemeinsamen Ziel von Bund und Freistaat, nämlich einer durchgehenden A 94 zwischen München und Passau, schnellstmöglich näherkommen wird. Ein möglicher Baubeginn könnte dann Frühjahr 2012 sein.

Herrmann appellierte an die Gegner der Dorfen-Trasse, ihren langjährigen Widerstand jetzt endlich aufzugeben. Jede weitere Verzögerung wäre auch aus Gründen der Verkehrssicherheit unverantwortlich.

Hessen "mobile" -Neuorganisation der Straßenverwaltung

(MWVL 14.12.2011) „Ein funktionstüchtiges Straßennetz ist die Voraussetzung für Mobilität, und Mobilität ist eine elementare Grundlage unserer Wirtschaftskraft. Deshalb müssen wir die Straßenverwaltung so effizient wie möglich organisieren und auf die sich wandelnden Herausforderungen ausrichten“, erklärte der Hessische Verkehrsminister Dieter Posch heute im Landtag bei der zweiten Lesung des Gesetzentwurfs zur Reform der Straßen- und Verkehrsverwaltung: „Wir sparen Hierarchie, und wir erhalten die Standorte in der Fläche. Wir entlasten den Haushalt, und wir behalten unsere hohe Servicequalität bei.“

Die Reform fasst das bisherige Landesamt für Straßen- und Verkehrswesen zum 01.01.2012 mit den zwölf über Hessen verteilten Ämtern für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) zur neuen Behörde „Hessen Mobil – Straßen- und Verkehrsmanagement“ zusammen. Das ASV Frankfurt wird aufgelöst, die übrigen verlieren ihre Eigenständigkeit und fungieren künftig als Außenstellen der neuen Behörde. Damit entfällt eine der bisher drei Verwaltungsebenen. Dies ermöglicht bis 2014 die Einsparung von 300 Stellen und zudem die Erwirtschaftung einer Winterdienstreserve bis zu vier Mio. Euro.

„Diese neue Struktur verteilt die Arbeit gleichmäßiger auf die Mitarbeiter und reagiert flexibler auf kurzfristige Schwankungen“, erläuterte Posch. „Sie erhält Arbeitsplätze im ländlichen Raum und Präsenz in der Fläche. Die Kommunen haben auch in Zukunft kompetente Ansprechpartner. Die Alternative wäre die Schließung mehrerer Standorte gewesen. Deswegen ist dieses Modell im Interesse der Mitarbeiter und der Kunden der Straßenverwaltung.“

Der Minister wies darauf hin, dass die Reform ohne betriebsbedingte Kündigungen auskommt. Die Beschäftigen des ASV Frankfurt werden samt ihren Aufgaben auf die umliegenden Dienststellen verteilt.

Im Zuge der parlamentarischen Beratungen wurde zudem der Erhalt der Aus- und Fortbildungsstätte Rotenburg festgeschrieben. Die ursprünglich vorgesehene Befristung des Gesetzes wird aufgehoben: „Damit erhalten die Bediensteten von Hessen Mobil langfristige Planungssicherheit“, sagte Posch.

A 12 Inntalautobahn  Rastplatz Zirl/Inzing für den Verkehr freigegeben

(ASFINAG 14.12.2011) Mit dem Abschluss der Arbeiten am Rastplatz Zirl/Inzing (erreichbar über die Richtungsfahrbahn Bregenz) stehen seit 2011 insgesamt vier neue Rastplätze in Tirol zur Verfügung. „Basierend auf Studien haben wir den Bedarf für die Zur-Verfügung-Stellung ausreichender Lkw-Parkflächen erhoben“, bestätigt Klaus Fink, Geschäftsführer der ASFINAG Alpenstraßen GmbH. Neben Zirl/Inzing sind seit Mitte November der Rastplatz Nösslach an der A 13 Brenner Autobahn und seit Herbst die beiden Rastplätze Münster Nord und Süd an der A 12 Inntal Autobahn in Betrieb. Insgesamt investierte die ASFINAG über EUR 10 Mio. in diese vier Bauvorhaben.
Die Erhöhung der Verkehrssicherheit steht bei der Errichtung der neuen ASFINAG Rastplätze im Vordergrund. Gerade in Tirol herrschen aufgrund von Nachtfahr- und Wochenendfahrverbote rigorose Bestimmungen der Ruhezeiten für Berufskraftfahrer. Deswegen forciert die ASFINAG den Bau von Lkw-Stellplätzen am gesamten Netz. „Ausgeruhte Autofahrer sind sichere Autofahrer“, sagt ASFINAG Vorstand DI Alois Schedl, „daher investieren wir laufend in neue Rastplätze. Bis Ende des Jahres gibt es 30 ASFINAG Rastplätze in ganz Österreich - im Endausbau werden es rund 80 sein.“
Die Fahrt in den Urlaub kann lang werden und die Gefahr der Übermüdung steigt mit jedem Kilometer. Daher hat die ASFINAG ein Netz an komfortablen, sicheren Rastmöglichkeiten an den Österreichischen Autobahnen und Schnellstraßen errichtet. Die Rastplätze verfügen über großzügige Aufenthaltsbereiche, die Sanitäreinrichtungen und Hygienebereiche entsprechen modernsten Standards - neben behindertengerechten Toiletten und Wickeltischen gibt es auch eine Dusche.
Ein kurzer Aufenthalt auf den ASFINAG-Rastplätzen bringt somit nicht nur ein wenig Entspannung, sondern erhöht vor allem die Verkehrssicherheit.

Eckdaten:
Rastplatz Zirl/Inzing:
44 Lkw-Stellflächen und 40 Pkw-Stellplätze sowie 6 Motorräder, 4 Busse und Caravans stehen hier zur Verfügung
Investition: EUR 3,0 Mio.
Rastplatz Nösslach:
90 LKW-, 44 PKW- und 5 Motorradstellplätze stehen hier zur Verfügung.
Investition: EUR 2,6 Mio.
Rastplatz Münster Nord:
20 PKW, 20 LKW, 6 Motorräder, 4 Busse und Caravans stehen hier zur Verfügung.
Investition: EUR 2,1 Mio.
Rastplatz Münster Süd:
20 PKW, 40 LKW,6 Motorräder, 9 Busse und Caravans stehen hier zur Verfügung.
Investition: EUR 2,9 Mio.

A 6  Bauarbeiten LG Saarland - AS Bruchmühlbach-Miesau abgeschlossen

(LBM 14.12.2011) Die Anschlussstelle Waldmohr, sowie die BAB A 6 zwischen der Landesgrenze Saarland und der AS Bruchmühlbach – Miesau, in Fahrtrichtung Mannheim, wurden grunderneuert und werden voraussichtlich am Donnerstag (15.12.11) im Laufe des Tages dem Verkehr freigegeben.

Zwischen dem Bau-km 648,92 und Bau-km 644,880 wurde in zwei Bauphasen der gesamte Straßenoberbau, die Entwässerungseinrichtungen, sowie vier Bauwerke saniert. Es wurde ebenfalls eine Deckenoptimierung der Anschlussstelle Waldmohr, wie auch der BAB A 6 auf einer Länge von ca. 4 km durchgeführt.

Zur Verbesserung des Passivschutzes der Verkehrsteilnehmer wurden alle Schutzplanken am Fahrbahnrand erneuert und auf den neusten Stand der Technik gebracht.

Die Schutzplankenarbeiten am Mittelstreifen finden im Schutz einer eingeengten Überholspur in Fahrtrichtung Mannheim statt. Daher wird die Geschwindigkeit auf 80 km/h begrenzt.

Im Verlauf der Baumaßnahme gestaltete sich die Sanierung der Bauwerke umfangreicher als geplant. Dies hatte zur Folge, dass der Bauablauf umgestellt werden musste. Die ursprünglich kalkulierte Bauzeit konnte daher nicht eingehalten werden.

Insgesamt wurden 48.000 m² Autobahn erneuert. Die gesamten Baukosten belaufen sich auf 4,9 Mio. €.

Es ist geplant im Sommer 2012 die Fahrtrichtung Saarbrücken ebenfalls zu erneuern. Bis dahin wird auf der Richtungsfahrbahn Saarbrücken am Mittelstreifen eine mobile Schutzwand aufgestellt und die Überholspur eingeengt. Die Geschwindigkeit wird daher in Fahrtrichtung Saarbrücken ebenfalls auf 80 km/h begrenzt bleiben.

A 7  Bund startet Vergabe für Ausbau Hamburg - Bordesholm

(MWWV 14.12.2011) Weiterer Meilenstein beim Ausbau der zentralen Verkehrsachsen Schleswig-Holsteins: Das Bundesverkehrsministerium gab heute (14. Dezember) den Startschuss für das Vergabeverfahren zum Ausbau der A 7 zwischen Hamburg-Nordwest und dem Bordesholmer Dreieck. Die rund 65 Kilometer lange Strecke soll ab 2014 bis 2018 auf Hamburger Gebiet teilweise achtstreifig und in Schleswig-Holstein sechsstreifig ausgebaut werden. Mit der Planung war bereits 2008 die „Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und –bau GmbH“ (DEGES) beauftragt worden.

Wie Verkehrsminister Jost de Jager sagte, werde mit dem Beginn des Vergabeverfahrens für das ÖPP-Projekt (Öffentlich Private Partnerschaft) die Strategie des Landes konsequent fortgesetzt, die Verkehrsanbindungen auszubauen und damit die Voraussetzung für wirtschaftliches Wachstum und neue Arbeitsplätze zu schaffen. „Damit gestalten wir ein Stück Zukunft unseres Landes, schaffen unseren Unternehmen eine bedarfsgerechte Infrastruktur und entlasten zugleich zigtausende von Berufspendlern von Stau-Strapazen“, sagte de Jager. Die A 7 sei die wichtigste Nord-Süd-Verbindung zwischen den skandinavischen Ländern und Zentraleuropa und deshalb von enormer Bedeutung für Schleswig-Holstein.

Nach den Planungen des Bundes soll der rund 280 Millionen Euro teure Ausbau der Strecke (Bau- und Grunderwerbskosten für Schleswig-Holstein) als so genanntes Verfügbarkeitsmodell umgesetzt werden und der Zuschlag spätestens Ende 2013 erteilt werden. Das Projekt umfasst den sechs- bzw. achtstreifigen Ausbau des 65 Kilometer langen Abschnitts zwischen dem Bordesholmer Dreieck und der Anschlussstelle Hamburg-Nordwest sowie die Erhaltung und den Betrieb des 59 Kilometer langen Abschnitts zwischen Hamburg-Nordwest und Neumünster Nord. Der Bieter soll die Strecke bauen, über einen Zeitraum von 30 Jahren erhalten und betreiben. Der Auftragnehmer erhält ein Entgelt, mit dem die jeweiligen Leistungsbestandteile Bau, Erhaltung, Betrieb und Finanzierung vergütet werden. „Damit besteht die Möglichkeit, bei Abweichungen von diesem Leistungssoll die Vergütung auch zu kürzen“, erläutert de Jager.

Voraussetzung für die Umsetzung als ÖPP-Projekt ist nach Mitteilung des Bundes die Vorlage wirtschaftlicher Angebote. Die Frist für die Einreichung der Teilnahmeanträge endet am 21. Mai 2012.

Ramsauer: Vergabeverfahren für ÖPP-Projekt A 7 startet

(BMVBS 14.12.2011) Heute startet das Verfahren zur Vergabe des länderübergreifenden Betreibermodells A 7 Neumünster-Nord – Hamburg-Nordwest. Das teilte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer in Berlin mit.

Es handelt sich um das dritte der insgesamt acht Projekte umfassenden zweiten ÖPP-Staffel im Bundesfernstraßenbereich. Das Projekt sieht den sechs- bzw. achtstreifigen Ausbau des rund 65 Kilometer langen Teilstückes der A 7 zwischen dem Autobahndreieck Bordesholm und dem Autobahndreieck Hamburg-Nordwest sowie die Erhaltung und den Betrieb des rund 59 Kilometer langen Abschnitts zwischen der Anschlussstelle Neumünster-Nord und dem Autobahndreieck Hamburg-Nordwest über einen 30jährigen Vertragszeitraum vor.

Das Projekt soll als Verfügbarkeitsmodell umgesetzt werden. Die Vergütung des Betreibers erfolgt dabei leistungsabhängig - je nach zeitlicher Verfügbarkeit der Strecke und Ausführungsqualität bei Erhalt und Betrieb.

Ramsauer: "Mit dem Verfügbarkeitsmodell setzen wir einen noch stärkeren Anreiz für eine hochwertige Bauweise und möglichst wenige Verkehrsbeeinträchtigungen. Bei Einschränkungen oder sonstigen Abweichungen vom Leistungssoll wird die Vergütung gekürzt. Das ist ganz im Sinne der Nutzer, also der Autofahrer. Mit dem jetzt gestarteten Vergabeverfahren zum Ausbau der A 7 bringen wir ein weiteres Projekt mit dieser neuentwickelten Struktur auf den Weg."

Voraussetzung für eine Umsetzung als ÖPP-Projekt ist die Vorlage wirtschaftlicher Angebote. Der Ausbau der A 7 soll in den Jahren 2014 – 2018 erfolgen. Damit wird die Stauanfälligkeit beseitigt, Kapazität und Leistungsfähigkeit der Strecke steigen.

Verkehrssicherheitskampagne "Runter vom Gas" wird neu gestartet

(BMVBS 13.12.2011) Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer hat heute in Berlin zusammen mit dem Präsidenten des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR), Walter Eichendorf, die Verkehrssicherheitskampagne "Runter vom Gas" neu gestartet. Sie wird thematisch geöffnet und weiterentwickelt.

Die Kampagne richtet ihr Augenmerk ab sofort auf weitere Unfallursachen und -risiken im Straßenverkehr: Neben Rasen und unangepasster Geschwindigkeit sind dies vor allem Ablenkung durch Handy, Zigaretten oder Navigationsgeräte, gefährliches Überholen insbesondere auf Landstraßen, rücksichtsloses Drängeln oder das Fahren unter Alkoholeinfluss. Zudem wirbt die Kampagne für das Anschnallen in Kraftfahrzeugen und das Tragen von Fahrradhelmen.

Die Botschaften der von Minister Ramsauer heute vorgestellten Kampagnenmotive: "Fahr nicht so schnell", "Lass dir Zeit", "Finger vom Handy" und "Papi, fahr vorsichtig". Rund 800 Plakate werden mit Unterstützung der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) in den nächsten Wochen an den Autobahnen und Rastplätzen für eine sichere Fahrweise werben. Eines der Motive wird auf 150 Lkw zu sehen sein, die quer durch Deutschland unterwegs sein werden. Anzeigen und Hörfunkspots, ein Kinospot sowie umfassendes Informationsmaterial und weitere Maßnahmen an Landstraßen folgen ab 2012.

Ramsauer: "Unser "Verkehrssicherheitsprogramm 2011" gibt ein ehrgeiziges Ziel vor: Wir wollen die Zahl der Getöteten bis 2020 um 40 Prozent senken. Auch die Zahl der Schwerstverletzten muss kontinuierlich und deutlich gesenkt werden. Das kann nur gelingen, wenn wir alle Unfallursachen bekämpfen. Die neu gestartete Kampagne ist Teil unserer Maßnahmen. Sie appelliert an die Verkehrsteilnehmer, verantwortungsvoll zu fahren und sich der Gefahren im Straßenverkehr bewusst zu werden. Ziel ist, Fehlverhalten zu vermeiden. Zentrales Anliegen ist die Verbesserung der Landstraßensicherheit, denn auf Landstraßen sind mit rund 60 Prozent die meisten Verkehrstoten zu beklagen. Mit Plakatierung insbesondere an diesen Strecken sowie mit Anzeigen und Hörfunkwerbung wollen wir auf die Risiken hinweisen."

Walter Eichendorf, Präsident des DVR: "Auf der Landstraße finden wir ein besonders hohes Sicherheitsrisiko durch die verschiedenen Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger, Rad-, Motorrad-, Pkw-, Bus- Traktor-, und Lkw-Fahrer, hohe Geschwindigkeiten, starke Auswirkungen der Witterungsverhältnisse, unübersichtliche Strecken- und Kurvenverläufe und so genannte ‚Baum- und Diskounfälle’. Daher müssen wir gezielt das ‚Risiko Landstraße’ minimieren."

www.runtervomgas.de

520 neue Lkw-Stellplätze auf Bayerns Autobahnen

(BSI 12.12.2011) "Insgesamt wollten wir von 2008 bis 2013 3.600 zusätzliche Lkw-Stellplätze bauen. Widerstände der Anlieger führen leider dazu, dass sich Projekte verzögern oder nicht in der ursprünglich geplanten Größe gebaut werden können. Von 2008 bis 2010 entstanden 927 neue Lkw-Stellplätze. Heuer kamen 520 hinzu. Bis 2013 können wir aus heutiger Sicht 1.150 weitere Stellplätze schaffen. Ich bin zuversichtlich, dass wir unser Ziel von 3.600 zusätzlichen Lkw-Stellplätzen bis 2014 erreichen werden", sagte Innenstaatssekretär Gerhard Eck, der heute gemeinsam mit dem Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesverkehrsminister, Dr. Andreas Scheuer, auf der A 7 an der Tank- und Rastanlage Rhön Ost über den Stand des Ausbauprogramms für zusätzliche Lkw-Stellplätze entlang Bayerns Autobahnen informierte. Auch nach 2014 will Bayern das Stellplatzangebot für Lkws weiter verbessern.
Die Rastanlage Rhön Ost konnte ohne größere Widerstände ausgebaut werden. Das Stellplatzangebot für Lkws wurde von 29 auf 96 Plätze erweitert. Für Busse und Pkws mit Anhänger stehen jetzt 20 Stellplätze zur Verfügung (vorher 6). Zusätzlich wurde ein rund 100 Meter langer Längsparkstreifen für Großraum- und Schwertransporte angelegt. Den Aus- und Neubau von Rastanlagen finanziert der Bund über ein Sonderprogramm. Die Kosten für den Ausbau der Rastanlage Rhön Ost einschließlich der Sanierung der Entwässerungseinrichtungen liegen bei rund neun Millionen Euro.

Bayern arbeitet außerdem verstärkt mit den privaten Autohöfen zusammen. Autohöfe, die ihr Stellplatzangebot erweitert haben, erhalten im Gegenzug eine bessere Hinweisbeschilderung auf den Autobahnen. Eck appellierte an die Lkw-Fahrer: "Nutzen Sie die freien und meist auch ruhigeren Stellplätze an den Autohöfen." Spediteure und Fuhrunternehmen rief er dazu auf, ihren Fahrern die Autohofgebühren zu erstatten und somit zu mehr Verkehrssicherheit beizutragen.

Um die Auslastung vorhandener Stellplätze zu optimieren, erprobt die Straßenbauverwaltung auch verschiedene telematische Erfassungs- und Steuerungsmaßnahmen auf den Rastanlagen. In einem Pilotversuch soll zwischen der Tank- und Rastanlage Nürnberg-Feucht und Köschinger Forst über eine Zu- und Abflussmessung an den Ein- und Ausfahrten die Parkplatzbelegung ermittelt werden. Dadurch sollen die Lkw-Fahrer frühzeitig über freie Stellplätze und belegte Anlagen informiert werden.

Die bayerische Polizei ist angewiesen, vor allem den Einfahrtsbereich von Autobahnparkplätzen streng zu kontrollieren und verbotswidrig geparkte Lkw, die eine Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer darstellen, sofort wegfahren zu lassen. Eck: "Jeder ist dazu aufgefordert, vor allem nachts besonders vorsichtig in Autobahnparkplätze einzufahren und sich auf Behinderungen durch falsch geparkte Lkw einzustellen".

Winterdienstfahrzeug für vorbeugenden Einsatz mit Tausalzlösungen

(BMVBS 09.12.2011) Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer hat heute auf dem Gelände der Autobahnmeisterei Siegsdorf ein Winterdienstfahrzeug für den Einsatz mit reinen Tausalzlösungen vorgestellt. Die innovative Technologie wird auf trockenen oder leicht feuchten Straßen vorbeugend gegen Eis- und Schneeglätte angewendet. Einige Fahrzeuge wurden bereits in verschieden Bundesländern im Probebetrieb getestet. Nach technischen Untersuchungen durch die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) besteht nun grünes Licht für den Regelbetrieb.

Ramsauer: "Mit dem Einsatz von reinen Tausalzlösungen sorgen wir dafür, dass Glätte langsamer oder gar nicht erst entsteht. Das erhöht die Verkehrssicherheit. Dadurch kann der Streusalzverbrauch auf Autobahnen um rund 100.000 Tonnen pro Jahr reduziert werden. Zudem können die neuen Fahrzeuge auch bei hoher Geschwindigkeit arbeiten, der fließende Verkehr wird weniger gestört. Zusammen mit den Ländern wollen wir diese innovative Technologie in diesem Winter verstärkt nutzen."

Die Salzlösungen (Natrium-, Calcium- oder Magnesiumchlorid) werden auf die Fahrbahn gesprüht und wirken unmittelbar. Sie können bei Temperaturen bis zu minus 6 Grad Celsius eingesetzt werden. Vorteil: Die Lösungen verteilen sich gleichmäßig und bleiben länger liegen als Feuchtsalzstoffe, denn diese haften nur bedingt auf der Fahrbahn und werden von den Fahrzeugen leicht verdrängt.

Der Einsatz der neuen Fahrzeuge ist Teil der Offensive von Bund und Ländern für einen noch effizienteren Winterdienst auf Autobahnen in Deutschland. So wurden bereits rechtzeitig vor der Wintersaison die Streusalzreserven aufgestockt. Das Bundesverkehrsministerium hat in einem Pilotprojekt 100.000 Tonnen Streusalz zusätzlich als "länderübergreifende Streusalzreserve" für den Einsatz auf Autobahnen bereit gestellt. Auf die Reserven in Nordrhein-Westfalen (60.000 t) und Sachsen-Anhalt (40.000 t) können alle Länder in konkreten Notlagen, etwa bei Lieferengpässen, zurückgreifen. Neben der Bundesinitiative haben die meisten Länder ihre eigenen regulären Lagerkapazitäten ebenfalls deutlich erhöht.

Ramsauer: "Auto- und Lkw-Fahrer erwarten zu jeder Zeit schnee- und eisfreie Straßen. Zusätzlich zu den bewährten Instrumenten des Winterdienstes sorgen wir mit dem vorbeugenden Einsatz von Tausalzlösungen und der länderübergreifenden Streusalzreserve bei lang anhaltenden und extremen Winterverhältnissen für freie Fahrt auf unseren Autobahnen."

Minister Ramsauer bedankte sich bei dem Termin für das große Engagement der Beschäftigten des Straßenbetriebsdienstes: "Die Mitarbeiter der Autobahnmeistereien sorgen jeden Winter mit großem logistischem und persönlichem Einsatz rund um die Uhr an jedem Tag der Woche für freie Fahrt. Dafür verdienen Sie unseren tief empfundenen Dank", so Ramsauer.

A 23  Itzehoe Mitte - Itzehoe Nord
Bund und Land weihen Fahrbahn in Richtung Heide ein

(MWWV 07.12.2011) Nach knapp 28 Monaten Bauzeit weihte Verkehrsminister Jost de Jager heute (7. Dezember) gemeinsam mit dem Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann, den 1,7 Kilometer langen nördlichen Anschluss zwischen Itzehoe Mitte und Itzehoe Nord an die vorhandene A 23 in Richtung Heide ein. „Nach der Freigabe der neuen Störbrücke vor eineinhalb Jahren können wir heute ein weiteres Teilstück des Großprojektes A 23 übergeben. Damit verbessert sich nicht nur der Fahrkomfort, sondern vor allem die Verkehrssicherheit in diesem Abschnitt“, sagte de Jager. Auch der Lärmschutz mit der Lärmschutzwand im Bereich Edendorf sei weitestgehend fertiggestellt. „Die Anwohner haben damit schon heute den voll wirkenden Immissionsschutz“, so der Minister.

De Jager dankte insbesondere dem Parlamentarischen Verkehrs-Staatssekretär für die Bereitstellung der Mittel aus den Konjunkturprogrammen des Bundes. Die Kosten für den Neubau der Richtungsfahrbahn Heide betragen 9,5 Millionen Euro, die Gesamtkosten für den Abschnitt werden nach Fertigstellung der Fahrbahn Richtung Hamburg im Jahr 2013 bei 17 Millionen Euro liegen.

Zur Realisierung des Neubaus wurden drei Brückenbauwerke ganz oder teilweise abgebrochen und parallel zu den Straßenbauarbeiten neu hergestellt, es wurden 175.000 Kubikmeter Boden bewegt, über 4.000 Meter Rohrleitungen verlegt und 15.000 Tonnen Asphalt eingebaut. Sämtliche Arbeiten fanden unter Aufrechterhaltung des Verkehrs statt, lediglich die A 23 Anschlussstelle Itzehoe/Mitte musste für die Umbauarbeiten kurzzeitig gesperrt werden.

Um den weiteren Ausbau der A 23 zu ermöglichen, wird mit Freigabe des Verkehrs auf der fertiggestellten Fahrbahn Richtung Heide die Bundesstraße 204 als zukünftige Fahrbahn der A 23 in Richtung Hamburg für den Verkehr gesperrt. Nach Auskunft des Landesbetriebes für Straßenbau und Verkehr wird diese Umlegung des Verkehrs witterungsbedingt aufgrund der aufzubringenden Markierung in den nächsten Tagen erfolgen.

Die Fertigstellung des rund 140 Millionen Euro teuren Gesamtprojekts A 23 ist für 2015 vorgesehen. „Gerade in Verknüpfung mit der A 20 gewinnt der Ausbau der B 5 / B 204 zur A 23 noch mehr an Bedeutung. Denn Mobilität, die Grundlage für Wachstum und Beschäftigung, ist nur mit einer leistungsfähigen Verkehrsinfrastruktur zu erreichen“, so de Jager.

A 44  "BUND ignoriert mit seiner Routineklage Interessen der Region"
Teilabschnitt Waldkappel-Bischhausen im Einklang mit Naturschutzrecht

(MWVL 06.12.2011) „Mit seiner Routineklage gegen den Abschnitt Waldkappel-Hoheneiche der A 44 ignoriert der BUND die Interesssen der Region, deren wirtschaftliche Entwicklung von der Fertigstellung der Autobahn abhängt“, erklärte der hessische Wirtschafts- und Verkehrsminister Dieter Posch heute. Der Rechtsstreit verzögere damit auch die Entlastung vieler Ortsdurchfahrten entlang der künftigen A 44.

Der Minister wies darauf hin, dass die jüngsten Planfeststellungsbeschlüsse zur A 44 vor Gericht bestätigt wurden: „Auch die Genehmigung der VKE 40.1 Waldkappel-Hoheneiche wäre nicht erlassen worden, wenn Verstöße gegen das Europäische Naturschutzrecht vorlägen. Die gesamte A 44 wird unter größtmöglicher Schonung der Natur geplant.“

Posch hatte den Planfeststellungsbeschluss am 28.10. unterschrieben. Der Teilabschnitt 40.1 soll insbesondere Bischhausen und Oetmannshausen vom Durchfahrtsverkehr entlasten und den Verkehr auf der B 7 um über 80 % vermindern. Zusammen mit den westlich gelegenen Abschnitten der A 44 wird er die Fahrtzeit zwischen Eschwege und Kassel (derzeit ca. 60 Minuten) um 20 bis 25 Minuten verkürzen.

Die A 44 ist der letzte noch nicht realisierte Teil des Verkehrsprojektes Deutsche Einheit und soll eine Lücke im Netz der Bundesautobahnen auf der Achse Ruhrgebiet–Kassel–Dresden schließen. Sie verbindet von Kassel aus die A 7 mit der A 4 bei Wommen und soll damit auch die wirtschaftliche Entwicklung des Werra-Meißner-Kreises fördern. Fünf der elf Teilabschnitte (12, 20, 31, 32 und 33) sind im Bau oder bereits fertiggestellt, für einen weiteren besteht bereits Baurecht.

A 29  Fertigstellung in Wilhelmshaven

(WAV 06.12.2011) Der Niedersächsische Verkehrsminister Jörg Bode hat heute gemeinsam mit dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium Enak Ferleman sowie Vertretern aus Politik und Wirtschaft den letzten Abschnitt der Autobahn A 29 zum JadeWeserPort freigegeben. In seiner Ansprache betonte Bode die Bedeutung des Projektes für den Tiefwasserhafen, der im August kommenden Jahres an den Start gehen wird: „Die neu gebaute Strecke ist zwar nur drei Kilometer lang, ihre Bedeutung ist jedoch enorm. Der direkte Anschluss des JadeWeserPorts an das Bundesfernstraßennetz ist damit geschafft."

Zusammen mit der 140 Hektar großen Logistikfläche direkt am Hafen habe man so am JadeWeserPort optimale und in der Nordrange in dieser Form einzigartige Standortbedingungen: „In keinem Container-Tiefwasserhafen Nordeuropas findet man in unmittelbarer Nähe zu den Terminals eine so große, zusammenhängende Fläche für industrielle Ansiedlungen im großen Maßstab. Zusammen mit dem direkten Autobahnanschluss und der Tideunabhängigkeit des Hafens haben wir besondere Alleinstellungsmerkmale und damit einzigartige Standortvorteile." Ein weiterer positiver Effekt sei, dass durch den direkten Autobahnanschluss der Kernstadtbereich Wilhelmshavens vom Verkehr von und zum Hafen weitgehend unberührt bliebe.

Das Bauvorhaben wurde im November 2008 begonnen. Die Ausbaustrecke beginnt im Westen unmittelbar an der Anschlussstelle „Fedderwardergroden" und verläuft über die Trasse des „Niedersachsendammes" über den „Friesendamm" und die Eisenbahnbrücke bis über die Niedersachsenbrücke. Die neue Autobahn endet an einem Kreisverkehrsplatz an der Straße „Am Tiefen Fahrwasser" unmittelbar am JadeWeserPort. Die Ausbaustrecke ist etwa 3 km lang. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 16,9 Mio. €.

A 29 07.12.2011 Autobahn zum JadeWeserPort ist frei (mit Kurzfilm)

A 29 07.12.2011 Drei-Kilometer-Endstück freigegeben (mit Photostrecke)

Portugal 08.12.2011 Maut-Einführung auf Autobahnen

Winterdienst installiert zusätzliche Wetterstationen

(TMLBV 03.12.2011) „Entlang der Autobahnen wurde die Zahl der Straßen-Wetter-Informationssysteme (SWIS) von 30 auf 40 Anlagen erhöht. Rund um die Uhr werden hier die Wetterwerte und der Zustand der Straßenoberfläche gemessen. Diese Daten bilden die Grundlage für den Einsatz der Autobahnmeistereien im Winterdienst. Für den bevorstehenden Winter verfügen wir damit über eine noch feinmaschigere und genauere Datengrundlage“, sagte heute (Samstag) in Erfurt der Minister für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, Christian Carius, bei der Vorlage des zweiten Straßenzustandsberichts der Wintersaison 2011 / 2012.

„Die milde Luft mit bis zu 10 Grad Wärme hat zum meteorologischen Winterbeginn am 1. Dezember den Gedanken der Verkehrsteilnehmer an Straßenglätte zunächst verdrängt. Dennoch zeigte schon das ruhige und teilweise frostige Herbstwetter der vergangenen Wochen, dass man dennoch im Winter immer mit der Gefahr von Straßenglätte rechnen muss“, so Carius weiter. „Täglich ist rund ein Drittel unserer 246 Winterdienstfahrzeuge im Einsatz gewesen, um örtliche Glättebildung zu bekämpfen. Unser Warnsystem SWIS hilft uns nun noch besser, dieser Gefahr zu begegnen.“

„Für Bundes- und Landesstraßen stehen uns darüber hinaus Wetterwarnungen und -vorhersagen des Deutschen Wetterdienstes zur Verfügung. Auch die Zusammenarbeit mit der Polizei hat sich in der Vergangenheit bewährt“, sagte der Verkehrsminister. „Täglich werden die Winterdienstsituationsberichte aus allen Landkreisen und den Autobahnmeistereien im Landesamt für Bau und Verkehr ausgewertet. So können wir rechtzeitig erkennen, wo gegenseitige Unterstützung erforderlich ist. Auch über die Mobilisierung der Einsatzreserve von 70 zusätzlichen Winterdienstfahrzeugen kann so besser entschieden werden.“

Im Vergleich zum Vorjahr mit Schneefällen im November ist der Einsatz des Winterdienstes in Thüringen bislang ruhig verlaufen. Der Verbrauch von Streusalz zur Bekämpfung von Straßenglätte ist mit gut 1.000 Tonnen noch gering. Insgesamt stehen für die Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen Streusalzvorräte von 110.000 Tonnen zur Verfügung. Dies entspricht in etwa der Höhe des Vorjahresverbrauchs von 111.000 Tonnen. Eventuell erforderliche Nachlieferungen sind bereits vertraglich abgesichert.

A 12 Inntalautobahn Verkehrsfreigabe Amras 002

Bei der offiziellen Bandschneidezeremonie im Tunnel Amras: ASFINAG-Vorstandsdirektor Alois Schedl, Landeshauptmann Günther Platter, Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, Gernot Brandtner (Geschäftsführer ASFINAG Bau Management GmbH), Alexander Walcher (Geschäftsführer ASFINAG Bau Management GmbH) und Klaus Fink (Geschäftsführer ASFINAG Alpenstraßen GmbH). (Photo: ASFINAG)

A 12 Inntalautobahn
Arbeiten an der EInhausung Innsbruck-Amras planmäßig beendet

(ASFINAG 02.12.2011) Die Anrainer des Innsbrucker Stadtteil Amras können aufatmen: es ist ruhig geworden am Knoten Innsbruck-Amras auf der A 12 Inntal Autobahn. Die knapp 910 Meter lange Einhausung wird wie geplant mit Anfang Dezember 2011 für den Verkehr freigegeben – das bedeutet mehr Sicherheit für die Autofahrer und eine verbesserte Lebensqualität für die Anrainer.
Die Ruhe vor dem Autobahnlärm war den Anrainern von Innsbruck-Amras ein langjähriges Anliegen. Mit der Fertigstellung der 910 Meter langen Einhausung schützt die ASFINAG nun die Anrainer vor dem vorbei rollenden Verkehr. Rund EUR 54 Mio. investierte die ASFINAG in die Maßnahmen zur Umweltentlastung, in umfassende Sanierungsmaßnahmen sowie in einen Sicherheitsausbau im Bereich der A 12 Inntal Autobahn. An den Kosten beteiligten sich auch das Land Tirol und die Stadt Innsbruck mit jeweils EUR 2,7 Mio. und unterstrichen damit die Priorität dieser wesentlichen Maßnahme.

Beeindruckende Eckdaten des Gesamtmaßnahmen-Paketes
Die Maßnahmen am Knoten Innsbruck-Amras betreffen im wesentlichen drei Bereiche: Sicherheitsausbau (Errichtung eines Abstellstreifens auf der Richtungsfahrbahn Bregenz), Sanierungsmaßnahmen(Abbruch und Neubau zweier Brückenbauwerke, Verbreiterung zweier Brückenbauwerke, Sanierung Fahrbahn) undUmweltschutz (Errichtung einer Tunnelanlage mit einer Gesamtlänge von 910 Metern inklusive sämtlicher Sicherheitseinrichtungen und Wegweisung). Insgesamt wurden 40.000 Quadratmeter Asphalt eingebaut, 5000 Tonnen Stahl verwendet, 11.000 Quadratmeter an zusätzlichen Lärmschutzwandflächen an den Portalbereichen sowie 50.000 Kubikmeter Beton eingebaut. Nach dem Baubeginn im Mai 2009 konnten somit die Arbeiten termingerecht und im Kostenplan abgeschlossen werden.

Meilenstein für Verkehrssicherheit und für den Anrainerschutz
Für ASFINAG-Vorstandsdirektor Alois Schedl haben die Maßnahmen am Knoten Innsbruck-Amras einen wesentlichen Charakter für das Land Tirol. „Mit knapp 70.000 Fahrzeugen im Durchschnitt pro Tag weist dieser Autobahnabschnitt die höchste Verkehrsfrequenz in ganz Tirol auf. Als einer der führenden Autobahnerrichter und -betreiber Europas bekennt sich die ASFINAG zu ihrer ökologischen Verantwortung. Im Zentrum aller Planungen und Untersuchungen der ASFINAG steht stets der optimale Schutz von Menschen und Umwelt. ASFINAG errichtet nur dort Lärmschutzwände, wo die Anrainer nachweisbar belastet sind und im Rahmen der Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit entlastet werden können“, bestätigt Schedl.
Für Landeshauptmann Günther Platter wurde eine langjährige Forderung an diesem Punkt umgesetzt. „Nachdem bereits über 40 Jahre der gesamte europäische Nord-Süd-Verkehr mitten durch das Dorf Amras gefahren ist, war die Realisierung dieses Projektes und damit die Lärm- und Gesundheitsentlastung der Bevölkerung eine unbestreitbare Notwendigkeit. Tirol ist ein Transitland, umso mehr ist die Asfinag gefordert, mit Tiroler Autobahneinnahmen auch weiterhin für eine Entlastung der Menschen in Tirol zu sorgen.“
Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer weiß um die große Bedeutung dieser Maßnahmen für die Bewohner des Stadteils Amras: „Die Einhausung der Inntalautobahn im Stadtgebiet bringt für die Stadtteile Amras und auch Pradl eine massive Steigerung der Lebensqualität. Die zusätzlich gewonnenen Freiflächen sind für die Bevölkerung ein Ausgleich für die Belastungen der vergangenen Jahre.“

A 71 Bürgerinitiative überreichte 2.500 Unterschriften für zügigen Bau

(TMLBV 02.12.2011) Vertreter der Bürgerinitiative „Pro A 71“ überreichten heute (Freitag) an Verkehrsminister Christian Carius rund 2.500 Unterschriften mit der Forderung nach einem zügigen Lückenschluss des Autobahnteilstücks zwischen Sömmerda und Heldrungen. Die „Pro-A-71“-Aktion kritisiert unter anderem, dass der Ausweichverkehr mit vielen Lastwagen zahlreiche Anwohner in der Region seit nunmehr zwei Jahrzehnten stark belaste. „So rasch wie möglich muss jetzt die A 71 fertiggestellt werden.“ Minister Carius sicherte den Mitgliedern der Initiative seine Unterstützung zu. „Wir nehmen Ihre Sorgen ernst.“

„Eine intakte Verkehrsinfrastruktur ist für unsere Region der Schlüssel für weiteres wirtschaftliches Wachstum und zusätzliche Arbeitsplätze“, so Carius bei der Übergabe der Unterschriften auf dem Weihnachtsmarkt in Sömmerda. „Deshalb werde ich mich auch weiterhin mit Nachdruck in Berlin für einen zeitnahen Lückenschluss zwischen Sömmerda und Heldrungen einsetzen. Hier besteht Handlungsbedarf.“ Der Minister ist zuversichtlich, dass die Aktion der Bürgerinitiative „Pro A 71“ zusätzliche Bewegung in den Ablauf des Straßenfernverkehrsprojekts bringen könne.

Nach derzeitigem Sachstand sollen die Abschnitte zwischen Heldrungen und Artern sowie Artern und Sangershausen auf der A 71 voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2012 unter Verkehr gehen. Für den Abschnitt Sömmerda-Ost bis zur provisorischen Anbindung B 85 wird der Fertigstellungstermin auf 2014 / 2015 fixiert.

Verkehrssicherheit: Hinweisschilder für sächsische Autobahnen übergeben

(SMWA 01.12.2011) An den sächsischen Autobahnen werden in diesem Winter Aktionstafeln für mehr Rücksicht gegenüber den Einsätzen des Winterdienstes werben. „BAHN FREI! 24 Stunden im Einsatz für Ihre Sicherheit“ heißt es auf dem Hinweisschild, das Roland Werner, Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, heute in der Autobahnmeisterei Dresden-Hellerau vorstellte.

„Wir wollen mit den auffälligen Schildern an die Autofahrer appellieren, Rücksicht auf unsere Räum- und Streufahrzeuge zu nehmen. Sie sorgen für freie und sichere Autobahnen. Der Winterdienst dient der Verkehrssicherheit und damit allen Verkehrsteilnehmern“, so Werner. „Zudem sollten Winterreifen jetzt ebenso selbstverständlich sein wie eine angemessene Fahrweise bei Schnee und Eis.“

An 16 Standorten entlang der sächsischen Autobahnen wird die Autobahnmeisterei Dresden-Hellerau nun die 2x3-Meter großen Schilder montieren.

543,5 Kilometer Autobahn sind von den sieben sächsischen Autobahnmeistereien im Winterdienst zu betreuen. Vom 1. November bis zum 31. März gilt der Winterdienstplan. Insgesamt werden 210 Mitarbeiter überwiegend in 8-Stunden-Schichten mit 64 Fahrzeugen rund um die Uhr im Einsatz sein, damit der Verkehr auf Sachsens Autobahnen im Winter möglichst störungsfrei rollen kann.

B 15 "mobile"

(BS 02.12.2011) Bayerns Innenminister

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Besichtigung des Leitraumes der Verkehrsrechnerzentrale (Bild: Regierungspräsidium Stuttgart)

Verkehrsmanagement live:
Webcams jetzt auch an größeren Autobahnbaustellen

(MVI 30.11.2011) Bei seinem Besuch im Leitraum der Verkehrsrechnerzentrale bei der Landesstelle für Straßentechnik hat der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann am 30. November 2011 drei bundesweit einmalige mobile Baustellenwebcams in Betrieb genommen. „Wir tragen damit dem wachsenden Bedürfnis der Verkehrsteilnehmerinnen und –teilnehmer nach aktuellen Echtzeit-Informationen über die Verkehrssituation Rechnung“, sagte Hermann. Bisher stünden im Verkehrsinformationsportal der Straßenverkehrszentrale (www.svz-bw.de) 120 fest montierte Webcams an 62 ausgewählten Standorten mit hoher Verkehrsbelastung und entsprechend hoher Stauanfälligkeit zur Verfügung. Jetzt sei es allen auch möglich, die neu beschafften mobilen Webcams flexibel an größeren Baustellen einzusetzen, an denen häufig mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen sei. Zunächst werden die Webcams jetzt an den Baustellen der A 5 bei Baden-
Baden und bei Achern und an der A 8 bei Karlsbad eingesetzt.

