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Via Solutions Thüringen übernimmt Patenschaft für Wildkatzen
(RPS 20.08.2010) Die Via Solutions Thüringen GmbH & Co. KG unterstützt als Patin das Projekt „Ein Rettungsnetz für die Wildkatze“, das der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Landesverband Thüringen e.V. ins Leben gerufen hat. Die Bewahrung einer der letzten Raubkatzen Europas ist ein bedeutendes Naturschutzprojekt und in Deutschland bisher einzigartig. Die Zahl der hier lebenden Wildkatzen ist in den letzten Jahrzehnten von mehreren Zehntausend auf 3.000 bis 5.000 Tiere zurückgegangen. Die Wildkatze gilt daher in Deutschland als vom Aussterben bedroht. Die zunehmende Bebauung der Landschaft durch Straßen, Bahnlinien und Siedlungen engt ihren Lebensraum immer weiter ein. Als Patin beteiligt sich Via Solutions Thüringen daran, neue Lebensräume für die Wildkatze zu schaffen. Auch an der A4 arbeiteten Straßenbauer und Naturschützer nach einem umfangreichen landschaftspflegerischen Begleitplan Hand in Hand zusammen. Die neue Strecke bietet durch ihre drei Talbrücken und zahlreiche Querungen für Kleintiere eine weit höhere „ökologische Durchlässigkeit“ als die alte Trasse. Mit der Verlegung der A4 entsteht ein Biotopverbund, der entscheidend dazu beiträgt, den Nationalpark Hainich wieder mit dem Thüringer Wald zu verbinden. Dabei schlägt ein so genannter „grüner Korridor“ nach dem Rückbau der alten Trasse im Abschnitt Hörselberge eine Brücke für die Raubkatze. Sie ermöglicht der Population des Nationalparks eine Ausbreitung nach Süden, was langfristig deren Überlebenschancen steigert. Mit insgesamt 20.000 Kilometern grüner Korridore verknüpft der BUND die deutschen Wälder und setzt sich so für die noch frei lebenden Wildkatzen ein. Spenden und Patenschaften sind eine entscheidende Voraussetzung zum Erhalt der scheuen Tiere. 2009 konnten aus diesen Mitteln weitere Lücken im „Wildkatzenwegeplan“ des Landes Thüringen durch das Pflanzen von Bäumen und Hecken geschlossen sowie ein eigener Plan für Hessen fertig gestellt und an die zuständigen Ministerien übergeben werden. Er findet Berücksichtigung bei der Neufassung des Hessischen Landesentwicklungsplans. In Hessen ist Umweltministerin Silke Lautenschläger seit Juni 2009 Schirmherrin des Projekts.
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A 81 - Engelbergbasistunnel Instandsetzungsarbeiten in beiden Tunnelröhren durch
(RPS 20.08.2010) Das Regierungspräsidium Stuttgart führt ab Montag, 23. August 2010 im Engelbergbasistunnel auf der A 81 bei Leonberg Instandsetzungsarbeiten durch. Um die Behinderungen des Verkehrs auf ein Minimum zu begrenzen, wird während der rund drei Wochen dauernden Maßnahme ausschließlich nachts zwischen 20.00 Uhr und 06.00 Uhr gearbeitet. Während der Instandsetzung muss jeweils der linke Fahrstreifen gesperrt werden. Tagsüber stehen wieder alle drei Fahrspuren zur Verfügung.
Aktuelle Messungen haben ergeben, dass geringfügige Horizontalverschiebungen und Setzungen im Fahrbahnbereich erfolgt sind. Dies hat dazu geführt, dass die Betonplatte, auf der die Fahrbahn verläuft, unter geringer Spannung steht. Um die Spannung zu lösen, wird die Fahrbahnplatte mit einem rund 130 m langen Trennschnitt am Rand entlastet. Dadurch können Folgeschäden an der Fahrbahn vermieden werden. Der Bund als Straßenbaulastträger investiert in die Sanierungsmaßnahme rund 900.000 Euro.
Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Behinderungen. Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.
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A 44 BUND zieht Klage gegen Abschnitt Hasselbach bis Waldkappel/Ost zurück
(MWVL 18.08.2010) „Die Realisierung der A 44 rückt Stück für Stück näher. Die Tatsache, dass der BUND heute seine Klage gegen die A 44 im Abschnitt Hasselbach bis Waldkappel/Ost (VKE 33) am Bundesverwaltungsgericht in Leipzig zurückgezogen hat, ist ein Ausweis für die gute Qualität der Arbeit der Planungsbehörde und ein weiterer Fortschritt in Richtung Fertigstellung des letzten Projektes der Deutschen Einheit“, sagte Wirtschafts- und Verkehrsminister Dieter Posch heute in einer ersten Reaktion.