„Aktuelle Echtzeit-Verkehrsinformationen sind ein sinnvoller Beitrag zur effizienten Nutzung von Straßen, denn damit wird es möglich, bei Stausituationen eine geplante Fahrt zu verschieben, eine andere Strecke zu wählen oder auf andere Verkehrsmittel umzusteigen“, sagte Hermann weiter. Die hohen und ständig steigenden Zugriffszahlen von derzeit 140.000 Nutzern pro Monat zeigten, dass hier ein großer Bedarf bestehe. Außerdem seien die Echtzeit-Bilder über die Verkehrssituation auch für die Polizei und den Rundfunk inzwischen zu einer wichtigen Informationsquelle geworden, weil dadurch die Staumeldungen zuverlässiger, genauer und aktueller werden. Auch der Straßenbetriebsdienst profitiere davon, zum Beispiel bei der Einsatzplanung im Winterdienst.

Nachdem in den letzen Jahren bereits knapp 2 Millionen Euro in die ortsfesten Webcams investiert wurden, habe man jetzt erstmalig in Deutschland eine mobile Version entwickelt, die je nach Bedarf umsetzbar ist. Rund 100.000 Euro seien für die drei angeschafften Exemplare ausgegeben worden. Die gute Resonanz bei den Nutzern zeige, dass dieses Geld im Hinblick auf eine effiziente und berechenbare Nutzung vorhandener Straßen gut angelegt sei. „Für ein intelligentes Verkehrsmanagement, mit dem die vorhandenen Kapazitäten bestmöglich ausgeschöpft werden, sind die Webcambilder neben dem Ausbau von Verkehrsbeeinflussungsanlagen ein wichtiger Baustein“, sagte der Verkehrsminister abschließend.

Verkehrsleitzentrale PM_3011.11(2)

Leitraum der Verkehrsrechnerzentrale (Bild: Regierungspräsidium Stuttgart)

Polen 30.11.2011 "Ein Quantensprung für Polen"

Polen 30.11.2011 Neue Autobahn von Frankfurt/Oder nach Polen (mit Kurzfilm)

Österreich 30.11.2011 Rettungsgasse ab Jänner Pflicht

A 14 27.11.2011 Große Zustimmung zum Weiterbau

A 14  Start für Bau der Nordverlängerung

(BMVBS 30.11.2011) Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer hat heute gemeinsam mit dem Ministerpräsidenten des Landes Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff, den feierlichen Spatenstich für den Neubauabschnitt der A 14 zwischen den Anschlussstellen Wolmirstedt und Colbitz durchgeführt.

Ramsauer:"Der heutige Baubeginn ist von großer Bedeutung für Ostdeutschland. Hier entsteht eine neue Lebensader für die wirtschaftliche Entwicklung in den neuen Ländern. Eine funktionierende Verkehrsinfrastruktur ist ein wichtiger Standortfaktor für die in Ostdeutschland weiter dringend erforderliche Ansiedlung von Unternehmen."

Mit der Nordverlängerung der A 14 von Magdeburg über Wittenberge nach Schwerin wird die Anbindung der Region an das deutsche Autobahnnetz vollendet. Gleichzeitig wird eine bessere Verbindung zu den nord- und ostdeutschen Häfen und an das transeuropäische Netz geschaffen.

Südlich von Magdeburg führt die A 14 durch Sachsen und über die A 4/A 17 bis in die Tschechische Republik. Der Bauabschnitt Wolmirstedt bis Colbitz wird mit rund 20 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE 2007 - 2013) gefördert. Die Kosten für den heute begonnenen knapp sechs Kilometer langen Bauabschnitt betragen insgesamt rund 49 Millionen Euro.

Bundesverkehrsminster Dr. Peter Ramsauer: "Mit der durchgehenden A 14 werden die Fahrzeiten für den Wirtschaftsverkehr verkürzt und umwegige Autobahnrouten vermieden. Zudem kommt es zu einer nachhaltigen Entlastung des nachgeordneten Straßennetzes."

Der Spatenstich erefolgte mit Herrn Dr. Reiner Haseloff, Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, und Herrn Thomas Webel, Minister für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt

A 94 Stopp für Geisterfahrer!
Mühldorf-West - Burghausen mit Warntafeln neu beschildert

(BMVBS 28.11.2011) Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Dr. Andreas Scheuer, hat heute gemeinsam mit dem Bayerischen Innenministerium und der Autobahndirektion Südbayern die entlang der A 94 neu installierten Falschfahrer-Warntafeln ihrer Bestimmung übergeben. "Rund 1.700 Geisterfahrer werden pro Jahr im Verkehrsfunk auf deutschen Straßen gemeldet. Wenn es zu Unfällen aufgrund von Falschfahrten kommt, haben diese oft katastrophale Folgen, leider auch auf der A 94. Deshalb hat der Bund zusammen mit dem Freistaat Bayern ein Pilotprojekt gestartet, bei dem auf bestimmten Autobahnabschnitten Geisterfahrerwarntafeln aufgestellt werden", betonte Dr. Scheuer. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann sieht das falsche Einfahren auf die Autobahn als die häufigste Ursache bei den festgestellten Falschfahrten: "Da gerade dieses Teilstück der A 94 im Vergleich zu anderen Autobahnabschnitten in Bayern besonders auffällig war, wurde es als dritte Strecke in den Pilotversuch mit aufgenommen. Wir wollen mit diesen Warntafeln die Autofahrer wachrütteln und damit Geisterfahrten verhindern."
In Zusammenarbeit mit dem Bundesverkehrsministerium wurde bereits Ende letzten Jahres ein Pilotversuch auf zwei Autobahnabschnitten an der A 3 (zwischen dem Grenzübergang Suben und dem Autobahnkreuz Deggendorf) und an der A 8 (zwischen dem Grenzübergang Bad Reichenhall und der Anschlussstelle Übersee) gestartet, um Falschfahrten zu unterbinden. Insgesamt wurden dort 106 Warntafeln an Anschlussstellen und Parkplatzzufahrten aufgestellt. In einem zweiten Schritt wurde zwischenzeitlich an den Einfahrten zu den Autobahnen entlang der A 3 (zwischen den Anschlussstellen Regensburg-Universität und Metten) und entlang der A 8 (zwischen den Anschlussstellen Rosenheim und Felden) die Verkehrsführung für Linksabbieger mittels neuer Markierungen optimiert.

Im 32,5 Kilometer langen Teilabschnitt der A 94 wurden nun an sieben Anschlussstellen insgesamt 24 Tafeln installiert. Neben der neuen Beschilderung werden auf der selben Strecke – im Gegensatz zur A 3 und A 8 – im Frühjahr 2012 auch die neuen Markierungen auf den Fahrbahnen der Einfahrten aufgebracht werden.

Der Pilotversuch läuft zunächst bis zum September 2012. Er wird wissenschaftlich durch die Bundesanstalt für das Straßenwesen begleitet. Ein erster Zwischenbericht wird Ende 2012 erwartet. Dr. Scheuer: "Unser Ziel ist es, versehentliches falsches Auffahren auf die Autobahn zu verhindern. Von dem Pilotprojekt erwarten wir wichtige Erkenntnisse für mehr Verkehrssicherheit."

"Der Winter kann kommen - unsere Straßenmeistereien
sind für alle Herausforderungen gerüstet"

(LBV-SH 28.11.2011) Die 26 Autobahn- und Straßenmeistereien des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr (LBV-SH) mit ihren über 600 Mitarbeitern sind für den bevorstehen-den Winter bestens gerüstet. Wie Verkehrsminister Jost de Jager heute (28. November) bei einem Besuch der Autobahn- und Straßenmeisterei Elmshorn sagte, seien mit knapp über 30.000 Tonnen nicht nur die landesweit 54 Salzlager gut gefüllt, sondern auch der Fuhrpark bestens gerüstet: „Um die Sicherheit des Verkehrs und damit zigtausender Autofahrer zu gewährleisten, werden unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ihren über 250 Fahrzeugen notfalls rund um die Uhr im Einsatz sein“, sagte der Minister.

Hinzu kommen über 300 Fahrzeuge von Unternehmern, die im Auftrag des Landes zusätzliche Winterdienstleistungen erbringen.

Nach den Worten von LBV-Direktor Torsten Conradt betreut der Landesbetrieb ein Streckennetz von 8.198 Kilometern, darunter 535 Kilometer Autobahnen, 1.440 Kilometer Bundesstraßen, 3.536 Kilometer Landes- und 2.687 Kilometer Kreisstraßen.

De Jager erinnerte an den letzten harten Winter, bei dem über 800 Großgeräte wie Schneepflüge, Streuwagen oder Fräsen im Einsatz waren und sich damit die Durchschnittskosten eines Winters von rund 12,2 Millionen Euro auf 21,2 Millionen Euro nahe-zu verdoppelten. Getragen werden die Kosten zu 48 Prozent vom Bund, 32 Prozent vom Land und zu 20 Prozent von den Kreisen. Mit Blick auf die Erfahrungen des letzten Winters appellierte de Jager auch an die Autofahrer, sich rechtzeitig auf die Frostperiode einzustellen und entsprechend vorausschauend zu fahren. „Besonders wichtig ist unter anderem, dass für Streu- und Räumfahrzeuge Gassen gebildet und Abstand gehalten wird – denn 75 Prozent aller Winterunfälle sind Auffahrunfälle“, so der Minister.

De Jager erinnerte auch an innovative Entwicklungen im Land zur Verhinderung von Glätteunfällen. So sei die neugebaute Brücke über den Elbe-Lübeck-Kanal in Berkenthin (B 208) vor wenigen Wochen mit einer geothermisch beheizten Fahrbahn ausgestattet worden. Darüber hinaus gebe es eine neue Entwicklung in der Streutechnik – die Solestreuung, die in dieser Wintersaison in der Autobahn- und Straßenmeisterei Elmshorn getestet werde. Im Gegensatz zur Feuchtsalzstreuung, bei der Sole und Trockensalz ausgebracht werden, wird bei der Solestreuung nur die reine Sole ausgebracht. Auf-grund der längeren Liegedauer auf der Fahrbahn eignet sich diese Anwendung als präventive Streuung. Außerdem können die Streufahrzeuge höhere Geschwindigkeiten fahren (bis 80km/h) und sind dadurch kein Hindernis im Verkehr. Der Einsatz ist bei Reif-glätte und überfrierender Nässe geeignet und ist bis ca. minus 8° C möglich. „Insoweit soll die Solestreuung die Feuchtsalzstreuung nicht ersetzen, sondern ergänzen. Die präventive Streuung wird nach unseren Berechnungen zu wesentlichen Einsparungen beim Salzverbrauch führen“, so LBV-Direktor Conradt.

Der Straßenwinterdienst des LBV-SH ist nach den Worten so Conradt so organisiert, dass bei Bedarf auf den Bundesautobahnen ein 24-stündiger Streu- und Räumeinsatz durchgeführt wird. Alle anderen wichtigen Straßen für den überörtlichen Verkehr werden bei normalen winterlichen Verhältnissen von 6.00 bis 22.00 Uhr bei Bedarf gestreut und geräumt.

A 70  Parkplatz Paradiestal fertig gestellt

(ABDNB 30.11.2011) Die Dienststelle Bayreuth der Autobahndirektion Nordbayern gibt am Freitag, den 02. Dezember, an der A 70 einen neuen beidseitigen Parkplatz mit WC-Gebäude für den Verkehr frei. Die Anlage mit der Bezeichnung „Parkplatz Paradiestal“ liegt zwischen den Anschlussstellen Roßdorf am Berg und Stadelhofen. Nach einer Bauzeit von nur acht Monaten wurden in dieser Woche die Arbeiten für den Parkplatzneubau abgeschlossen.

Durch die Inbetriebnahme der neuen Anlage wird das Defizit bei den Lkw-Stellplätzen auf dem Streckenabschnitt der A 70 zwischen Bamberg und Bayreuth abgebaut und eine 40 km lange Parkplatzlücke geschlossen.

Auf beiden Seiten der A 70 wurden jeweils 34 Lkw-, 37 Pkw- und 4 Busstellplätze, sowie eine 200 m lange Parkspur für Großraum- und Schwertransporte angelegt. Die Pkw-Stellplätze wurden so ausgeführt, dass diese in den Nachtstunden auch von Lkw´s benutzt werden können. Beide Parkplatzseiten sind mit einem WC-Gebäude ausgestattet.

Zur Maßnahme gehörten zudem der Bau von Ersatzwegen für die Landwirtschaft, der Neubau eines Regenrückhaltebeckens und das Anlegen von Naturausgleichsflächen. Die beiden WC-Gebäude wurden mit bis zu zwei Kilometer langen Leitungen an das Kanal- und Wasserversorgungsnetz der Gemeinde Stadelhofen angeschlossen.

Der Neubau kostete ca. sieben Millionen Euro und wird im Rahmen eines Sonderprogramms vom Bund getragen.

Luftbild A70 Parkplatz Paradies zur presseinformation 2811

A 70 Parkplatz Paradiestal (Luftbild: Hajo Dietz Nürnberg für ABDNB)

Tschechische Republik 28.11.2011 D 8 Prag-Autobahn 3,9 km länger

A 2 Süd Autobahn  168 neue Rastplätze

(ASFINAG 24.11.2011) Auf beiden Richtungsfahrbahnen der A 2 Süd Autobahn in Niederösterreich stehen ab sofort bei den neu errichteten Rastplätzen Wr. Neustadt und Steinfeld pro Rastplatz 40 LKW-, 30 PKW-, 3 Behinderten-PKW-Parkplätze sowie 6 Bus und 5 Motorrad-Stellplätze zur Verfügung.
„Ausgeruhte Autofahrer sind sichere Autofahrer sagt ASFINAG Vorstand DI Alois Schedl, „Daher investieren wir laufend in neue Rastplätze. Bis Ende des Jahres gibt es 30 ASFINAG Rastplätze. Im Endausbau werden es rund 80 sein.“
Vor allem die Erweiterung von LKW-Stellplätzen ist der ASFINAG ein großes Anliegen. Daher werden bis zum Jahr 2017 Österreichweit rd. 215 Mio €. in Ausbauten investiert.
 
Sicher Pause machen
Auf den beiden neuen Rastplätzen haben wir erstmals auch Defibrilatoren angebracht“, so DI Schedl „die Erklärung ist ganz einfach, Schritt für Schritt. Im Ernstfall können damit auch Ungeübte Leben retten.“
Für die Sicherheit der Rastenden sind beide Rastplätze mit einem Videoüberwachungssystems und einer Notruf-Einrichtung ausgestattet. Im Ereignisfall erfolgt die Verständigung der zuständigen Überwachungszentrale, die dann alle weiteren notwendigen Schritte einleitet. Die Beleuchtung des gesamten Rastplatzes mittels modernster LED-Leuchten sorgt zusätzlich für ein hohes Maß an Sicherheit.
Modernste Infrastruktur sorgt bei den neuen A 2 Rastplätzen Wr. Neustadt und Steinfeld für angenehme Stopps und ausreichend Entspannung. Getränke- und Snack-Anlagen stehen für die notwendige Verpflegung zur Verfügung. Bequeme Sitz- und Rastmöglichkeiten sind ebenso Bestandteil der neuen Rastplätze wie modernste sanitäre Einrichtungen.

Bundesprogramms Wiedervernetzung

(IM 25.11.2011) Bei der heutigen Bundesratssitzung in Berlin hat sich Winfried Hermann, baden-württembergischer Minister für Verkehr und Infrastruktur, nachdrücklich dafür eingesetzt, dass kurzfristig wieder eine Finanzierung von Tierquerungshilfen zur Vernetzung von Lebensräumen an bestehenden Bundesfernstraßen zugelassen wird. Diese sollen aus dem Bundesfernstraßenhaushalt finanziert werden. „Die biologische Vielfalt ist Existenzgrundlage für das Leben und Wirtschaften heutiger und zukünftiger Generationen“, betonte Winfried Hermann. Es sei daher dringend erforderlich, den Verlust der biologischen Vielfalt zu stoppen und Maßnahmen zu deren dauerhaften Sicherung durchzuführen, die auch der Reduzierung von Wildunfällen dienen.

Eine wesentliche Säule stellt hierzu das Bundesprogramm Wiedervernetzung dar, zu dessen Erarbeitung sich die Bundesregierung im Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und FDP verpflichtet hat. Ziel des Bundesprogramms ist es, Lebensraumkorridore für wild lebende Tiere, wie zum Beispiel den Luchs oder die Wildkatze, zu erhalten, und Bereiche, in denen bedeutende Lebensräume in der Vergangenheit getrennt wurden, wieder zusammenzuführen. Das Programm soll dabei Grundlage für den Bau von Tierquerungshilfen im Netz der bestehenden Bundesfernstraßen in den wichtigsten Lebensraumkorridoren sein. „Wir freuen uns darüber, dass das Bundesverkehrsministerium und das Bundesumweltministerium gemeinsam einen Entwurf des Bundesprogramms Wiedervernetzung erarbeitet haben“, betonte Verkehrsminister Hermann im Bundesrat. „Mit Bedauern mussten wir jedoch zur Kenntnis nehmen, dass das Programm zwischenzeitlich aufgrund der begrenzten Haushaltsmittel von Herrn Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer MdB in seiner Fortführung gestoppt wurde“.

Bei der Planung und dem Bau von Straßen spielen Querungshilfen für Tiere bereits seit längerem eine bedeutende Rolle. Grünbrücken, Gewässerunterführungen oder auch Kleintierdurchlässe für Amphibien tragen dazu bei, dass Tiere die Straßen in den betroffenen Abschnitten gefahrlos queren können. Im Rahmen des Konjunkturpakets II war es in den Jahren 2009 bis 2011 erstmals möglich gewesen, Maßnahmen zur Vermeidung und Minderung von Zerschneidungswirkungen an bestehenden Bundesfernstraßen zu finanzieren. „An zehn Abschnitten von baden-württembergischen Bundesautobahnen und Bundesstraßen können so Maßnahmen zur Wiedervernetzung von Lebensräumen realisiert werden“, fasste Hermann zusammen.

Um auch in Fortsetzung des Konjunkturpakets II die ökologische Durchlässigkeit von

zerschnittenen Räumen wiederherstellen zu können, sieht es das Land Baden-Württemberg als absolut notwendig an, das Bundesprogramm Wiedervernetzung mit höchster Priorität voranzutreiben, unterstrich Hermann in seinem Antrag. Danach soll das Bundesprogramm Wiedervernetzung baldmöglichst verabschiedet werden.

A 1  Fahrstreifen auf der Dütebrücke gesperrt

(straßen.nrw 25.11.2011) Auf der Dütebrücke im Verlauf der A 1 bei Osnabrück ist vorsorglich ein Fahrstreifen gesperrt worden. Eine aktuelle Überprüfung der Brücke nach neuen Berechnungsstandards hat ergeben, dass die Belastung des 44 Jahre alten Bauwerk in Extremsituationen grenzwertig sein kann.
Bis zur Klärung weiterer Maßnahmen hat der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen zusätzlich die Brücke für Schwertransporte gesperrt und ein LKW-Überholverbot angeordnet. Der Hintergrund der Überprüfung ist eine Forderung des Bundesverkehrsministeriums, ältere Brücken wegen der starken Zunahme des Güterverkehrs statisch zu checken.

Das Brückenbauwerk wurde erst 2007 im Zuge des sechsstreifigen Ausbaus der A 1 durch die niedersächsische Straßenbauverwaltung für den sechsstreifigen Betrieb ummarkiert und mit Lärmschutzwänden ausgestattet. Die Dütebrücke ist 277 Meter lang. Obwohl sie sich in einer Enklave auf niedersächsischem Gebiet befindet, ist hier die auf Grund vertraglicher Vereinbarungen die nordrhein-westfälische Straßenbauverwaltung zuständig.

Etat des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung 2012

(BMVBS 25.11.2011) Bundesverkehrsminszer Dr. Peter Ramsauer: "Verlässlich hohe Investitionen in die Bereiche Verkehr, Bau und Stadtentwicklung bedeuten mehr als Asphalt und Beton. Sie sichern Wachstum und Wohlstand in unserem Land. Es ist uns gelungen, den Abwärtstrend bei den Investitionen nicht nur zu stoppen, sondern umzukehren."

Verkehr: Die christlich-liberale Bundesregierung hat ein wichtiges Zeichen für bedarfsgerechtere, sicherere und umweltgerechtere Verkehrswege gesetzt. Ab 2012 steht mehrjährig eine Milliarde Euro zusätzliche Investitionsmittel zur Verfügung. Bei ihrer Verwendung werden klare Prioritäten gesetzt: Es wird dort investiert, wo der Bedarf am größten und der Nutzen für die Menschen und die Wirtschaft am höchsten ist. Schwerpunkt ist mit 600 Millionen Euro - verteilt auf zwei Jahre - die Straße als Verkehrsträger Nummer 1. Mit dem Geld werden vorrangig im Bau befindliche Neu- und Ausbauabschnitte an Autobahnen verstärkt bzw. abgeschlossen und dringende Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt.

Auf die Schiene entfällt ein Plus von 100 Millionen Euro. Das Geld soll für die Sanierung und Modernisierung von Personenbahnhöfen eingesetzt werden. Diese Aufteilung berücksichtigt, dass durch den „Finanzierungskreislauf Schiene“ bereits eine Milliarde Euro zusätzlich bis zum Ende des Finanzplanungszeitraums 2015 für die Schiene gesichert wurde.

Die Investitionen in die Wasserstraßen werden um 300 Millionen Euro gestärkt. Das Geld fließt überwiegend in den Ausbau der Schleusen in Brunsbüttel am Nord-Ostsee-Kanal. Diese wichtige Investition ist in der Vergangenheit immer wieder verschoben worden und wird nun nachgeholt.

Ramsauer: "Die zusätzliche Milliarde ist ein weiterer Baustein, mit dem die Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur auf ein verlässliches und belastbares Fundament gestellt wird. Sie ist auch ein Erfolg beharrlicher Überzeugungsarbeit und Ausdruck eines Bewusstseinswandels, dass leistungsfähige Verkehrswege für die Zukunft unseres Landes unverzichtbar sind. Ich werde mich weiter dafür einsetzen, Verkehrswegeinvestitionen auf hohem Niveau abzusichern. Denn: Mit der zusätzlichen Milliarde holen wir kräftig Luft, können aber noch nicht entspannt durchatmen." Insgesamt beträgt die Verkehrsinvestitionslinie (Straße, Schiene, Wasserstraße, Kombinierter
Verkehr) im Jahr 2012 rund 10,52 Milliarden Euro.

Bau und Stadtentwicklung: Mit dem Beschluss über die Mittel zur Städtebauförderung in Höhe von 455 Millionen Euro wird dieses wichtige Instrumentarium auf dem Niveau des laufenden Jahres verstetigt. Alle Förderprogramme bleiben erhalten. Rund 2.000 Einzelmaßnahmen für Städte und Gemeinden werden weitergeführt bzw. neu in Angriff genommen.

Hinzu kommt das neue KfW-Programm "Energetische Stadtsanierung" in Höhe von 92 Millionen Euro. Das Programm kann z.B. von Kommunen, Stadtwerken, Wohnungsgesellschaften, Wohnungseigentümern oder Eigentümerstandortgemeinschaften in Anspruch genommen werden.

Erfolgreich weitergeführt wird die energetische Gebäudesanierung mit jährlich 1,5 Milliarden Euro für die bewährten Kfw-Programme. Damit werden Investitionen in einer Größenordnung von rund 18 Milliarden Euro angestoßen und die Energieeffizienz im Gebäudebereich maßgeblich gesteigert.

Ramsauer: "Das neue Programm "Energetische Stadtsanierung" setzt zusätzliche Impulse zur energetischen Sanierung unserer Städte und stellt unsere Maßnahmen zur Energieeffizienz auf eine breitere Basis. Mit zusammengerechnet 547 Millionen Euro Investitionen im Bereich Bau und Stadtentwicklung ist und bleibt der Bund ein verlässlicher Partner der Länder und Kommunen bei der Gestaltung des städtebaulichen Wandels vor Ort. Die Steigerung der Energieeffizienz im Gebäudebereich und unsere planungsrechtlichen Beiträge zur Stärkung der erneuerbaren Energien, etwa der Windkraft, zeigen: Die Werkbank einer erfolgreichen Energiewende steht im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung."

Der Gesamtetat des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung beträgt 2012 rund 25,93 Milliarden Euro. Der Investitionsanteil steigt um 4,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf insgesamt rund 14,17 Milliarden Euro.

A 1 Baubeginn für die Streckenbeeinflussungsanlage

(LBV 25.11.2011) Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer baut auf der BAB A1 zwischen dem Tunnel Moorfleet und der Landesgrenze zu Niedersachsen eine Streckenbeeinflussungsanlage (SBA A1) gebaut. Diese Anlage dient der Erhöhung der Verkehrssicherheit und der Verbesserung des Verkehrsflusses. Hierfür werden Schilderbrücken mit Wechselverkehrszeichen über der Fahrbahn errichtet. Sie ermöglichen die situations- und witterungsangepasste Verkehrssteuerung und warnen die Verkehrsteilnehmer rechtzeitig etwa vor bevorstehenden Staus bzw. vor Gefahren durch z.B. Nebel oder Glatteis. Die Inbetriebnahme der SBA A1 ist für März 2013 geplant. In einem ersten Schritt erfolgen in der Zeit von 26.11.2011 bis 21.12.2011 vorgezogene Gründungsarbeiten für die Fundamente.

Konsequenzen für den Verkehr
In der ersten Bauphase werden am 26.11 u. 27.11.2011 zwischen dem Tunnel Moorfleet und dem Autobahnkreuz HH-Süd in Fahrtrichtung Bremen an drei Standorten Baustellen in einer Länge von jeweils 400m eingerichtet. Zunächst wird nur der Standstreifen gesperrt, so dass weiterhin eine 3-streifige Verkehrsführung gewährleistet ist.

In der Zeit von 30.11 bis 06.12.2011 muss auf Grund des Einsatzes eines großen Bohrgerätes und Spezialtiefbauarbeiten die Anzahl der Fahrstreifen auf 2 reduziert werden. Die 2-streifige Verkehrsführung erfolgt abschnittsweise für jeweils 2 Tage am jeweiligen Standort bzw. Baustellenbereich. In dieser Zeit muss mit erheblichen Verkehrsbehinderungen auf der A1 Fahrtrichtung Bremen gerechnet werden. Nach Fertigstellung der Bohrungen und Spezialtiefbauarbeiten wird umgehend die Verkehrssicherung angepasst und der gesperrte Fahrstreifen wieder freigegeben.

Bis zum 21.12.2011 werden die Bauarbeiten beendet und alle Absperrungen zurückgebaut.

ADAC: Konzept für die Bundesfernstraßen
Langfristig planen, effizient investieren

(ADAC 24.11.2011) Dem deutschen Fernstraßennetz droht der Kollaps zunehmender Belastungen: Straßenschäden, Dauerstaus, immer mehr Verkehr und zu wenig Geld für geeignete Gegenmaßnahmen. Abhilfe verspricht jetzt ein vom ADAC entwickeltes Konzept. Ziel ist es, das Finanzierungssystem der Bundesfernstraßen neu auszurichten und dabei effizienter und transparenter zu gestalten. „Es muss endlich Schluss sein damit, dass die Gelder nach dem Gießkannenprinzip auf die Bundesländer verteilt werden“, fordert ADAC Vizepräsident für Verkehr Ulrich Klaus Becker. „Künftige Investitionen in den Erhalt, den Aus- und den Neubau müssen sich gezielt an der tatsächlichen Notwendigkeit orientieren. Im Vordergrund muss stets die Frage stehen, ob ein geplanter Straßenbau positive Auswirkungen auf die Verkehrsqualität hat oder nicht“, so Becker. Übergeordnetes Ziel muss ein funktionstüchtiges und bedarfsgerecht ausgebautes Straßennetz in Deutschland sein.

Ein weiteres Problem bei der Durchführung von Straßenbauprojekten ist nach Ansicht des ADAC die fehlende Planungssicherheit. Becker: „Die sinnvollsten Bauvorhaben muss man letztlich abschreiben, wenn ihre Finanzierung nicht gesichert ist.“ Der ADAC schlägt daher vor, die für den Fernstraßenbau benötigten Haushaltsmittel über einen Zeitraum von mehreren Jahren festzuschreiben. Daneben muss es auch ermöglicht werden, einen Teil der Autofahrerabgaben zweckgebunden für Straßenbauten zur Verfügung zu stellen um Ausgabenspitzen abdecken zu können.

Mit dem neuen Konzept hat der ADAC das Modell „Auto finanziert Straße“ aus dem Jahr 2005 weiter entwickelt. Das Konzept zeigt, dass die größten Hindernisse für einen bedarfsgerechten Fernstraßenbau im heutigen System der Haushaltsfinanzierung liegen. Unabhängig davon muss der Bund jedoch die chronische Unterfinanzierung der Fernstraßen stoppen und den Bundesfernstraßen mehr Geld zur Verfügung stellen.

A 391 Freigabe der neuen Richtungsfahrbahn Salzgitter

(LSV 25.11.2011) Die Bauarbeiten im Autobahndreieck Braunschweig-Südwest gehen für dieses Jahr in den Endspurt. „Noch vor Weihnachten werden zwei Nadelöhre in der Baustelle verschwinden", kündigte Bernd Mühlnickel, Wolfenbütteler Geschäftsbereichsleiter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, am Freitag in Braunschweig an. „Damit liegen die Arbeiten voll im Zeitplan."

Im ersten Schritt würden die Bauarbeiten in Höhe der Anschlussstelle Rüningen-Nord (A 39) beendet. Ab Donnerstag, 1. Dezember, soll der Verkehr hier auf beiden Richtungsfahrbahnen jeweils zweistreifig fließen; bislang wird der Verkehr hier eingeengt über die Richtungsfahrbahn Wolfsburg geführt. Anschließend wird der Rückbau der Baustellenbeschilderung und der gelben Fahrbahnmarkierungen (so genannte Verkehrssicherung) noch für einige Tage zu leichten Behinderungen in Richtung Norden führen. Gleichzeitig werde zum 1. Dezember die Auffahrt der Anschlussstelle Rüningen-Nord von der Westerbergstraße in Richtung Salzgitter wieder freigegeben.

Im zweiten Schritt werde am Freitag, 9. Dezember, die neue Richtungsfahrbahn Salzgitter der A 391 (Westtangente) für den Verkehr freigegeben. Bis dahin müssten noch abschließende Arbeiten ausgeführt werden, darunter die Montage der Lärmschutzwände, Leitplanken und der Beschilderung. „Mit der Freigabe der Richtungsfahrbahn Salzgitter kann der Verkehr auf der Westtangente nach nur rund neun Monaten Bauzeit wieder weitgehend ungehindert fließen, was für die Verkehrsteilnehmer eine deutliche Entlastung bedeutet", unterstrich Mühlnickel. Entscheidend sei hier, dass es auf der neuen Fahrbahn in Höhe Gartenstadt künftig drei Fahrstreifen in Richtung Süden geben wird, die sich dann im Dreieck verzweigen.

Auch in diesem Bereich erfolge im Nachlauf der Abbau der Verkehrssicherung, sodass noch für einige Tage mit Behinderungen in Richtung Norden zu rechnen sei.

Ein Abschnitt der Lärmschutzwände wird nach den Worten Mühlnickels bei bereits laufendem Verkehr in Tagesbaustellen montiert werden. Dies werde in Kauf genommen, um für die Westtangente eine möglichst frühzeitige Inbetriebnahme zu erreichen. Diese Arbeiten würden etwa fünf Tage andauern und spätestens bis Weihnachten abgeschlossen sein.

Die ursprünglich erst für das kommende Frühjahr geplante Freigabe der Abfahrtsrampen der Anschlussstelle Rüningen-Nord werde ebenfalls bereits am 9. Dezember vollzogen. „Rüningen wird aufgrund von optimierten Bauabläufen aus Richtung Norden vorzeitig erreichbar sein", so der Geschäftsbereichsleiter. Zunächst werde die Abfahrtsrampe von der A 391 auf die Thiedestraße geöffnet, nach Demarkierungsarbeiten auf der Autobahn 39 auch die Rampe von der A 39 aus Richtung Wolfsburg auf die Thiedestraße.

Größere Bauarbeiten bis in das nächste Jahr hinein gibt es nach Behördenangaben dann nur noch an der Okerbrücke auf der A 39 zwischen dem Dreieck Braunschweig-Südwest und dem Kreuz Braunschweig-Süd, wo der Verkehr vierstreifig, aber eingeengt, über die Südhälfte der neuen Brücke geführt wird. Hier sollen bis zum nächsten Sommer sieben Fahrstreifen zur Verfügung stehen. Auch der Neubau der Brücke über die Bahnstrecke Braunschweig - Harz im Zuge der Verbindungsrampe von der A 39 aus Richtung Wolfsburg auf die A 391 werde weiterhin einen Engpass darstellen.

Die gesamten Bauarbeiten im Autobahndreieck sollen im Sommer 2012 beendet sein. Aktuelle Informationen zum Baufortschritt stellt die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr im Internet unter der Adresse www.dreieck-suedwest.de bereit.

A 1 A 43  Sperrungen im Autobahnkreuz Münster-Süd im Dezember

(straßen.nrw 24.11.2011) Die Ausbauarbeiten im Autobahnkreuz Münster-Süd erreichen einen weiteren wichtigen Meilenstein. Am zweiten Dezemberwochenende werden jetzt die Fertigteile für die neue Autobahnbrücke aufgelegt. Der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen baut zurzeit die neue A 1-Brücke über die A 43 im Autobahnkreuz Münster-Süd. Im August dieses Jahres wurde die zweite Brückenhälfte abgebrochen.

Während der Arbeiten werden die Fahrtrichtungen der A 43 im Autobahnkreuz nacheinander gesperrt. In der Nacht von Freitag (9.12.) auf Samstag (10.12.) wird die Fahrtrichtung Münster gesperrt, in der Folgenacht wird die
Fahrtrichtung Recklinghausen gesperrt. Der Verkehr auf der A 1 von Süden nach Norden und umgekehrt wird weiterhin vierspurig im Autobahnkreuz auf der westlichen Seite der Autobahn geführt. Während der gesamten Sperrzeit ist aus Richtung Recklinghausen die Fahrt von der A 43 auf die A 1 ebenfalls in beide Richtungen möglich. Aus Richtung Bremen steht die Fahrbeziehung in Richtung Recklinghausen zur Verfügung.

Während der Sperrung in Fahrtrichtung Recklinghausen ist die Fahrtrichtung Bremen frei, alle weiteren Ziele werden ab Münster umgeleitet. Die Umleitungsbeschilderung für die gesperrten Fahrtrichtungen wird in den nächsten Tagen aufgebaut.

Die zurzeit laufenden Arbeiten beinhalten die Verbreiterung des Straßendammes im Bereich des Autobahnkreuzes für den sechsstreifigen Ausbau, den Abbruch und Neubau der Brücke über die A 43.

Das gesamte Projekt "Umbau des Kreuzes Münster-Süd mit Neubau der Brücke im Zuge der A 1 über die A 43" kostet rund zehn Millionen Euro.

Lärmschutz 26.11.2011 NRW prüft, wie laut es an den Autobahnen ist

A 44 A 45 25.11.2011 Mängel bei Bauabnahme festgestellt

A 60 25.11.2011 Stahl-Konstruktion mit Riesenkran demontiert

A 71 24.11.2011 Im Frühjahr kommt der Beton

A 94 25.11.2011 Autobahn darf weitergebaut werden

A 281 24.11.2011 Der Tunnel kann kommen

A 111 Pilotprojekt im Forschungsprojekt des Bundes
"Prozesssicherer Automatisierter Straßenbau (PAST)"

(MIL 23.11.2011) Die brandenburgische Straßenbauverwaltung stellt erneut ihr Engagement unter Beweis, technische Innovationen im Straßenbau voranzutreiben. In einer Präsentationsveranstaltung am 22.11.2011, an der u. a. Vertreter des Bundes und der Länder teilnahmen, wurde der Projektfortschritt des Bundesforschungsprojektes „Prozesssicherer Automatisierter Straßenbau (PAST)“ einem breiten Fachpublikum vorgestellt.

An diesem sogenannten Verbundforschungsprojekt des Bundes sind Partner aus Industrie, Wissenschaft und Verwaltungen beteiligt. Das Forschungsprojekt wurde 2008 begonnen. Ziel ist es, die besonders wichtigen Funktionseigenschaften wie Lärmminderung und Verkehrssicherheit sowie die Dauerhaftigkeit der Straßen durch die Beseitigung qualitätsbeeinflussender Schwachstellen beim Bau von Asphaltstraßen zu verbessern. Dazu wurden neue Ansätze der Automatisierungs-, Informations- und Maschinentechnik für den Bauprozess entwickelt.

Diese Forschungsergebnisse gilt es jetzt in die Praxis umzusetzen. Das BMVBS sowie der Landesbetrieb Straßenwesen unterstützen das Forschungsprojekt mit dem Bau einer Untersuchungsstrecke auf der A 111. Die wissenschaftliche Begleitung übernimmt die Bundesanstalt für Straßenwesen.

Nationale Salzreserve Grevenbroich 20

Der erste Lkw kippt das Salz ab

Nationale Salzreserve Grevenbroich 33

Radlader sofort im Einsatz

Streusalzreserve für NRW wird an drei Standorten eingelagert

(straßen.nrw 25.11.2011) Mit einer Salzreserve von 100.000 Tonnen sollen in Nordrhein-Westfalen in der laufenden Wintersaison Engpässe beim Streudienst wie in den beiden vergangenen Wintern vermieden werden. An drei Standorten in Nordrhein-Westfalen wird das Salz derzeit eingelagert. Bis Mitte Dezember sollen die Arbeiten abgeschlossen werden. In Duisburg, Grevenbroich und im münsterländischen Saerbeck liegen dann 60.000 Tonnen der länderübergreifenden Streusalzreserve sowie 40.000 Tonnen Salz für die Landesreserve. Vom Stand der Arbeiten überzeugte sich heute (25.11.) NRW-Verkehrsminister Harry K. Voigtsberger auf Einladung von Straßen.NRW-Geschäftsführer Ralf Pagenkopf in einer ehemaligen Getreidelagerhalle in Grevenbroich.

Damit wurde eine Forderung von Minister Voigtsberger umgesetzt, die er zu Beginn des Jahres bei seinem "Forum Wintermobilität" formuliert hatte: "Ich freue mich, dass der Bund die länderübergreifende Streusalzreserve eingerichtet hat und in Nordrhein-Westfalen 60.000 Tonnen davon gelagert werden." Dazu kommen weitere 40.000 Tonnen Reserve bei Straßen.NRW für Bundes-, Landes- und einige kommunale Straßen. "Damit sind wir für den kommenden Winter besser gerüstet", meint Voigtsberger. Die Reserven sicherten die Versorgung bei lang andauernden extremen Witterungslagen mit Schnee und Eis. "Mit der Reserve von 100.000 Tonnen Streusalz haben wir weitere 15 bis 20 Tage gewonnen, die wir durchgehend streuen könnten", rechnet Straßen.NRW-Geschäftsführer Ralf Pagenkopf vor.

Die Reserve wird nur angetastet, wenn erneut Lieferengpässe auftreten sollten. Ansonsten bedient sich der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen aus den 135.000 Tonnen Salz, die üblicherweise Jahr für Jahr in seinen 210 Salzhallen eingelagert werden, und den vertraglich vereinbarten Nachlieferungen. Im Regelfall müssen die Reserven also gar nicht angefasst werden und in spätestens vier bis fünf Jahren in den normalen Verbrauch umgeschichtet werden, damit sie nicht verklumpen. Weitere 40.000 Tonnen Salz der sog. Nationalen Streusalzreserve lagern in Sachsen-Anhalt. Mit diesen in NRW und Sachsen-Anhalt gelagerten Reserven sollen im Notfall auch benachbarte Bundesländer beliefert werden. Rund neun Millionen Euro Kosten für Salz und Hallenmiete kalkuliert Straßen.NRW für die gesamten 100.000 Tonnen in Nordrhein-Westfalen.

Die Standorte:
Grevenbroich, ehemaliges Getreidelager
Benzstraße 10, 41515 Grevenbroich, geplante Lagermenge: 30.000 Tonnen

Bioenergiepark Saerbeck, ehemaliges Munitionsdepot
Riesenbecker Straße 54, 48369 Saerbeck, geplante Lagermenge: 30.000 Tonnen

Duisburg, ehemaliges Spanplattenwerk
Rheindeichstr. 155, 47199 Duisburg, geplante Lagermenge: 40.000 Tonnen

Seit dem Frühjahr waren die Experten von Straßen.NRW im Land unterwegs, um geeignete Lagerplätze zu finden. Sie mussten über ganz NRW verteilt sein, gut ans Verkehrsnetz angebunden sein, eine Lagerkapazität von mehr als 20.000 Tonnen bieten und die behördliche Zustimmung, für die Tausalzlagerung, vorliegen (Wassergefährdungsklasse 1).

Nationale Salzreserve Grevenbroich 40

Nationale Salzreserve im Lager Grevenbroich

Nationale Salzreserve Grevenbroich 14

Nun auch mit Weisungsbefugnis unterwegs

"Tausalzvorräte in zentralen Salzlagern sichern Winterdiensteinsatz auf Bayerns Straßen auch bei extremen Wetterlagen"

(BSI 23.11.2011) "Rund 500.000 Tonnen Tausalz warten in den Salzhallen der bayerischen Straßen- und Autobahnmeistereien und den neuen zentralen Salzlagern auf ihren Einsatz", sagte Innenminister Joachim Herrmann heute bei einer Pressekonferenz zum Winterdienst in Nürnberg. Die Salzhallen der Meistereien fassen 300.000 Tonnen Salz. Diese Menge war bei extremen Witterungsverhältnissen 2010 bereits in den Monaten November und Dezember ausgebracht worden. Vielerorts wurde daraufhin das Streusalz knapp. Deshalb hat der Freistaat Bayern in Deggendorf, Kulmbach, Regensburg, Sand am Main, Schwarzenfeld und Wasserburg zentrale Salzlager mit einer Kapazität von rund 200.000 Tonnen geschaffen. Herrmann: "So können wir auch bei extremen Wetterlagen den Winterdienst auf den Autobahnen, Bundes- und Staatsstraßen gewährleisten." Weitere Zentrallager sind in Kempten, Krumbach und Nürnberg geplant.
In der letzten Wintersaison wurden rund 412.000 Tonnen Salz gestreut. Allein das Salz kostete etwa 31 Millionen Euro. Insgesamt hat der Winterdienst 91 Millionen Euro gekostet. Herrmann: "Das ist viel Geld, doch gesamtwirtschaftlich betrachtet rechnet sich der Einsatz, denn die bayerische Straßenbauverwaltung leistet mit dem Winterdienst einen unverzichtbaren Beitrag für die Mobilität und Sicherheit der Verkehrsteilnehmer und damit für die Funktionsfähigkeit der Wirtschaft." Ein Tag Winterdienst mit Volleinsatz kostet die bayerische Straßenbauverwaltung bis zu zwei Millionen Euro.

Die Zentrallager liegen verkehrsgünstig in Gewerbegebieten oder an einem Binnenhafen und werden in den Sommermonaten mit Salz bestückt. Das Salz kann von den Straßen- und Autobahnmeistereien nach Bedarf abgerufen werden. Via Internet werden die Lagerbestände überwacht.

Im Winterdienst kommen auf den 22.500 Kilometern Autobahnen, Bundes- und Staatsstraßen in Bayern in 99 Autobahn- und Straßenmeistereien rund 3.000 Beschäftigte und mehr als 1.300 Fahrzeuge zum Einsatz. Auf den Autobahnen und hoch belasteten Bundes- und Staatsstraßen wird der Winterdienst rund um die Uhr durchgeführt. Das übrige Netz der Bundesstraßen und Staatstraßen wird zwischen 6.00 Uhr und 22.00 Uhr betreut.

Da auch der professionellste Winterdienst keine sommerlichen Straßenverhältnisse garantieren kann, appellierte Herrmann an die Verkehrsteilnehmer: "Passen Sie Ihre Ausrüstung und Ihr Fahrverhalten an die winterlichen Fahrbahnverhältnisse an. Überholen Sie keine Räumfahrzeuge, Sie können dabei sowohl sich selbst als auch das Winterdienstpersonal gefährden."

A 61 Mobile Stauwarnanlage soll Zahl der Unfälle reduzieren

(LBM 22.11.2011) Eine mobile Stauwarnanlage ist jetzt auf der A 61 zwischen dem Autobahnkreuz Mutterstadt und dem Autobahnkreuz Frankenthal in Fahrtrichtung Norden in Betrieb gegangen. Auf einer Strecke von 20 Kilometern warnt die Anlage Verkehrsteilnehmer automatisch und frühzeitig vor einem beginnenden Stau oder einem Stauende. Durch die Anlage soll die Zahl der Unfälle reduziert werden. Sie dient als Zwischenlösung, bis der sechsstreifige Ausbau auf diesem Streckenabschnitt umgesetzt wird.

Auf den insgesamt 18 Anzeigentafeln zeigt die Anlage je nach Verkehrszustand die Worte „Staugefahr“ oder „Stau“ an. Die Anlage ermittelt die Geschwindigkeit der Fahrzeuge auf den einzelnen Streckenabschnitten und schaltet die entsprechende Anzeige. Die visuelle Warnung der Verkehrsteilnehmer wird zusätzlich durch eine CB-Funkwarnung unterstützt. Lkw-Fahrer werden so durch ein zusätzliches akustisches Warnsignal von ihren CB-Funkgeräten in vier Sprachen auf Staus aufmerksam gemacht.

Auf der A 61 zwischen Mutterstadt und Frankenthal kam es vor allem in Fahrtrichtung Norden immer wieder zu staubedingten Unfällen. Besonders die Zahl der Lkw-Unfälle mit tödlichem Ausgang ist im vergangenen Jahr angestiegen. Auf der Strecke ist das Verkehrsaufkommen hoch, einen großen Anteil macht dabei der Schwerlastverkehr aus.

Um die Zahl der Unfälle zu reduzieren, hat die Verkehrsunfallkommission den Bau der mobilen Stauwarnanlage beschlossen. Die Verkehrsunfallkommission besteht aus Experten der Straßenverkehrsbehörde, der Polizei und des Landesbetriebs Mobilität (LBM) Rheinland-Pfalz als Straßenbaubehörde. In diesem Fall ist das Autobahnamt Montabaur federführend.

Zu sorglos gegenüber Mitfahrern
Umfrage unter Autofahrern zum Thema Anschnallen

(DVR 22.11.2011) Nur etwa 86 Prozent der Autofahrer achten darauf, dass sich auch alle Mitfahrer anschnallen. Dies ergab eine repräsentative Befragung von 2.000 Personen, die im Auftrag des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) vom Marktforschungsinstitut Ipsos durchgeführt wurde. Die anderen sorgen entweder nur bei Kindern für die richtige Sicherung (8 Prozent) oder sind der Meinung, dass erwachsene Mitfahrer selbst dafür verantwortlich sind, ob sie sich anschnallen (11 Prozent). Mehrfachantworten waren möglich.
 
Eine Abfrage des DVR bei den Bundesländern hat zudem ergeben, dass in zehn Bundesländern, die Unfallzahlen geliefert haben, durchschnittlich knapp 20 Prozent der im Straßenverkehr getöteten Fahrzeuginsassen nicht angeschnallt waren.
 
Der DVR weist darauf hin, dass der Sicherheitsgurt im Auto der Lebensretter Nummer eins ist. Er empfiehlt allen Autofahrern dringend, nicht nur sich selbst immer anzuschnallen, sondern auch dafür zu sorgen, dass sich alle Mitfahrer sichern.

Anschnallen DVR

Nahezu 95 Prozent der Autofahrer schnallen sich laut Befragung des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) an, aber nur 86 Prozent achten darauf, dass sich auch alle Mitfahrer sichern.
 (Bild: DVR)

 S 1  Einsatzübung im Tunnel Rannersdorf erfolgreich durchgeführt
Riskantes Unfallszenario von den Einsatzkräften bravourös gemeistert

(ASFINAG 21.11.2011) Im Ernstfall muss jeder Handgriff sitzen, das entscheidet oftmals über Leben oder Tod. „Ein Unfallereignis im Tunnel stellt für alle Einsatzorganisationen eine besondere Herausforderung dar“, erklärt Mag. Rainer Kienreich, Geschäftsführer der ASFINAG. Regelmäßige Einsatzübungen bieten den Einsatzkräften und der ASFINAG die dazu notwendige Übungsplattform. Schauplatz der letzten Übung war der Tunnel Rannersdorf auf der S 1 Wiener Außenring Schnellstraße. Für rund vier Stunden blieb daher in der Nacht von Samstag auf Sonntag der Tunnel in beiden Richtungen für den Verkehr gesperrt.
 
Im Vordergrund dieser Übungen standen der reibungslose Ablauf des Einsatzes der Polizei, der Feuerwehr, der Rettung und der ASFINAG. Ausschlaggebend dabei sind neben der eigentlichen Menschrettung auch Punkte wie Zufahrtsmöglichkeiten, Absicherungsmaßnamen für den Folgeverkehr oder mögliche Ableitungs- und Umleitungsszenarien. Auch die Kommunikation zwischen den Einsatzkräften vor Ort und den Leitstellen der Einsatzorganisationen und der ASFINAG Überwachungszentrale in Kaisermühlen waren wichtige Bestandteile dieser Einsatzübung.
 
Reale Übungssituation
Simuliert wurden Unfälle mit PKWs und einem LKW mit verletzten Personen unterschiedlichen Grades inkl. eines Brandszenarios. Brandfälle im Tunnel stellen eine besondere Herausforderung im Einsatzfall dar.
 
Resümee und Tipps für den Ernstfall
Die gesamten Übungsszenarien sind dank der Professionalität aller Beteiligten bravourös abgelaufen. Tipps für den Ernstfall können die persönliche Sicherheit erhöhen:

* Nach einem Unfall im Tunnel sofort die Warnblinkanlage einzuschalten
* gesichert das Fahrzeug zu verlassen und sofort eine Unfallmeldung über die Notrufeinrichtungen abzugeben. Denn bereits durch die Abnahme des Notrufhörers wird der Tunnel automatisch auf „gelb blinkend“ geschalten, die Durchfahrtsgeschwindigkeit wird reduziert und der Unfallort wird sofort in der Warte signalisiert. Weiters organisieren die Operatoren in der Überwachungszentrale sofort notwendige Hilfe an richtiger, direkter Stelle. Ein Notruf übers Handy dauert zu lange und das kann unter Umständen Menschenleben kosten.
* Lassen Sie immer den Schlüssel im Fahrzeug stecken, so können sich die Einsatzkräfte gegebenen Falls Platz verschaffen.
* Und zu guter Letzt, auch wenn das manchmal nicht einfach ist, bewahren Sie Ruhe, Sie werden von absolut perfekt ausgebildeten und ausgerüsteten Einsatzkräften betreut!

A 9 A 14  20.11.2011 Das Schkeuditzer Kreuz war das erste Autobahnkreuz in Europa

A 98 17.11.2011 Bleibt in Berlin auf der Tagesordnung

A 100 16.11.2011 Dreieck Neukölln bis zum Treptower Park

B 15 neu Verkehrsfreigabe Schierling - Neufahrn

(BSI 18.11.2011) Gemeinsam mit dem Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesverkehrsminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Dr. Andreas Scheuer, gab Ministerialdirigent Karl Wiebel vom Bayerischen Innenministerium einen weiteren knapp elf Kilometer langen vierstreifigen Teilabschnitt der B 15 zwischen Schierling und Neufahrn für den Verkehr frei. "Zwischen Regensburg und Landshut ist damit schon mehr als die Hälfte der B 15 neu fertig gestellt. Für die Ortsdurchfahrten zwischen Regensburg und Neufahrn wird sich dadurch bereits eine deutliche Entlastung ergeben.
Die B 15 neu beginnt südlich von Regensburg an der A 93 und verläuft parallel zur B 15 alt bis zur A 92 östlich von Landshut. Von dort soll sie weiter nach Rosenheim zur A 8 geführt werden. Der erste vierstreifige Teilabschnitt der neuen B 15 von Saalhaupt bis Schierling ist bereits seit Juli dieses Jahres unter Verkehr. Am Folgeabschnitt Neufahrn-Ergoldsbach wird bereits seit 2009 gebaut. Die Fertigstellung ist hier Ende 2013 geplant. Für den Abschnitt zwischen Ergoldsbach und der A 92 wird in Kürze der Planfeststellungsbeschuss erwartet.

Entlang der freigegebenen Strecke wurden aufwendige Landschafts- wie auch Lärmschutzschutzmaßnahmen umgesetzt. An der Anschlussstelle Neufahrn entstand eine Salzladestation mit einer Kapazität von insgesamt 1.000 Tonnen Salz. Die Anlage wird künftig von der Autobahndirektion Südbayern wie auch vom Staatlichen Bauamt Landshut genutzt werden.

A 52  Erneuerung dauert noch bis Ende 2011

(straßen.nrw 18.11.2011 ). Die Zufahrt von der Anschlussstelle Ratingen auf die A 52 nach Düsseldorf ist von Montag (21.11.) ab 9 Uhr bis Montag (28. November) um 5 Uhr nicht möglich. Eine Umleitung über die Anschlussstelle Tiefenbroich ist mit dem "Roten Punkt" ausgeschildert.

Diese Sperrung steht im Zusammenhang mit der Baustelle auf der A 52. Seit Juni 2011 wird die A 52 zwischen Düsseldorf und Breitscheid erneuert. Zurzeit wird im zweiten und letzten Bauabschnitt gearbeitet, der Ende 2011 abgeschlossen werden soll. Der zweite Bauabschnitt liegt zwischen dem Beginn der Autobahn am Mörsenbroicher Ei und der Anschlussstelle Ratingen.

Wie im ersten Bauabschnitt (http://www.strassen.nrw.de/projekte/a52/rath-breitscheid.html) wird der Standstreifen und der rechte Fahrstreifen erneuert. Die beschädigte Entwässerungsanlage wird neu gebaut und Verkehrszeichenbrücken sowie Schutzeinrichtungen werden erneuert. Gearbeitet wird an sechs Tagen in der Woche, ohne Nachtarbeit. Damit ist eine Lärmbelästigung der Anwohner ausgeschlossen. In Einzelfällen, wenn die Arbeiten es erfordern, wird auch an Wochenenden und nachts gearbeitet. Dem Verkehr stehen auf der A 52 immer zwei Fahrstreifen in jeder Richtung zur Verfügung.

Wenn die Arbeiten Ende 2011 abgeschlossen sind, hat die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Krefeld insgesamt 9,5 Millionen Euro ausgegeben.

B 50 n  Wichtiges Ziel im Hunsrück erreicht

(BMVBS 18.11.2011) Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Andreas Scheuer, hat heute gemeinsam mit dem rheinland-pfälzischen Staatsminister des Inneren, für Sport und In-frastruktur, Roger Lewentz, die vierstreifig ausgebaute B 50 zwischen Nieder Kostenz und Kauerhof feierlich für den Verkehr freigegeben.

Scheuer:

  "Wir übergeben eine leistungsfähig ausgebaute Straße dem Verkehr. Mit dem vierstreifigen Ausbau in diesem letzten sieben Kilometer langen Streckenabschnitt zwischen Nieder Kostenz und Kauerhof verbessern wir den Verkehrsfluss und die Verkehrssicherheit deutlich. Damit schließen wir die Lücke der insgesamt 34 Kilometer langen Gesamtstrecke vom Flughafen Frankfurt-Hahn bis zur A 61(Rheinböllen). 34 Millionen Euro hat der Bund in diese Maßnahme investiert. Eine moderne und gut ausgebaute Verkehrsinfrastruktur ist die Grundlage für Wachstum und Beschäftigung."

Die B 50 ist eine der wichtigsten Verkehrsadern in der Region Hunsrück. Durch die Vierstreifigkeit wird die gute strukturelle Entwicklung der Region weiter unterstützt und die Anbindung des Flughafens Frankfurt-Hahn verbessert.

Für den Bau der B 50 vom Flughafen Frankfurt-Hahn bis zur A 61 hat der Bund in den vergangenen Jahren Investitionen in Höhe von rund 140 Millionen Euro getätigt.

Österreich 16.11.2011 Lärmschutzwände, Brücken und Tunnel sollen schöner werden

A 1 14.11.2011 Für viele war es die Demo-Premiere

A 1 16.11.2011 Demonstration für den Weiterbau war ein voller Erfolg

A 7 12.11.2011 Autobahn-Deckel wegen Statik-Problemen erst 2017

A 11 13.11.2011 Kein Bauende in Sicht

A 33 12.11.2011 Kein schöner Land

A 6 Verkehrsfreigabe Ausbau Sinsheim-Steinsfurt - Bad Rappenau

(IM 15.11.2011) Mit der Fertigstellung des sechsstreifigen Ausbaus der A 6 zwischen den Anschlussstellen Sinsheim-Steinsfurt und Bad Rappenau mit Kosten in Höhe von rund 65 Mio. Euro wird die Leistungsfähigkeit dieses hochbelasteten Streckenabschnitts dem heutigen und künftigen Verkehrsaufkommen gerecht. „ Mit dem Ausbau der A 6 und der Anlage durchgehender Standstreifen wird die Verkehrssicherheit erheblich verbessert“, sagte die Staatssekretärin für Verkehr und Infrastruktur, Gisela Splett MdL, anlässlich der feierlichen Verkehrsfreigabe am Dienstag (15. November 2011) an der Anschlussstelle Bad Rappenau.

Seit März letzten Jahres erfolgte innerhalb von nur 20 Monaten der Ausbau beider Richtungsfahrbahnen auf jeweils 3 Fahrstreifen mit Standstreifen. Ursprünglich war eine Gesamtbauzeit von 21,5 Monaten geplant, die aber durch Optimierung der Bauabläufe und der günstigen Witterung um ca. 6 Wochen verkürzt werden konnte. Dadurch wurde es möglich, bereits ab 6. November 2011 alle sechs Fahrstreifen und an der AS Bad Rappenau alle Fahrbeziehungen ohne Einschränkungen wieder zur Verfügung zu stellen. Für kleinere Restleistungen sind nur noch kurzzeitige Tagesbaustellen auf dem Standstreifen erforderlich.

Neben dem eigentlichen Fahrbahnausbau wurden entlang der rund 9 Kilometer langen Strecke umfangreiche Lärmschutzwälle und -wände erstellt, vier Regenklär- und Rückhaltebecken angelegt sowie insgesamt sieben Brücken teils umgebaut oder neu errichtet. Darüber hinaus sind außerhalb des eigentlichen Straßenbaus zum Schutz von Natur und Landschaft umfangreiche Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen vorgesehen.

„Ich freue mich besonders, dass wir im Rahmen der heutigen Verkehrsfreigabe eine Baumpflanzung im Vorgriff auf die noch durchzuführenden Ausgleichsmaßnahmen vornehmen können. Es ist mir persönlich wichtig, dass wir die mit dem Ausbau der Verkehrsinfrastruktur verbundenen Eingriffe in Natur und Landschaft minimieren und so gut wie möglich ausgleichen.“, bekräftigte Staatssekretärin Splett.

Durch eine optimal abgestimmte Bauablaufplanung standen dem Verkehr während der ganzen Bauzeit meist fünf Fahrstreifen zur Verfügung. Ergänzend hierzu wurde zur Erhöhung der Verkehrssicherheit bereits vor den eigentlichen Bauarbeiten eine mobile Stauwarnanlage für jede Fahrtrichtung installiert. Es ist somit gelungen, die Verkehrsbeeinträchtigungen während des Ausbaus so gering wie möglich zu halten.

A 21 Ausbau kann weitergehen

(MWWV 14.11.2011) Der vierspurige Ausbau der Bundesstraße B 404 zwischen Stolpe und Nettelsee im Kreis Plön geht weiter. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) in Schleswig hat den Antrag eines Anwohners auf einstweiligen Rechtsschutz zurückgewiesen. Dies gab Verkehrsminister Jost de Jager heute (14. November) bekannt. Der ursprünglich für Oktober vorgesehene Baubeginn für den 5,8 Kilometer langen Abschnitt war zunächst durch den Eilantrag gestoppt worden. Das OVG lehnte in seiner Entscheidung nicht nur den einstweiligen Rechtsschutz für die Autobahn ab, sondern auch den für den Anschluss der Landesstraße L 49. „Aufgrund des einsetzenden Frostes ist nun der Baubeginn für das nächste Frühjahr geplant“, kündigte de Jager an.

Mit dem vierstreifigen Ausbau der B 404 zu einer durchgängigen A 21 wird dem steigenden Verkehrsaufkommen Rechnung getragen. „Der Lückenschluss der A 21 gehört zu den wichtigsten Verkehrsinfrastrukturprojekten in Schleswig-Holstein“, betonte de Jager. Die B 404 sei eine der zentralen Erschließungsachsen des Landes und habe als Nord-Süd-Verbindung der Landeshauptstadt zu den Autobahnen A 1, A 24 und A 20 sowie als Hinterlandanbindung der Häfen in Kiel eine überregionale Bedeutung. Mit Fertigstellung des neuen Abschnitts „wächst“ die A 21 auf einer Gesamtlänge von 55 Kilometer.

Insgesamt werden 12 Brückenbauwerke, 1.120 Meter Lärmschutzwälle, 65 Meter Lärmschutzwände und eine Rastanlage mit einem WC-Gebäude errichtet. Zusätzlich zu dem Bau einer 50 Meter breiten Brücke für die Querung von wild lebenden Tieren und zwei Meter hohen Wänden als Überflughilfe für Fledermäuse sind viele weiter umfangreiche Kompensationsmaßnahmen als Ausgleich für die Eingriffe in Natur und Landschaft vorgesehen. Im Zuge der Erweiterung soll auch die bislang durch Nettelsee führende Landesstraße L 49 nach Süden verlegt werden. Damit wird der Verkehr in der Gemeinde Nettelsee deutlich reduziert.

Die Gesamtinvestitionssumme für Bau und Grunderwerb beläuft sich auf rund 51,4 Millionen Euro.

A 1 und A 2 Neue Elektroladestationen

(ADAC 11.11.2011) Von Köln bis Hamburg mit dem Elektroauto unterwegs zu sein wird jetzt noch einfacher. RWE, Tank & Rast und ADAC nehmen heute auf den Autobahnen A1 und A2 zwischen Köln und Hamburg neun Elektroladestationen in Betrieb, an denen die Batterie von schnellladefähigen Elektroautos innerhalb einer halben Stunde wieder geladen werden kann. Für Autofahrer ist der Strom bis Ende 2012 kostenlos.

„ADAC-Umfragen zeigen, dass die Autofahrer keine Einschränkung in Bezug auf Reichweite, Sicherheit und Komfort akzeptieren“, so ADAC Präsident

Peter Meyer. „Mit dieser entscheidenden Verkürzung des Ladevorgangs wird die Alltagstauglichkeit von Elektroautos wesentlich verbessert und ein bedeutender Schritt zur Durchsetzung der Elektromobilität getan.“

Für den Automobilclub ist die Gemeinschaftsaktion mit RWE und Tank & Rast ein weiterer Baustein seines Engagements für alternative Antriebe. Bereits vor zwei Jahren hat der ADAC bundesweit an Geschäftsstellen oder Fahrsicherheitszentren insgesamt 39 Ladepunkte, sogenannte e-mobil Ladestationen, eröffnet. Auch an diesen Säulen können Elektrofahrzeuge bis Ende 2012 kostenlos mit Strom versorgt werden.

A 8  Neuer Mitfahrerparkplatz im Saarland

(LfS 11.11.2011) Mit dem Neubau des Mitfahrerparkplatzes (MFP) an der Anschlussstelle A 8 / B 405 zwischen Saarwellingen und Saarlouis-Steinrausch setzt das Land seine Bemühungen um die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur, insbesondere für Berufspendler, fort. Auf einer gegenüber dem Anschlussast in Fahrtrichtung Zweibrücken liegenden Fläche entstehen in Kürze auf einer Länge von 200 Metern insgesamt 33 neue Parkplätze. Zum Spatenstich hatten Dieter Grünewald, Staatssekretär im zuständigen Ministerium für Umwelt, Energie und Verkehr, und der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) eingeladen. 

„Ziel unserer Verkehrspolitik ist es, Umweltschutz und Mobilität der Menschen in Einklang zu bringen“, so Dieter Grünewald in seiner Ansprache. „Wir setzen dabei auf einen bedarfsorientierten Mix aus öffentlichem Personenverkehr und Individualverkehr.“ Vor allem dort, wo der öffentliche Personennahverkehr und der schienengebundene Verkehr für die Menschen derzeit noch keine idealen Verbindungen bereit stelle, wolle die Landesregierung die Autofahrer dazu animieren, Fahrgemeinschaften zu bilden. Der gezielte Bau von Parkplätzen sei dafür eine wesentliche Voraussetzung. „Fahrgemeinschaften reduzieren CO2-Emissionen, entlasten unsere Verkehrswege, mindern Staus in Verkehrsspitzenzeiten und sparen angesichts stetig steigender Kraftstoffpreise bares Geld. Daher werden wir auch künftig weiter in Mitfahrerparkplätze investieren“, so das Fazit des Staatssekretärs. 1.500 Mitfahrerparkplätze seien im Saarland bereits verfügbar. 400 weitere seien derzeit in Planung.

Die quer durch das gesamte Land verlaufende A 8 sei eine wichtige Erschließungsachse für die Region und über die Landesgrenzen hinaus nach Luxemburg und Rheinland-Pfalz an. In den nächsten beiden Jahren sei daher der Ausbau weiterer Kapazitäten entlang der A 8 vorgesehen. Durch die Erweiterung des Parkplatzes „Schauinsland“ bei Rehlingen-Siersburg im Jahr 2012 entstünden 35 neue Stellplätze. Im Jahr 2013 sollen dann mit der Erweiterung des Platzes bei Merchweiler 43 zusätzliche Stellplätze entstehen. Im gleichen Jahr werde der Platz an der B 406 beim Grenzübergang Remich von 20 auf 60 Stellplätze ausgebaut.

HINTERGRUND:
Der Bereich der Anschlussstelle Saarwellingen hatte sich erkennbar zu einem beliebten Treffpunkt für Fahrgemeinschaften entwickelt. Vielfach wurden Fahrzeuge unrechtmäßig unter der Autobahnbrücke abgestellt. Das Abbremsen vor dem Einparken und die erneute Einfahrt in den fließenden Verkehr erwies sich mit Blick auf die tägliche Verkehrsbelastung des Streckenabschnitts -durchschnittlich rund 13.500 Fahrzeuge, davon rund 750 Lkw- und die auf der freien, geraden Strecke gefahrenen Geschwindigkeiten als gefährlich. 

Bei der Planung des Parkplatzes Saarwellingen hat der LfS ökologischen Gesichtspunkten Rechnung getragen. Nur die drei Meter breite Fahrgasse wird asphaltiert. Auf den Stellflächen werden wasserdurchlässige Pflastersteine verlegt. Die Versickerung des auf den befestigten Flächen anfallenden Niederschlagswassers erfolgt über die umliegenden unbefestigten Seitenflächen.

In den Neubau investiert der LfS für den Bund rund 200.000 Euro.

A 23 Abriss der alten Störbrücke

(MWWV 10.11.2011) Knapp anderthalb Jahre nach Einweihung der neuen Störbrücke bei Itzehoe, über die der A-23-Verkehr derzeit in zwei Richtungen geführt wird, werden nun die Weichen zur endgültigen Beseitigung des Nadelöhrs gestellt. Verkehrsminister Jost de Jager gab heute (10. November) den offiziellen Startschuss für die Abrissarbeiten der 45 Jahre alten ehemaligen Störbrücke: „Damit schaffen wir Platz und die Voraussetzung für den Neubau einer zweiten Brücke – der Zwillingsschwester der im Juni letzten Jahres eingeweihten Brücke“, sagte de Jager. Die Fertigstellung des rund 140 Millionen Euro teuren Gesamtprojekts ist für 2015 vorgesehen. „Dann wird endlich nicht nur unsere Westküste verkehrsgerecht angebunden sein, sondern für tausende von Autofahrern hat eine langwierige Geduldsprobe endlich ein Ende“, so der Minister.

Nach den Worten von Kai-Uwe Schacht, Leiter der Itzehoer Niederlassung des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr (LBV-SH), ist mit den vorbereitenden Arbeiten für den Abbruch wie beispielsweise dem so genannten Leichtern der alten Brücke oder dem Bau von Hilfsstützen bereits im Oktober begonnen worden. „Weil wir eine Sprengung der Brücke aus Sicherheitsgründen verworfen haben, werden wir die alte Brücke mit Baggern und modernster Hydraulik-Technik abreißen und den Schutt mit Schuten und Pontons über die Stör abtransportieren.“ Der Abbruch des Brückenmittelteils erfordere eine Sperrung des Schiffsverkehrs auf der Stör bis Ende November sowie eine zweiwöchige Sperrung im Dezember. Der Autoverkehr über die neue Störbrücke hingegen rollt ungehindert weiter.

Erteilt wurde der Auftrag für Abbruch und Neubau an eine Arbeitsgemeinschaft, bestehend aus den Firmen „Porr Technobau und Umwelt GmbH“ (Berlin), „Eiffel Deutschland Stahltechnologie GmbH“ (Hannover) und Sächsische Bau GmbH. Das Gesamtvolumen für den Abriss der alten Störbrücke und den Neubau der 2. Störbrücke umfasst rund 39 Millionen Euro.

A 7 Elbtunnel - Röhre 3 mit neuem Sicherheitsstandard

(LSBG 10.11.2011) Seit Januar 2009 werden die alten Elbtunnelröhren 1 bis 3 durch umfangreiche Baumaßnahmen für rund 120 Mio. Euro auf den aktuellen Sicherheitsstandard gebracht.

Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) hat die Arbeiten an der Röhre 3 fertiggestellt. Sie verfügt jetzt über ein neues Rauchabzugssystem, neue Fluchtwege und neue technische Sicherheitsausstattung bei z.B. Notrufnischen und Beleuchtung. Ab Montag, den 14. November 2011 werden die Arbeiten in der Röhre 1 fortgesetzt.

Dazu werden am kommenden Wochenende die Bauaktivitäten von Röhre 3 in Röhre 1 verlegt. Von Samstag, den 12. November 2011 vormittags bis Montag, 14. November 2011 – 5 Uhr stehen dem Verkehr daher nur 2 Röhren zur Verfügung.

Die Arbeiten in der Röhre 1 dauern bis Herbst 2012. Infolge der Bauarbeiten kann in Fahrtrichtung Flensburg die Ausfahrt HH-Othmarschen montags bis freitags nur zwischen 5 und 12 Uhr genutzt werden.

Bei einer gemeinsamen Übung proben die Feuerwehr Hamburg und der Landesbetrieb Straßen Brücken und Gewässer am Donnerstag, den 10. November 2011 den Ernstfall. Simuliert wird ein Einsatz, wie er bei einem Brand im Tunnel ablaufen könnte. Die Übung soll den Einsatzkräften helfen, ihre Kenntnisse zu festigen, Routine im Umgang mit den Atemschutzgeräten zu erlangen, Kommunikationswege zu überprüfen und einsatztaktische Erfahrungen zu sammeln. Erforderliche Geräte und Einrichtungen werden in die Übung eingebunden und praxisnah getestet. Der LSBG überprüft dabei die Funktionsfähigkeit der Rauchabsaugung und der Leitsysteme.

Der Staatsrat der Behörde für Inneres und Sport, Volker Schiek und der Chef der Feuerwehr Hamburg, Klaus Maurer sowie der Leiter des Geschäftsbereiches Betriebe des LSBG, Uwe Heimböckel beobachten die Übung.

Das reibungslose und kompetente Miteinander in einer tatsächlichen Unfallsituation im Tunnel ist überlebenswichtig, das hat zuletzt ein LKW-Brand im März 2011 eindrucksvoll belegt. Vor diesem Hintergrund hoffen wir auf das Verständnis der Verkehrsteilnehmer für die Einschränkungen, die mit der Übung verbunden sind.

Während der großen Brandschutzübung muss der Verkehr am Donnerstag, den 10. November 2011 gegen 21:00 und 23:00 Uhr für jeweils etwa 15 Minuten in beide Fahrtrichtungen angehalten werden, um das Ein- und Ausfahren der Feuerwehrfahrzeuge zu ermöglichen.

An den Tunnelportalen Nord und Süd kann es zu einer Rauchausbreitung kommen, die aber unbedenklich ist.

"Verkehrssicherheitsprogramm 2011"

(BMVBS 10.11.2011) Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer hat heute in Berlin das "Verkehrssicherheitsprogramm 2011" vorgestellt. Es bündelt erstmals alle laufenden und künftigen Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit auf deutschen Straßen.

Ramsauer: "Jedes Opfer eines Verkehrsunfalls ist ein Opfer zu viel. Verkehrssicherheitsarbeit ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Alle Beteiligten müssen ihren Beitrag leisten. Das gilt für Bund, Länder und Gemeinden ebenso wie für Institutionen, Verbände und Initiativen. Sie sind unverzichtbare Partner, die Sicherheit auf unseren Straßen weiter zu verbessern und unseren Spitzenplatz in Europa zu festigen."

Ziel des "Verkehrssicherheitsprogramms 2011" ist, die Getötetenzahlen in Deutschland bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent zu reduzieren. Auch die Zahl der Schwer- und Schwerstverletzten soll deutlich gesenkt werden. Das Programm ist in drei Aktionsfelder eingeteilt: "Mensch", "Infrastruktur" und "Fahrzeugtechnik".

Schwerpunkt im "Aktionsfeld Mensch" ist der Schutz der schwächeren Verkehrsteilnehmer, insbesondere von Kindern, Radfahrern, Fahranfängern und Älteren. So setzt sich das BMVBS für die richtige Kindersicherung im Auto oder für freiwillige Gesundheitschecks von Senioren ein. Die Helmtragequote von Fahrradfahrern soll deutlich erhöht werden. Zudem soll die Sicherheit von Fahranfängern verbessert werden. Zentrales Anliegen im "Aktionsfeld Infrastruktur" ist die Verbesserung der Landstraßensicherheit. Dort sind mit 60 Prozent die meisten Verkehrstoten zu beklagen. Zusätzliche Überholfahrstreifen oder Schutzeinrichtungen sollen Unfälle verhindern. Auf der Autobahn sollen z.B. Rüttelstreifen das Abkommen von der Fahrbahn verhindern. Gegen Falschfahrer werden in einem Pilotprojekt Warntafeln an Auffahrten aufgestellt. Das Augenmerk im "Aktionsfeld Fahrzeugtechnik" liegt darauf, die technischen Potentiale zu nutzen und voranzubringen und gleichzeitig mögliche Gefahren zu beseitigen. So sollen verstärkt Fahrerassistenz- oder Fahrzeugkommunikationssysteme zu Einsatz kommen.

http://www.bmvbs.de/SharedDocs/DE/Publikationen/VerkehrUndMobilitaet/Strasse/Verkehrssicherheitsprogramm.html

http://www.bmvbs.de/DE/VerkehrUndMobilitaet/Verkehrspolitik/Verkehrssicherheit/verkehrssicherheit_node.html
http://www.bmvbs.de/cae/servlet/contentblob/74626/publicationFile/47384/verkehrssicherheitsprogramm-2011.pdf

(A 860) B 31-West Planfeststellungverfahren für den 2. Bauabschnitt ruht

(MVI 10.11.2011) Das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur hat entschieden, das Planfeststellungsverfahren zum Neubau der B 31-West zwischen Breisach und Gottenheim derzeit ruhen zu lassen. „Die finanzielle Situation im Bundesstraßenbau macht eine Prioritätensetzung notwendig“, erläutert Staatssekretärin Gisela Splett MdL diese Entscheidung. Vor dem Hintergrund der Notwendigkeit, zuerst Straßenbauvorhaben im vordringlichen Bedarf anzugehen, sei es derzeit nicht verantwortbar, weitere Sach- und Personalmittel für das laufende Verfahren aufzuwenden, für ein Projekt des weiteren Bedarfs.

Eine Realisierung des Vorhabens sei aufgrund der finanziellen Situation selbst bei Erlangung des Baurechts auf absehbare Zeit nicht zu erwarten. Der 2. Bauabschnitt der B 31-West zwischen Breisach und Freiburg befindet sich im aktuellen Bundesverkehrswegeplan lediglich im weiteren Bedarf mit Planungsrecht. „Die dem Land vom Bund für den Bau von Bundesfernstraßen zur Verfügung gestellten Finanzmittel machen es notwendig, sich auf ausgewählte Projekte des vordringlichen Bedarfs zu konzentrieren“, so Splett weiter. Das Gesamtinvestitionsvolumen für Maßnahmen des Vordringlichen Bedarfs bis 2015 beträgt rund 5 Mrd. Euro. Allein zur Restfinanzierung bereits laufender Maßnahmen werden noch 1,1 Mrd. Euro benötigt. Baden-Württemberg erhält vom Bund jährlich jedoch nur Zuweisungen in Höhe von 120 - 140 Mio. Euro. Daraus folgt, dass bei gleichbleibender Finanzausstattung alle Maßnahmen im Vordringlichen erst nach Ablauf von ca. 40 Jahren realisiert wären.

Das Projekt ist zudem insbesondere in seiner Trassenführung in der Region umstritten und wäre mit erheblichen Auswirkungen auf Natur und Umwelt verbunden. Die geplante Trasse verläuft größtenteils in unmittelbarer Nähe zu Natura 2000-Gebieten und tangiert das Naturschutzgebiet „Hochstetter Feld“. Eine Realisierung würde einen der letzten nahezu unzerschnittenen und von Niedermooren geprägten Lebensraumkomplex im Bereich der Freiburger Bucht zerschneiden. Der Landesnaturschutzverband hat für den Fall eines Planfeststellungsbeschlusses bereits Klage angedroht. Aus heutiger Sicht würde eine solche Trassenführung überhaupt nicht mehr in Betracht gezogen werden.

Vordringlicher als die Fortführung der B 31 West sind für das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur unter anderem der Ausbau der Breisgau-S-Bahn sowie andere Verkehrsinfrastrukturmaßnahmen wie der Stadttunnel Freiburg.

Anhörung im Bundestag zur Sicherheit im Straßenverkehr

(DVR 09.11.2011) Verbesserungen der Verkehrssicherheit standen heute in einer öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung des Deutschen Bundestages auf der Tagesordnung. Unter dem Vorsitz von Dr. Anton Hofreiter (Bündnis 90/Die Grünen) diskutierten die Abgeordneten mit Experten über Sicherheitspotenziale, die es noch auszuschöpfen gilt. Anlass für die Anhörung waren Anträge der Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und FDP sowie der SPD und von Bündnis 90/Die Grünen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit.

DVR-Präsident Dr. Walter Eichendorf machte zunächst deutlich, dass in Deutschland pro Jahr mehr als 3.600 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen ums Leben kommen. „Man stelle sich vor, alle zwei Monate müsste der Deutsche Bundestag komplett neu gewählt werden, weil alle Abgeord­neten im Straßenverkehr tödlich verunglückt wären“, beschrieb Dr. Eichendorf die Dimension der Opferzahl. Die Verkehrstoten und über 62.000 Schwerverletzten pro Jahr bedeuteten nicht nur unbeschreibliches Leid, sondern auch hohe gesellschaftliche Kosten. „Die Bundesanstalt für Straßenwesen schätzt, dass durch Straßenverkehrsunfälle volkswirtschaftliche Kosten in Höhe von rund 31 Milliarden Euro entstehen“, erläuterte der DVR-Präsident. Der DVR begrüße daher die vorliegenden Anträge der Bundestagsfraktionen: „Wir verstehen dies als Startsignal zu einer umfassenden gesellschaftlichen Debatte über mehr Verkehrssicherheit. Im Sinne der Strategie ‚Vision Zero – keiner kommt um, alle kommen an‘ müssen wir die vorhandenen Sicherheitspotenziale ausschöpfen und Kosten reduzieren.“

Konkret sprach er über wichtige Herausforderungen für die Zukunft. So sollten die Vorschläge des Wissenschaftlichen Beirates beim Bundesverkehrsminister offen diskutiert werden. Beim Thema nicht angepasste Geschwindigkeit – 2010 wieder Unfallursache Nummer eins – sollte die Politik die Hinweise des Beirates intensiv beraten.

Bei der Unfallursache Alkohol am Steuer wies Dr. Eichendorf auf einen aktuellen Beschluss des DVR-Vorstands für ein absolutes Alkoholverbot hin. Fast jeden Tag werde in Deutschland ein Mensch im Straßenverkehr als Beteiligter eines „Alkoholunfalls“ getötet, über 18.000 pro Jahr verletzt. „Aus unserer Sicht hat der im Grundgesetz verankerte Schutz von Leben und körperlicher Unversehrtheit aller Verkehrsteilnehmer Vorrang vor den Einzelinteressen und Gewohnheiten einer Teilgruppe, die trotz der Teilnahme am Straßenverkehr nicht auf den Konsum von Alkohol verzichten möchte. Deshalb muss gelten: Wer fährt, trinkt nicht und wer trinkt, fährt nicht“, stellte Dr. Eichendorf klar.

Für Fahranfänger sollte eine verpflichtende Verlängerung des Lernzeitraumes eingeführt werden. Der DVR-Präsident schlug eine Expertenanhörung zu diesem Thema vor, um eine entsprechende Gesetzgebung vorzubereiten.

Besonderes Augenmerk müsse auch auf den Brennpunkt Landstraße gelegt werden. Dort ereignen sich rund 60 Prozent aller tödlichen Verkehrsunfälle. Unfallschwerpunkte zu entschärfen, werde daher eine zentrale Aufgabe der Unfallkommissionen bleiben. Zudem sollten systematische Verkehrssicherheitsaudits und Verkehrsschauen verbindlich eingeführt werden. Dr. Eichendorfs Appell an die Abgeordneten: „Das Thema ‚Sichere Landstraße‘ muss in die Wahlkreise getragen werden.“
Als „vergessene Opfer“ bezeichnete der DVR-Präsident die Gruppe der Schwerstverletzten. Deren Zahl stagniere seit Jahren bei etwa 7.000. Die Unfallstatistik sollte daher um die Kategorie „lebensgefährlich Verletzte“ ergänzt werden.

Darüber hinaus schlägt der DVR vor, die Position eines Verkehrssicherheitsbeauftragten als Koordinator der Bundesregierung einzurichten. Er sollte sich als Ansprechpartner für Verbände, Politik und Wirtschaft verstehen.

Um alle noch zur Verfügung stehenden Potenziale nutzen zu können, müsse eine ausreichende Finanzierung gewährleistet sein. „Auch in haushaltspolitisch schwierigen Zeiten dürfen die Aufwendungen des Staates für Maßnahmen der Verkehrssicherheit nicht heruntergefahren werden. Denn wir wissen: Prävention lohnt sich – gerade auch im Straßenverkehr. Jeder Euro für nachhaltige Präventionsarbeit ist gut angelegtes Geld und reduziert die immensen Folgekosten von Straßenverkehrsunfällen. Deshalb muss verstärkt in die Verkehrssicherheit investiert werden“, sagte Dr. Eichendorf mit Blick auf die seit 20 Jahren unverändert gebliebenen und im letzten Jahr sogar leicht gekürzten Ansätze im Bundeshaushalt.

Sicherheit 29.10.2011 Erfolge durch neues Warnsystem an Autobahn-Baustellen

A 1 11.11.2011 1968 Freigabe der Autobahn Hansalinie

A 4 11.11.2011 Neben der Stand- noch eine Solarspur für Thüringer Autobahn

A 7 07.11.2011 Ausbau frühestens in drei Jahren!

A 27 09.11.2011 Niedersachsen und Bremen regeln Zuständigkeiten neu

A 99 08.11.2011 Autobahn soll achtspurig ausgebaut werden

Schweiz 09.11.2011 Tempodrosselungs-Systeme auf der Autobahn

1000 Winterdienstler stehen bereit

(MIL 04.11.2011) Brandenburg ist gut für den bevorstehenden Winter gerüstet. Fast 1000 Mitarbeiter des Landesbetriebes Straßenwesen und beauftragter Unternehmen stehen bereit, um den märkischen Verkehrsteilnehmern auch bei Schnee und Glätte von der Prignitz bis zur Lausitz einen sicheren Weg zu bahnen. Insgesamt gilt es, mit rund 400 modernen Winterdienstfahrzeugen über 10.000 Kilometer Brandenburger Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen befahrbar zu halten.

Verkehrsminister Jörg Vogelsänger: „Unsere 45 Autobahn- und Straßenmeistereien sind gut auf den Winter vorbereitet und stehen auf Abruf bereit. Die Brandenburger können sich auf unsere 1000 Männer und Frauen in den Räum- und Streufahrzeugen sowie den Einsatzzentralen verlassen.“ In Auswertung des vergangenen Winters, der mit bundesweit teils heftigen Schneefällen für Produktions- und Lieferengpässe bei den Salzlieferanten gesorgt hatte, reagierte der Landesbetrieb Straßenwesen über die Sommermonate und mietete zusätzlichen Lagerhallen an.

Gerade im Dezember 2010 sei schließlich zu sehen gewesen, dass Lieferverträge wenig nutzen, wenn das Salz nicht rechtzeitig zur Verfügung steht. Deshalb habe sich Brandenburg entschieden, die Lagerkapazitäten von 45.000 Tonnen auf 65.500 Tonnen Salz deutlich aufzustocken, so Vogelsänger: „Diese Reserve verschafft uns deutlich mehr Sicherheit für extreme Wetterlagen.“

Über einen zuverlässigen und gut abgestimmten Winterdienst hinaus sei aber auch jeder Autofahrer selbst gefordert, Fahrweise und Ausrüstung den Witterungsbedingungen anzupassen. Minister Vogelsänger: „Winterreifen sollten selbstverständlich sein und für den Zeitpuffer in der Reiseplanung darf der Wecker ruhig etwas eher klingeln.“ Für den Notfall könnte sich Großvaters Tipp einer „Winter-Ausrüstung“ mit Decke, Schaufel und kleinem Sandvorrat im Kofferraum als sehr sinnvoll erweisen. Ebenso der Griff zum Lichtknopf auch tagsüber: Gut sehen und gut gesehen werden lautet die Devise an grautrüben wie verschneiten Wintertagen.

Der Landesbetrieb Straßenwesen ist für den Winterdienst auf Brandenburgs Autobahnen (800 Kilometer), Bundesstraßen (2800 km), Landesstraßen (5800 km) und den wichtigen straßenbegleitenden Radwegen (1150 km) zuständig. In den Streckenlängen enthalten ist auch die vertraglich vereinbarte Übernahme von Räum- und Streuleistungen für Ortsdurchfahrten einzelner Kommunen (ca. 2200 km). Je nach Verkehrsbedeutung haben die Mannschaften der zwölf Autobahnmeistereien und 33 Straßenmeistereien die Befahrbarkeit der strecken nach bundeseinheitlichen Vorgaben sicherzustellen. Autobahnen werden beispielsweise rund um die Uhr von Schnee beräumt und Glätte befreit, wenn es die Wetterlage erfordert. Auf anderen wichtigen Straßen mit überörtlichem Charakter und starkem Berufsverkehr sind die Winterdienstler zwischen 3 und 22 Uhr im Einsatz, damit es in der Hauptverkehrszeit sicher voran geht.

Vor der heißen Phase macht Brandenburgs Winterdienst in den nächsten Wochen übrigens schon sichtbar an den Straßenrändern mobil. Rund 130 Kilometer Schneezäune sollen tückische Verwehungen verhindern helfen. Außerdem werden an Steigungsstrecken wieder rund 550 Boxen mit Streugut bereit gestellt, auf die insbesondere Lkw-Fahrer zurückgreifen können, wenn es bei Glätte zwar auf-, aber nicht mehr vorwärts geht.

Technische Hintergründe: Salz und Wetterprognosen

Feuchtsalz „FS 30“
Beim Streuen mit Salz folgen die Winterdienstler dem Grundsatz: „So wenig wie möglich, nur so viel wie nötig“. Dabei wird der gefährlichen Glätte mit nichts anderem zu Leibe gerückt, als dem Salz, das der Märker für gewöhnlich auf sein Frühstücksei krümelt – Streusalz ist Natriumchlorid (NaCl). Dieses wird an Bord des Winterdienstfahrzeuges im Verhältnis 70:30 mit einer Salz-Wasser-Sole vermischt und vom Streuteller fein verteilt auf die Fahrbahn ausgebracht. Dank der modernen Feuchtsalztechnologie „FS 30“ haftet das Material sofort fest an der Fahrbahn an. Ein Verwehen wird vermieden und das Salz kann da wirken, wo es als effektiver Glättekiller gebraucht wird.

Durch den konsequenten Einsatz der „FS 30“-Technologie konnte der Streusalzverbrauch von ehemals mehr als 60 Gramm je Quadratmeter auf mittlerweile 5 bis 15 Gramm je Streueinsatz verringert werden. Diese Effektivität im Sinne von Natur und Umwelt ist möglich, weil die Streumenge je nach erforderlicher Tauleistung und Fahrbahntemperatur genau dosiert werden kann.

Wetterbeobachtung
Hochmodern ist in der Winterdienst-Technologie des 21. Jahrhunderts auch die Erhebung von Wetterdaten und die Erstellung von Prognosen als Grundlage für situationsgerechte Einsatzentscheidungen in den Meistereien. 29 Autobahn-Messstellen des bundesweit eingeführten Straßenzustands- und Wetterinformationssystems (SWIS) bieten einen detaillierten Blick auf die Brandenburger Straßenkarte. Daten wie Lufttemperatur, Windgeschwindigkeit, relative Luftfeuchtigkeit, Niederschlag sowie Bodentemperatur an der Fahrbahnoberfläche und in 30 Zentimetern Tiefe werden im 15-Minuten-Abstand aktualisiert und ermöglichen den Einsatzleitern des Winterdienstes einen umfassenden Überblick für wichtige Entscheidungen.

Da alle Werte ständig mit den Daten im Großrechner des Deutschen Wetterdienstes abgeglichen werden, liefert der DWD im Gegenzug mehrmals täglich die Wetterprognosen für die unterschiedlichen Regionen des Landes sowie aktuelle Satelliten- und Radarbilder. Diese sind unverzichtbar für den Winterdienst und durch alle Autobahn- und Straßenmeistereien online abrufbar.

A 40  Künftig auf sechs Spuren bei Gelsenkirchen-Süd

(strassen.nrw 03.11.2011). Die A 40-Baustelle im Bereich der Anschlussstelle Gelsenkirchen-Süd wird am Sonntag (6.11.) für den Verkehr sechsstreifig freigegeben. Es wurden in der Zeit von Mai 2009 bis November 2011 zwei Brückenbauwerke, mehrere "Durchlässe" unter der Straße und zwei so genannte Regenbehandlungsanlagen hergestellt. Des Weiteren wurde die Strecke auf einer Länge von 1,40 Kilometern verbreitert. Dabei musste die nun vorhandene "Dammschüttung" (150.000 Kubikmeter) frühzeitig hergestellt werden, damit der Untergrund sich setzen konnte.

Im Zuge dieser Bauarbeiten wurden auch mehrere Versorgungsleitungen neu verlegt. Die Ottostraße wurde von der alten Auffahrtsrampe in Fahrtrichtung Essen entkoppelt und parallel der A 40 neu gebaut. Zudem wurden Lärmschutzwände hergestellt und der Kreuzungsbereich der B 227 mit der Ottostraße ausgebaut.

In dieser Woche werden die letzten Bauarbeiten abgeschlossen. Die während der Arbeiten genutzte Mittelstreifenüberfahrt ist mit einer Betonschutzwand geschlossen worden. Die letzten noch fehlenden Fahrbahnmarkierungen werden am Samstag aufgebracht. Außerhalb des Verkehrsraums werden bis zum nächsten Sommer noch Lärmschutzeinrichtungen gebaut und die Bepflanzung durchgeführt.

Autobahn A7 Rendsburg Hochbrücke Rade Nordostseekanal 93

Anstieg der Richtungsfahrbahn Flensburg zur Brücke

Autobahn A7 Rendsburg Hochbrücke Rade Nordostseekanal 375

Richtungsfahrbahn Flensburg auf der Brücke

Autobahn A7 Rendsburg Hochbrücke Rade Nordostseekanal 383

Fahrbahnübergang in Richtung Neumünster - Hamburg (Betriebskilometer 61,0)

A 7  Reparatur der Fahrbahnübergänge an der Rader Hochbrücke

(MWWV 02.11.2011) Aufgrund unerwarteter Schäden an den stählernen Fahrbahnübergangen der Rader Hochbrücke im Zuge der A 7 sind kurzfristige Reparaturarbeiten erforderlich geworden. Die Bauarbeiten finden ab dem heutigen Dienstag (15. November) bis voraussichtlich Freitag (18. November) jeweils in der Zeit von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr statt.

Nach den Worten des Direktors des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr (LBV-SH), Torsten Conradt, werden die Arbeiten im Hauptfahrstreifen, insbesondere in den Rollspuren des Schwerverkehrs, nacheinander für beide Fahrtrichtungen ausgeführt. Der Verkehr wird dabei in Fahrtrichtung Hamburg und anschließend Fahrtrichtung Flensburg einspurig über den Überholfahrstreifen an der Baustelle vorbei geleitet.

Bei den beschädigten stählernen Fahrbahnübergängen handelt es sich um eine schwere Gliederplattenkonstruktion zur Aufnahme der Temperaturdehnungen der Brücke. Diese Dehnungen betragen an den Brückenenden der 1,5 Kilometer langen Brücke rund 70 Zentimeter. Die vorhandene Konstruktion ist so alt wie die 40 Jahre alte Brücke. Eine vollständige werkseitige Überarbeitung der einzelnen Bauteile des Fahrbahnüberganges erfolgte bei der letzten größeren Instandsetzung in den Jahren 2001/2002. In den vergangenen Jahren mussten lediglich einzelne Schrauben ausgetauscht werden.

Durch regelmäßige Streckenkontrollen wurden nach den Worten von Conradt Ende Oktober Klappergeräusche an der Konstruktion festgestellt. Bei einer anschließenden näheren Untersuchung seien an den beweglichen Verbindungselementen der Platten ausgeschlagene Buchsen und defekte Bolzen festgestellt worden. Das erforderliche Material für die Reparatur sei umgehend bestellt und gesondert gefertigt worden. Conradt: „Das gesamte Schadensbild kann aber erst bei der vollständigen Öffnung der Konstruktion im Zuge der Reparaturmaßnahme festgestellt werden. Die jetzt vorhandenen größeren Schäden entstehen durch den zunehmenden Schwerverkehr auf der A 7. Der LKW-Verkehr belastet die bewegliche Konstruktion im Durchschnitt alle 5 Sekunden mit einer Radlast bis zu 10 Tonnen.“

Die Kosten für die Reparatur betragen rund 30.000Euro.

Für den weiträumigen Verkehr ist die Benutzung der Bedarfsumleitungen an den A7- Anschlussstellen Schleswig-Jagel und Owschlag nur bedingt zu empfehlen. Aufgrund der Bauarbeiten an dem Kanaltunnel Rendsburg ist im weiteren Verlauf der B 77 bei erhöhtem Verkehrsaufkommen auch dort mit Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen.

„Wir bitten um Verständnis für die aus Gründen der Verkehrssicherheit notwendigen und nicht zu verschiebenden Bauarbeiten und um Rücksicht im Baustellenbereich“, so LBV-Chef Conradt.

Bundesautobahn A7  Hochbrücke Rade Nord-Ostsee-Kanal 17

Reparatur am Fahrbahnübergang (Bild: Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein)

Lautsprecheranlagen und akustische Signalisierung in Straßentunneln

(BASt 02.11.2011) Bei Unfällen in Straßentunneln können Lautsprecheransagen zum richtigen Verhalten des Tunnelnutzers und somit zu seiner Sicherheit beitragen. Allerdings hängt die Wirksamkeit von Lautsprecheransagen entscheidend von der Verständlichkeit der übermittelten Informationen ab. Im Rahmen eines Forschungsvorhabens wurden deshalb Kriterien definiert, anhand derer eine elektroakustische Beschallungsanlage für Tunnel und bestimmte Ereignisszenarien ausgelegt werden kann.

Das Foto zeigt die synchronisierte Längsbeschallung mit drei hintereinanderliegenden Lautsprechern an der Decke Synchronisierte Längsbeschallung mit drei hintereinanderliegenden Lautsprechern an der Decke.

Problem
Bei Havarien in Straßentunneln können Lautsprecheransagen mit zum richtigen Verhalten der Tunnelnutzer beitragen. Voraussetzung ist eine gute Verständlichkeit der übermittelten Sprachinformationen, die jedoch mit konventionellen Beschallungsanlagen oftmals nicht erreicht wird. Unter Berücksichtigung von tunnelspezifischen Parametern wie Querschnitt, Geometrie, Innenausbau und Länge waren im Forschungsprojekt weitergehende technische Anforderungen an die einzusetzenden Beschallungssysteme zu ermitteln und die Erfüllbarkeit der Anforderungen anhand verfügbarer Systeme zu überprüfen. Unter Beachtung der technischen und wirtschaftlichen Umsetzbarkeit waren Kriterien zu definieren, anhand derer eine Beschallungsanlage für Tunnel und bestimmte Ereignisszenarien ausgelegt werden kann, ohne dass aufwändige schalltechnische Einzeluntersuchungen durchgeführt werden müssen.

Untersuchungsmethode
Im Rahmen der Untersuchung wurden die charakteristischen Einflussgrößen für eine optimierte Wahrnehmbarkeit und Verständlichkeit akustischer Signalisierungen und Durchsagen in Straßentunneln, Nachhallzeiten sowie spezifische Schallleitungseigenschaften und Störgeräusche bestimmt. Aufbauend auf theoretischen Grundlagen wurden die Ergebnisse aktueller Untersuchungen in 19 Tunneln kategorisiert und im Hinblick auf die erzielbaren Effekte beschrieben. Anschließend erfolgte eine Zusammenstellung der Erkenntnisse zu den Grundanforderungen an elektroakustische Beschallungsanlagen in Abhängigkeit von der akustischen Klassifizierung typischer Tunnelformen, zu den Ereignissze-narien, zur Anordnung von Lautsprechersystemen und zum Signalprocessing.

Ergebnisse
Nach den Ergebnissen aktueller Forschungen sind die Nachhallzeiten in vielen Straßentunneln sehr lang. Sie liegen im Bereich von sieben bis zehn Sekunden. Außerdem erreichen die in Tunneln eingesetzten Lautsprecheranlagen unter den typischen raumakustischen Bedingungen entweder keine anforderungsgerechte Sprachverständlichkeit, oder sie erlauben keinen anforderungsgerechten Sammelruf. Eine praktische Notwendigkeit zur minutiösen Prognostizierung und Messung der Nachhallzeiten von Straßentunneln lässt sich auf Grundlage dieser Erkenntnisse jedoch nicht belegen. Es gibt besondere Schallleitungseigenschaften von Tunnelröhren, die durch die Struktur der Reflexionen entlang der Wand- und Deckenbereiche entstehen. Daraus folgend ist eine Beschallung mit eng abstrahlenden Lautsprechern streng in Längsrichtung eines Tunnels notwendig. Versuche zeigten, dass mit einer Reihenanordnung von Lautsprechern, die geeignete Abstrahleigenschaften haben und entsprechend angesteuert werden, eine ausreichend gute Sprachverständlichkeit über lange Strecken zu erreichen ist. Herkömmliche Lautsprecher, insbesondere die häufig eingesetzten Trichterlautsprecher, sind für eine Längsbeschallung jedoch ungeeignet. Die Untersuchungsergebnisse mündeten in einem praktisch handhabbaren Konzept für eine technische Lösung zur Übertragung verständlicher Durchsagen in Verkehrstunneln. Empfohlen wird ein Beschallungskonzept, das die typischen Tunnelgeometrien sowie Abstrahlwinkel und Rückwärtsdämpfungen berücksichtigt. Die Lautsprecher sollten so angepasst werden, dass sie eine zeitlich kohärente Wellenfront längs durch den Tunnel bewirken.

Folgerungen
Im Rahmen der Studie wurde ein neuartiges Beschallungskonzept untersucht, welches zukünftig in typischen Straßentunneln Sicherheitsdurchsagen mit einer erheblich verbesserten Sprachverständlichkeit ermöglicht. Es wurden konzeptionelle Vorschläge für die Installation von Lautsprecheranlagen in Straßentunneln erarbeitet. Sie ermöglichen eine Vereinfachung der Planung und Auslegung bei gleichzeitiger Optimierung von Wahrnehmbarkeit und Verständlichkeit. Mögliche Fehlplanungen oder Nachbesserungen können so reduziert werden. Für elek-troakustische Beschallungsanlagen werden zukünftig ein erheblicher Gewinn an Planungssicherheit erreicht und Kosteneinsparungen in Folge eines reduzierten Planungsaufwandes erwartet.

Längsbeschallung mit drei hintereinanderliegenden Lautsprechern an der Decke BASt

Längsbeschallung mit drei hintereinanderliegenden Lautsprechern an der Decke
(Bild: Christof Sistenich, BASt)

Kleines Haus = Große Ideen
Die Antwort auf den Stau - Zehn Jahre Verkehrszentrale Hessen

(MWVL 01.11.2011) „Es gab eine Zeit, da waren Baustellenstaus und regelmäßige Verzögerungen in der Rush Hour im Rhein-Main-Gebiet an der Tagesordnung. Das hat sich seit dem Jahr 2001, als die Verkehrszentrale Hessen (VZH) ihren Betrieb aufnahm, grundlegend geändert“, sagte Hessens Verkehrsstaatssekretär Steffen Saebisch heute in Frankfurt-Rödelheim auf der Feier zum zehnjährigen Bestehen der VZH.

Hessens Kompetenzzentrum für Verkehr ist die Keimzelle der vor acht Jahren ins Leben gerufenen Initiative Staufreies Hessen 2015 und vieler innovativer Verkehrsprojekte, die gemeinsam mit Industrie und Wissenschaft umgesetzt werden. Maßnahmen wie die temporäre Nutzung von Seitenstreifen haben dazu beigetragen, dass trotz gestiegenem Verkehrsaufkommen die Verkehrsteilnehmer heute auf Hessens Autobahnen deutlich weniger Zeit im Stau verbringen als noch vor zehn Jahren.

Saebisch: „Das Unternehmen Verkehrszentrale Hessen ist ein exzellentes Team mit Kompetenz und Selbstbewusstsein. Selbstbewusst dürfen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch sein. Denn in den zehn Jahren entstanden hier über 150 Verkehrsprojekte – von der Idee bis zur Umsetzung –, was auch für die übrige Verkehrswelt einen wichtigen Anschub bedeutete." Der Staatssekretär wies auf die Bedeutung des Straßennetzes für die Mobilität der Bürger und das Wirtschaftsleben hin. In Hessen rollen über 80 % des Personenverkehrs und über 70 % des Frachtverkehrs auf der Straße. Dabei nehmen die Autobahnen mit einem Längenanteil von 2 % am Gesamtstraßennetz allein 30 % der Gesamtfahrleistung auf. Deshalb seien alle Anstrengungen für einen staufreien Verkehrsfluss aktive Wirtschaftsförderung und ein Beitrag zur Lebensqualität, sagte Saebisch.

„Jeder soll sich mit Ideen ins Team einbringen“, betonte der Präsident des Hessischen Landesamtes für Straßen- und Verkehrswesen, Burkhard Vieth. Er dankte allen, die die VZH über all die Jahre politisch und kreativ unterstützt haben, vor allem Verkehrsminister Dieter Posch, „ohne den wir nicht hier wären und ohne den es die VZH nicht gäbe“. So aber konnten bereits einige wichtige Verkehrsprojekte angestoßen und viele internationale Netzwerke aufgebaut werden, berichtete Vieth. Verkehrszentralen-Chef Gerd Riegelhuth schrieb den Erfolg „Weitsicht und einem langen Atem“ zu. Mit seinen 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verstehe er sich hier in der „Tradition des Fortschritts“. Vieths Dank ging an „alle, die von Anfang an mit ganzer Kraft am Erfolg gearbeitet haben“, und ebenso für die finanzielle Unterstützung an das Bundesverkehrsministerium sowie das Hessische Wirtschaftsministerium.

Gratuliert wurde der VZH ganz besonders: Dr. Jürg Sparmann, ehemaliger Präsident der HSVV und heutiger Geschäftsführer der ivm GmbH, Stefan Strick, Präsident der Bundesanstalt für Straßenwesen, Dr. Wolfgang Sieber, Sendeleiter Hörfunk des Hessischen Rundfunks, Hans-Dieter Hillmoth, Geschäftsführer von FFH und Klaus-Peter Güttler, der RMV-Geschäftsführer u.v.a. überreichten nach ihren jeweiligen Glückwunschständchen der VZH symbolisch eine Staffel: „Für mehr Partnerschaft, für mehr Ideen und für das Ziel eines sicheren Verkehrs", so das Motto der Gratulanten.

Hintergrund:
Hessen ist die Verkehrsdrehscheibe im Herzen Europas. Die hohe Leistungsfähigkeit des Autobahnnetzes in Hessen zählt zu den Standortvorteilen des Landes. Hessen hat frühzeitig erkannt, dass neben dem Ausbau der Verkehrsinfrastruktur ein intelligentes Verkehrsmanagement entscheidend für Mobilität und Sicherheit ist. Beginnend mit der kollektiven Verkehrsbeeinflussung auf Autobahnen sowie im Rahmen zahlreicher Forschungs- und Entwicklungsprojekte auf europäischer und nationaler Ebene wurde die Verkehrszentrale Hessen (VZH) aufgebaut, die konzeptionell, organisatorisch und technisch alle Prozesse zur nachhaltigen Mobilitätssicherung in Hessen proaktiv unterstützt. Die VZH gehört damit zu den leistungsstärksten Zentralen in Europa. Sie erfasst, analysiert und steuert zentral den Verkehr. Mit Hilfe von dynamischen Informationstafeln erhalten die Autofahrer unmittelbar Informationen über aktuelle Verkehrsstörungen und Ausweichrouten. Besonders hoch belastete Autobahnabschnitte sind mit Streckenbeeinflussungsanlagen ausgestattet, die verkehrsabhängig Geschwindigkeitsbeschränkungen oder Lkw-Überholverbote anzeigen und die Verkehrsteilnehmer vor Staus, Baustellen, Unfällen und witterungsbedingten Gefahren warnen. Die Innovationen der VZH reichen von der Temporären Seitenstreifenfreigabe bis hin zum Slotmanagementsystem für Autobahnbaustellen. Die Maßnahmen der VZH prägen mittlerweile das Verkehrsmanagement in Hessen. Erfolge bleiben daher nicht aus; so verbringen Autofahrer in Hessen heute 80 Prozent weniger Zeit im Stau als in der Vergangenheit.

A 44 Waldkappel-Bischhausen - Hoheneiche
Planfeststellungsbeschluss unterzeichnet

(MWVL 28.10.2011) Hessens Verkehrsminister Dieter Posch hat heute in Kassel den Planfeststellungsbeschluss für den Teilabschnitt 40.1 der A 44 von Waldkappel-Bischhausen bis Hoheneiche unterzeichnet. „Dies ist ein weiterer Schritt zur Verwirklichung dieses eminent wichtigen Infrastrukturprojektes“, sagte Posch.. „Damit sind bereits 36,5 km der insgesamt 64,3 km genehmigt, 24 km sind im Bau oder schon fertig. Die schrittweise Realisierung ist bereits in weiten Teilen des Werra-Meißner-Kreises sichtbar.“

Der am Freitag genehmigte Teilabschnitt 40.1 wird insbesondere Bischhausen und Oetmannshausen vom Durchfahrtsverkehr entlasten und den Verkehr auf der B 7 um über 80 % vermindern. Zusammen mit den westlich gelegenen Abschnitten der A 44 wird er die Fahrtzeit zwischen Eschwege und Kassel (derzeit ca. 60 Minuten) um 20 bis 25 Minuten verkürzen.

Der 224 Millionen Euro teure Abschnitt führt auf einer Länge von rund 7,2 km durch das Wehretal. Die Trasse schließt im Westen an den bereits im Bau befindlichen Teilabschnitt 33 an. Eine neue Anschlussstelle „Eschwege“ wird zu einer leistungsfähigen Anbindung der Stadt beitragen. Nach Süden verläuft die Trasse durchs Sontratal bis Hoheneiche, wo der Teilabschnitt 40.2 beginnt.

Wie der Minister ankündigte, wird der Planfeststellungsbeschluss zusammen mit den Planunterlagen in Kürze in den Städten Waldkappel und Sontra sowie in den Gemeinden Wehretal und Ringgau zur Einsichtnahme ausgelegt.

Die A 44 ist der letzte noch nicht realisierte Teil des Verkehrsprojektes Deutsche Einheit und soll eine Lücke im Netz der Bundesautobahnen auf der Achse Ruhrgebiet–Kassel–Dresden schließen. Sie verbindet von Kassel aus die A 7 mit der A 4 bei Wommen und soll damit auch die wirtschaftliche Entwicklung des Werra-Meißner-Kreises fördern. Fünf der elf Teilabschnitte (12, 20, 31, 32 und 33) sind im Bau oder bereits fertiggestellt, für einen weiteren besteht bereits Baurecht.

Der Planfeststellungsbeschluss für den Teilabschnitt 40.2 soll um die Jahreswende erlassen werden. Zwei weitere Abschnitte (Verkehrskosteneinheit 11 bei Kaufungen und Verkehrskosteneinheit 60 im Bereich Ulfen/Wommen) sind noch im Feststellungsverfahren. Für den Abschnitt VKE 50 zwischen Sontra und Ulfen steht das Planfeststellungsverfahren noch bevor.

Karte Sachstand Lückenschluss A 44 – Stand Okt. 2011 als pdf.-Datei

Notöffnungen in transportablen Schutzeinrichtungen

(BASt 26.10.2011) Transportable Schutzeinrichtungen sollen Gegenverkehrsunfälle im Bereich von Baustellen verhindern. Kommt es dennoch zu einem schweren Unfall, können die Schutzeinrichtungen jedoch den schnellen Zugang für Rettungskräfte behindern. In einem Forschungsprojekt der Bundesanstalt für Straßenwesen wurden einheitliche Gestaltungsmöglichkeiten von Notöffnungen erarbeitet, die die Zugänglichkeit zum Unfallort erleichtern und von den Einsatzkräften einfach selbst gehandhabt werden können.

Problem
Transportable Schutzeinrichtungen werden in Deutschland im Bereich von Autobahnbaustellen installiert, um entgegengesetzt gerichtete Verkehrsströme zu trennen und die Arbeitsstellen gegenüber dem fließenden Verkehr abzusichern. Dadurch können die Unfallfolgen beim Abkommen von Fahrzeugen von der Fahrbahn erheblich verringert werden. Schutzwände als Mittelabtrennung bringen aber auch Nachteile mit sich. Bei schweren Unfällen im Baustellenbereich behindern sie den schnellen Zugang von Rettungskräften zur Unfallstelle von der Gegenfahrbahn aus. In solchen Situationen kann es erforderlich werden, dass Schutzeinrichtungen geöffnet werden müssen. Die deutschen Regelwerke sehen bislang noch keinen Einsatz von Notöffnungsmöglichkeiten in transportablen Schutzeinrichtungen vor.

Untersuchungsmethode
Die empirische Grundlage für die Untersuchung bildete eine Befragung von Personen, die beruflich mit Unfällen auf Autobahnen im Baustellenbereich zu tun haben. Dafür wurden Fragebogen an alle Autobahnmeistereien, Autobahnpolizeien in sechs Bundesländern sowie an Feuerwehren und Rettungsdienste versandt. Darüber hinaus fand eine Befragung von Experten der Gefahrenabwehr und des Verkehrsmanagements statt. Ziel der Erhebungen war es, detaillierte Kenntnisse über die Zuführung der Rettungskräfte bei Unfällen im Baustellenbereich zu erhalten. Diesem Zweck diente auch eine Befragung über die Vorgehensweisen bei der Verwendung von Notöffnungen in anderen europäischen Ländern. Die marktgängigen Schutzeinrichtungen wurden auf Kriterien untersucht, die für Öffnungsmöglichkeiten relevant sind (Handhabbarkeit, Verschlussmechanismen, Gewicht und bereits vorhandene Schnellöffnungen). Darauf aufbauend wurden Vorschläge für Einsatzkriterien sowie für die einheitliche Gestaltung von transportablen Schutzsystemen mit Notöffnungsmöglichkeiten erarbeitet.

Ergebnisse
Nahezu alle Befragten befürworteten den Einsatz von Notöffnungen im Baustellenbereich auf Autobahnen. In persönlichen Gesprächen zu konkreten Unfallszenarien mit Notöffnungen ergab sich, dass gezielte Öffnungspunkte nur dann von Einsatzkräften sinnvoll genutzt werden können, wenn die Zufahrt entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung von der nächsten Anschlussstelle aufgrund örtlicher Gegebenheiten nicht möglich ist oder sonstige besondere Umstände gegeben sind. Ansonsten sind Notöffnungen eher dazu geeignet, bei lang andauernden Vollsperrungen den Verkehr auszuleiten. Für einige transportable Schutzeinrichtungen werden bereits Schnellöffnungen angeboten, die von einer einfachen manuellen Handhabung bis hin zu Systemen reichen, die pneumatisch, hydraulisch oder elektrisch angetrieben werden. 13 Systeme werden im Forschungsbericht beschrieben. Die Umfrage im europäischen Ausland ergab, dass in vielen Ländern transportable Schutzeinrichtungen nur selten eingesetzt werden und sich damit die Forderung nach Notöffnungen bisher nicht gestellt hat.

Folgerungen
Im Rahmen des Projektes konnten Kriterien für den Einsatz von Notöffnungen in transportablen Schutzeinrichtungen im Bereich von Autobahnbaustellen ermittelt und Vorschläge zu einer einheitlichen Gestaltung und visuellen Kennzeichnung erarbeitet werden. Es wird empfohlen, Notöffnungen möglichst am Beginn und am Ende einer Baustelle zu platzieren. Ihr Einsatz ist anhand der erarbeiteten Einsatzkriterien mit den Rettungskräften abzustimmen. Die erarbeiteten Vorschläge für die einheitliche Gestaltung von Notöffnungen sehen eine Mindestdurchfahrtsbreite von sechs bis fünfzehn Metern je nach Verkehrsführung vor. Zur besseren visuellen Erkennbarkeit sollte etwa 200 Meter vor der Notöffnung ein Hinweisschild angebracht werden. Empfohlen wurde, Notöffnungen, die gemäß den Vorgaben gestaltet sind, demnächst in Pilotprojekten an verschiedenen Stellen einzusetzen und ihre Wirkung in der Praxis zu analysieren. Es zeigte sich jedoch, dass für Schnellöffnungen auf Mittelstreifenüberfahrten derzeit in Deutschland nur wenig Bedarf besteht. Ein genereller Einsatz von Notöffnungen wird daher derzeit nicht empfohlen.

Notöffnung hinter dem Überleitungsbereich Bild Ingenieurbüro Einfeldt und Partner Breitenfelde

Notöffnung (Bild BASt)

Autobahnwinterdienst gut gerüstet

(SMWA 24.10.2011) Am ersten „Tag der Winterdienstbereitschaft“ am Montag, 24. Oktober, machte sich Staatsminister Sven Morlok (FDP) in der Autobahnmeisterei Leipzig ein Bild von der Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern und Technik. „Sachsens Autobahnmeistereien sind für die kalte Jahreszeit gewappnet. Auch die Autofahrer sollten mit dem Winter rechnen - jetzt ist höchste Zeit, Sommer- gegen Winterreifen zu tauschen. Denn wenn es wegen falscher Bereifung zu Schleudertouren und Staus auf den Autobahnen kommt, ist selbst der am besten aufgestellte Winterdienst machtlos“, so Morlok.

543,5 Kilometer Autobahn sind von den sieben sächsischen Autobahnmeistereien zu betreuen. Alljährlich finden hier die „Tage der Winterdienstbereitschaft“ statt. Vom 1. November bis zum 31. März gilt der Winterdienstplan. Insgesamt werden 210 Mitarbeiter überwiegend in 8-Stunden-Schichten mit 64 Fahrzeugen rund um die Uhr im Einsatz sein, damit der Verkehr auf Sachsens Autobahnen im Winter möglichst störungsfrei rollen kann.

Nach dem Winter 2010/11 mit einem Rekordsalzverbrauch von 46.000 Tonnen und Kosten von 8,2 Millionen Euro wurde die sächsische Salzlagerkapazität in Lagerhallen und Silos auf 16.200 Tonnen erhöht. Darüber hinaus ist der Freistaat zusätzlich mit 8.000 Tonnen an einer 40.000-Tonnen-Reserve beteiligt, welche gemeinsam mit Nachbarländern bei Magdeburg geschaffen wird.

Die Räum- und Streuschleifen sind so eingerichtet, dass jedes Autobahnteilstück mindestens alle drei Stunden betreut wird. Gestreut wird ein Gemisch aus 70 Prozent trockenem Salz und 30 Prozent Salzsole. Damit haftet das Salz besser auf der Fahrbahn. Wie viel und wie oft gestreut wird, entscheidet jeder Meister selbst – zu unterschiedlich sind in Sachsen die Wetterverhältnisse, als dass zentrale Vorgaben gemacht werden könnten. Ein wichtiges Hilfsmittel ist das Straßenzustands- und Wetterinformationssystem SWIS. Auf Sachsens Autobahnen verteilt gibt es 20 Glättemeldeanlagen, weitere an Bundesstraßen. Sensoren in den Fahrbahnen messen ständig die Oberflächentemperatur, die Wasser-filmhöhe und den Restsalzgehalt. Dies ist auch für den wirtschaftlichen Einsatz des Streusalzes bedeutend.

Die Autobahnmeisterei Leipzig ist für fast 73 Kilometern der A 14 und der A 38 zuständig. Dazu gehören ein Autobahndreieck, vierzehn Anschlussstellen, zwei Tank- und Rastanlagen sowie acht Parkplätze. Sieben LKW, zwei Unimog, sechs Kleintransporter und eine sogenannte Randwallfräse stehen zur Verfügung. Die Lager der Meisterei in der Nähe der Anschlussstelle Leipzig-Südost an der A 38 fassen 1.375 Tonnen Salz.

A 8 Voll- und Teilsperrungen bei Wendlingen vom 28. bis 30. Oktober 2011

(RPS 24.10.2011) Nachdem im Sommer 2011 die Fahrbahndeckensanierung an der Anschlussstelle Wendlingen in Fahrtrichtung Stuttgart erfolgreich durchgeführt wurde, müssen nun noch dringend erforderliche Schadstellensanierungen im Fahrbahnbelag in Fahrtrichtung München durchgeführt werden. Die Instandsetzungen werden im Anschlussbereich der drei Brückenbauwerke über die B 313, den Neckar und die Bahnlinie durchgeführt. Die Bauarbeiten beginnen am Freitag, den 28. Oktober 2011 und enden am Sonntag, den 30. Oktober 2011 und müssen unter Voll- bzw. Teilsperrungen der Fahrtrichtung München stattfinden. Verkehrsteilnehmer sollten bei ihrer Reiseplanung am Wochenende darauf Rücksicht nehmen.

Für die Bauarbeiten muss gleich zu Beginn die A 8 in Fahrtrichtung München nachts voll gesperrt werden. Diese Vollsperrung beginnt am Freitagabend, den 28. Oktober 2011, ab etwa 22 Uhr und dauert bis Samstagmorgen um etwa 9 Uhr an. Allerdings ist keine großräumige Umleitung notwendig, sondern der Verkehr kann während dieser Vollsperrung an der Ausfahrt zur B 313 ausgeleitet und einspurig über die dort verlaufende Parallelfahrbahn wieder zurück auf die A 8 geführt werden (vgl. beigefügtes Bild). Dennoch sollte in dieser Zeit die Stelle möglichst umfahren werden.

Am Samstag wird die Autobahn dann ab etwa 9 Uhr morgens wieder auf 2 der insgesamt 3 vorhandenen Fahrspuren freigegeben. In der Nacht von Samstag auf Sonntag muss die A 8 dann ab etwa 20 Uhr auf nur noch eine Fahrspur reduziert werden. Bereits am Sonntagvormittag um etwa 9 Uhr sollen die Arbeiten komplett abgeschlossen sein.

Während des gesamten Wochenendes muss daher leider mit teils erheblichen Behinderungen gerechnet werden. Diese Belagssanierungen müssen jedoch möglichst bald und noch deutlich vor dem Winter durchgeführt werden, um die Verkehrssicherheit zu erhalten und einen sicheren Winterdienst zu ermöglichen. Für die Belagssanierungen wird der Asphaltbelag abgefräst und neu eingefügt. Um die Arbeiten in diesem kurzen Zeitraum bewältigen zu können und um die Beeinträchtigungen trotz des hohen Verkehraufkommens auf der A 8 möglichst gering zu halten werden die Bauarbeiten vorwiegend nachts und mit mehreren Kolonnen gleichzeitig durchgeführt.

Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmer für die Verkehrsbeeinträchtigungen um Verständnis sowie darum im Baustellenbereich besonders vorsichtig zu fahren.

A 8 - Anschlussstelle Wendlingen - Vollsperrung  zur Fahrbahnsanierung

A 8 - Anschlussstelle Wendlingen (Bild: Regierungspräsidium Stuttgart)

A 4  22.10.2011  Im Leutratal gibt es Verzögerungen am Jagdbergtunnel (Kurzfilm)

A 33 20.10.2011 Umweltschützer klagen gegen erneut

A 33 15.10.2011 Bund bestreitet Finanzlücke

LBM ist auf Winter vorbereitet

(LBM 20.10.2011) Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Rheinland-Pfalz wird in den kommenden Wintermonaten mit seinen rund 1.600 Mitarbeitern in den landesweit 57 Straßen- und 13 Autobahnmeistereien wieder nach besten Kräften für befahrbare Straßen sorgen. 872 Kilometer Bundesautobahnen werden rund um die Uhr und mehr als 17.000 Kilometer Bundes-, Landes- und Kreisstraßen zwischen 6 Uhr und 22 Uhr gestreut und geräumt. Dazu werden bis zu 620 Winterdienstfahrzeuge eingesetzt. Dies sind 410 eigene Fahrzeuge des LBM und 210 Unternehmerfahrzeuge, die speziell für den Winterdienst angemietet werden. Für die Mitarbeiter der Meistereien sind die kalten Monate die „Hochsaison“ des Jahres. „Die Vorbereitungen für die Einsätze laufen auf Hochtouren“, so Jürgen Häfner, Staatssekretär im Infrastrukturministerium, der jetzt zusammen mit dem Technischen Geschäftsführer des LBM, Bernd Hölzgen, ein Fahrsicherheitstraining für Winterdienstfahrzeuge in Koblenz besuchte. Dieses Training bietet der LBM jährlich in Zusammenarbeit mit dem ADAC Mittelrhein und dem TÜV Rheinland speziell für seine Mitarbeiter im Winterdienst an. „Auf schnee- und eisbedeckten Straßen kann es auch für unsere Winterdienstmitarbeiter manchmal durchaus brenzlig werden“, erklärte Hölzgen. „Wir schulen unsere Mitarbeiter daher regelmäßig, damit sie auf außergewöhnliche Situationen gut vorbereitet sind.“

Die rund 160 Salzhallen und Silos des LBM haben eine Gesamtkapazität von mehr als 131.000 Tonnen Streusalz. Zusätzlich sind in einem zentralen Pufferlager 11.500 Tonnen Streusalz gelagert, auf die im Notfall zurückgegriffen werden kann. Dieses Pufferlager wurde nach den Erfahrungen des Winters 09/10 angelegt. Damals waren die Streustofflieferanten wegen der europaweit hohen Nachfrage trotz entsprechend vertraglicher Verpflichtungen nicht in der Lage, genügend Streusalz zu liefern. Der LBM kann durch die zusätzliche Lagerkapazität des Pufferlagers auch bei minimaler Nachlieferung die Versorgungssicherheit deutlich erhöhen und regionale Engpässe ausgleichen. „Der Landesbetrieb ist für den Winter gut gerüstet“, betonte Jürgen Häfner. „Durch die moderne Streutechnik wird das Streusalz sehr wirtschaftlich und damit auch umweltschonend eingesetzt. Gleichzeitig bieten wir den Verkehrsteilnehmern die größtmögliche Sicherheit.“

Im vergangenen Winter wurden rund 224.000 Tonnen Streusalz vom LBM auf den Autobahnen, Bundes-, Landes- und Kreisstraßen im Land gestreut – nur rund 22.000 Tonnen weniger als im Rekordwinter von 2009/2010, in dem der Streusalzverbrauch bei rund 246.000 Tonnen lag. Die Mitarbeiter der Meistereien kamen dabei insgesamt auf mehr als 328.000 Arbeitsstunden.

Informationen rund um den Winterdienst finden Sie auch im Internet unter
http://www.lbm.rlp.de/Aufgaben/Strasse-Verkehr/Betriebs-und-Winterdienst/

Vorbereitung auf die Winterdienstsaison 2011/2012

(TMLBV 17.10.2011) „Der Winter ist für uns nicht nur eine Jahreszeit; er ist für die Gewährleistung der landesweiten Verkehrssicherheit oftmals eine große Herausforderung. Die Vorbereitungen auf den nächsten Winter haben wir jetzt abgeschlossen. Die Mitarbeiter des Winterdienstes sind für ihre Aufgabe gut gerüstet und werden dafür sorgen, dass der Verkehr im Freistaat auch bei winterlichen Straßenverhältnissen weiter rollt. Jetzt sollten sich auch die Verkehrsteilnehmer gut vorbereiten. Hierzu gehören Winterreifen, eine funktionierende Lichtanlage und ein voller Tank. Mit einer angepassten Fahrweise und einer etwas größeren Zeitreserve sollte es uns allen gelingen, gut durch den Winter zu kommen“, sagte Verkehrsminister Carius heute in Erfurt zum Abschluss der Vorbereitungen der Straßenbauverwaltung auf die bevorstehende Winterdienstsaison.

Auf den 500 km Autobahnen in Thüringen sind 5 staatliche Autobahnmeistereien mit 180 Straßenwärtern und 1 privater Betreiber auf 45 km der A 4 zwischen Gotha und der Landesgrenze Hessen im Einsatz. Gemeinsam werden sie mit einem Winterdienst von täglich 24 Stunden dafür sorgen, dass die Autobahnen mit möglichst wenigen, witterungsbedingten Behinderungen befahren werden können.

Dafür stehen insgesamt 43 mit Schneepflug und Streuer ausgerüstete Winterdienstfahrzeuge zur Absicherung der Grundlasten zur Verfügung. Bei extremen Witterungssituationen können diese um weitere 19 Winterdienstfahrzeuge sowie 6 Schneefräsen verstärkt werden. Daneben sollen 33 km Schneezäune an exponierten Stellen der Autobahn Schneeverwehungen möglichst verhindern bzw. reduzieren.

Die bis zum Winterbeginn ausreichend gefüllten, autobahnnahen Streusalzlager mit einem Fassungsvermögen von insgesamt 16.300 t wurden in diesem Jahr um weitere 5.000 t in einem externen Lager erweitert. Darüber hinaus kann Thüringen auf 8.000 t aus der vom Bund betriebenen nationalen Streusalzreserve für Autobahnen in Magdeburg zurückgreifen. Somit verfügt Thüringen mit insgesamt 29.300 t über eine ausreichend gesicherte Streusalzlagerkapazität, die allein ca. 75 % des Gesamtverbrauches von ca. 40.000 t der vergangenen Winterdienstsaison 2010 / 2011 entspricht. Bedarfsgerechte Nachlieferungen sind vertraglich gesichert. 

A 42  Vegetationsumbau geht in eine weitere Phase
Gehölzpflegearbeiten von Duisburg bis Castrop-Rauxel beginnen heute

(straßen.nrw 18.10.2011) Ab 18.10. 2011 beginnt die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr mit einem weiteren Teil der Pflegearbeiten an der A 42 bei Duisburg. Der mittlerweile 35-jährige Gehölzbestand wird "geläutert". Begonnen wird mit den Läuterungsarbeiten in Duisburg, gefolgt von Oberhausen und Herne. Die Läuterungsarbeiten dauern bis Ende Februar. Die Landschaftsbauer rücken mit großen Geräten an, trotzdem können die Arbeiten zumeist vom Standstreifen in Form von Tagesbaustellen ausgeführt werden. Die dann anstehenden Fräsarbeiten finden komplett auf den Böschungen statt. Wurzelstöcke werden ausgefräst und die Böschungsflächen werden mit Landschaftsrasen angesät, um die Flächen mittelfristig zu breiten Wiesenstreifen zu entwickeln.
 
Exemplarisch erfolgte schon Anfang 2011 durch die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr die Umgestaltung der beiden Anschlussstellen Bottrop-Süd und Gelsenkirchen-Schalke zu "Parktoren" in den Emscher Landschaftspark. Die "Parktore" dienen als Anschauungsbeispiel für die mittelfristig geplante Umgestaltung der weiteren 19 Anschlussstellen der A 42.

Maßnahmen im Herbst/Winter 2011/2012
Im Ohrenpark Autobahnkreuz Castrop-Rauxel werden abgestorbene Gehölze in Kürze durch "lebende" Pflanzen ersetzt. Im Bereich der alten Glückauf-Kampfbahn in Gelsenkirchen wird im Herbst 2011 als Versuch eine "Musterbegleitgrünpflanzung" in den Praxistest gehen. Die hierfür erforderlichen Vorbereitungen auf der "Musterböschung" werden Ende des Jahres erfolgen. Die Neupflanzung wird im Herbst 2012 ausgeführt, die umfangreichen Pflegearbeiten sowie die "wissenschaftliche" Begleitung wird uns die nächsten fünf Jahre an diesem Stück
Parkautobahn beschäftigen. Die Grundsanierung der A 42 durch die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr mit Erneuerung der Lärmschutzwände und der Fahrbahndecke wird dabei weitergehen.

Zum Hintergrund
Die alten Gehölzbestände mit sehr hohen Baumanteilen haben sich aufgrund der starken Konkurrenz untereinander zu typischen, so genannten Stangenwäldern mit geringer Artenvielfalt entwickelt. Ziel der Pflege ist es, durch Entnahme von nicht standsicheren und kranken Bäumen die Pflanzungen auszulichten, um zurückgedrängte Strauch- und Hochstaudenarten zu fördern. Die ausgelichteten Pflanzungen entwickeln sich standsicher und unerwünschte Auswirkungen auf den Verkehrsraum werden vermindert.

Die Grundidee der "Parkautobahn" ist die Wiedereingliederung des Emscher Schnellwegs in die "urbane Kulturlandschaft" des Ruhrgebietes. Das Wort "Park" steht dabei für den Emscher Landschaftspark als wichtiger grüner Infrastruktur in der Metropole Ruhr. Der 450 Quadratkilometer große Regionalpark ist in den letzten 20 Jahren als Instrument des Strukturwandels entwickelt worden. Auf den mehr als 50 Kilometern, die die Parkautobahn den Emscher Landschaftspark an zentraler Stelle durchquert, finden sich in Sichtweite zahlreiche seiner Highlights. Die Autobahn verläuft dabei auch über viele Kilometer parallel zur Emscher und zum Rhein-Herne Kanal und liegt mitten im Neuen Emschertal. Dies wird durch den Umbau des Emscher Hauptlaufs zum wichtigen Zukunftsraum der Metropole Ruhr. Unter dem Titel "Emscher-Passage" hat die Kulturhauptstadt den Umgang mit den großen Infrastrukturen als Schlüsselthema für die Entwicklung von Metropolräumen benannt und deshalb auch die Parkautobahn als zentrales Projekt vorangetrieben.

In Verbindung mit der anstehenden Sanierung der A 42 durch Straßen.NRW ergab sich die Chance für eine weitergehende Neugestaltung. Ziel war dabei die funktionale Verbesserung mit einer gestalterischen Aufwertung und einer möglichst nachhaltigen Bewirtschaftung zu verbinden. Wesentliche Handlungsfelder sind dabei das Begleitgrün, die Lärmschutzwände, die Autobahnkreuze, die Auf- und Abfahrten sowie sogenannte "Parktankstellen", die die Autobahn in besonderer Weise mit dem Regionalen Park verknüpfen.

Eine zentrale Motivation auf Seiten der Verkehrsverwaltung für dieses Projekt war über die Gestaltungsmaßnahmen eine höhere Verkehrssicherheit zu erzielen. Im Jahr der Kulturhauptstadt konnten nach intensiver Planung und Beratung, gesteuert durch den Arbeitskreis Parkautobahn, in dem alle Anliegerstädte, der RVR, die Arbeitsgemeinschaft Neues Emschertal, Straßen.NRW und die zuständigen Ministerien vertreten sind, eine ganze Reihen von Maßnahmen in der Projektträgerschaft der RUHR.2010 umgesetzt werden.

Die Begleitvegetation wurde auf rund 60 Prozent der Strecke umgebaut, Gehölzbestände, die nicht mehr verkehrssicher waren, wurden entfernt oder ausgelichtet. Der Vegetationsumbau soll auf Dauer pflegeoptimierte Vegetationsbestände schaffen. Gleichzeitig entstanden so "Sichtfenster" in den Emscher Landschaftspark. Nach einer Internetwahl wurde von Bürgern der Urweltmammutbaum als neue kennzeichnende Leitbaumart für die Parkautobahn bestimmt. Rund 1.000 Mammutbäume sind im 500 Meter Rhythmus entlang der Strecke und verdichtet an den west- und östlichen Startpunkten der A42 gepflanzt. Die vier bis sechs Meter hohen Bäume sind mit roten Holzpfählen markiert. Das Autobahnkreuz Castrop-Rauxel ist mit einer landschaftsarchitektonischen
Gestaltung, die Verkehrssicherheit, niedrigen Pflegeaufwand und Ästhetik verbindet zum "Ohrenpark" für Autofahrer geworden. Insgesamt fünf Park+Ride-Parkplätze entlang der Autobahn sind mit kleinen Installationen als Infopunkte für den Emscher Landschaftspark markiert. Einige Kilometer erneuerte Lärmschutzwände wurden bereits nach einem neuen Farbkonzept gestaltet. Als Maßnahme der Öffentlichkeitsarbeit hat die RUHR.2010 auf insgesamt 20 Brücken über die A 42 große InfoBanner mit Hinweisen auf den Emscher Landschaftspark und die Parkautobahn ausgestattet. Dies wurde möglich mit rund 2,5 Mio. Euro Fördermittel vom MUNLV NRW und der EU sowie im Rahmen der Sanierung der A 42 mit Mitteln der Straßenverwaltung. Insgesamt ist die Parkautobahn nun deutlich wahrnehmbar und dient stärker auch als Portal und Fenster in den Emscher Landschaftspark.

A59 Stadtautobahn Duisburg Fahrbahnübergang Grunewaldbrücke Sperrung 60) A59 Stadtautobahn Duisburg Fahrbahnübergang Grunewaldbrücke Sperrung 58

A 59  Sperrung von zwei Fahrstreifen bei Duisburg

(straßen.nrw 18.10.2011) Die A 59-Grunewaldbrücke in Fahrtrichtung Dinslaken ist seit heute Mittag nur noch auf einen Fahrstreifen, auf der zweiten Überholspur, befahrbar. Der Grund für die kurzfristige Sperrung zweier Fahrspuren sind Ausbrüche im so genannten Fahrbahnübergang des Brückenbauwerkes. Die Sperrung der zwei Fahrstreifen wird auf einer Gesamtlänge von einen Kilometer mit zwei "Vorwegweisern" angekündigt. Die Brückenbauer der Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr sind zurzeit vor Ort, um das genaue Schadensbild aufzunehmen und um die Sanierungarbeiten einzuleiten. 

Niederlande  A73 Teilsperrung bei Venlo 4.-7. November 2011

(RWS 17.10.2011) Rijkswaterstaat sperrt von Freitag dem  4. November  (20.00 Uhr) bis Montag 7. November (6.00 Uhr) die Richtungsfahrbahn Nord der niederländischen A73 zwischen den Anschlußstellen Belfeld (afrit 17) und Venlo-Süd (afrit 16). Während der Sperrung werden Arbeiten zum Anschluß der A74 durchgeführt.

Umleitungsstrecken sind ausgeschildert. Der Verkehr von Maastricht Richtung Venlo wird über die A2 und die A67 umgeleitet. Der Fernverkehr von Maastricht Richtung Nijmegen wird über die A2 und die A50 geführt. Der lokale Verkehr wird über die N271, welche parallel zur A73 tverläuft, umgeleitet. Mit Behinderungen ist zu rechnen

Weitere Informationen Grafik und www.vanAnaarBeter.nl

A 8 Pforzheim-Süd - Heimsheim Verkehr rollt nun auf sechs Spuren

(MVI 17.10.2011) Am Montag, den 17. Oktober 2011, hat der parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Dr. Andreas Scheuer zusammen mit dem baden-württembergischen Minister für Verkehr und Infrastruktur Winfried Hermann den sechsstreifigen Ausbau der A 8 zwischen der Anschlussstelle Pforzheim-Süd (Wurmberg) und der Anschlussstelle Heimsheim feierlich für den Verkehr freigegeben.
Durch den verbesserten Verkehrsfluss sollen zukünftig Staus reduziert werden. Bis zu 17 m hohe Lärmschutzwälle flankieren die Strecke „Das bedeutet für die Anwohner eine erhebliche Entlastung“, so Hermann. Gleichzeitig sei die Entwässerung der Autobahn neu geregelt worden, so dass das Straßenabwasser nun durch Regenrückhal-tebecken gereinigt und gedrosselt in die Vorfluter abgegeben werde.
Die Autobahn A 8 ist damit zwischen der Tank- und Rastanlage Pforzheim und dem Aufstieg zur Schwäbischen Alb durchgehend sechsspurig befahrbar. Der nun eröffnete Abschnitt zwischen der Anschlussstelle Pforzheim-Süd (Wurmberg) und der Anschlussstelle Heimsheim wurde in drei Bauabschnitten realisiert. Bereits im Dezember 2007 war der erste Bauabschnitt von der Tank- und Rastanlage bis zur Anschlussstelle Pforzheim-Süd fertiggestellt worden, im September 2008 folgte der zweite Bauabschnitt von Pforzheim-Süd bis zur Betriebsumfahrt Wimsheim.

Im Rahmen der nun abschließend bevorstehenden Verkehrsumlegung werden die baustellenbedingten Betonschutzwände, Beschilderungen und Markierungen des letzten Teilabschnitts wieder abgebaut. Um den Verkehr möglichst wenig zu beeinträchtigen, wird der Abbau in den folgenden fünf Nächten erfolgen:
* Montag, 17.10.2011, 22.00 Uhr bis Dienstag, 18.10.2011, 6:00 Uhr
* Dienstag, 18.10.2011, 22.00 Uhr bis Mittwoch, 19.10.2011, 06.00 Uhr
* Mittwoch, 19.10.2011, 22.00 Uhr bis Donnerstag, 20.10.2011, 6.00 Uhr
* Donnerstag, 20.10.2011, 22.00 Uhr bis Freitag, 21.10.2011, 6:00 Uhr
* Freitag, 21.10.2011, 22:00 Uhr bis Samstag, 22.10.2011, 8:00 Uhr
Für die Nachtarbeiten muss in der Nacht, von Montag, 17.10.2011, auf Dienstag, 18.10.2011 in Fahrtrichtung Karlsruhe mit einer längerfristigen Sperrung eines Fahrstreifens gerechnet werden. In den darauffolgenden drei Nächten zwischen Dienstag, 18.10.2011, und Donnerstag, 20.10.2011, ist mit längeren Sperrungen eines Fahrstreifens in Fahrtrichtung Stuttgart zu rechnen. In der fünften Nacht, von Freitag, 21.10.2011 auf Samstag 22.10.2011 ist abschließend von Sperrungen eines Fahrstreifens je Fahrtrichtung auszugehen.
Insgesamt hat der Bund in die Baumaßnahme 87 Millionen Euro investiert. Als Bestandteil der Europastraße E 52, die Frankreich, Deutschland und Österreich mitei-nander verbindet, wurde dieser Abschnitt der A 8 aus dem Fonds für Transeuropäische Netze (TEN) mit 1,28 Millionen Euro gefördert.
Die Gesamtlänge aller drei Abschnitte beträgt 11,6 km zuzüglich 2,5 km Nebenstrecken. Für zehn Brückenbauwerke, fünf Regenrückhalteklärbecken, 5.200 m Lärmschutzwälle und 550 m Gabionenwände (Wände aus Steinkörben) wurden insgesamt 2,4 Millionen m³ Erde bewegt.
Verkehrsentwicklung laut den amtlichen Straßenverkehrszählungen zwischen AS Pforzheim-Süd und AS Heimsheim, Mo-So, 24h:

                2000

  2005

  2010

Kfz

56.344

70.025

73.196

Schwerverkehr

8.493*

10.690*

11.198


* Zählabschnitt AS Pforzheim-Ost bis AS Heimsheim

Innovationspreis für Hessisches Baustellen-Slotmanagement

(HMWVL 12.10.2011) Hessens Wirtschaftsstaatssekretär Steffen Saebisch hat dem Hessischen Landesamt für Straßen- und Verkehrswesen zum Innovationspreis 2011 des dbb beamtenbund und tarifunion gratuliert. Die Behörde erhielt den erstmals vergebenen Preis am Mittwoch in Berlin für ihr Slotmanagementsystem, das Verkehrsbehinderungen durch Baustellen minimieren soll. „Diese Auszeichnung an unsere Hessische Straßen- und Verkehrsverwaltung beweist, dass Innovationen für einen nachhaltigen und effizienten Verkehr der richtige Weg sind“, erklärte der Staatssekretär. „Erfolgreiche Innovationen aus dem öffentlichen Dienst zur Sicherung der Mobilität und Erhöhung der Verkehrssicherheit sind Dienst am Bürger.“

Das bundesweit einmalige Onlinesystem ist Teil der Initiative Staufreies Hessen 2015. Es dient dazu, Tages- und Dauerbaustellen auf Autobahnen so zu planen, dass sie den Verkehrsfluss so wenig wie möglich beeinträchtigen. Dabei ermittelt das System für die beabsichtigten Arbeiten geeignete Slots – also Zeitfenster – und bietet sie zur Auswahl an. Dabei prüft es unter anderem, ob Großereignisse oder andere Baustellen geplant sind, so dass die Leistungsfähigkeit der Straße nicht mehr gewährleistet wäre. Es orientiert es sich an den Buchungssystemen für Flug- und Bahntickets und erspart so umständliche schriftliche Anträge und Genehmigungen.

„Man kann es sich einfach machen und eine PKW-Maut fordern; man kann aber auch den cleveren Weg der Erschließung aller Ressourcen nehmen“, sagte Saebisch. „Ich freue mich, dass die Qualität der Maßnahmen und der Innovationsgeist unseres Hessischen Landesamtes für Straßen- und Verkehrswesen herausragend sind."

Der dbb beamtenbund und tarifunion will mit seinem Innovationspreis Reforminitiativen und Neuerungen im Bereich des Öffentlichen Dienstes anregen, fördern und zur Nachahmung empfehlen. Der Preis wird von einer unabhängigen Expertenjury vergeben.

Das Hessische Landesamt für Straßen- und Verkehrswesen (HLSV) setzt sich seit 2003 mit seinem Projekt Staufreies Hessen 2015 für nachhaltige Mobilität ein. Innovative Zukunftstechnologien, intelligentes Verkehrsmanagement und vielfältige Mobilitätsdienste sollen Sicherheit und Effizienz im Verkehr steigern sowie Umweltbelastungen und Kosten reduzieren. Weitere Informationen zum Hessischen Landesamt für Straßen- und Verkehrswesen und zur Initiative Staufreies Hessen 2015 unter www.verkehr.hessen.de.

Enge Fahrstreifen in Baustellen - Selbst die Kleineren sind oft zu breit

(ADAC 11.10.2011) Die Begrenzung der linken Fahrspur in vielen Baustellen auf zwei Meter fällt für die Mehrheit der Autos zu schmal aus. Rund 67 Prozent der Neuwagenmodelle sind breiter als zwei Meter, wie der ADAC jetzt bei einer Messung von 280 aktuellen Fahrzeugen ermittelt hat. Dass selbst viele Kleinwagen diese Marke überschreiten, ist vielen Pkw-Fahrern nicht bewusst. Beispielsweise auch vermeintlich schmale Pkws wie der Renault Clio oder der Peugeot 308 sind zu breit für die auf zwei Meter begrenzte Fahrspur.

Der ADAC rät Autofahrern, sich über die tatsächliche Breite ihres Fahrzeugs zu informieren oder selbst nachzumessen, um ein Bußgeld und Einschränkungen des Kasko-Schutzes zu vermeiden. Auf den, in den Fahrzeugpapieren eingetragenen, Wert kann dabei nicht zurückgegriffen werden, denn er gibt nur die Breite ohne Außenspiegel an. Die tatsächliche Breite eines Fahrzeuges schließt die Spiegel aber mit ein. Daher sind Fahrzeuge oft weniger zierlich als gedacht, beispielsweise ragen Autos wie der Audi A3, Citroen C3, Fiat Bravo, Ford Focus, Mercedes A-Klasse, Opel Astra, Seat Alhambra, Toyota Auris, Volvo S40 und der VW Golf VI über die Zwei-Meter-Begrenzung heraus. Dass sich Nachmessen in jedem Fall lohnt, zeigt sich beispielsweise bei der BMW 3er-Reihe: mit diesen Fahrzeugen kann die auf zwei Meter begrenzte Spur problemlos benutzt werden.

Der ADAC fordert, dass dort, wo es möglich ist, die Nutzung für Pkw mit einer Breite bis 2,20 Meter auf der linken Spur in Baustellen zuzulassen. Die derzeitige Regelung mit der Beschränkung des linken Fahrstreifens durch Verkehrszeichen 264 auf zwei Meter Breite ist nicht mehr zeitgemäß. Zumindest aber sollte die erlaubte Fahrzeugbreite auf 2,10 Meter durch geeignete Maßnahmen heraufgesetzt werden, damit rund 80 Prozent der Pkw die linke Spur auch nutzen können. Dies ist wichtig für den Verkehrsfluss und die Stauvermeidung, denn bei dem heute durchschnittlichen Lkw-Aufkommen auf Autobahnen hat nur mehr rund ein Viertel aller Pkw Platz auf der rechten Spur.

A 1  11.10.2011 Lückenschluss Demo am Samstag, 12. November, in Düsseldorf

A 1 Unterschriftenliste PRO A 1

Schweiz  11.10.2011 Autobahn soll Einkaufs-Mekka werden

Schweiz  10.10.2011 A 1 Ausbau Härkingen-Wiggertal beginnt

A1 Autobahn Osnabrück Titandioxid r

Aufbringen von Titandioxid an einer Lärmschutzwand. Die Bundesanstalt für Straßenwesen untersucht in Zusammen-
arbeit mit der niedersächsischen Straßenbauverwaltung im Rahmen eines Pilotversuchs auf der A 1 bei Osnabrück die Wirkungsweise von Titandioxid auf Lärmschutzwänden zur Reduktion von Luftschadstoffen (Foto: BASt).

Mit Titandioxid gegen Stickoxide

(BASt 10.10.2011) Am 7. Oktober 2011 gaben der Parlamentarische Staatssekretär des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), Enak Ferlemann, und der niedersächsische Staatssekretär des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Dr. Oliver Liersch, den Startschuss für ein Pilotprojekt zur Schadstoffreduzierung an der A1 bei Osnabrück. Die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) untersucht in Zusammenarbeit mit der niedersächsischen Straßenbauverwaltung die Wirkungsweise von Titandioxid auf Lärmschutzwänden zur Reduktion von Luftschadstoffen.

Ein rund ein Kilometer langes Teilstück einer Beton-Lärmschutzwand wird derzeit mit Titandioxid beschichtet. Stickoxide können mit Titandioxid durch eine chemische Reaktion - die Photokatalyse - vermindert werden. Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesverkehrsminister sagte: "Wenn Lärmschutzwände auch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten können, wäre das fantastisch. Erste Untersuchungen zur Wirksamkeit des Titandioxids waren unter Laborbedingungen sehr erfolgreich. Jetzt wollen wir das in der Praxis testen."

Im Rahmen des Pilotprojekts an der A1 soll die Schadstoffkonzentration der Luft über einen mindestens zwei Jahre langen Versuchszeitraum mit der an einem benachbarten Standort unbeschichteten Lärmschutzwand verglichen werden, um die Wirksamkeit der photokatalytischen Oberfläche zu untersuchen.

Umfangreiche Studien zu Schadstoffabbau sowie bautechnischen Fragestellungen begleiten das Projekt. Darin werden der Einfluss des Titandioxids auf die beschichteten Baustoffe untersucht sowie Lösungsansätze zur Anwendung in der Fahrbahnoberfläche verfolgt. Ebenso beobachten die Fachleute der BASt die Umwandlungs- und Abbauprodukte des Prozesses, um sicherzustellen, dass durch die Reaktion keine schädlichen Nebenwirkungen auftreten.

Stickoxide entstehen vor allem bei motorischen Verbrennungsprozessen. Durch moderne Abgasnachbehandlungssysteme in Fahrzeugen konnten die Stickoxid-Gesamtemissionen des Verkehrs in den letzten 25 Jahren zwar deutlich gesenkt werden, dennoch gilt der Straßenverkehr weiterhin als ein wesentlicher Verursacher.

Weitere Informatioen zum Pilotprojekt (pdf 824-KB).

21-2011-2 BASt

Michael Rohloff, Dr. Oliver Liersch und
Enak Ferlemann bei der Besichtigung der Lärmschutzwand.

Michael Rohloff, Abteilungsleiter Straßen- verkehrstechnik der Bundesanstalt für Straßenwesen,

der niedersächsische Staatssekretär des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Dr. Oliver Liersch,

 und Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär des Bundesministeriums
für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
(von rechts nach links),
gaben am 7. Oktober 2011 den Startschuss
für das Pilotprojekt (Foto: BASt).

>Investitionen sind teuer - nicht zu investieren ist teurer<
20 Jahre DEGES

(MIL 07.10.2011) Brandenburgs Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger forderte heute auf der Festveranstaltung zum 20jährigen Jubiläum der DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -baugesellschaft in Berlin ein klares Bekenntnis des Bundes für weitere Investitionen in den Straßenbau in Deutschland.

Jörg Vogelsänger: „Die DEGES ist seit 20 Jahren guter und kompetenter Partner bei den Verkehrsprojekten Deutsche Einheit. Darüber hinaus hat sie es geschafft, als moderner Dienstleister weitere wichtige Projekte der Bundesländer zu übernehmen. Damit ist die DEGES bundesweit und auch in Brandenburg zum inzwischen unverzichtbaren Partner an der Seite der Länder und des Bundes geworden. Was die DEGES aber ebenso braucht wie die Bundesländer sind verlässliche Investitionen des Bundes in die Straßeninfrastruktur. Natürlich ist das teuer. Aber noch teurer ist es, nicht zu investieren. Denn am Ende ist die Substanz der Straßen angegriffen und dann kostet es noch mehr. Wir brauchen daher ein klares Bekenntnis des Bundes zu weiteren Investitionen in die Straßen.“

Die DEGES besteht am heutigen Tag genau seit 20 Jahren. Sie wurde 1991 vom Bund und den fünf ostdeutschen Bundesländern gegründet und betreut von den insgesamt rund 2.000 Kilometern der Verkehrsprojekte Deutsche Einheit Straße (VDE) rund 60 Prozent mit einer Gesamtlänge von 1.250 Kilometern und einem Investitionsvolumen von etwa 9,7 Milliarden Euro Bau- und Grunderwerbskosten.

Inzwischen wurden der DEGES insgesamt fast 2000 Kilometer Aus- und Neubauprojekte an Autobahnen und Bundesstraßen mit einem Investitionsvolumen von rund 15 Milliarden Euro übertragen.

In Brandenburg realisierte die DEGES in den vergangenen Jahren VDE-Projekte an Bundesfernstraßen (A 2, A 9, A 10, A 20) mit einem Finanzvolumen von 571 Millionen Euro. Als neues VDE-Projekt wurde der DEGES die achtstreifige Erweiterung der A 10 zwischen den Autobahndreiecken Nuthetal und Potsdam übertragen mit einem Investitionsvolumen von rund 120 Millionen Euro.

Weiterhin wurde die DEGES durch das Land Brandenburg mit der Planung und dem Neubau der A 14 und dem Ausbau der B 101 mit einem Investitionsumfang von insgesamt rund 340 Millionen Euro beauftragt.

Vogelsänger: „Allein in Brandenburg hat die DEGES Projekte mit einem Investitionsvolumen von über einer Milliarde Euro übernommen. Das zeigt die Leistungsfähigkeit und die fachliche Kompetenz der DEGES aber auch das Vertrauen unserer Straßenbauverwaltung.“

A 39  Absenkung der Oker wegen Bauarbeiten an Autobahnbrücke

(LSV 07.10.2011) Der Wasserstand der Oker im Süden Braunschweigs wird ab der kommenden Woche abgesenkt. Grund ist die Herstellung von Brückenfundamenten für die neue Okerquerung im Zuge der Autobahn 39. Das aktuelle Luftbild der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr zeigt in Blickrichtung Südwesten bereits die neue Südhälfte der Brücke in Betrieb. Die neue Nordhälfte (rechts im Bild) wird nach dem Abbruch der alten Nordhälfte - Reste der alten Pfeiler sind neben der neuen Brücke noch erkennbar - und dem Bau der neuen Fundamente in ihre endgültige Position direkt neben der Südhälfte verschoben. Dies geschieht in einem Spezialverfahren im Frühjahr 2012.

Von der aktuellen Absenkung des Wasserspiegels betroffen ist die Oker ab dem Eisenbütteler Wehr flussaufwärts. Der Wasserstand wird bis Jahresende um etwa 40 bis 50 Zentimeter gesenkt bleiben. Die Behörde rät Bootfahrern und Paddlern, sich hierauf einzustellen, und bittet um Verständnis.

Die Bauarbeiten sind Teil des laufenden Umbaus im Autobahndreieck Braunschweig-Südwest.

A 9 Tempolimit Pegnitz und Bayreuth-Süd

(StMI 30.09.2011) Auf der Autobahn A 9 im Abschnitt der Rastanlage Fränkische Schweiz/Pegnitz und Bayreuth-Süd wird es neue Geschwindigkeitsbeschränkungen geben. Das kündigte Innenminister Joachim Herrmann heute an. "Eine Untersuchung der Unfallentwicklung entlang der Autobahn A 9 im Abschnitt von Nürnberg bis zur Landesgrenze zeigt, dass an einigen Stellen gehäuft Unfälle auftreten. Deswegen reagieren wir und steigern durch die neuen Geschwindigkeitsbeschränkungen die Verkehrssicherheit auf der Autobahn für unsere Autofahrer", so Herrmann. In Fahrtrichtung Berlin seien vor allem die sogenannte ''Berliner Kurve'' und der Aufstieg des sogenannten ''Spänflecker Berg'' auffällig. In Fahrtrichtung Nürnberg beginne der unfallauffällige Abschnitt nach dem Abstieg vom ''Spänflecker Berg'', ende aber erst kurz vor Pegnitz. "Wir werden jetzt in allen drei Bereichen eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 130 Kilometer pro Stunde anordnen", so der Innenminister, der sich Anfang August selbst einen Eindruck vor Ort verschafft hatte.
Darüber hinaus werde in Fahrtrichtung Berlin die entstehende kurze Lücke zwischen dem ''Spänflecker Berg'' und der Einhausung Laineck ebenfalls mit einer Geschwindigkeitsbeschränkung auf 130 km/h geschlossen. Sämtliche Maßnahmen erfolgen zunächst versuchsweise und auf zwei Jahre befristet, um die Wirkungen der Beschränkungen auf das Unfallgeschehen zu untersuchen. Die Autobahndirektion Nordbayern wird die Aufstellung der Beschilderung umgehend veranlassen, so dass die Regelung voraussichtlich ab 1. November 2011 in Kraft treten kann.

Innenminister Herrmann hat diese Entscheidung in persönlichen Schreiben dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, Hartmut Koschyk, sowie dem Oberbürgermeister der Stadt Bayreuth, Dr. Michael Hohl, den Landtagsabgeordneten Walter Nadler und Dr. Christoph Rabenstein sowie der Bundestagsabgeordneten Anette Kramme erläutert, die sich wegen der Unfallgefahr wiederholt an ihn gewandt hatten.

A 1 Rodungsarbeiten zwischen Autobahnkreuz Saarbrücken und Illingen

(LfS 30.09.2011) Am 10.10. wird der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) mit Rodungsarbeiten zur Vorbereitung der grundhaften Erneuerung der A1 nördlich des Autobahnkreuzes Saarbrücken beginnen.

Betroffen ist zunächst der Streckenabschnitt der zwischen dem Autobahnkreuz Saarbrücken und der Anschlussstelle Illingen in Fahrtrichtung Trier auf einer Länge von 3000 Metern. Danach folgen die Arbeiten in Gegenrichtung. Während der dreißigtägigen Rodungsarbeiten muss die Standspur gesperrt werden. In Abhängigkeit von der Witterungsentwicklung kann sich die Bauzeit verlängern.

In die Straßenbaumaßnahme, die im Frühjahr 2012 beginnen wird, investiert der LfS für den Bund rund 17 Mio. Euro, davon 90000 Euro für die vorbereitenden Arbeiten im laufenden Jahr. Der LfS rechnet während der Bauzeit nicht mit nennenswerten Verkehrsstörungen. Im Bereich des Arbeitsfeldes gilt ein Tempolimit von 100 Stundenkilometern. Die Verkehrsteilnehmer werden aus Sicherheitsgründen gebeten, den Streckenabschnitt mit angemessener Geschwindigkeit und der gebotenen Vorsicht zu passieren.

150.000 Tonnen Streusalz für den Winter in Niedersachsen

(NSLSV 30.09.2011) Die niedersächsische Straßenbauverwaltung mit ihren 73 Autobahn- und Straßenmeistereien ist auf die kommende Wintersaison vorbereitet. Insgesamt stehen über 600 Winterdienstfahrzeuge für den Einsatz bereit - 150 für die Autobahnen, 450 für die Bundes- und Landesstraßen. Für den kommenden Winter wurden zur Erhöhung der Einsatzbereitschaft auch für den Bereich der Autobahnen zusätzliche Winterdienstfahrzeuge angemietet. 1.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich um schnee- und eisfreie Straßen in Niedersachsen - 475 auf den Autobahnen und 925 auf den Bundes- und Landesstraßen.

Die über 110 Streugutlager in Niedersachsen sind mit rund 150.000 t Streusalz gut gefüllt. Aufgrund der Streusalzknappheit des letzten Winters wurden die Lagerkapazitäten für Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen in Niedersachsen deutlich aufgestockt. So konnte die Straßenbauverwaltung u. a. an vier logistisch optimal gelegenen Standorten (in Lingen, Hildesheim und zwei Mal im Umkreis von Verden) größere Hallen anmieten, in denen 12.500 bis 25.000 Tonnen Salz gelagert werden können.

In Niedersachsen wurden in den letzten Jahrzehnten durchschnittlich 110.000 t Streusalz über die gesamte Wintersaison verbraucht. Zum Vergleich: im Ausnahmewinter 2009/2010 wurden etwa 220.000 t Salz auf die Straßen gebracht. Im Winter 2010/2011 waren es 160.000 t. Sobald im laufenden Betrieb der Bestand 80 % der Lagerkapazität unterschreitet, wird Salz nachbestellt. Außerdem wurden in den neu geschlossenen Lieferverträgen Mindestliefermengen pro Kalendertag festgeschrieben, die eine sichere Versorgung aller Landesteile mit Streugut gewährleisten sollen.

Eingesetzt wird ein bundesweites Straßenwetterinformationssystem (SWIS vom Deutschen Wetterdienst). Damit kann auf kritische Wetterlagen kurzfristig reagiert werden, so dass die Einsatzkräfte rechtzeitig verfügbar sind. Auch im kommenden Winter wird durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Autobahn- und Straßenmeistereien die Befahrbarkeit der Autobahnen rund um die Uhr und der Bundes- und Landesstraßen zwischen 6 und 22 Uhr gewährleistet.
Weitere Eckdaten:

  Die Lagerhallen der Autobahnmeistereien fassen zwischen 1.000 t und 1.300 t, die der Straßenmeistereien zwischen 600 t und 800 t. Hinzu kommen Stützpunkte mit Salzhallen oder Salzsilos.
  Ein Streufahrzeug kann mit 5 m3 Streusalz und 2 m3 Sole beladen werden. Das reicht für eine Streuschleife von ca. 40-50 km.
  Die Wintersaison dauert erfahrungsgemäß von Mitte Oktober bis Ende April.
  Bei einem landesweit flächendeckenden Winterdiensteinsatz werden an einem Tag rund 5.000 t Streusalz benötigt.
  Der Winterdienst wird auf etwa 17.700 km Straße durchgeführt, davon sind rund 1.400 km Autobahnen, 4.700 km Bundesstraßen, 8.000 km Landesstraßen und 3.600 km Kreisstraßen.

Was geht? - Straßen.NRW präsentiert sich auf Ausbildungsmesse

(straßen.nrw 30.09.2011) Auch in diesem Jahr präsentiert sich der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen wieder auf der Ausbildungsmesse "Was geht?" im RuhrCongress Bochum. Am Mittwoch und Donnerstag (5./6. Oktober) wird Straßen.NRW mit einem eigenen Messestand vertreten sein. Interessierte Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 bis 12 bekommen die Gelegenheit, das umfangreiche Angebot an Ausbildungsberufen kennenzulernen. Derzeit bildet der Landesbetrieb rund 260 junge Menschen in zwölf verschiedenen Berufen aus. Neu seit 2011 ist darüber hinaus ein dualer Studiengang Bauingenieurwesen mit Ausbildung zur Bauzeichnerin/zum Bauzeichner.

Die Besucher der Messe erwartet ein von den aktuellen Auszubildenden eigenständig organisierter Stand, an dem unter anderem die Sicherheitsausrüstung eines Straßenwärters demonstriert wird. Außerdem können anhand von Bohrkernen die Eigenschaften eines sogenannten "Flüsterasphalts" entdeckt werden. Am Computerbildschirm kann sich jeder einmal als Konstrukteur einer Straßenbrücke beweisen.

Straßen.NRW bildet derzeit in folgenden Berufen aus:
-    Straßenwärter / Straßenwärterin
-    Kraftfahrzeugservicemechaniker / Kraftfahrzeugservicemechanikerin
-    Mechaniker / Mechanikerin für Land- und Baumaschinentechnik
-    Vermessungstechniker / Vermessungstechnikerin
-    Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik
-    Baustoffprüfer / Baustoffprüferin
-    Bürokaufmann / Bürokauffrau
-    Fachinformatiker / Fachinformatikerin - Anwendungsentwicklung
-    Fachinformatiker / Fachinformatikerin - Systemintegration
-    Informatikkaufmann / Informatikkauffrau
-    Fachangestellter / Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste
-    Bauzeichner / Bauzeichnerin im Rahmen des dualen Studiengangs Bauingenieurwesen

Der Landesbetrieb plant, baut und betreibt alle Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen sowie viele Kreisstraßen Nordrhein-Westfalens und ist damit für ein etwa 20.000 Kilometer umfangreiches Straßennetz zuständig.

Für die Sicherheit: Gehölze werden im Winter gepflegt

(straßen.nrw 30.09.2011) In der Wintersaison ab 1. Oktober dürfen wieder die Gehölze an den Straßen zurück geschnitten, geläutert oder "auf den Stock gesetzt" werden. Darauf weist der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen hin. Ziel der Pflegemaßnahmen ist es vor allem, die Verkehrssicherheit auf den Straßen beizubehalten. Zahlreiche größere und kleinere Maßnahmen an Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen planen die Niederlassungen von Straßen.NRW in der aktuellen Pflegesaison, die bis Ende Februar des kommenden Jahres läuft. In der vergangenen Saison haben die Maßnahmen landesweit mehr als 19 Millionen Euro gekostet.
Gehölze neben den Straßen unterstützen die Verkehrssicherheit vor allem als Sicht-, Blend- und Windschutz. Sie werden aber auch als Sicherung der Straßenböschungen eingesetzt. Und um eine - neue - Straße landschaftsgerecht in die Region einzubinden, übernehmen Gehölze eine wichtige gestalterische Funktion. Um die unterschiedlichen Anforderungen aufeinander abzustimmen, beschäftigt der Landesbetrieb Straßenbau Experten vom Landschaftsarchitekten über den Landschaftspfleger bis hin zum speziell ausgebildeten Baumkontrolleur.

Ist der Grünstreifen neben einer Straße nur schmal, werden die Gehölze regelmäßig "geläutert". Einzelne Gehölze werden dabei entfernt, damit die verbleibenden neue Seitentriebe ausbilden. Bei größeren Gehölzflächen schauen die Experten genauer hin: Bei einem jungen Bestand genügt ebenfalls gezieltes Läutern im Abstand von acht bis zehn Jahren zur regelmäßigen Pflege. Bei älterem Bestand werden die Gehölze abschnittsweise "auf den Stock gesetzt". Das heißt, sie werden auf 10 bis 20 Zentimeter zurück geschnitten, um neue Triebe bilden zu können. Jedes Jahr steht ein anderer Abschnitt auf dem Programm.

Maßnahmen der Gehölzpflege bespricht Straßen.NRW mit den Fach- und Naturschutzbehörden sowie den betroffenen Städten und Gemeinden. Die einschlägigen Vorschriften stehen im "Gesetz über Naturschutz und Landschaftspflege (Bundesnaturschutzgesetz - BnatSchG).

Hessens zweites Parkleitsystem für LKW geht in Betrieb

(HSVV 30.09.2011) Freie Parkplätze rechtzeitig mit einem Blick zu erkennen, ist das Ziel des heute in Betrieb genommenen zweiten Parkleitsystems für Lkw in Hessen. Rund einen Kilometer vor der Rastanlage Langen-Bergheim an der A45, können die Lkw-Fahrer erkennen, ob hier ein Rast- und Ruheplatz frei ist. Eine optimale Auslastung der vorhandenen LKW-Parkstände sowie die Erhöhung der Verkehrssicherheit erhofft sich Dieter Posch, Hessischer Minister für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung, durch das neue LKW-Parkleitsystem.

Posch gab heute das Startsignal für das dynamische Lkw-Parkleitsystem der Tank- und Rastanlage Langen-Bergheim. In den Ausbau der beiden Tank- und Rastanlagen östlich und westlich der A 45 investierte der Bund rund 12,4 Millionen Euro. Weitere 660.000 Euro flossen in den Bau der beiden Parkleitsysteme. Es stehen auf der Rastanlage Langen-Bergheim West 85 und auf Langen-Bergheim Ost 81 Parkstände zur Verfügung.

Die Lkw-Stellplätze der Tank- und Rastanlagen an deutschen Autobahnen sind insbesondere nachts erheblich ausgelastet – häufig sogar überlastet. Mit dynamischen Anzeigen zur Stellplatzbelegung, wie sie an der A 45 eingesetzt werden, kann nun Abhilfe geleistet werden.

„Induktivschleifen sorgen dafür, dass den LKW-Fahrern künftig frühzeitig die Anzahl der verbliebenen freien LKW-Parkstände angezeigt wird. Auf einer Anzeigetafel erscheint die Zahl der freien Plätze. Posch: „Vermieden werden soll dadurch das Anfahren der belegten oder bereits überlasteten Rastanlage ebenso wie das Abstellen der LKW im Zufahrts- und Tankstellenbereich, insbesondere wenn noch reguläre Stellplätze verfügbar sind. Durch eine bessere Planung, die rechtzeitige Einhaltung der vorgeschriebenen Ruhezeiten und das Vermeiden von Suchfahrten wird somit die Verkehrssicherheit erhöht“.

In Hessen wird außer der heute in Betrieb gehenden Anlage an der A 45, ein zweites LKW-Leitsystem an der A 5 T+R-Anlage Taunusblick getestet. Nach Abschluss der Pilotphase wird durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung zu entscheiden sein, ob und wie eine dynamische, streckenbezogene Information über freie Lkw-Stellplätze an deutschen Autobahnen künftig umgesetzt werden soll. Neben den in der Erprobung befindlichen straßenseitigen Telematikeinrichtungen kommen auch fahrzeuggestützte oder mobile Systeme, beispielsweise Smartphone Applikationen, als Informationsquelle in Betracht.

A 6 Beginn der Bauarbeiten an der PWC-Anlage Reußenberg Nord und Süd

(RPS 29.09.2011) Das Regierungspräsidium Stuttgart beginnt am Dienstag, den 04. Oktober 2011 mit dem Ausbau der Park- und WC-Anlage Reußenberg an der A 6 zwischen den Anschlussstellen Kirchberg und Crailsheim. Während der bis voraussichtlich Ende Juni 2012 dauernden Arbeiten müssen die Parkplatzanlagen teilweise geschlossen werden. Dafür bittet das Regierungspräsidium Stuttgart die betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis. In diese Maßnahme vorrangig zur Erhöhung der Anzahl der LKW-Stellplätze investiert der Bund insgesamt rund 3,6 Millionen Euro. „Der Ausbau der bestehenden Park- und WC-Anlagen und die Erweiterung der LKW-Stellplätze sind dringend notwendig“, betonte Regierungspräsident Johannes Schmalzl. „Der kontinuierliche Anstieg der Verkehrsbelastung auf diesem Autobahnabschnitt der A 6 führt zur ständigen Überlastung der Park- und WC-Anlage, besonders in den Abend- und Nachtstunden. Um die Verkehrssicherheit aller zu verbessern, und den LKW-Fahrern die Einhaltung ihrer Ruhezeiten zu ermöglichen, werden wir die Anzahl der Stellplätze für LKWs erhöhen“, so der Regierungspräsident.

Nachdem bereits vor zwei Jahren an der Anlage des Parkplatzes Kochertalbrücke 32 zusätzliche Parkplätze für den Schwerverkehr geschaffen wurden, werden am Parkplatz Reußenberg dann 65 neue LKW-Parkplätze für weitere Entspannung der Parkplatzsituation sorgen. Bislang sind am Parkplatz Reußenberg auf der Nordseite 18 und auf der Südseite 19 LKW-Stellplätze vorhanden. Auf dem bestehenden Gelände der Parkplatzanlagen jeweils nördlich und südlich der A 6 beginnen nun die Arbeiten zur Neugestaltung der Parkplätze. Zunächst wird der nördliche Parkplatz (Fahrtrichtung Heilbronn) ab Dienstag, dem 04. Oktober 2011 für die Umbauarbeiten geschlossen. Nach Fertigstellung Ende Dezember 2011 werden auf dieser Seite insgesamt 50 LKW- und 23 PKW-Parkplätze zur Verfügung stehen. Im nächsten Frühjahr beginnt dann die Umgestaltung der Anlage auf der Südseite. Dort werden nach Fertigstellung 52 LKW- und ebenfalls 23 PKW-Parkplätze zur Verfügung stehen. In der Anzahl der PKW-Plätze sind künftig auf jeder Seite jeweils 2 Parkmöglichkeiten für Personen mit Behinderungen ausgewiesen. Damit die Benutzer der Parkanlagen besser vor dem Lärm der Autobahn geschützt sind, werden auf jeder Seite Lärmschutzwälle mit 3 Metern Höhe angelegt. Insbesondere die dort übernachtenden LKW-Fahrer werden dadurch nachts mehr Ruhe finden.

Im Zuge der Bauarbeiten wird auch die Entwässerungssituation insgesamt verbessert. Das Oberflächenwasser wird künftig zunächst beidseitig durch Schmutzfangzellen geleitet, bevor es jeweils in Regenrückhaltebecken fließt, die damit das Wasser gedrosselt in den Vorfluter leiten. Die Toilettengebäude werden ebenfalls im Zusammenhang mit der Baumaßnahme erneuert. Um die Eingriffe in Natur und Umwelt best möglich auszugleichen, sollen nicht mehr benötigte Flächen entsiegelt und Landschaftsrasen in Begleitflächen eingesät werden. Zusätzlich sollen Gehölze und Bäume im Randbereich der Rast- und WC-Anlagen gepflanzt und eine Ackerfläche in Wiesenfläche umgewandelt werden. Mit der neuen Eingrünung mit Bäumen und Sträuchern wird die Maßnahme im nächsten Jahr abgeschlossen.

Gleichzeitig beginnen nächste Woche auch auf der Autobahn im Abschnitt Crailsheim - Kirchberg (Fahrrichtung Heilbronn) vor der Gronachtalbrücke Instandsetzungsarbeiten für eine schadhafte Entwässerungsschlitzrinne am inneren Fahrbahnrand auf rund 500 Meter. Der Verkehr wird über zwei Fahrstreifen mit eingeschränkten Fahrstreifenbreiten an der Baustelle vorbeigeführt. Die Höchstgeschwindigkeit wird im Baustellenbereich auf 60 km/h reduziert. Es kann damit zu leichten Behinderungen kommen. Diese Arbeiten sollen bis Anfang November 2011 abgeschlossen sein.

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A 1 Westautobahn Abschnitt Ybbs und Amstetten Ost - Erweiterungen

(ASFINAG 29.09.2011) Auf dem Abschnitt A 1 Ybbs und Amstetten Ost werden seit März dieses Jahres auf beiden Richtungsfahrbahnen Ausbau- und Sanierungsmaßnahmen durchgeführt.
Dabei wird in beide Richtungen ein dritter Fahrstreifen errichtet und die bestehenden saniert. Auf allen Fahrbahnen wird ein lärmmindernder Splitt Mastix Asphalt aufgebracht.
Sämtliche Brückentragwerke werden erneuert und auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Im Zuge dieser Arbeiten wird das Tragwerk der Ybbsbrücke durch ein Stahlverbundtragwerk ersetzt. Zusätzlich werden neue Entwässerungseinrichtungen für die Autobahnabwässer errichtet.
Um die Anrainer noch besser vor Lärm zu schützen, werden die vorhandenen Lärmschutzwände instandgesetzt mit neu zu errichtenden Wänden ergänzt. Damit wird der Schutz der anrainenden Gemeinden Unteregging, Kemmelbach, Neumarkt, Hubertendorf, Wolfsberg, Winden und Oberegging gewährleistet.
Bei der Planung wurden die Einsatzkräfte und Behörden eingebunden, damit in Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern der ASFINAG alle verkehrssicherheitstechnischen Aspekte optimal berücksichtigt werden. Damit sind die Anforderungen des täglichen Autobahnbetriebes und für den Einsatzfall erfüllt. Auch die Gestaltung der Lärmschutzwände wurde auf diese Anforderungen abgestimmt und es wurde darauf geachtet, dass sich die Wände in die umgebende Landschaft einfügen.
Auf der Richtungsfahrbahn Wien läuft die Errichtung der Lärmschutzwände bereits ab Mitte August und dauert bis Oktober.
Die Herstellung der restlichen Lärmschutzwände erfolgt im Frühjahr / Sommer 2012.
Die gesamten Arbeiten auf der A 1 zwischen Ybbs und Amstetten Ost – inkl. Lärmschutz – werden im Oktober 2012 abgeschlossen.
 
Die A 1 und ihre Verkehrsentwicklung
Der Streckenverlauf der A 1 führt von Wien/Auhof (B 1) über den Knoten Steinhäusl (A 21) , Knoten St. Pölten (S 33, S 34) , Knoten Linz (A 7), Knoten Haid (A 25) , Knoten Voralpenkreuz (A 8/A 9) –und Knoten Salzburg (A 10) bis zur Staatsgrenze am Walserberg. Die A 1 Westautobahn ist mit ihren 292 km Länge nach der Süd Autobahn (A2) die zweitlängste österreichische Autobahn.
 
Die Errichtung erfolgte in Teilabschnitten von Salzburg beginnend und wurde mit dem letzten Bauabschnitt zwischen Wienerwald und Pressbaum 1966 abgeschlossen.
 
Die zunehmende Verkehrsentwicklung läutete bereits in den 1990-iger Jahren die Planungen für den Ausbau und die Erweiterungen auf drei Fahrspuren pro Richtung ein.
Die Verkehrsentwicklung der letzten 10 Jahre zeigt eine stetige Entwicklung nach oben. Insbesondere im Abschnitt zwischen der Anschlussstelle Ansfelden und der Anschlussstelle Traun in Oberösterreich zeigt sich eine deutliche Steigerung der durchschnittlichen Zahl der Fahrzeuge pro 24 St./ pro Jahr von rund 77.000 Fahrzeugen auf rund 91.000 Fahrzeuge.

Mittlerweile sind bereits fast alle Abschnitte einer aufwändigen Sanierung unterzogen worden und daher in beide Fahrtrichtungen dreispurig ausgebaut. Nach Fertigstellung des Abschnitts Ybbs- Amstetten Ost bleiben noch die Abschnitte Matzleinsdorf- Pöchlarn und Pöchlarn- Ybbs deren Sanierung in den Jahren 2016 bis 2018 erfolgt.

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Mecklenburg-Vorpommern sagt "Willkommen!"
Neue Autobahnbegrüßungsschilder an Landesgrenzen

(MVBL 28.09.2011) Acht neue Autobahnbegrüßungsschilder im Design des Landes Mecklenburg-Vorpommern und mit der Aufschrift "Willkommen!" werden an den Landesgrenzen aufgestellt. An den Bundesautobahnen 11, 19, 20 und 24 grüßen das Markenzeichen des Landes, der Strandkorb, und das Landessignet mit dem Qualitätsversprechen "MV tut gut.".

Der Minister für Verkehr, Bau und Landesentwicklung, Volker Schlotmann und der Leiter des Landesmarketings MV, Peter Kranz präsentierten die neuen Schilder an der Landesgrenze auf der Autobahn 24. "Die Autobahnbegrüßungsschilder sind Willkommensgruß und Visitenkarte unseres Landes zugleich", sagte Minister Schlotmann. Das Strandkorb-Motiv stehe für die natürliche Schönheit Mecklenburg-Vorpommerns und den norddeutschen Charakter des Landes. "Unser Strandkorb steht für Ostsee und Seenplatte", unterstrich Peter Kranz. "Wir betonen Gastlichkeit, Tradition und senden mit dem Sehnsuchtsmotiv gerade nach diesem Sommer mit etwas weniger blauem Himmel auch ein aufmunterndes Signal."

Die ersten Autobahnbegrüßungsschilder waren im Jahr 2005 aufgestellt worden. Ihre Erneuerung war turnusgemäß notwendig geworden und wird vom Landesmarketing MV zur Konzentration auf eine Botschaft für das gesamte Land verwendet. Mit den neuen, frisch gestalteten Schildern setzt das Land weiter konsequent auf den einheitlichen Auftritt der Marke Mecklenburg-Vorpommern und seine starken Bildmotive.

Autobahnbegrüßungsschild (PDF-Dokument, 328 KB)

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Sicherheitswesten bei Nacht (Bild ADAC)

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Auftaktveranstaltung in Berlin (Bild ADAC)

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Sicherheitswesten lassen Kinder leuchten (Bild ADAC)

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"Sicherheitswesten für Schulanfänger" (Bild ADAC)

775 000 kostenlose Sicherheitswesten für Schulanfänger
Initiative von ADAC, >Ein Herz für Kinder< und Deutscher Post

(ADAC BMVBS 28.09.2011) Deutschlands größte Schutzaktion für Schulanfänger geht zum zweiten Mal an den Start: 775 000 Sicherheitswesten verteilt der ADAC ab sofort kostenlos an 16 600 Schulen in Deutschland. Das größte Kinderschutz-Projekt Deutschlands wird getragen von der ADAC Stiftung „Gelber Engel", der BILD-Hilfsorganisation „Ein Herz für Kinder“ Bild hilft. e.V. und der Deutschen Post. Ziel ist es, den Schulweg für die Jüngsten noch sicherer zu machen. Die Schirmherrschaft haben Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer und Dr. Bernd Althusmann, Präsident der Kultusminister-Konferenz und Kultusminister Niedersachsens, übernommen.

Nach wie vor sind die hohen Unfallzahlen junger Verkehrsteilnehmer alarmierend. 2010 wurden in Deutschland rund 29 000 Kinder bis zu 14 Jahren im Straßenverkehr verletzt. Die Zahl der getöteten Kinder stieg um 14 auf 104. „Unser Ziel ist es, die Zahl von verunglückten Kindern im Straßenverkehr drastisch zu senken. Mit der Aktion wollen wir die kleinsten Verkehrsteilnehmer, die erstmals allein auf der Straße unterwegs sind, besser sichtbar und damit sicherer machen“, betont ADAC Präsident Peter Meyer.

Jürgen Gerdes, Konzernvorstand Brief Deutsche Post DHL, erklärt: „Unsere Brief- und Paketboten sind jeden Tag im Straßenverkehr unterwegs und kennen die Gefahren, gerade für die jüngsten Verkehrsteilnehmer. Daher sind wir sehr froh, dass wir diese bewährte Zusammenarbeit mit dem ADAC und „Ein Herz für Kinder“ fortsetzen können.“ Dorothea Misch, Vorstandsvorsitzende der BILD-Hilfsorganisation „Ein Herz für Kinder“, hebt hervor: „Verkehrssicherheit für Kinder war vor über 30 Jahren das Motiv für Axel Springer, die BILD-Hilfsorganisation „Ein Herz für Kinder“ zu gründen. In dieser Tradition sehen wir unser gemeinsames Engagement mit dem ADAC, auch dieses Jahr wieder so viele Erstklässler wie möglich mit Sicherheitswesten auszustatten, um zu verhindern, dass ein Kind auf dem Schulweg verletzt wird.“

Die groß angelegte Aktion wird von zahlreichen Spendern und Sponsoren unterstützt. Der international marktführende Textilserviceanbieter LHD Unternehmensgruppe liefert die Westen. Diese sind nach dem Ökotex-Standard zertifiziert und erfüllen damit den weltweit gültigen Standard für die Schadstoffbelastung von Kleidungsstücken.

Der ADAC empfiehlt den Eltern, den Schulweg mit dem Nachwuchs zu üben. Gefordert sind auch die Kommunen, für einen gefahrlosen Schulweg zu sorgen, und die Autofahrer, die immer auf Kinder am Fahrbahnrand – besonders vor Schulen – achten sollten.

"Verkehrssicherheit muss oberste Priorität haben. Gerade die Jüngsten brauchen unser aller Aufmerksamkeit. Wir müssen sie fit machen für eine verantwortungsvolle Teilnahme am Straßenverkehr."

Das sagte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer heute als Schirmherr des Sicherheitswesten-Aktionstages des ADAC.

Auch in diesem Jahr werden zum Herbstanfang alle rund 775 000 Schulanfänger in Deutschland kostenlos mit leuchtend bunten Sicherheitswesten ausgestattet. Ziel dieser Gemeinschaftsaktion der ADAC-Stiftung "Gelber Engel", der BILD-Hilfsorganisation "Ein Herz für Kinder" und der Deutschen Post ist es, den Schulweg für die jüngsten Verkehrsteilnehmer noch sicherer zu machen.

Ramsauer: "Achtsamkeit, Rücksichtnahme und Partnerschaft im Straßenverkehr, das betrifft ganz besonders die Erwachsenen. Hier sind wir in der Pflicht und müssen dazu beitragen, die "Großen" für Kinder als Verkehrsteilnehmer zu sensibilisieren."

Verkehrssicherheit – gerade mit Blick auf Kinder und Jugendliche – ist im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung ein Topthema. Neben einer Vielzahl von Verkehrserziehungsmaßnahmen für diese Zielgruppe, Veranstaltungen und Kampagnen ist die Broschüre "Käpt’n Blaubär – Die fantastische Verkehrsfibel" eine wichtige Konstante in der Verkehrserziehung.

Ramsauer: "Seit über 13 Jahren lernen Kindergarten- und Grundschulkinder mit Käpt'n Blaubär das sichere Verhalten im Straßenverkehr. Und das mit viel Spaß! Denn seine "fantastische Verkehrsfibel" vermittelt mit abenteuerlichen Geschichten und bunten Rätseln auf spielerische Weise den richtigen Umgang mit wichtigen Verkehrsregeln."

Zahlen: Im letzten Jahr verunglückten 3648 Menschen im Straßenverkehr tödlich. Dies ist die niedrigste Zahl seit Einführung der amtlichen Statistik im Jahre 1953. Trotz dieser positiven Entwicklung bleibt die Verkehrssicherheitsarbeit ein zentrales und unverzichtbares Anliegen.

Gefaehrdete
Verunglueckte

ADAC: Die zehn wichtigsten Tipps zur Schulwegsicherheit

Der Winter kann kommen: Blaulicht und mehr Salz

(straßen.nrw 27.09.2011) Mit Blaulicht und mehr Salz will der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen dem kommenden Winter zu Leibe rücken. In diesem Jahr werden 135.000 Tonnen Streusalz eingelagert. Weitere 40.000 Tonnen werden als Reserve für die Landesstraßen und den kommunalen Bedarf eingelagert, kündigt Straßen.NRW im Vorfeld des NRW-Tages in Bonn an, an dem der Landesbetrieb sich unter anderem mit dem Thema Winterdienst präsentiert.

35 Fahrzeuge der 29 Autobahnmeistereien sollen zudem erstmals mit Blaulicht ausgestattet werden. Damit wird ein weiterer Beschluss des Winterforums von NRW-Verkehrsminister Harry K. Voigtsberger zum Beginn des Jahres umgesetzt. Mit Blaulicht können die Fahrzeuge bei Verkehrsstillstand notfalls auch gegen die Fahrtrichtung räumen und sind weisungsbefugt gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern. "Mit unseren Maßnahmen wie dem Blaulicht für unsere Räumfahrzeuge sind wir in Nordrhein-Westfalen besser gerüstet denn je für den offiziellen Beginn der Winterdienstsaison im Oktober", sagte Minister Voigtsberger.

Mit rund 2.000 Straßenwärtern und 700 Fahrzeugen geht der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen in den Kampf gegen Eis und Schnee auf den 20.000 Kilometern Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen, für die er zuständig ist. Der anspruchsvolle Winterdienst auf den Autobahnen wird Tag und Nacht von einer Winterdienstzentrale mit Standorten in Hamm und Krefeld gesteuert. Hier laufen unter anderem die Daten von 260 Glättemeldeanlagen auf, die im Land installiert sind. 50 Millionen Euro hat der Winterdienst in der Saison 2010/11 (2009/10: 56 Millionen Euro) gekostet, dabei wurden 226.000 Tonnen Streusalz (2009/10: 282.000 Tonnen) auf die Straßen gebracht. 423.000 Arbeitsstunden fielen dabei in 2010/11 an.

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Mehr als nur Wegerecht - jetzt auch mit Blaulicht hoheitliche Rechte (Bild straßen.nrw )

A 81 Brückeninstandsetzung bei Tauberbischhofsheim gut im Zeitplan

(RPS 23.09.2011) Die seit Oktober 2010 laufenden Bauarbeiten des Regierungspräsidiums auf der Bundesautobahn A 81 bei Tauberbischhofsheim verlaufen planmäßig. Aufgrund des schlechten Gesamtzustandes müssen die Taubertalbrücke und die Brücke über die B 290 umfassend instandgesetzt werden. Gleichzeitig werden Arbeiten zur Verbesserung des Lärmschutzes durchgeführt. Im Zuge der laufenden Brückeninstandsetzungsarbeiten beginnt das Regierungspräsidium Stuttgart am Montag, den 26. September 2011, mit den begleitenden Straßenbauarbeiten im Bereich der Anschlussstelle Tauberbischofsheim. Diese Arbeiten dauern abhängig von der Witterung voraussichtlich 3 Wochen und sollen bis spätestens Freitag, den 14. Oktober 2011, abgeschlossen sein.
Für die geplanten Arbeiten muss das bestehende Baufeld durch Sperrung der Auf- und Abfahrtsrampen der Anschlussstelle Tauberbischofsheim ausgedehnt werden. Ein Abfahren an der Anschlussstelle Tauberbischofsheim von Heilbronn kommend sowie das Auffahren auf die A 81 in Richtung Würzburg ist während dieser Arbeiten nicht mehr möglich. Dem Verkehr auf der A 81 mit Ziel Tauberbischofsheim wird empfohlen, bereits an der Anschlussstelle Ahorn abzufahren und die ausgeschilderte Bedarfsumleitungsstrecke U 29 über Heckfeld und Dittwar zu nutzen. Der Verkehr aus Tauberbischofsheim mit Ziel Würzburg wird an der Kasernen-Kreuzung in Tauberbischofsheim auf die Landesstraße L 578 geführt und dort über Großrinderfeld und Gerchsheim bis zur Anschlussstelle Gerchsheim umgeleitet. Der Verkehr aus Bad Mergentheim wird an der Anschlussstelle Tauberbischofsheim vorbeigeführt und ebenfalls über diese Bedarfsumleitungsstrecke U 31 bis zur Anschlussstelle Gerchsheim umgeleitet. Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer für die unvermeidbaren Sperrungen und Umleitungen und die damit verbundenen Behinderungen um Verständnis.
Konkret wird in dieser Bauphase die Fahrbahn bis zu einer Tiefe von 65 cm erneuert. Hierzu wird zuerst der alte Fahrbahnaufbau herausgefräst und danach der neue Straßenoberbau der Autobahn aus einem Paket von 31 cm Schotter und 34 cm Asphaltschichten hergestellt. Außerdem wird auch der Asphaltbelag der Auf- und Abfahrtsrampen erneuert. Dabei werden insgesamt ca. 2000 Tonnen Schotter und 4500 Tonnen Asphalt eingebaut. Neben diesen Asphaltarbeiten werden auch die Rampenfußpunkte umgebaut und dem heutigen Stand der Technik angepasst.
Die laufenden Bauarbeiten auf der Autobahn sollen planmäßig im Winter 2012 abgeschlossen sein. Die Baukosten der Gesamtmaßnahme belaufen sich auf rund 12 Millionen Euro und werden vom Bund als Straßenbaulastträger übernommen.

Schweiz: Verkehrsentwicklung auf Nationalstrassen -
Fahrleistung hat sich seit 1990 verdoppelt

(ASTRA 22.09.2011) Im letzten Jahr sind auf den schweizerischen Autobahnen 25,2 Milliarden Kilometer zurückgelegt worden - 2,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Insgesamt werden inzwischen rund 40 Prozent des gesamten Motofahrzeugverkehrs der Schweiz auf den Nationalstrassen abgewickelt. Am stärksten belastet sind die A1 zwischen Genf und Lausanne sowie zwischen Bern und Winterthur und die A2 im Raum Basel. Das geht aus dem Nationalstrassen-Jahresbericht 2010 des Bundesamts für Strassen (ASTRA) hervor.
Funktionierende Nationalstrassen sind für die Schweiz von erheblicher volkswirtschaftlicher Bedeutung. Dies verdeutlicht der neuste ASTRA-Bericht zur "Verkehrsentwicklung und Verfügbarkeit der Nationalstrassen". Seit 1990 hat sich die Fahrleistung auf den Autobahnen verdoppelt. Im letzten Jahr haben alle Fahrzeuge zusammen auf den Nationalstrassen 25,2 Milliarden Kilometer zurückgelegt, was gegenüber dem Vorjahr einer Zunahme von 2,6 Prozent entspricht.
Insgesamt werden inzwischen auf den Autobahnen rund 40 Prozent des gesamten Motorfahrzeugverkehrs der Schweiz abgewickelt. Beim schweren Güterverkehr liegt der Wert sogar bei 65 Prozent. Den Nationalstrassen kommt für die Abwicklung des Verkehrs entsprechend hohe Bedeutung zu. Am stärksten belastet sind die A1 zwischen Genf und Lausanne sowie zwischen Bern und Winterthur sowie die A2 im Raum Basel. Bezüglich des Schwerverkehrs ist Muttenz Hard (BL) am stärksten belastet. Werktags werden dort durchschnittlich 11‘544 schwere Güterfahrzeuge registriert, beim Gotthardstrassentunnel sind es 3263.

Verkehrsüberlastungen wichtigste Ursache für Staus
Der wachsende Verkehr schlägt sich in Verkehrsunterbrüchen und Staus nieder. 2010 wurden aufgrund von 38'524 Staumeldungen insgesamt 15'910 Staustunden erfasst. Das sind 34 Prozent mehr als im Jahr zuvor.
Die markante Zunahme ist teilweise statistisch bedingt, denn die Erfassungsmethoden der beteiligten Partner (Viasuisse, Polizei, ASTRA) werden laufend verfeinert. Verkehrsbehinderungen werden so Jahr für Jahr zuverlässiger erkannt. Die Autobahnen stossen auf verschiedenen Abschnitten aber auch an ihre Kapazitätsgrenzen: Gemäss den Auswertungen des ASTRA wurden letztes Jahr gut zwei Drittel oder 11'786 Staustunden durch Verkehrsüberlastungen ausgelöst. Um 11 Prozent gestiegen sind die unfallbedingten Staus, gegenüber 2009 praktisch gleich geblieben ist die Anzahl Staus wegen Baustellen.
Problematisch ist die Stausituation vor allem auf der Nordumfahrung Zürich-Winterthur, wo 2010 an 344 Tagen Staus registriert wurden. Stark betroffen sind auch der Grossraum Baregg, der Abschnitt Bern-Kriegstetten, die Umfahrung Lausanne und die Umfahrung Genf. Am Gotthard-Südportal wurden letztes Jahr an 183 Tagen Staus registriert, am Nordportal an 141 Tagen. Die typischen Ferien- und Osterstaus, die sich in der Vergangenheit auf einige Wochenenden konzentrierten, verteilen sich vermehrt über ganze Wochen.
Um Staus zu verringern, setzt der Bund auf eine bessere Bewirtschaftung der verfügbaren Strassenkapazitäten (Verkehrsmanagement) sowie im Rahmen des Programms Engpassbeseitigung auf Kapazitätserweiterungen. In der Westschweiz läuft zwischen Ecublens und Morges zudem ein Pilotprojekt zur beschränkten Umnutzung des Pannenstreifens. Das ASTRA wird noch in diesem Jahr über das weitere Vorgehen zur Entschärfung der Stauproblematik orientieren.

Unfallgeschehen auf National- und Autostrassen
Erstmals erfasst wurde im Jahresbericht das Unfallgeschehen auf den Autobahnen und Autostrassen. Ausgewertet wurden 2085 Unfälle mit Personenschaden. 38 Menschen kamen dabei ums Leben. Die meisten Unfälle sind auf Unaufmerksamkeit zurückzuführen; die zweithäufigste Ursache ist zu nahes Aufschliessen. Fast die Hälfte dieser Unfälle waren Schleuder- oder Selbstunfälle. Schliesslich enthält der Bericht Informationen zum Verkehrsmanagement auf den Nationalstrassen, welches seit 2008 in die Zuständigkeit des ASTRA gehört.
Die im Bericht "Verkehrsentwicklung und Verfügbarkeit der Nationalstrassen" dargestellten Ergebnisse und Analysen sind eine wichtige Grundlage für das zielgerichtete Angehen der volkswirtschaftlich unerwünschten Auswirkungen von Verkehrsstörungen auf Nationalstrassen. Der Bericht kann unter folgender Adresse heruntergeladen werden: http://www.astra.admin.ch/dokumentation/00119/00216/index.html?lang=de

A 9 ÖPP-Verträge zum Ausbau in Thüringen unterzeichnet.

(BMVBS 21.09.2011) Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer: "Der Weg für den zügigen sechsstreifigen Ausbau der A 9 im Rahmen einer Öffentlich-Privaten Partnerschaft ist frei. Der dringend notwendige Ausbau der A 9 in Thüringen kann dadurch früher beginnen, als dies mit konventioneller Finanzierung möglich wäre. Der Bau erfolgt in einem Rutsch, privat koordiniert und durchfinanziert, statt abschnittsweise hintereinander. Dadurch verkürzt sich die Bauzeit. Bereits 2014 steht den Autofahrern dann eine leistungsfähige und sichere Autobahn zur Verfügung."

Der Ausbau der A 9 ist bereits das sechste vom Bund angestoßene ÖPP-Projekt. Die Vertragsverhandlungen wurden von der DEGES unter Beteiligung des Bundes und des Landes Thüringen durchgeführt. Vertragspartner ist das internationale Firmenkonsortium "Vinci/F, BAM/NL". Das Konsortium übernimmt den Ausbau des rund 19 Kilometer langen Teilabschnittes der A 9 zwischen Triptis und Schleiz bis November 2014 sowie den Erhalt und den Betrieb der insgesamt rund 47 Kilometer langen Vertragsstrecke zwischen Anschlussstelle Lederhose und der Landesgrenze Thüringen/Bayern. Die Vertragslaufzeit beträgt 20 Jahre.

Für dieses ÖPP-Projekt kommt erstmals das sogenannte Verfügbarkeitsmodell zum Einsatz. Die Vergütung des Betreibers erfolgt dabei leistungsabhängig - je nach zeitlicher Verfügbarkeit der Strecke und Ausführungsqualität bei Erhalt und Betrieb. Bei den Pilotprojekten wird die Vergütung verkehrsmengenabhängig ausgezahlt, d.h. aus den Mauteinnahmen der Strecke.

Ramsauer: "Mit dem Verfügbarkeitsmodell setzen wir einen noch stärkeren Anreiz für eine hochwertige Bauweise und möglichst wenige Verkehrsbeeinträchtigungen. Bei Einschränkungen oder sonstigen Abweichungen vom Leistungssoll wird die Vergütung gekürzt. Das ist ganz im Sinne der Nutzer, also der Autofahrer. Unser Ziel ist es, weitere Projekte mit dieser neuentwickelten Struktur auf den Weg zu bringen." Vertragsbeginn für das ÖPP-Projekt A 9 ist der 1. Oktober 2011.

A 7  Agnesburgtunnel Ausbau und Sanierung der Löschwasserversorgung

(RPT 21.09.2011) Der 707 Meter lange Agnesburgtunnel wurde zwischen 1983 und 1986 erbaut und 1987 für den Verkehr freigegeben. Vor dem Hintergrund der 2006 neu gefassten „Richtlinien für die Ausstattung und den Betrieb von Straßentunneln“ (RABT), womit die 2004 eingeführte EG Tunnel-Richtlinie in nationales Recht umgesetzt wurde, ist in den kommenden drei Jahren die bauliche Instandsetzung und die betriebstechnische Sanierung zur Erhöhung der Sicherheit im Tunnel geplant. Als erste Maßnahme steht noch in diesem Jahr der Ausbau und die Sanierung der Löschwasserversorgung an, wozu eine neue Löschwasserleitung und Kabel der Tunnelsteuerung verlegt werden müssen. Dafür muss die Autobahn in ihrer gesamten Breite gequert werden. Hierzu führt das Regierungspräsidium Stuttgart in den kommenden Wochen Arbeiten im Bereich des Südportals des Agnesburgtunnels durch. In diese Maßnahme investiert der Bund rund eine halbe Million Euro.

Konkret ist es erforderlich, am Freitag, den 23. September 2011, in beiden Fahrtrichtungen von 7.30 Uhr bis 12.00 Uhr Vorarbeiten durchzuführen. Dabei steht dem Verkehr zeitweise in jeder Fahrtrichtung lediglich ein Fahrstreifen zur Verfügung. Von 12.00 Uhr bis 19.00 Uhr ist die Autobahn dann wieder in beiden Fahrtrichtungen zweispurig befahrbar. Ab 19.00 Uhr wird mit den Arbeiten an der Querung begonnen. Dazu muss der Verkehr in jeder Fahrtrichtung auf eine eingeschränkte Fahrspur reduziert werden. Spätestens ab Freitag, den 30. September 2011, stehen dem Verkehr wieder zwei eingeschränkte Fahrspuren je Fahrtrichtung zur Verfügung. Voraussichtlich ab Samstag, den 14. Oktober 2011, können die Arbeiten abgeschlossen werden.

Insbesondere in der Woche von Freitag, den 23. September 2011, ab 19.00 Uhr, bis Freitag, den 30. September 2011, 12.00 Uhr, ist mit erheblichen Behinderungen und konkret Staubildung in beiden Fahrtrichtungen, zu rechnen. Dem Fernverkehr wird daher empfohlen, die Sperrung großräumig zu umfahren. Auf dem nachgeordneten Straßennetz ist im Bereich der Umleitungsstrecken (U-Strecken) ebenfalls mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Den ortskundigen Verkehrsteilnehmern wird empfohlen, diese Strecke möglichst zu meiden. Das Regierungspräsidium bittet alle betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Behinderungen.

A 6  Bad Rappenau und Heilbronn/Untereisesheim
Planfeststellungsverfahren für sechsstreifigen Ausbau

(RPS 21.09.2011) Im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens für den sechsstreifigen bestandsnahen Ausbau der A 6 zwischen der Anschlussstelle Bad Rappenau und der Anschlussstelle Heilbronn / Untereisesheim werden am 13. Oktober 2011 um 09.30 Uhr und gegebenenfalls noch am 14. Oktober 2011 von 09.00 bis 13.00 Uhr, in der Böllingertalhalle, Bibersteige 15, 74078 Heilbronn-Biberach, die Stellungnahmen und Einwendungen der Träger öffentlicher Belange sowie der Bürgerinnen und Bürger zum Planungsvorhaben erörtert. Die Pläne zum Vorhaben lagen in den betroffenen Kommunen vom 25. Oktober 2010 bis zum 24. November 2010 öffentlich aus. Die von privater Seite eingebrachten Einwendungen betreffen in erster Linie den Lärmschutz sowie die Inanspruchnahme landwirtschaftlicher Flächen.

Gegenstand der Planung ist der bestandsnahe Ausbau der Bundesautobahn A 6 von vier auf sechs Fahrstreifen im Streckenabschnitt zwischen den Anschlussstellen Bad Rappenau und Heilbronn/Untereisesheim. Der 7,64 km lange Abschnitt beginnt östlich der Anschlussstelle Bad Rappenau auf der Gemarkung von Bad Rappenau und endet westlich der Anschlussstelle Heilbronn/Untereisesheim im Bereich des östlichen Widerlagers der Böllinger Bachtalbrücke auf der Gemarkung von Heilbronn.
Die Bundesautobahn weist im zum Ausbau vorgesehenen Abschnitt pro Richtung jeweils 2 Fahrstreifen mit seitlichen Standstreifen auf. Die südliche Fahrbahn wurde mittlerweile auf 3 Fahrspuren ohne seitlichen Standstreifen ummarkiert. Die vorliegende Planung sieht künftig für jede Fahrbahn der A 6 drei Fahrstreifen und einen Standstreifen vor. Derzeit bestehen im Bereich der vom Ausbau betroffenen Strecke vier Rastplätze. Die Rastplätze BAB-km 630+600 auf der Südseite und 631+300 auf der Nordseite zwischen Biberach und Gewerbegebiet Altböllinger Hof werden aufgegeben. Die beiden anderen Rastplätze bei BAB-km 626+200 auf der nördlichen Fahrbahn sowie bei BAB km 626+600 auf der südlichen Fahrbahn auf Höhe Kirchhausen werden zu unbewirtschafteten Rastplätzen mit WC ausgebaut.

Die Planunterlagen können auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart unter Abteilung 2 > Referat 24 > Aktuelle Planfeststellungsverfahren http://www.rp-stuttgart.de/servlet/PB/menu/1318856/index.html eingesehen werden.

Vorgesehener Ablauf:

Es ist vorgesehen, die wichtigsten Themenbereiche in folgender Reihenfolge zu erörtern:
01. Einführung
02. Verfahrensrechtliche Fragen
03. Erläuterung des Vorhabens
04. Planrechtfertigung
05. Alternativen
06. Immissionsschutz (insbesondere Lärm und Schadstoffe)
07. Kommunale Belange, Städtebau und Verkehr
08. Natur und Landschaft, Erholung,
09. Wasserwirtschaft,
10. Bodenschutz
11. Belange von Leitungsträgern
12. Land- und Forstwirtschaft
13. Belange der Eigentümer
14. Sonstiges
unverbindlicher Zeitplan je nach Erörterungsbedarf
Verhandlungsthemen am Vormittag bis ca. 13 Uhr
Verhandlungsthemen am Nachmittag ab ca. 14 Uhr

Die Planfeststellungsbehörde weist darauf hin, dass die o.g. Tagesordnung nicht verbindlich ist. Änderungen bleiben für den Fall vorbehalten, dass eine sachgemäße Fortführung der Verhandlung dies erfordern sollte.

A 2  A 7  Autobahnkreuz Hannover-Ost - Sperrungen im Oktober

(LSV 21.09.2011) Die Bauarbeiten zum Umbau des Autobahnkreuzes Hannover-Ost (A 2/A 7) sind an der östlichen Hälfte des neuen Brückenbauwerkes so weit fortgeschritten, dass in dem nun anstehenden Arbeitsgang die Fertigteile des Brückenüberbaus montiert werden können. Dazu ist eine teilweise Vollsperrung der A 2 (nicht A 7) am 2. und 3. Oktoberwochenende vorgesehen:

  Samstag, 8. Oktober 2011, 0:00 Uhr,
  bis Sonntag, 9. Oktober 2011, ca. 6:00 Uhr
  An diesem Wochenende wird lediglich die Richtungsfahrbahn Dortmund für den durchgehenden Verkehr voll gesperrt.
  Die Umleitung erfolgt über die Autobahnkreuze Hannover-Kirchhorst und Hannover-Buchholz.

  Samstag, 15. Oktober 2011, 0:00 Uhr,
  bis Sonntag, 16. Oktober 2011, ca. 6:00 Uhr
  An diesem Wochenende wird lediglich die Richtungsfahrbahn Berlin für den durchgehenden Verkehr voll gesperrt.
  Die Umleitung erfolgt über die Anschlussstelle Hannover-Anderten.

Die jeweiligen Umleitungen sind entsprechend ausgeschildert. Dennoch bittet die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hannover, den
Bereich des Autobahnkreuzes Hannover-Ost an diesen Wochenenden möglichst zu meiden, da Staus nicht zu verhindern sein werden.

Weitere Informationen zur Baumaßnahme und Grafiken zu den empfohlenen Umleitungen veröffentlicht die Landesbehörde unter: www.hannover-ost.info

Vergleiche: A 2  A 7  Autobahnkreuz Hannover-Ost

A 93 Regenstauf - AD Holledau Neubau einer Lichtwellenleiter-Kabelanlage

(ABDSB 21.09.2011) Am 26.09.2011 beginnen entlang der Bundesautobahn A 93 von Regensburg-Nord bis Regenstauf die Tiefbauarbeiten zum Neubau der Lichtwellenleiter-Kabelanlage. Weitere Abschnitte werden zwischen dem Autobahndreieck Holledau und der Anschlussstelle Saalhaupt und im weiteren Verlauf bis Regensburg gebaut. Die Arbeiten erfolgen größtenteils in Fahrtrichtung Regensburg. Die Verlegung dieser Kabelschutzrohre im Boden ist erforderlich, um im Anschluss daran eine neue Datenleitung in Form eines Lichtwellenleiterkabels zur Sicherstellung und Optimierung von Betriebs- und Telematikdaten entlang der Strecke einziehen zu können.

Die vorgenannten Tiefbaumaßnahmen erfolgen in einem Bereich von rund vier bis sechs Metern parallel zum Fahrbahnrand. Geplant ist, dass diese Arbeiten entlang der rund 85 Kilometer langen Strecke bis Ende August 2012 abgeschlossen sind. Bis Anfang 2013 wird auch das neue Lichtwellenleiterkabel verlegt sein, so dass darüber dann ein wesentlich besserer und schnellerer Datenfluss als über das bisherige Kupferkabel möglich ist.

Die Arbeiten finden größtenteils vom Seitenstreifen aus statt. Größere Verkehrsbeeinträchtigungen sind deshalb nicht zu erwarten.

Sie können sich unter http://www.bayerninfo.de jederzeit einen Überblick über die aktuelle Verkehrssituation in Bayern verschaffen. Dort finden Sie gesammelte Informationen über die Verkehrsdichte, Staus, Störungen, Baustellen und Straßensperrungen.

A 252 A 253 B 4 B 75  Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße

(BWVI 20.09.2011) Eine wichtige Hürde zur Verlegung der sanierungsbedürftigen Wilhelmsburger Reichsstraße (B 4 / B 75) an die Bahntrasse ist genommen: Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) hat mit Schreiben vom 16. September 2011 den so genannten „Gesehen-Vermerk“ erteilt. Das bedeutet: Der Bund stimmt der von der DEGES im Auftrage Hamburgs aufgestellten Entwurfsplanung zu und bekennt sich damit zu einer Finanzierung der Maßnahme in den nächsten Jahren.

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Enak Ferlemann, in einer Pressemeldung des Ministeriums: "Der Bund investiert in den etwa 5 km langen Abschnitt voraussichtlich rund 130 Millionen Euro. Hierin sind auch hohe Aufwendungen zur Modernisierung der Gleisanlagen und für den Bau von Lärmschutzanlagen enthalten. Dies ist angesichts der knappen öffentlichen Kassen und der bevorstehenden hohen anderen Bundesinvestitionen in Hamburg ein großer Schritt. Die Bundesregierung will auch in Zeiten knappen Geldes unser Land zum Wohle der Menschen gestalten."

 Frank Horch, Senator für Wirtschaft, Verkehr und Innovation: „Eine gute Nachricht für Hamburg und besonders für die Menschen in Wilhelmsburg. Durch das Zusammenführen von Straße und Schiene können wir den Lärm effektiver bekämpfen und gleichzeitig erhält der Stadtteil Entwicklungsmöglichkeiten.“
 
Eine abschließende Verlegung bis zur igs/IBA2013 kann nicht mehr erreicht werden. Die Bedeutung des Projekts wirkt aber weit über die Ausstellungen hinaus zum Wohle der Menschen in Wilhelmsburg. Hamburg wird dem Wunsch des Bundes entsprechen und die neue Wilhelmsburger Reichsstraße einschließlich der angrenzenden Autobahnabschnitte A 252 im Norden und A 253 im Süden als Bundesstraße B 75 einstufen. Damit wird nicht nur der bestehende ‚Nummernsalat‘ beendet, sondern auch ein langjähriger Wunsch der Menschen aus dem Stadtteil Wilhelmsburg erfüllt, hier keine neue durchgehende Autobahn zu schaffen. Die nach Inbetriebnahme der neuen Reichsstraße einheitliche gelbe Beschilderung verdeutlicht den zukünftigen regionalen Charakter der Straße und erleichtert die Orientierung.

Zurzeit läuft das Planfeststellungsverfahren, in dem die Bürgerinnen und Bürger Ihre Bedenken und Anregungen einbringen können. Nach erfolgreichem Abschluss des Verfahrens kann bereits im Jahr 2012 mit den Arbeiten an der neuen Trasse begonnen werden

A 6  Roth - AK Nürnberg-Süd sechsstreifig für den Verkehr freigegeben

(BStI 19.09.2011) Innenminister Joachim Herrmann hat sechsstreifigen Ausbau der A 6 zwischen Anschlussstelle Roth und Autobahnkreuz Nürnberg-Süd für den Verkehr freigegeben
"Wenn der Bund die erforderlichen Gelder rechtzeitig zur Verfügung stellt, kann östlich von hier der sechsstreifige Ausbau der A 6 vom Autobahnkreuz Nürnberg-Süd bis zum Kreuz Nürnberg-Ost 2013 weitergehen und auch dieses Nadelöhr endlich beseitigt werden. Baurecht haben wir für diesen Bereich bereits", sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, der heute gemeinsam mit dem Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesverkehrsminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Dr. Andreas Scheuer, den sechsstreifigen Ausbau der A 6 zwischen der Anschlussstelle Roth und dem Autobahnkreuz Nürnberg-Süd für den Verkehr freigab. 96 Millionen Euro hat der sechs Kilometer lange Bauabschnitt gekostet. Mehr als 17 Millionen Euro davon wurden in den Lärmschutz investiert.
Bis zu elf Meter hoch sind die Lärmschutzwälle und -wände entlang der sechsstreifigen Ausbaustrecke. Ein zweilagiger, offenporiger Asphalt – besser bekannt als Flüsterasphalt – sorgt für zusätzlichen Lärmschutz. Für die Anwohner von Kornburg, Kleinschwarzenlohe und Greuth ist es dadurch jetzt bedeutend ruhiger. Die Stadt Nürnberg hat zusätzlich auf freiwilliger Basis einen Lärmschutzwall um 400 Meter verlängert. Damit ist der Ausbau nicht nur eine wesentliche Verbesserung für den fließenden Verkehr, sondern bringt auch eine starke Entlastung von Lärm für die autobahnnahen Wohnsiedlungen.

Gebaut wurde der heute freigegebene Abschnitt im Rahmen eines sogenannten Funktionsbauvertrages. Das heißt, dass für alle Leistungen nur die Anforderungen wie Lage, Höhe, Breite usw. vorgegeben wurden und der Auftragnehmer die technische Konzeption selbst vorschlagen konnte. Gleichzeitig mit dem Bau übernahm der Auftraggeber die bauliche Erhaltung der Strecke für die nächsten 25 Jahre. "Es lag somit auch im Interesse der Baufirma, beim Bau der Straße auf Qualität und Langlebigkeit zu achten. Unsere Erwartungen an die Qualität der Bauleistungen wurden voll erfüllt. Wir können uns deshalb gut vorstellen, den östlichen Nachbarabschnitt ebenfalls mit dieser Vertragsart abzuwickeln", so Herrmann

A 1 Sanierung der Autobahnentwässerung bei Hagen

(straßen.nrw 19.09.2011) Am Mittwoch (21.9.) beginnt die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm mit der Sanierung der Autobahnentwässerung zwischen den Anschlussstellen Hagen-West und Hagen-Nord. In Fahrtrichtung Dortmund stehen dem Verkehr drei eingeengte Fahrstreifen zur Verfügung. Dieses Teilstück der A1 befindet sich in einem Wasserschutzgebiet.
Die vorhandene Entwässerung ist sanierungsbedürftig. Aus diesem Grund wird in das bestehende Rohrsystem ein Kunststoffschlauch eingezogen. Der Vorteil dieses Verfahrens besteht darin, dass hierfür keine Erdarbeiten notwenig sind und es hierdurch zu einer erheblichen Bauzeitverkürzung kommt auch ist dieses Verfahren kostengünstiger. Insgesamt werden 4.800 Meter Rohrsystem saniert. Die Arbeiten sollen vier Wochen dauern und kosten 1,4 Millionen Euro.

A 39 Lüneburg - Wolfsburg

(WAV 16.09.2011) Sitzung des Niedersächsischen Landtages am 16.09.2011 - TOP 35. Antwort von Verkehrsminister Jörg Bode auf die mündliche Anfrage der Abgeordneten Miriam Staudte und Enno Hagenah

Die Abgeordneten Miriam Staudte und Enno Hagenah hatten gefragt:

Im Bundesverkehrswegeplan von 2003 sind die Kosten der Autobahn A 39 (Lüneburg-Wolfsburg) mit 437 Millionen Euro veranschlagt. Damals wurde die Autobahn in den „Vordringlichen Bedarf" eingestuft. Das Nutzen-Kosten-Verhältnis wurde mit 3,4 (allerdings als Mischkalkulation mit A 14) angegeben, was aber zwischenzeitlich nach unten korrigiert werden musste und laut Antwort auf unsere Anfrage nach Ansicht der Landesregierung 2,78 beträgt. Die Bürgerinitiative hat lediglich einen Wert von 1,87 berechnet. Andere Experten gehen sogar von einem noch schlechteren Wert aus.

In der Berechnung des Nutzen-Kosten-Verhältnisses von 2008 wird von 608 Millionen Euro ausgegangen.

Wir fragen die Landesregierung:

  Wurden in der aktuellsten Berechnung des Nutzen-Kosten-Verhältnisses der A 39 auch die zu erwartenden Kostensteigerungen für die aktuellsten Zusatzplanungen wie den Deckel in Lüneburg-Moorfeld, weitere Lärmschutzmaßnahmen, die Hochbrücke über das FFH-Gebiet bei Groß-Hesebeck und Röbbel und Wildquerungen einbezogen?
  Wie hoch sind die bisherigen und zukünftigen Planungskosten des Landes?
  Sind diese in den NKV-Berechnungen enthalten?

Verkehrsminister Jörg Bode beantwortete die Anfrage namens der Landesregierung wie folgt:

Mit der A 39 von Lüneburg nach Wolfsburg wird eine dringend erforderliche Fernstraßenverbindung geschaffen, die im großräumigen Bereich die Wirtschaftsräume in Süd- und Osteuropa mit der Nordsee und Skandinavien verbindet. Im regionalen Bereich verbessert der Bau der A 39 die Standortqualitäten in bisher benachteiligten Regionen.

Die A 39 ist im Bedarfsplan dem „Vordringlichen Bedarf mit besonderem naturschutzfachlichem Planungsauftrag" zugeordnet. Mit dieser Ein­stufung ist die Notwendig­keit der Bundesautobahn gesetzlich begründet und zugleich das Recht zur Planung gegeben worden.

Die für Niedersachsen im Bedarfsplan berücksichtigten Vorhaben spiegeln hinsichtlich ihrer Bedeutung neben den Planungsständen der Maßnahmen insbesondere auch netzkonzeptionelle Überlegungen wider, um zielgerichtet begonnene Ausbaukonzeptionen weiter zu führen und wichtige Achsen des Fernstraßennetzes zu komplettieren.

Die Linie der A 39 zwischen Lüneburg und Wolfsburg wurde am 31.10.2008 durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) im Rahmen des Linienbestimmungsverfahrens gemäß §16 FStrG förmlich bestimmt. Daran anschließend ist mit der Detailplanung für die insgesamt 7 Teilabschnitte der A 39 begonnen worden. Die Bearbeitung wird abschnittweise zeitversetzt vorgenommen.

Dabei erfolgt die Straßenplanung in gesetzlich geregelten Schritten ausgehend von der Linien­planung über das Raumordnungsverfahren (ROV), die Linienbestimmung (LBV), die Entwurfsplanung sowie die Plan­feststellung bis hin zum Bau. Über diese einzelnen Planungsstufen wächst der Detaillierungsgrad der Pläne bis hin zu konkreten Umsetzungsdetails in den Ausführungsplänen und der Ausschreibung.

Dies vorausgeschickt, beantworte ich die Fragen namens der Landesregierung wie folgt:

Zu 1.:
Die im Zusammenhang mit dem Bundesverkehrswegeplan stehende Methodik und Durchführung der Nutzen-Kosten-Untersuchung ist ausschließlich dem Zuständigkeitsbereich der Bundesregierung zuzuordnen. Insoweit sind entsprechende Fragen an den Deutschen Bundestag zu richten.

In 2009 war von den Abgeordneten Staudte und Hagenah eine Kleine Anfrage ebenfalls zur Nutzen-Kosten-Berechnung gestellt worden. Nach Abstimmung mit dem BMVBS war die Frage seinerzeit entsprechend beantwortet worden mit der Anmerkung, dass der Bund „aus grundsätzlichen Erwägungen den Ländern für ihre parlamentarischen Anfragen, soweit er eine eigene parlamentarische Zuständigkeit besitzt, keine Zuarbeit liefert".

Zu 2.:
Alle bisherigen Verfahrensschritte umfassend werden bis Ende des Jahres

etwa 11,9 Mio. Euro Planungskosten angefallen sein. Unter Berücksichtigung des derzeitigen Planungsstandes ist im Hinblick auf die Umsetzung der Planung noch ein Planungsvolumen von etwa 22,1 Mio. zu erwarten.

Zu 3.:
Planungskosten sind nicht Gegenstand von NKV-Berechnungen.

A 20 Westerstede - Drochtersen

(WAV 16.09.2011) Sitzung des Niedersächsischen Landtages am 16.09.2011 - TOP 35. Antwort von Verkehrsminister Jörg Bode auf die mündliche Anfrage der Abgeordneten Enno Hagenah und Hans-Jürgen Klein

Die Abgeordneten Enno Hagenah und Hans-Jürgen Klein hatten gefragt:

Die Trasse der geplanten A 20 zwischen Westerstede und Drochtersen (ehemals A 22) soll in weiten Teilen durch Moor- und Marschgebiete führen, die insbesondere in den insgesamt rund 100 km langen Bauabschnitten 2 bis 7 anzutreffen sind. In Deutschland gibt es keine vergleichbaren Straßenprojekte, die über eine solch lange Strecke über gering tragfähigen Baugrund verlaufen sollen. Die organischen Weichschichten stehen teilweise mit Gesamtschichtdicken von mehr als 15 m an. Dies ist in hohem Maße in den geplanten Bauabschnitten 2, 3 und 7 der Fall. Zumindest für diese Abschnitte mit einer Gesamtlänge von rund 50 km würden über einen Großteil der Strecke besondere, extrem aufwändige Gründungsmaßnahmen erforderlich werden.

Als Anhaltspunkt für den Umfang möglicher Gründungsmaßnahmen kann die östliche A 20 im Bereich Tessenitz dienen. Für die Moorquerung Tessenitz wurden auf dem 190 m langen Abschnitt der Moorquerung 1 750 Sandsäulen mit bis zu 14,50 m Länge eingebaut, um den gering tragfähigen Boden zu stabilisieren. Positiv angenommen, dass nur auf der Hälfte der genannten, besonders schwierigen Bauabschnitte eine derartige, spezielle Gründung mit Sandsäulen erforderlich wäre, müssten immerhin noch rund 220 000 Sandsäulen eingebaut werden.

Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereiche Stade und Oldenburg, hat einen Bericht zur „Darstellung möglicher Bauverfahren in Bereichen mit gering tragfähigem Baugrund (Marschbereiche)" erstellt (http://www.strassenbau.niedersachsen.de/download/58732). Allen dargestellten möglichen Bauverfahren für Bereiche mit gering tragfähigem Untergrund ist gemeinsam, dass erhöhte Kosten zu erwarten sind. Auf den Seiten 9 und 10 des Berichts wird auf „hohe Entsorgungskosten" im Falle eines Bodenvoll- oder -teilaustauschs hingewiesen. Im Falle des Überschüttverfahrens (Seite 12) würden lange Liegezeiten, späterer Sandabtrag sowie Fassung, Ableitung und gegebenenfalls Aufbereitung des anfallenden Dränwassers für höhere Kosten sorgen. Würde das Überschüttverfahren zur Einsparung von Sandmassen und Liegezeit mit Vakuumkonsolidierung erfolgen, hätte das „wesentlich höhere Baukosten" zur Folge (Seite 13). Aufgeständerte Gründungspolster mit vertikalen Tragelementen hätten ebenfalls „deutlich höhere Baukosten" zur Folge (Seite 15). Baugrundaufschlüsse wurden für die Bauabschnitte 1, 2, 6 und 7 durchgeführt, ein geologischer Vorbericht liegt für die Gesamtstrecke vor.

Wir fragen die Landesregierung:

  Welche Gesamtkosten ergeben sich unter Berücksichtigung der Erkenntnisse aus dem o. g. Bericht nun für die geplante A 20 zwischen Westerstede und Drochtersen?
  Soll den sonst zu erwartenden Bauzeitverzögerungen infolge einer langen Liegezeit der Sanddämme im Bereich hoher Gesamtschichtdicken durch aufwändigere Gründungsverfahren, wie z. B. aufgeständerte Gründungspolster, begegnet werden?
  Über welche Streckenlängen wären nach bisherigem Kenntnisstand solche aufwändigen Gründungsverfahren erforderlich, und in welchen Streckenbereichen soll mit Bodenaustausch bzw. mit Überschüttverfahren gearbeitet werden?

Verkehrsminister Jörg Bode beantwortete die Anfrage namens der Landesregierung wie folgt:

Mit der A 20 - Küstenautobahn wird eine dringend erforderliche Fernstraßenverbindung geschaffen, die den Ostseeraum über Norddeutschland mit seinen Seehäfen an das Rhein-/Ruhrgebiet und die angrenzenden europäischen Wirtschaftsräume anschließt.

Die Küstenautobahn ist im Bedarfsplan dem „Weiteren Bedarf mit Planungsrecht und besonderem naturschutzfachlichem Planungsauftrag" zugeordnet. Mit dieser Einstufung ist die Notwendigkeit der Küstenautobahn gesetzlich begründet und zugleich das Recht zur Planung gegeben worden.

Die Straßenplanung erfolgt in gesetzlich geregelten Schritten ausgehend von der Linien­planung über das Raumordnungsverfahren (ROV), die Linienbestimmung (LBV), die Entwurfsplanung sowie die Planfeststellung bis hin zum Bau. Über diese einzelnen Planungsstufen wächst der Detaillierungsgrad der Pläne bis hin zu konkreten Umsetzungsdetails in den Ausführungsplänen und der Ausschreibung.

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) hat im Rahmen des Linienbestimmungsverfahrens gemäß §16 FStrG die Linie der Küstenautobahn am 25.06.2010 förmlich bestimmt. Daran anschließend ist mit der Detailplanung für die insgesamt 7 Teilabschnitte der A 20 begonnen worden. Die Bearbeitung erfolgt abschnittweise zeitversetzt.

Zur grundsätzlichen Einschätzung der Bodenverhältnisse liegt für die Gesamtstrecke der A 20 Küstenautobahn eine planungsvorbereitende Auswertung der geologischen Verhältnisse des Niedersächsischen Landesamtes für Bodenforschung vor. Ergänzende detaillierte Bodenaufschlüsse wurden bislang für die Planungsabschnitte 1 und 2 (Westerstede bis vor Wesertunnel) sowie 6 und 7 (Bereich Bremervörde bis Drochtersen) durchgeführt.

Der in der Anfrage genannte Bericht zur „Darstellung möglicher Bauverfahren in Bereichen mit gering tragfähigem Baugrund (Marschbereiche)" wurde von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr erstellt. Darin werden grundsätzlich mögliche Bauverfahren und deren Auswirkungen auf den Grundwasserhaushalt sowie auf vorhandene Nachbarbebauung beschrieben. Der Bericht soll insbesondere im Rahmen von Bürgerinformationen dazu dienen die einzelnen Möglichkeiten des Umgangs mit schwierigen geologischen Verhältnissen darzustellen. Welche konkreten Bauverfahren am Ende des Planungsprozesses ausgewählt werden und zum Einsatz kommen können, wird letztendlich auch von den abzuwägenden Belangen im Planfeststellungsverfahren abhängen und dort zu klären sein.

Dies vorausgeschickt, beantworte ich die Fragen namens der Landesregierung wie folgt:

Zu 1.:
Auf der Grundlage von Erfahrungen bei Projekten mit ähnlichen Bodenverhältnissen werden zum heutigen Planungsstand die Kosten für die Küstenautobahn (Neubaulänge rd. 114 km) auf ca. 1,27 Mrd. Euro prognostiziert.

Zu 2.:
Da konkrete Bauzeiten erst mit fortgeschrittenem Planungsstand festgelegt werden, ist von Verzögerungen während der Bauzeit nicht auszugehen.

Zu 3.:
Auf die Vorbemerkungen wird verwiesen.

Immer weniger Stau auf hessischen Autobahnen
2011 voraussichtlich unter 20 000 Stunden

(HSVV 16.09.2011) Trotz wachsenden Verkehrs sind die Stauzeiten auf hessischen Autobahnen weiter geschrumpft: „Eine erste Auswertung zur Jahresmitte verspricht eine Gesamtbilanz für 2011, die weit unter 20.000 Stunden liegen wird“, teilte Wirtschafts- und Verkehrsminister Dieter Posch heute in Frankfurt bei der Eröffnung des 9. Hessischen Mobilitätskongresses mit. „Damit haben wir das niedrige Niveau der vergangenen drei Jahre von jeweils rund 20 000 Staustunden noch unterschritten. 2003 summierten sich die Staus noch auf 88 000 Stunden. In der ersten Jahreshälfte 2011 waren es dagegen nur noch 5000 Stunden.“

Die Entwicklung verdanke sich den vielen Einzelmaßnahmen der Initiative „Staufreies Hessen 2015“, mit der Hessen Vorreiter im modernen Verkehrsmanagement und in der Nutzung intelligenter Verkehrssysteme sei, sagte der Minister: „Die Lösungen und die Technik, die in Hessen bisher entwickelt wurden, können auch auf andere Regionen in Europa übertragen werden, in denen der Stau Mensch und Wirtschaft am Vorwärtskommen hindert.“ „Staufreies Hessen“ habe vieles vorweggenommen, was die EU in ihrer Richtlinie zur Einführung intelligenter Verkehrssysteme fordere.

Als Herausforderungen der Zukunft bezeichnete der Minister die Vernetzung der elektronischen Systeme von Fahrzeugen und Infrastruktur sowie die europäische Standardisierung. „Mobilität ist ein Grundbedürfnis. Deswegen versucht Hessen auch zukünftig Wirtschaft und Industrie, Wissenschaft und Forschung sowie die Politik in einem Netzwerk zu verknüpfen, um die Verkehrssysteme der Zukunft optimal zu gestalten. Deshalb setzen wir diesen Erfolgsweg fort mit dem Projekt „Intelligenter Verkehr Hessen 2025“, sagte Posch. „Weniger Stau im europäischen Straßennetz und die effiziente Nutzung aller Verkehrsträger bleiben die Aufgaben, zu deren Lösung Hessen einiges beitragen kann.“

Auf dem Kongress diskutieren Experten aus Wirtschaft, Verwaltung, Industrie und Forschung über die Zukunft des Verkehrs in Europa. Ausrichter sind das Hessische Wirtschaftsministerium und der Verband der Automobilhersteller (VDA).

Weitere Informationen unter www.staufreieshessen2015.de.

A 9 A 70  Umbau des Autobahndreiecks Bayreuth/Kulmbach
Verlängerung der Abbiegespur zur A 70

(ABDNB 15.09.2011) Die Dienststelle Bayreuth der Autobahndirektion Nordbayern lässt zwischen dem 17. und dem 29. September auf der A 9 Umbauarbeiten am Autobahndreieck Bayreuth/Kulmbach durchführen. Dabei wird in Fahrtrichtung Berlin die Abbiegespur zur A 70 um 400 m nach Süden verlängert. Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 650.000 Euro.

Die Verlängerung der Abbiegespur zur A 70 ist erforderlich, weil es in der Vergangenheit des Öfteren zu kritischen Situationen und Unfällen in diesem Bereich gekommen ist.
Im Zuge der Maßnahme wird die Abbiegespur zur A 70 und zur Anschlussstelle Bindlacher Berg um 400 Meter in Richtung Süden verlängert. Somit steht dem Verkehr künftig ein größerer Entflechtungsbereich zur Verfügung und die Verkehrssicherheit wird damit erhöht.
Da sich am Fahrbahnbelag zudem großflächig Netzrisse und immer wieder Ausbrüche zeigen wird die Fahrbahndecke in diesem Bereich komplett erneuert. Der Zustand der Deckschicht hat sich durch die häufigen Frost-Tauwechselperioden in den Wintermonaten der letzen Jahre zusätzlich verschlechtert.

Während der Bauzeit wird der Verkehr in Richtung Berlin unter Aufrechterhaltung von zwei Fahrstreifen geführt. In Abhängigkeit von den Witterungsverhältnissen wird die Verkehrsführung voraussichtlich bereits am Samstag eingerichtet, so dass ab diesem Zeitpunkt nur noch zwei Fahrstreifen am Bindlacher Berg in Richtung Norden befahrbar sind.

Ab Sonntag, den 18. September, 07.00 Uhr bis Donnerstag, den 22. September, 16.00 Uhr ist dann die Spange von Nürnberg in Richtung Bamberg zur A 70 und die Anschlussstelle Bindlacher Berg (Abfahrt aus Richtung Nürnberg und Einfahrt in Richtung Berlin) gesperrt. Für die gesperrten Verkehrsbeziehungen ist eine Umleitung über die Anschlussstelle Bad Berneck beschildert.

Das Ende dieser 1. Bauphase ist auf Donnerstag, den 22. September, 16.00 Uhr terminiert. Ab diesem Zeitpunkt bis einschließlich Samstag, 24. September, 07.00 Uhr ist die A 9 in Richtung Norden vorübergehend wieder dreispurig befahrbar. Die Spange zur A 70 sowie die Anschlussstelle Bindlacher Berg sind ab diesem Zeitpunkt wieder frei befahrbar.

Die 2. Bauphase mit der Fahrbahnerneuerung der mittleren und linken Fahrspur beginnt am Samstag, den 24. September, 07.00 Uhr und endet am Donnerstag, den 29.September um 16.00 Uhr. In dieser Phase wird die A9 wieder auf zwei Spuren verengt.

Der Abschluss der Arbeiten ist für Donnerstag, den 29. September um 16.00 Uhr geplant. Bei der Planung der Sperrungen wurde darauf geachtet, dass immer mindestens zwei und in den besonders verkehrsreichen Zeiten drei Fahrspuren zur Verfügung stehen. Die Autobahndirektion Nordbayern bittet alle betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die baubedingten Behinderungen. Witterungsbedingt kann sich der geplante zeitliche Ablauf der Baumaßnahme allerdings noch verschieben.

A 1  Verkehr rollt auf dem neu hergestellten Teilabschnitt Kalbe - Heidenau

(a1 mobil 13.01.2011) Im Auftrag des Bundes baut die A1 mobil GmbH & Co. KG, Sittensen, die Autobahn 1 zwischen Hamburg und Bremen – auch Hansalinie genannt – bis 2012 auf sechs Fahrstreifen auf einer Streckenlänge von insgesamt 72,5 km aus.

Am Samstag, den 10.09.2011, wurde der fünfzehnte der insgesamt 26 Teilabschnitte zwischen Kalbe und Heidenau, Fahrtrichtung Hamburg, mit einer Länge von rund sechs Kilometern für den Verkehr freigegeben. Weitere fünf in 2011 fertiggestellte Teilabschnitte werden sukzessive ab der 40. Kalenderwoche folgen, so dass bis Jahresende 20 der 26 Teilabschnitte fertiggestellt sein werden. Den Verkehrsteilnehmern steht damit die gesamte Richtungsfahrbahn Hamburg noch in diesem Jahr komplett ausgebaut zur Verfügung.

Der Ausbau der letzten verbleibenden sechs Teilabschnitte in Fahrtrichtung Bremen erfolgt in 2012.

Bis Ende 2011 sind ca. 1,7 Mio. m² Fahrbahnfläche in Asphalt- und Betonbauweise hergestellt, 38 neue Brückenbauwerke über die A1 sowie alle 36 Brückenbauwerke unter der A 1 in Fahrtrichtung Hamburg fertiggestellt.

Zur Sicherheit der Verkehrsteilnehmer bleibt bis zur endgültigen Fertigstellung der jeweiligen Teilabschnitte in den beidseitig ausgebauten Abschnitten eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 100 km/h bestehen. In den Abschnitten mit Bautätigkeit gilt, wie zuvor auch, die Geschwindigkeitsbeschränkung auf 80 km/h. Die Projektgesellschaft bedankt sich bei allen Verkehrsteilnehmern für ihr Verständnis und wünscht weiterhin gute Fahrt.

A 4  Stützpunkt Sättelstädt der Via Solutions Thüringen fertiggestellt

(Via Solutions 13.09.2011) Die Via Solutions Thüringen GmbH & Co. KG hat ihren zweiten Standort, den Stützpunkt in der Gemeinde Hörselberg-Hainich: Neben dem Hauptsitz in der denkmalgeschützten Autobahnmeisterei Eisenach verfügt die Via Solutions Thüringen nun über einen zusätzlichen Standort in Sättelstädt.
Das Unternehmen setzt auf ein robustes Betriebssystem, insbesondere für den Winter. So ermöglicht es der neue Stützpunkt in Sättelstädt, Salz in die Winterdienstfahrzeuge nachzuladen sowie weitere Fahrzeuge in Hallen unterzustellen. Kleinere Reparaturen können ebenfalls direkt vor Ort durchgeführt werden. Zudem können die Straßenwärter der Via Solutions Thüringen vom neuen Standort aus ihre Einsatzorte auf der Konzessionsstrecke noch schneller erreichen.
Die Bauarbeiten in Sättelstädt wurden von Firmen aus Eisenach und dem Wartburgkreis umgesetzt. Auch das Betriebsgebäude der Autobahnmeisterei in Eisenach wird in Kürze renoviert und an die zukünftigen Erfordernisse angepasst. Die Arbeiten werden rechtzeitig vor Beginn des Winters fertig gestellt.

A 7 Wichtiger Zwischenschritt an der neuen Sinntalbrücke

(ABDNB 12.09.2011) Am Dienstag, 13. September werden die beiden Stahlkästen für den neuen Überbau in die endgültige Position verschoben. Damit ist der Stahlbau abgeschlossen und ein wichtiger Zwischenschritt beim Bau der neuen Sinntalbrücke erreicht Die beiden Stränge müssen dazu etwas mehr als 54 m in Richtung Fulda wandern. Dazu wird eine zeitweise Festhaltung installiert, damit die Stahlkästen in Position bleiben. Weil die beiden Stränge bisher in überhöhter Lage eingeschoben worden sind, müssen sie anschließend in kleinen Schritten abgesenkt und durch Lager mit den Pfeilern und Widerlagern verbunden werden. Der Absenkvorgang und Abbau des stählernen Vorbauschnabels werden noch bis Dezember andauern.
Auf den beiden Stahlkästen für den neuen Überbau der Fahrtrichtung Fulda sind Betonarbeiten im Gange. Hier wird jede Woche ein Abschnitt der Fahrbahntafel in Richtung Würzburg hergestellt. Die Betonarbeiten werden bis in den Winter reichen.
Die Arbeiten an den Stahlkästen werden im nächsten Jahr nochmals aufgenommen. Wenn die Fahrbahntafeln betoniert sind, erhalten sie als Korrosionsschutz noch den Deckanstrich in einem dunklen Grauton.

A 8 Umbau der Tank- und Rastanlage Aichen

(RPT 09.09.2011) Das Regierungspräsidium Tübingen beginnt am Montag, dem 12. September 2011, auf der Bundesautobahn A 8 in Fahrtrichtung Stuttgart mit Umbauarbeiten im Bereich der Tank- und Rastanlage Aichen. Die
Baumaßnahme erfolgt im Rahmen des Ausbauprogramms des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung zur Erhöhung der Lkw-Stellplatzanzahl an Park- und Rastanlagen und im Vorgriff auf den geplanten sechsstreifigen Ausbau der A 8 zwischen Ulm und Hohenstadt. Um dem stetig wachsenden Bedarf an Lkw-Stellplätzen gerecht zu werden, soll die Tank- und Rastanlage in mehreren Bauabschnitten erheblich erweitert
werden. Im ab Montag beginnenden ersten Bauabschnitt werden im Bereich der derzeitigen Parkflächen vor dem Rasthaus durch Umbau der Pkw-Parkplätze 13 neue Lkw-Stellflächen geschaffen und die Auffahrtspur zur Autobahn neu gestaltet. Der Endausbau der Anlage erfolgt in den kommenden Jahren abgestimmt auf den sechsstreifigen Ausbau der A 8. Zu den Arbeiten auf der Rastanlage kommt die Umgestaltung des Einfahrtsbereichs hinzu, da die zu kurze Verzögerungsspur nicht mehr dem aktuellen Regelwerk entspricht. Für die vorgesehene Verlängerung auf 250 m ist auch die Verbreiterung eines Unterführungsbauwerkes erforderlich.
Ab Montag, 12. September, bis voraussichtlich Mittwoch, 14. September, werden die notwendigen Maßnahmen zur Verkehrsführung auf der Autobahn durchgeführt. Während dieser Zeit steht auf der Richtungsfahrbahn Ulm - Stuttgart nur ein Fahrstreifen zur Verfügung, insbesondere während der Montage der transportablen Schutzwände muss daher mit starken Verkehrsbeeinträchtigungen gerechnet werden. Anschließend stehen bis zum Ende der Baumaßnahme, den Verkehrsteilnehmern wieder zwei Fahrstreifen mit dann allerdings reduzierten Breiten zur Verfügung. Die Baumaßnahme soll voraussichtlich Ende November 2011 abgeschlossen werden.
Die Tank- und Rastanlage Aichen ist während der gesamten Bauarbeiten jederzeit erreichbar. Der Lixhauweg, der die Autobahn in diesem Bereich unterquert muss für die Bauzeit komplett gesperrt werden. Die Kosten der Maßnahme betragen ca. 900.000 Euro und werden vom Bund getragen.

A 81 Sechsstreifiger Ausbau Böblingen-Hulb - Gärtringen

(RPS 09.09.2011) Verkehrsminister Winfried Hermann und Regierungspräsident Johannes Schmalzl haben heute (9. September) Vertreter aus Politik, Kommunen und Wirtschaft über die Entwicklung des laufenden sechsstreifigen Ausbaus der Autobahn A 81 bei einem Besuch der Bausstelle zwischen den Anschlussstellen Böblingen-Hulb und Gärtingen informiert. Dabei wurden auch die neuen Informationstafeln im Ehninger Ortsteil Herdstelle südlich der A 81 an der Kreisstraße K 1001 zwischen Ehningen und Holzgerlingen an der Kreuzung Maurener Straße - Ecke Herdweg ihrer Bestimmung übergeben.

Minister Hermann wies auf die Bedeutung des Ausbaus für den Verkehr auf dieser wichtigen Nord-Süd-Verbindung A 81 zwischen dem Großraum Stuttgart und der Bodensee-Region hin. „Die Verkehrspolitik der neuen grün-roten Landesregierung zielt angesichts knapper öffentlicher Mittel darauf ab, vor allem die überlasteten Hauptachsen auszubauen und begonnene Projekte abzuschließen, bevor neue angefangen werden.“ Die Investition in den Ausbau des 7 Kilometer langen Abschnitts, der mit 90 000 Fahrzeugen pro Tag hoch belastet ist, umfasst 44 Millionen Euro. Die Mittel stammen aus dem Konjunkturprogramm II des Bundes. Aber die Baumaßnahme war bedauerlicherweise nicht vollständig durchfinanziert. „Nun kommt es darauf an, zügig fertig zu bauen. Im laufenden Betrieb bedeutet das, dass 90.000 Fahrzeuge täglich auf beengten Spuren abgewickelt werden müssen“, erläuterte Hermann. Für einen gleichmäßigen Verkehrsfluss sei es daher wichtig, dass sich alle Verkehrsteilnehmer rücksichtsvoll verhielten. So können drohende Staus und Unfälle vermieden werden. Er betonte zugleich, dass die Landesregierung den Lärmschutz sehr ernst nehme und bestehende Spielräume zum effektiven Schutz der Menschen ausschöpfen werde. Regierungspräsident Johannes Schmalzl sagte: „Die Information der Öffentlichkeit zu solch großen Baumaßnahmen, die unweigerlich auch mit Beeinträchtigungen verbunden sind, ist heute wichtiger denn je. Deshalb freue ich mich über jeden, der sich sachkundig machen möchte. Dafür sind die Informationstafeln da“. Zudem gebe es für Gruppen auch die Möglichkeit zu Führungen über die Baustelle. Ab sofort würde zudem jeden Mittwoch von 15.00 Uhr bis 16.00 Uhr ein Mitarbeiter des Regierungspräsidiums Stuttgart allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern an den Informationstafeln fachkundig über den Fortgang der Bauarbeiten berichten, solange eine Nachfrage aus der Bevölkerung erkennbar sei.

Derzeit ist die Bauphase 1 eingerichtet. Der Verkehr auf der A 81 verläuft eingeengt am Mittelstreifen, so dass in beiden Fahrtrichtungen außen gebaut werden kann.
Die Erdarbeiten der Bauphase 1 sind mit ca. 80 Prozent fast abgeschlossen. Die Entwässerungskanalarbeiten sind in vollem Gange. Die Erdplanungsarbeiten und die Verlegung der Drainageleitungen werden parallel durchgeführt. Zwischen den Anschlussstellen Böblingen-Hulb und Ehningen wird momentan die Frostschutzschicht eingebaut. In ca. 3 Wochen wollen wir mit dem Asphaltbau beginnen. Die Arbeiten an den Brückenbauwerken und Regenrückhaltebecken sind verstärkt, um die gute Witterung auszunutzen.

Ende Oktober 2011 wird im Bereich der Würmtalbrücke eine Zwischenbauphase eingerichtet. In Fahrtrichtung Singen wird kurz vor der Brücke der Verkehr aufgeteilt, der LKW verläuft rechts außen und der PKW verläuft links außen am Bauwerk, so dass in der Mitte zwischen beiden Fahrstreifen eine Inselbaustelle eingerichtet wird. Die Würmtalbrücke wird im Zuge der Baumaßnahme grundlegend saniert und stellt aufgrund ihrer nur 11 Meter Breite je Fahrtrichtung eine Engstelle für den öffentlichen Verkehr und somit auch für die Bauarbeiten.

Der Bauablauf ist im Zeitplan, Verzögerungen aufgrund der schlechten Witterungsverhältnisse im Monat Juli werden in Kürze wieder aufgeholt. Die Bauphase 1 endet im März 2012. Die Bauphasen 2 und 3 werden je nach Witterung jeweils 6 bis 7 Monate dauern, so dass die Bauarbeiten im Frühsommer 2013 abgeschlossen sein werden.

Verkehrshaushalt 2012 - ADAC fordert Ende der Kannibalisierung
Durch die Einnahmen der Lkw-Maut werden Haushaltsmittel gekürzt

(ADAC 09.09.2011) Die Investitionen in die Bundesfernstraßen sollen laut Bundesverkehrsministerium auch 2012 mit fünf Milliarden Euro auf niedrigem Niveau bleiben. Ab 2013 sollen sie sogar auf 4,8 Milliarden pro Jahr sinken. Und das, obwohl die Autofahrerabgaben rund 53 Milliarden Euro jährlich in den Bundeshaushalt spülen.
 
Nach Ansicht des ADAC handelt der Bund verantwortungslos, wenn er die Mittel für wichtige Fernstraßen immer weiter reduziert. Die Folgen bekommen vor allem die Autofahrer zu spüren, die tagtäglich im Stau stehen und unter Schlaglochpisten leiden müssen. Kaputte Straßen gefährden nicht nur zunehmend die Verkehrssicherheit, sondern auch den Wirtschaftsstandort Deutschland.

Die streckenbezogene Lkw-Maut führt trotz stetig steigender Einnahmen zu keiner Erhöhung der Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur. Denn: Die aus der Maut erzielten Einnahmen werden in gleicher Höhe aus dem Haushalt gestrichen – ein Nullsummenspiel. Der Automobilclub fordert, diese Kannibalisierung der Mittel sofort zu beenden.

Etikettenschwindel wird laut ADAC auch an anderer Stelle betrieben: Von den 4,5 Milliarden Euro an Lkw-Maut-Einnahmen werden mindestens 700 Millionen Euro für Erhebungskosten fällig. Diese Summe entspricht in etwa 70 km Autobahnausbau, wie beispielsweise auf der staubelasteten A3 zwischen Würzburg und Erlangen. Steuermittel hingegen fließen praktisch ohne Erhebungskosten.

Die von Verkehrsminister Peter Ramsauer auch heute wieder ins Spiel gebrachte Pkw-Maut würde die deutschen Autofahrer weiter zusätzlich belasten und hätte durch Verkehrsverlagerungen eine spürbare Beeinträchtigung der Verkehrssicherheit zur Folge.

A 14 Neue Verkehrsbeeinflussungsanlage bei Magdeburg im Probebetrieb

(MLV 05.09.2011) Nach Auskunft von Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas We-bel beginnt heute (05.09.) der Probebetrieb der Verkehrsbeeinflussungsanlage auf der A 14 zwischen den Anschlussstellen Wanzleben(Bördekreis) und Schönebeck (Salzlandkreis). „Nach der vierwöchigen Testphase verfügen wir in diesem Abschnitt der Autobahn über ein wirkungsvolles Instrument, um den Verkehr entsprechend der jeweiligen Situation steuern zu können„, äußerte der Minister. Damit könnten Unfallrisiken verringert und der Verkehrsfluss vor allem in Spitzenzeiten verbessert werden. „Die investierten 3,2 Millionen Euro sind also gut angelegtes Geld„, sagte Webel.
Die neue Verkehrsbeeinflussungsanlage auf der A 14 besteht aus jeweils zehn Anzeigebrücken in beiden Fahrtrichtungen. Auf den insgesamt 40 Displays werden die von den 34 Messquerschnitten sowie den drei Wetterstationen erfassten und von der Verkehrsmanagementzentrale in Halle/Peißen verarbeiteten Informationen angezeigt. Das können z.B. Geschwindigkeitsbeschränkungen, Überholverbote, Hinweise auf bestimmte Witterungseinflüsse und gesperrte Fahrstreifen sein.

NRW setzt Forderung nach nationaler Streusalzreserve durch

(MWEBWV 02.09.2011) Die von Verkehrsminister Harry K. Voigtsberger vom Bund geforderte nationale Streusalzreserve wird eingerichtet: Ab kommenden Winter wird es eine Streusalzreserve in Höhe von 100.000 Tonnen zusätzlich zur normalen Salzbevorratung geben. „Damit sind wir für den nächsten Winter besser gerüstet: Die nationale Streusalzreserve soll im Notfall bei lang andauernden extremen Witterungslagen mit Schnee und Eis die Streusalzversorgung auf den Autobahnen sicher stellen“, sagte der Minister am Freitag (2. September).

Die Gespräche zwischen Bund, Ländern und kommunalen Spitzenverbänden zum Aufbau der Streusalzreserve für den Notfall wurden jetzt erfolgreich abgeschlossen. Danach wird das Land Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit Sachsen-Anhalt die Einlagerung der nationalen Streusalzreserve übernehmen. Von den 100.000 Tonnen Salz werden 60.000 in NRW und 40.000 in Sachsen-Anhalt dezentral an mehreren Standorten eingelagert. Zusätzlich wird der Landesbetrieb Straßenbau NRW für den nächsten Winter eine Streusalzreserve in Höhe von 40.000 Tonnen für den Landes- und kommunalen Bedarf aufbauen.

Zudem werden 35 Räumfahrzeuge der Autobahnmeistereien mit Blaulicht und Einsatzhorn ausgestattet. Damit ist es möglich, die Autobahnen in Nordrhein-Westfalen bei Verkehrsstillstand notfalls auch gegen die Fahrtrichtung zu räumen, insbesondere bei liegen gebliebenen und die Fahrbahn blockierenden LKW.

 „Mit der Streusalzreserve und den weiteren Maßnahmen setzen wir rechtzeitig vor dem nächsten Winter zentrale Vorschläge unseres Forums Wintermobilität im Januar um“, sagte Voigtsberger.

Weniger Verkehrstote auch in der Schweiz

(ASTRA 02.09.2011) Im ersten Halbjahr 2011 verloren 160 Menschen ihr Leben auf Schweizer Strassen, 2044 wurden schwer verletzt. Gegenüber dem ersten Halbjahr 2010 verrin-gerte sich die Zahl der Getöteten um 4 Personen. Die Zahl der Schwerverletzten ist hingegen um 19 Personen gestiegen. Dies zeigt die Auswertung des neuen Strassenverkehrsunfall-Registers des Bundesamtes für Strassen (ASTRA).
Mit 160 Personen im ersten Halbjahr 2011 entspricht die Zahl der Getöteten dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre (2006 bis 2010). Die Zahl der Schwerverletzten liegt mit 2044 Personen 9 Prozent unter dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre. Die Entwicklung seit 2006 zeigt, dass die Zahl der Getöteten seit 5 Jahren tendenziell stagniert, die Zahl der Schwerverletzten seit 3 Jahren.

Rückgang der tödlich verunfallten Motorradfahrenden Zunahme bei den tödlich verunfallten Autoinsassen
Mit 28 tödlich verunfallten Motorradfahrenden im ersten Halbjahr 2011 ist sowohl gegenüber dem Durchschnitt 2006 bis 2010 als auch gegenüber dem ersten Halbjahr 2010 ein Rückgang um 18 beziehungsweise 13 Prozent zu verzeichnen. Weniger ausgeprägt ist der Rückgang bei den schwerverletzten Motorradfahrenden mit 1 Pro-zent im Vergleich mit dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre.
Gestiegen ist hingegen die Zahl der in Personenwagen getöteten Personen (plus 12 Prozent). Der negativen Entwicklung bei den Getöteten, steht eine sehr positive Ent-wicklung bei den Schwerverletzten in Personenwagen gegenüber. Hier gab es ein Minus von 23 Prozent im Vergleich zum Durchschnitt 2006 bis 2010.
Unaufmerksamkeit im Strassenverkehr verursacht mehr Schwerverletzte als Geschwindigkeits- oder Alkoholeinflüsse
Die Unfallursachen "Unaufmerksamkeit" beziehungsweise "Ablenkung" im Strassenverkehr (545 Personen) waren auch im ersten Halbjahr 2011 für weit mehr Schwer-verletzte verantwortlich als die Ursachen "Geschwindigkeits-" (378 Personen) oder "Alkoholeinfluss" (279 Personen). Verglichen mit dem Durchschnitt der Jahre 2006 bis 2010 beträgt der Rückgang für die Ursache "Unaufmerksamkeit/Ablenkung" 14, für die Ursache „Alkoholeinfluss“ 11, für die Ursache "Geschwindigkeitseinfluss" sogar 31 Prozent.
Geringer Anteil der Schwerverunfallten auf Autobahnen
Im ersten Halbjahr 2011 beträgt der Anteil der Getöteten und Schwerverletzten auf Autobahnen/-strassen am Gesamttotal 12 beziehungsweise 8 Prozent. Dieser Anteil ist über die Untersuchungsjahre betrachtet in etwa konstant geblieben. Das heisst zugleich, dass sich der allgemeine Trend bei der Entwicklung der Schwerverunfallten auch auf Autobahnen und Autostrassen zeigt.

Halbjahresstatistik des ASTRA
Die Halbjahresstatistik der Strassenverkehrsunfälle basiert zum ersten Mal auf dem neuen Strassenverkehrsunfall-Register des ASTRA. Das Register dient den kantonalen und kommunalen Polizeidienststellen zur Erfassung der Verkehrsunfäl-le auf der Strasse. Es enthält Unfälle auf öffentlichen Strassen oder Plätzen, in die mindestens ein motorisiertes oder nicht motorisiertes Fahrzeug oder ein Fussgänger mit einem fahrzeugähnlichen Gerät verwickelt ist. Als schwer verletzt gelten Personen mit einer schweren, sichtbaren Beeinträchtigung, die normale Aktivitäten zu Hause für mindestens 24 Stunden nach dem Unfall verhindert. Als getötet gelten Personen, die infolge eines Unfalls auf der Unfallstelle oder innerhalb von 30 Tagen nach dem Unfall an den Unfallfolgen sterben. Bei letzteren Personen ist das Unfalldatum ausschlaggebend für die Zuordnung zu einem Statistikhalbjahr.
Bis zum Referenzjahr 2010 lag die Federführung der Strassenverkehrsunfall-Statistik beim Bundesamt für Statistik (BFS). Infolge der neuen Verordnung über das Strassenverkehrsunfall-Register (SURV) ist ab dem Referenzjahr 2011 das ASTRA für diese Statistik sowie für deren Veröffentlichung zuständig. Die Halbjahresstatistik enthält provisorische Ergebnisse. Die definitiven Ergebnisse werden im Frühjahr 2012 publiziert.

BASt Autobahnbaustelle Beschleunigungsstreifen  17-2011

Das Foto zeigt eine Autobahnbaustelle.Webkameras können den Verkehrsfluss und
die Verkehrssicherheit in Arbeitsstellen verbessern (Foto: Tobias Volkenhoff, RWTH Aachen).

Webkameras beobachten Staus und Unfälle

(BASt 01.09.2011) Im hochbelasteten deutschen Autobahnnetz führen bereits kurzzeitige Störungen zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Vor allem Arbeitsstellen längerer Dauer sind deshalb neuralgische Punkte auf Autobahnen. Ein Projekt des Landes Nordrhein-Westfalen, das von der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) wissenschaftlich begleitet und von der RWTH Aachen ausgewertet wurde, lieferte jetzt mit Hilfe von fest installierten Webkameras Hinweise zur Verbesserung des Verkehrsablaufs und der Verkehrssicherheit in Arbeitsstellen.

In einer etwa sechs Kilometer langen Arbeitsstelle auf der A1 zwischen Leverkusen und Dortmund wurden aus Straßenbaumitteln des Bundes 29 Videokameras platziert, die eine nahezu durchgängige Beobachtung des Straßenverkehrs in der Arbeitsstelle über einen Zeitraum von sechs Monaten ermöglichten. Das über 90.000 Stunden lange Videomaterial dient ausschließlich wissenschaftlichen Zwecken. Die Verkehrsbeobachtung ist datenschutzrechtlich unbedenklich, da die Qualität der erfassten Bilder ein Erkennen von Personen oder Fahrzeugkennzeichen nicht ermöglicht.

Die Auswertung der insgesamt 31 aufgezeichneten Unfälle bestätigte die Ergebnisse anderer Untersuchungen: In der Arbeitsstelle ereignen sich vergleichsweise weniger Unfälle mit Personenschaden, aber die Anzahl der Unfälle mit Sachschaden ist um ein Vielfaches höher als auf der freien Strecke. Die Hauptursachen für Unfälle waren beengte Platzverhältnisse mit wechselnder Linienführung innerhalb der Arbeitsstelle, Auffahrunfälle auf Stauenden bei hoher Geschwindigkeit wegen zu geringem Sicherheitsabstand und im Stau wegen mangelnder Aufmerksamkeit des Fahrers.

Die Hälfte der Staus wurde durch Überlastungen der Strecken aufgrund zu hoher Verkehrsmengen in der Baustelle verursacht. Innerhalb der Baustelle wurden bei Unfällen und Pannen wegen fehlendem Seitenstreifen vermehrt Fahrstreifenblockaden beobachtet. Daher waren etwa 30 Prozent aller Staus auf diese Störfälle zurückzuführen. Fahrstreifensperrungen innerhalb der Baustelle im Rahmen von zusätzlichen Tagesbaustellen waren für rund 20 Prozent der Staus verantwortlich.

Die Analyse der Stauereignisse und der Unfallhergänge ergab konkrete Hinweise für eine verbesserte Arbeitsstellengestaltung. So sollten Stellen, an denen Fahrstreifen verschwenkt werden, nicht mit anderen Punkten zusammentreffen, die ebenfalls die erhöhte Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer erfordern, wie die Änderung der Fahrstreifenbreite oder Bereiche mit großen Steigungen. Geschieht eine solche Überlagerung, sinkt an dieser Stelle die verkehrliche Leistungsfähigkeit erheblich. Überleitungen und Verschwenkungen sollten mit markierten Trennlinsen ausgebildet werden. Einfahrstreifen in Arbeitsstellen sollten möglichst lang gewählt, verlegte Behelfsausfahrten deutlich beschildert werden.

Im Ergebnis kann der Einsatz von Webkameras zur Beobachtung kritischer Bereiche in hochbelasteten Arbeitsstellen eine sinnvolle Erweiterung des bestehenden Baustellenmanagements darstellen. Weitergehende Einsatzmöglichkeiten für die Aufgaben des Störfallmanagements und der Verkehrsinformation sind denkbar.

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Zwei der 18 Stahl-Beton-Verbundträger im Betonwerk in Fulda.(Foto: Straßen.NRW).

Autobahnkreuz Aachen - Sperrungen am Wochenende vom 9.-11.9.2011

(straßen.nrw 02.09.2011) Straßen.NRW wird am Wochenende vom 9.-11.9.2011 Brückenträger für die neue Hauptbrücke im Aachener Kreuz auflegen. Dafür müssen Teile des Autobahnkreuzes gesperrt werden.

Von Freitag (9.9.) um 20 Uhr bis Sonntag (10.9.) 16 Uhr wird die Verbindung von Aachen/Europaplatz bzw. aus den Niederlanden kommend in Richtung Düsseldorf unterbrochen. Gleichzeitig wird nur eine Fahrspur in Richtung Köln zur Verfügung stehen.

Am Samstag (10.9.) ab 20 Uhr bis Montagnacht (12.9.) 2 Uhr werden die Fahrbeziehungen von Köln nach Belgien und von Belgien nach Aachen/Europaplatz bzw. in Richtung Niederlande gesperrt. In dieser Phase steht nur eine Fahrspur zur Durchfahrt von Köln nach Aachen/Europaplatz bzw. Niederlande zur Verfügung.

Der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen empfiehlt, die schon länger eingerichtete Umleitung über die L240 von Alsdorf (A 44) nach Eschweiler-West (A 4) bzw. Eschweiler-West (A 4) nach Alsdorf (A 44) zu nutzen.

Insgesamt 18 Stahlverbundträger werden während der Sperrung auf die bereits errichteten Brückenpfeiler aufgelegt. Gefertigt wurde die Stahlkonstruktion in einem Spezialunternehmen für Stahl- und Brückenbau in der Nähe von Görlitz. In Fulda wurden die Stahlträger mit den Betonplatten verbunden. Schwerlaster transportieren die jeweils 56 Tonnen schweren und 38,5 Meter langen Träger just-in-time zum Aachener Kreuz. Straßen.NRW will mit den Arbeiten an diesem Wochenende einen großen Schritt in Richtung Fertigstellung des zentralen Kreuzungsbauwerks voran kommen.

Straßenwärter beginnen Ausbildung im LBM

Gruppenbild mit Damen - die Auszubildenden des LBM (Foto: LBM).

LBM Auszubildende starten mit der überbetrieblichen Ausbildung in Mayen

(LBM 29.08.2011) Für 23 angehende Straßenwärter aus ganz Rheinland-Pfalz – darunter auch zwei Frauen – hat jetzt die überbetriebliche Ausbildung in Mayen begonnen. Dr.-Ing. Heinz Rethage, kaufmännischer Geschäftsführer des Landesbetriebs Mobilität (LBM) Rheinland-Pfalz, wünschte den Auszubildenden, die seit dem 1. August im LBM tätig sind, viel Erfolg. „Eine gute Ausbildung unserer Jugendlichen liegt mir besonders am Herzen, weil sie das A und O für ein erfolgreiches Leben ist“, so Rethage. Darum müsse die Ausbildung qualitativ so anspruchsvoll sein, dass sie nicht nur auf einen Betrieb ziele. „Nach einem erfolgreichen Lehrabschluss im LBM hat man überall gute Berufschancen“, so der kaufmännische Geschäftsführer.

Der Leiter der überbetrieblichen Ausbildung, Ferdinand Schmitz, begrüßte die Auszubildenden in Mayen. „Sie haben sich einen sehr anspruchsvollen und breit gefächerten Beruf ausgesucht. Hier lernen sie in den nächsten drei Jahren 14 unterschiedliche Fachbereiche kennen - von der Verkehrssicherung über die Bauwerkssanierung bis zur Gehölzpflege“, so Schmitz.

In Mayen werden Auszubildende aus ganz Rheinland-Pfalz nach den Vorgaben eines bundeseinheitlichen Rahmenplans zu Straßenwärtern ausgebildet. Da jede Straßen- und Autobahnmeisterei im Land über unterschiedliche Voraussetzungen verfügt, können die Vorgaben des Rahmenplans nur in einer gemeinsamen Ausbildungseinrichtung eingehalten werden. Diese ist seit 1984 zentral für alle Auszubildenden des LBM in Mayen eingerichtet.

In den insgesamt 34 Wochen der überbetrieblichen Ausbildung, die in unterschiedlich langen Blöcken über die gesamten drei Ausbildungsjahre verteilt sind, geht es vor allem um die Praxis. Im „Sandkasten“ – einer großen Halle mit Sandfläche, in der unter realen Bedingungen die Tätigkeiten eines Straßenwärters geübt werden können – wird zum Beispiel gepflastert und gemauert. Hier lernen die angehenden Straßenwärter, wie man Verkehrsschilder befestigt und Entwässerungssysteme anlegt. Winterdienst und der Umgang mit Maschinen stehen außerdem auf dem Stundenplan. Auch machen die angehenden Straßenwärter während ihrer Zeit in Mayen den Lkw-Führerschein.

Jürgen W. Georg, im Landesbetrieb für die Aus- und Fortbildung zuständig, wies die angehenden Straßenwärter auf die guten Weiterbildungsmöglichkeiten im LBM hin: „Wer Lust zum Lernen und Spaß an seiner Arbeit hat, dem bietet der Landesbetrieb viele Chancen, weiterzukommen und Karriere zu machen.“

Werner Ege, Vorsitzender des Gesamtpersonalrats, und Sebastian Horst, Jugend- und Auszubildendenvertreter im Bereich Cochem-Koblenz, wünschten den Auszubildenden ebenfalls viel Erfolg.

Standortvorteil in Gefahr
Deutschland vernachlässigt seine Straßeninfrastruktur,

(PM 29.08.2011) Ohne Straßen läuft nichts. Nicht nur die Wirtschaft, jedermann ist täglich auf den wichtigsten aller Verkehrswege angewiesen. Selbst öffentlicher Personennahverkehr oder Gütertransport auf Schiene und Gewässern sind ohne ein intaktes Straßenetz als verbindendes Element undenkbar. „Unsere Nachbarn in Europa haben das erkannt und investieren deutlich mehr in Ausbau und Erhalt der Straßeninfrastruktur“, erklärt Dr. Peter Fischer, Präsident des Verkehrsinfrastrukturverbandes Pro Mobilität.
Während Deutschland 2008 rund 134 Euro pro Einwohner in das Straßennetz investierte, gaben andere westeuropäische Regierungen durchschnittlich 203 Euro je Einwohner aus. Von elf untersuchten Staaten fuhren im letzten Jahrzehnt nur Deutschland und die Schweiz die Investitionen zurück. Die übrigen Länder steigerten die Ausgaben für das Straßennetz im Durchschnitt um ein Drittel. Die Analyse von Pro Mobilität basiert auf aktuellen Daten des International Transport Forums, einer Organisation der OECD. Untersucht wurden Investitionen in die gesamte Straßeninfrastruktur von 2000 bis 2009. „Es ist fünf vor zwölf, wir geben einen wichtigen Standortvorteil dem Verfall Preis“, warnt Fischer. Seit Jahren fehle Geld für notwendige Sanierungsmaßnahmen und den Ausbau des Straßennetzes. „Es klafft zwischen Bedarf und tatsächlichen Investitionen eine Lücke von 9 Milliarden Euro – pro Jahr!“ Die größte Volkswirtschaft Europas verspiele damit den Standortvorteil einer gut ausgebauten, funktionierenden Straßeninfrastruktur. Bund, Länder und Gemeinden müssten dem Beispiel anderer westeuropäischen Staaten folgen und mehr in die Straßeninfrastruktur investieren.

Eine Zusammenfassung der Analyse sowie die Investitionsentwicklung im Detail finden Sie auf:
http://www.promobilitaet.de/downloads/Pro_Mobilitaet_Analyse_Investitionen_in_Strassen_in_Westeuropa.pdf

A 8 Sechsstreifiger Ausbau zwischen Hohenstadt und Ulm-West
Weitere Vorarbeiten für den Ausbau zwischen Dornstadt und Temmenhausen

(RPT 29.08.2011) Zur Vorbereitung auf den eigentlichen Autobahnausbau lässt das Regierungspräsidium Tübingen ab dem 12. September 2011 zwischen Dornstadt und dem Ortsteil Temmenhausen die straßenparallelen Streckenfernmeldekabel der Autobahn sowie die privaten Telekommunikationsleitungen an den späteren Baufeldrand verlegen.
Die Verlegung auf einer Länge von ca. 8 Kilometern nördlich der bestehenden A 8 ist erforderlich, um den störungsfreien Betrieb dieser Kommunikationsleitungen auch während dem Ausbau der A 8 sicherzustellen. Die erforderlichen Vermessungsarbeiten für die Leitungsverlegung werden ab dem 05. September 2011 beginnen. Bis zum Beginn der Vermessungsarbeiten besteht für die Bewirtschafter der landwirtschaftlichen Grundstücke die Möglichkeit, falls noch nicht erfolgt, die benötigten Flächen abzuernten.
Bereits im Frühjahr 2011 wurden im Zuge der Bauvorbereitungen zwei Aufforstungsmaßnahmen umgesetzt. Ferner wurden archäologische Rettungsgrabungen für Bodendenkmäler im späteren Baufeld durch das Landesdenkmalamt begonnen, welche in diesem Abschnitt voraussichtlich noch 2011 abgeschlossen werden.

Aus Gründen des Bauablaufs wird der Streckenabschnitt zum sechsstreifigen Ausbau der A 8 zwischen Dornstadt und Temmenhausen zuerst umgesetzt. Dabei sollen die Bauarbeiten für die Brückenbauwerke der kreuzenden Verkehrswege im Zuge der Landesstraße 1239 zwischen Dornstadt und Bollingen, der Kreisstraße 7406 zwischen Temmenhausen und Bermaringen sowie einer Wirtschaftswegbrücke bei Temmenhausen im ersten Quartal 2012 beginnen. Die frühzeitige Verlegung der Kommunikationsleitungen ist insbesondere erforderlich, weil sich die bestehenden Leitungen mit den neuen Brückenfundamten überschneiden.
Die Kosten für die Leitungsverlegung belaufen sich auf ca. 1,1 Mio. €, wovon ca. 0,7 Mio. € vom Bund und ca. 0,4 Mio. € von den privaten Telekommunikationsbetreibern getragen werden.

A 1 29.08.2011  Reeßums Autobahngeschichte (Kurzfilm)

A 115 27.08.2011 Wie renoviert man eine Autobahn?

A 281 Die nächsten Schritte

(SUBV 25.08.2011) Der Senat will den Autobahnring um Bremen so schnell wie möglich schließen, um damit Wohngebiete von Verkehr zu entlasten und den Logistikstandort zu stärken, insbesondere durch die bessere Erreichbarkeit des Güterverkehrszentrums.

Zu diesem Zweck werden die folgenden Schritte eingeleitet:

Bauabschnitt 2/2 (Neuenlander Ring bis Kattenturmer Heerstraße)
Die Freie Hansestadt Bremen nimmt umgehend Finanzierungsverhandlungen mit dem Bund auf. Ziel ist die Finanzierung der Mehrkosten für die „Variante 4SÜD“, die vom Runden Tisch erarbeitet und von der Bremischen Bürgerschaft beschlossen wurde.
Nach der Klärung der Finanzierung wird für diesen Bauabschnitt mit den geänderten Planunterlagen ein Planfeststellungsverfahren, parallel wird der Flächennutzungsplan unter Beteiligung der Bürger entsprechend geändert.

Bauabschnitt 4 (Weserquerung)
Gegen den Planfeststellungsbeschluss sind zurzeit sieben Klagen beim Bundesverwaltungsgericht anhängig. Am 9. November ist eine mündliche Verhandlung anberaumt.
Die Freie Hansestadt Bremen ist der Auffassung, dass der Planfeststellungsbeschluss rechtmäßig ergangen ist und das Argument der Kläger, der Plan sei nicht korrekt aus der Flächennutzungsplanung entwickelt worden, hier keine Anwendung finden kann. Unabhängig davon wird der Deputation zum nächstmöglichen Zeitpunkt ein Aufstellungsbeschluss für eine Änderung des Flächennutzungsplans zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Damit wird der Plan an das inzwischen geltende EU-Naturschutzrecht angepasst und die Gesamtabwägung zur Trassenführung klarer dargestellt.
Die von den Koalitionspartnern vereinbarte aktive Bürgerbeteiligung wird im Rahmen des Verfahrens zur Änderung des Flächennutzungsplans durchgeführt. Dazu gehört die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit mit Vorstellung, Erläuterung und Diskussion der Planungsabsichten und Planungsziele.

A 4 Ausbau am ehemaligen Grenzübergang Ludwigsdorf

(SMWA 26.08.2011)Wie die Grenzanlagen zwischen Sachsen und Polen wird nun auch bald die letzte Einschränkung am ehemaligen Grenzübergang Ludwigsdorf auf der A 4 Geschichte sein. Von Montag an (29. August) werden die jetzt noch separierten Fahrstreifen auf einer Länge von 1,25 km umgebaut. Dann sind die jetzigen Geschwindigkeitsbegrenzungen nicht mehr nötig. Daneben entsteht in beiden Fahrtrichtungen je ein Parkplatz mit WC-Anlagen sowie ausreichend Stellflächen für Pkw und Lkw. Die Kosten liegen bei rund 7 Millionen Euro. Die Arbeiten sollen Ende 2012 beendet sein.

„Mit dem Um- und Ausbau werden die letzten Einschränkungen am ehemaligen Grenzübergang beseitigt und gleichzeitig neue Parkplätze geschaffen, die dem gestiegenen Verkehrsaufkommen auf dieser wichtigen Ost-West-Verkehrsachse gerecht werden“, so Verkehrsminister Sven Morlok (FDP).

Zum grundhaften Ausbau der Fahrbahn gehören Entwässerung, Deckensanierung, Markierung und Beschilderung. Ein Teil der ehemaligen Grenzzollanlage auf beiden Seiten der Autobahn wird zum Parkplatz mit WC-Anlagen umgebaut. Das heißt, die Flächen bleiben teilweise erhalten, werden jedoch um neue Parkplätze ergänzt und behindertengerecht ausgebaut. Der neue PWC „An der Neiße“ wird im Norden 66 und im Süden 72 Lkw-Stellplätze sowie ausreichend Stellplätze für Pkw, Busse und Wohnwagen bieten.

Da der Bau unter Verkehr erfolgt, sind gewisse Bauphasen zwingend. Zuerst werden Mittelstreifenüberfahrten geschaffen, um den gesamten Verkehr auf der südlichen Fahrbahn zu vereinen. Dann folgt der Ausbau der nördlichen Richtungsfahrbahn. Nach der Winterpause von Dezember bis voraussichtlich März wird die südliche Fahrbahn (Richtung Polen) gebaut. Die Parkplätze entstehen parallel. Witterungsbedingt kann es zu Änderungen im Bauablauf kommen.

Ausweichparkmöglichkeiten während der Bauarbeiten bieten die nächst gelegenen Parkplätze „Wiesaer Holz“ und „Am Wacheberg“.

A 12 Baugenehmigung für Ausbau Fürstenwalde - Spreeau erteilt

(MIL 26.08.2011) Der Ausbau der A 12 kann weitergehen. Das Infrastrukturministerium erließ jetzt den Planfeststellungsbeschluss für den 17 km langen Abschnitt zwischen Fürstenwalde und dem Dreieck Spreeau. Eine Investition von weiteren 51 Millionen Euro. Bisher wurden bereits 160 Millionen Euro investiert. Jetzt erarbeitet der Landesbetrieb Straßenwesen einen Zeitplan für die Bauarbeiten.

Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger: „Jetzt beginnen die Vorbereitungen für den weiteren Ausbau. Wegen der vielen Lkw auf der Strecke können wir die 17 Kilometer nicht in einem Rutsch durchbauen. Das wäre zu gefährlich. Es müssen mehrere kürzere Abschnitte gebildet werden. Außerdem müssen die Arbeiten 2012 wegen der Fußball-EM in Polen und der Ukraine auf ein Minimum reduziert werden. Der Landesbetrieb arbeitet derzeit intensiv an einem Plan für mehrer Bauabschnitte, den er so bald wie möglich öffentlich vorstellen will. Wir müssen hier das Tempo des Bauens mit der Verkehrssicherheit und der EM unter einen Hut bringen.“

Der Planfeststellungsbeschluss für die Bundesautobahn A 12 zwischen westlich der Anschlussstelle Fürstenwalde West und östlich Autobahndreieck Spreeau ist am 26. Juli 2011 vom Ministerium erlassen worden. Nach der Bekanntmachung im Amtsblatt noch im August werden die Unterlagen in der Region ausgelegt. Der Beschluss ist auch ab Montag, 29. August, im Internet unter www.mil.brandenburg.de unter den Stichworten „Verkehr“, „Themen A-Z“, „Straßenbauliche Planungsvorhaben“ zu finden.

Die Bundesautobahn A 12 ist Teil der Europastraße Nr. 30 und eine der wichtigsten Fernstraßenverbindungen zwischen den Metropolen Rotterdam, Berlin, Warschau und Moskau. Darüber hinaus ist die A 12 eine wichtige regionale Verbindung für den Pendler-, Güter- und Erholungsverkehr.

Mit dem grundhaften Ausbau beider bestehender Richtungsfahrbahnen werden zudem beidseitig Standstreifen angelegt, um vor allem die Verkehrssicherheit zu erhöhen und Staus zu vermeiden. Zuletzt wurde der Abschnitt zwischen der Anschlussstelle Storkow und Fürstenwalde West 2008/2009 für 21 Millionen Euro ausgebaut. Zuvor war bereits der Teil bis zur polnischen Grenze saniert worden.

Geplant ist, die 17 km in mehrere Bauabschnitte einzuteilen. Während des Baus sollen immer 4 Fahrstreifen befahrbar bleiben. Dies dient vor allem der Verkehrssicherheit und ist dem hohen Lkw-Anteil geschuldet. Neben dem Streckenausbau entstehen Rastanlagen und Lärmschutzeinrichtungen bei Briesen und Neuwaltersdorf.

2012 landesweite Verkehrszentrale für alle Autobahnen in NRW

(MWEBWV 25.08.2011) Eine einheitliche Verkehrszentrale für ganz NRW wird ab dem Jahr 2012 alle verkehrsrelevanten Entscheidungen für die Autobahnen in NRW treffen. Verkehrsminister Harry K. Voigtsberger zufolge sind die Grundsatzfragen geklärt: „Zukünftig werden die Aufgaben der Straßenbaubehörde und die für den Verkehrsfluss wesentlichen Aufgaben der Straßenverkehrsbehörden für die Autobahnen in NRW unter einem Dach wahrgenommen“, erläuterte der Minister am Donnerstag (25. August) in Düsseldorf. 

Die Verkehrszentrale soll ihren Betrieb in der zweiten Jahreshälfte 2012 aufnehmen und alle wesentlichen Aktivitäten zur Verkehrssteuerung auf NRW-Autobahnen bündeln. „Von einer Bündelung von Zuständigkeiten und einem abgestimmten und intensiveren Einsatz von Telematiksystemen erwarte ich eine deutliche Verbesserung der Verkehrssteuerung auf unseren Autobahnen“, erklärte Voigtsberger.

Diese Aufgaben werden dann Beschäftigte des Landesbetriebs Straßen.NRW und der Bezirksregierungen gemeinsam unter dem Dach des Landesbetriebs wahrnehmen. „Die Verkehrszentrale ist auch ein zentraler Punkt zur Staubekämpfung auf den Bundesfernstraßen im Land. Das war ein wesentliches Ergebnis unseres Mobilitätsgutachtens, das auf der Mobilitätskonferenz „NRW.Bewegen“ Ende Mai diesen Jahres bei vielen Experten auf Zustimmung gestoßen ist“, sagte Voigtsberger.

Landesbetrieb Mobilität präsentiert sich auf der Buga in Koblenz

(LBM 25.08.2011) Wie kommen Wildtiere sicher über eine Brücke? Wie wurden vor 100 Jahren die Straßen asphaltiert? Was muss man können, um Straßenwärter zu werden? Der Landesbetrieb Mobilität Rheinland Pfalz präsentiert sich und seine Aufgaben vom 30. August bis 11. September auf der Bundesgartenschau in Koblenz.

Hier können die Besucher unter anderem historisches Arbeitsgerät bestaunen: eine historische Dampfwalze zum Beispiel, die eigens für die Buga aus dem Straßenmuseum Germersheim hierher verfrachtet wird. Daneben sind die modernen Fahrzeuge zu sehen, mit denen unsere Straßenwärter heute ihre Arbeit erledigen. Welche Fähigkeiten man für diesen vielseitigen Beruf braucht, zeigen dann unsere Auszubildenden an einem eigens aufgebauten Übungsstand – vom Pflastern bis zum Absichern von Baustellen ist alles dabei.

Und dass der LBM nicht allein Straßen baut, sondern auch entsprechende ökologische Ausgleichsmaßnahmen plant und umsetzt, zeigt die Abteilung Landespflege. Von der Grünbrücke bis zur Renaturierung von Bachläufen reicht das Spektrum, über das Sie sich informieren können.

Ein besonderes Augenmerk unserer Arbeit liegt auch auf Planung, Bau und Finanzierung von Radwegen. Über den Aufbau und die Pflege eines qualifizierten Radwegenetzes informiert die Fachgruppe Radwege. Gezeigt werden auch die Möglichkeiten, wie Radfahrer sich ihre Routen ganz individuell berechnen lassen können – quasi von Haustür zu Haustür. Für aktuelle Verkehrsinformationen rund um Koblenz steht ein Web-Terminal zur Verfügung.

Zu sehen auf der Festung Ehrenbreitstein, Retirierter Graben Flussseite gegenüber S-Bühne (80).

A4 BASt Testfeld Autobahn 16-2011

BASt-Testfeld - A 4 bei Bergisch-Gladbach (Bild BASt)

A 4  BASt-Testfeld bei Bensberg

(BASt 25.08.2011) Wie viele Fahrzeuge sind mit welcher Geschwindigkeit wo auf der Autobahn unterwegs? Diese Angaben sind die Grundlage für Verkehrsmeldungen. Modernste Technik erfasst die Verkehrsdaten an der Straße, die dann als Information an die Verkehrsteilnehmer weitergeleitet werden. Um deren Weiterentwicklung zu fördern, hat die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) ein Testfeld eingerichtet.

Das Testfeld befindet sich auf der A 4 vor der Ausfahrt Bensberg in Fahrtrichtung Köln. Es ermöglicht die Erprobung neuer Datenerfassungssysteme unter realen Bedingungen im laufenden Verkehr. Diese Systeme erfassen verschiedene Daten: Über Angaben zur Fahrzeugklasse - vom Pkw bis zum Sattelzug - und zur gefahrenen Geschwindigkeit sowie zur Fahrzeugmenge können Aussagen für die Verkehrsstatistik und den Verkehrsfluss getroffen werden.

Die Verkehrsdatenerfassungssysteme werden laufend weiterentwickelt und ihre Qualität wird stetig überprüft. Hierbei sind auch neue Erfassungstechniken wie Überkopf-, Seitenstreifen- und Unterflurdetektor alternativ zur Induktionsschleife in der Fahrbahn in der Entwicklung.

Außer der BASt haben auch Hochschulen und Hersteller die Möglichkeit das Testfeld zu nutzen, um neue Ideen und Produkte im Rahmen von Entwicklungs- und Forschungsarbeiten auf ihre Praxistauglichkeit hin zu untersuchen.

Weitere Informationen zum Testfeld.

A 4 wird zwischen Uhyst und Weißenberg instand gesetzt

(SMWA 24.08.2011) Seit Montag, den 22. August, wird an der A 4 zwischen den Anschlussstellen Uhyst und Weißenberg (Richtung Dresden-Görlitz) an der Beseitigung von Winterschäden gearbeitet. Nach Einrichten der Baustelle werden nun Asphaltschichten in fünf Kilometer langen Teilabschnitten abgefräst und eine neue Fahrbahn eingebaut.

Heute (24. August) machte sich Verkehrsstaatssekretär Roland Werner vor Ort ein Bild vom Stand der beginnenden Arbeiten. „Ich bin sehr froh, dass wir trotz engem Finanzrahmen einen Weg gefunden haben, auch die Fahrbahn dieser wichtigsten Ost-West-Verkehrsachse noch in diesem Jahr instand setzen zu können“, so Werner. „Wer den Zustand dieser Strecke nach dem letzten Winter vor Augen hat, wird sicher Verständnis für die mit der Sanierung verbundenen Einschränkungen haben.“

Werner verwies gleichfalls auf das Programm zur Winterschadensbeseitigung auf den sächsischen Staatsstraßen. „Die Liste der Projekte zur Sanierung und Erhalt der Straßen wird planvoll und zügig abgearbeitet. Die Hälfte (31) der vorgesehenen Straßenabschnitte wird vor Ende des Jahres erneuert sein.“ 20 Mio. Euro stehen in den Jahren 2011 und 2012 für die Beseitigung von Frost- und Tauschäden auf Staatsstraßen zur Verfügung.

Auch die Kommunen erhalten 40 Mio. Euro unbürokratische Förderung für den Erhalt ihres Straßennetzes. Aus dem „Sonderprogramm 2011 und 2012 zur Beseitigung von Winterschäden an Straßen kommunaler Baulastträger“ können Kommunen ohne langwierige Genehmigungsprozesse Reparaturmaß-nahmen durchführen, die Auszahlung der Fördermittel durch die Landesdirektionen erfolgt ohne Anträge.

Die aktuellen Sanierungsarbeiten an der A 4, bei denen die rechte Fahrspur auf einer Länge von ca. 23 Kilometern erneuert wird, kosten rund 2,7 Mio Euro und sollen bis 26. September abgeschlossen sein.

"TOLL2GO" startet am 1. September 2011
Interoperabilität der elektronischen Mautsysteme in Deutschland und Österreich

(BMVBS 22.08.2011) Um die Mautsysteme in Europa zu harmonisieren und den grenzüberschreitenden Straßengüterverkehr zu erleichtern, haben sich die Mitgliedstaaten im April 2004 in der Richtlinie über die Interoperabilität elektronischer Mautsysteme u. a. auf das Ziel verständigt, den Zugang zum mautpflichtigen Straßennetz in Europa mit nur einem Fahrzeuggerät zu ermöglichen.

Mit dem Projekt "TOLL2GO" nehmen Deutschland und Österreich eine Vorreiterrolle ein. Ab 1. September 2011 können Lkw ab 12 Tonnen, die über ein Fahrzeuggerät zur elektronischen Entrichtung der Autobahnmaut in Deutschland ("On Board Unit" = OBU) verfügen, dieses auch zur Mautzahlung in Österreich verwenden. Voraussetzung ist die Anmeldung zur Teilnahme an "TOLL2GO" bei der österreichischen Autobahnen- und Schnellstraßen- und Finanzierungsgesellschaft (ASFINAG).

Die automatische Mautverrechnung läuft in Deutschland über Satelliten-Kommunikation des Fahrzeuggerätes (OBU). Um die Mautentrichtung im österreichischen Mikrowellen-System mit diesem Fahrzeuggerät zu ermöglichen, wurde per Software eine bereits vorhandene Mikrowellenschnittstelle im Gerät aktiviert. Bei Vertragsabschluss und damit Teilnahme am Projekt "TOLL2GO" wird diese durch den deutschen Mautbetreiber Toll Collect GmbH (TC) zur Nutzung freigeschaltet. Das Anfahren einer Werkstatt ist dazu nicht erforderlich. Die bisher für die Mautentrichtung in Österreich notwendige zusätzliche Ausrüstung mit einer österreichischen "GO-Box" ist dann nicht mehr notwendig.

Mit "TOLL2GO" werden erstmals satellitengesteuerte und mikrowellenbasierte Mauterhebung zusammengeführt. Das ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem einheitlichen europäischen Mautsystem sowie ein erheblicher Komfortgewinn für die Nutzer. Mit der technischen Neuerung wächst der Verkehr in Europa weiter zusammen.

B 14 Murrtalviadukt bei Backnang freigegeben

(RPS 19.08.2011) Das Regierungspräsidium Stuttgart hat mittlerweile den im Frühjahr 2009 begonnenen Neubau des Murrtalviadukts bei Backnang im Zuge der B 14 fertig gestellt. Am 21. August 2011 fand die feierliche Verkehrsfreigabe mit Regierungsvizepräsident Dr. Christian Schneider und Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper statt. Schneider betonte: „Die B 14 ist neben der B 29 die zentrale Achse im Rems-Murr-Kreis. Sie ist eine wichtige Lebensader für die Menschen in der Raumschaft. Das neue Murrtalviadukt erfüllt hierbei eine wichtige Funktion, es entlastet Backnang vom Schwerlastverkehr, der künftig auf der B 14 verbleiben und die neue Brücke nutzen kann. Solche Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur sind zukunftsorientiert.“ Am Nachmittag standen im Rahmen einer Bürgerinformation Experten des zuständigen Baubüros Waiblingen des Regierungspräsidiums Stuttgart den Bürgern zu Fragen rund um das Murrtalviadukt und dem Ausbau der B 14 Rede und Antwort.

Das Murrtalviadukt ist Bestandteil der Maßnahme B 14 Neubau zwischen Winnenden und Backnang. Die alte Brücke, eines der Wahrzeichen Backnangs, wird nach Inbetriebnahme des Murrtalviadukts ausgedient haben und abgerissen. Die alte Brücke wurde 1937 errichtet, im Krieg zerstört und 1949 wieder aufgebaut. Im Zuge des geplanten vierstreifigen Ausbaues der B 14 zwischen Winnenden und Backnang soll an der Stelle des alten Viaduktes eine zweite parallele Brücke errichtet werden.

Das neue Viadukt passt sich mit seinen zwei Bögen optisch dem bisherigen Bauwerk an. Im Gegensatz zu der Beton- und Stahlkonstruktion der alten Brücke ist die neue knapp 420 Meter lange und 25 Meter hohe Brücke aber komplett aus Beton hergestellt. Die Kosten für den Neubau des Viaduktes samt Straßenanschlüssen sowie dem Abriss des alten Viaduktes belaufen sich auf 15 Millionen Euro, die vom Bund bezahlt werden.

Anlagen: Datenblatt zum Murrtalviadukt

A 81 Arbeiten zwischen den AS Weinsberg/Ellhofen und Untergruppenbach

(RPS 19.08.2011)Das Regierungspräsidium Stuttgart beginnt ab kommenden Montag, den 22. August 2011, mit der Erneuerung der Mittelstreifenentwässerung sowie der Fahrbahnertüchtigung auf der A 81 zwischen den Anschlussstellen Weinsberg/Ellhofen und Heilbronn/Untergruppenbach (beide Landkreis Heilbronn). Die Arbeiten finden in beiden Fahrtrichtungen statt und sind in drei Vorphasen und eine Hauptbauphase unterteilt. Sie dauern bis Ende Oktober 2011 und kosten den Bund rund 2,6 Mio. Euro.

Auf dem rund 3,5 km langen Teilabschnitt zwischen der Anschlussstelle Weinsberg/Ellhofen und der Anschlussstelle Heilbronn/Untergruppenbach wird in der ersten Vorphase (22. und 23.08.2011) eine Stauwarnanlage aufgebaut.

Anschließend wird in der zweiten und dritten Vorphase (24. bis 27.08.2011) der Standstreifen und die beiden ersten Fahrstreifen teilweise ertüchtigt. Die Arbeiten am Standstreifen werden bei Tag und die Arbeiten auf den Fahrstreifen bei Nacht durchgeführt.

Die Hauptbauphase beginnt dann Ende August mit der Erneuerung der Entwässerung im Mittelstreifen. Dem Verkehrsteilnehmer stehen in der Hauptbauphase in jeder Fahrtrichtung drei eingeengte Fahrstreifen unter Benutzung des Standstreifens zu Verfügung.

Der Parkplatz in Fahrtrichtung Stuttgart bei BAB-km 538+500 wird während der Baumaßnahme geschlossen.

Die jetzt anlaufenden Arbeiten sind laut Regierungspräsidium notwendige Vorabmaßnahmen für die komplette Fahrbahnsanierung in 2012. Dann werden die Fahrbahnen in beide Fahrtrichtungen zwischen den Anschlussstellen Weinsberg/Ellhofen und Heilbronn/Untergruppenbach für rund 9,0 Millionen Euro grundhaft saniert.

Um die Bauzeit kurz zu halten wurde die so genannte Baubetriebsform 2 mit der Baufirma vertraglich vereinbart. Das bedeutet, dass Werktags von Montag bis Samstag unter Ausnutzung des Tageslichts gearbeitet wird. Arbeiten, für die Fahrstreifen gesperrt werden müssen, werden ausschließlich zwischen 19.30 Uhr und 06.00 Uhr oder am Sonntag durchgeführt.

Im Zuge der Bauarbeiten kann es trotzdem zu Beeinträchtigungen im Verkehrsablauf der A 81 kommen. Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für unvermeidbare Behinderungen.

Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

A 7 Planfeststellungsunterlagen für den Abschnitt Schnelsen liegen aus

(BWVI 19.08.2011) In der Zeit vom 22.08.2011 bis 21.09.2011 liegen die Planfeststellungsunterlagen für den sechsspurigen Ausbau der A 7 zwischen dem Autobahndreieck Hamburg-Nordwest und der Landesgrenze mit Schleswig-Holstein öffentlich aus. Bis zwei Wochen nach Ende der Auslegung haben Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit, ihre Anregungen einzubringen und Einwendungen zu erheben. Diese Frist endet am 05.10.2011.

Die Autobahn soll von vier auf sechs Fahrstreifen erweitert werden. Zusätzlich zum Lärmschutz durch „Flüsterasphalt“ und Lärmschutzwänden soll durch einen 560 Meter langen Tunnel zwischen