Nachdem bereits die Klage des BUND gegen den Bauabschnitt VKE 32 von Hessisch Lichtenau-Ost bis Hasselbach nach intensiver gerichtlicher Überprüfung im April abgewiesen wurde, sei festzustellen, dass die heutige Rücknahme der Klage gegen die VKE 33 auch eine Reaktion der juristischen Vernunft sei. Im April habe das Bundesverwaltungsgericht einen ausgewogenen Interessensausgleich des Hessischen Wirtschaftsministeriums in letzter Instanz bestätigt:
„Die A 44 ist von immenser Bedeutung für die Region und kommt mit großen Schritten voran. 6 der insgesamt 11 Abschnitte sind bislang genehmigt und werden nun Abschnitt für Abschnitt realisiert. Ich bin zuversichtlich, die Genehmigungsverfahren bis zum Jahre 2012 abschließen zu können“, sagte Posch. Die von ihm eingesetzte Task Force arbeite mit Hochdruck an diesem Projekt.
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A 4 A 44 A 544 Autobahnkreuz Aachen: Vorarbeiten für neue Zentralbrücke
(straßen.nrw 16.08.2010). Der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen wird ab Dienstag (17.8.) um 7 Uhr mit der Aufstellung der Baucontainer für den großen Brückenbau beginnen. Die Container werden innerhalb der bereits gerodeten Süd-West-Schleife stehen. Zeitgleich beginnen die Kanalarbeiten für den Brückenbau auf der A4 in Fahrtrichtung Niederlande im Bereich kurz vor der Brücke. Bei den Bodenarbeiten zwischen der Haupt - und Nebenfahrbahn bleiben alle Fahrspuren erhalten und werden lediglich auf 100 m Länge leicht verschmälert. Dies kann während der Spitzenzeiten zu Verkehrsbehinderungen führen.
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Warnwesten- und Lichtpflicht in Europa Bei Verstoß zum Teil empfindliche Geldbußen
(ADAC 11.08.2010) Wer nicht leuchten oder reflektieren will, muss zahlen – auf diese gemeinsame Formel lässt sich die Regelung der Licht- und Warnwestenpflicht für Autofahrer in vielen europäischen Ländern bringen. Der ADAC hat eine Übersicht über die Bestimmungen in den beliebtesten Urlaubsdestinationen zusammengestellt. Im Einzelnen unterscheiden sich die Regelungen erheblich: So kommt der Autofahrer in Frankreich und der Schweiz ohne Bußgeld davon, wenn er ohne Licht am Tag fährt. In 22 anderen europäischen Ländern muss er allerdings zum Teil tief in die Tasche greifen, wird er ohne Abblendlicht erwischt: In Estland sind das beispielsweise bis zu 190 Euro, und in Norwegen mindestens 185 Euro. Ähnliches gilt für Verstöße gegen die Pflicht, eine reflektierende Warnweste mitzuführen bzw. zu tragen: So wird es in Kroatien und Norwegen nicht geahndet, wenn bei einer Kontrolle die Weste im Auto fehlt. In Portugal jedoch sind dafür zwischen 120 und 600 Euro fällig. Gesondert kalkuliert wird in manchen Ländern, wenn bei einem Unfall oder einer Panne die Weste nicht getragen wird – das kann in Belgien bis zu 1 375 Euro kosten und in Ungarn immerhin noch bis zu 105 Euro. Wichtig für Italienreisende: Hier müssen Fahrradfahrer außerhalb geschlossener Ortschaften eine halbe Stunde vor Sonnenaufgang und eine halbe Stunde nach Sonnenuntergang eine Warnweste tragen. Dasselbe gilt in Tunnels. Andernfalls droht eine Geldbuße zwischen 23 und 92 Euro. Auch Motorradfahrer müssen eine Warnweste tragen, und zwar in Belgien, Ungarn, Kroatien, Luxemburg, Norwegen und der Slowakei. Der ADAC empfiehlt generell im Interesse der eigenen Sicherheit, für alle Insassen Warnwesten mitzuführen und diese möglichst griffbereit zu haben. Die Westen müssen der Euronorm EN 471 entsprechen.
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B 96n Planfeststellungsbeschluss für den Verlauf auf Rügen fertig
(MVBL 05.08.2010) "Der Planfeststellungsbeschluss für den Bau der Bundesstraße 96n auf Rügen ist nun fertig. Wenn alles gut geht, kommen Urlauber und Einwohner bald sehr viel schneller auf der Insel voran", sagte Verkehrsminister Volker Schlotmann heute bei einer Veranstaltung in Bergen auf Rügen. Wegen Änderungen beim europäischen Naturschutzrecht hatte sich das Planfeststellungsverfahren über mehrere Jahre hingezogen. "Jetzt sind wir einen großen Schritt weiter. Der Bau der B 96n ist eines der wichtigsten Verkehrsprojekte im Land. Die zahlreichen Staus auf Rügen in den vergangenen Wochen haben wieder gezeigt, wie dringend wir die neue Straße brauchen. Wenn nicht gegen den Planfeststellungsbeschluss geklagt wird, könnten die Bauarbeiten noch in diesem Jahr beginnen", so Schlotmann.
Der Planfeststellungsbeschluss wird ab dem 23. August für vier Wochen in den Amtsverwaltungen Bergen auf Rügen und Westrügen sowie in der Gemeinde Binz ausgelegt. Er wird rechtskräftig, wenn innerhalb der anschließenden zweiwöchigen Frist keine Klagen eingereicht werden.
Die geplante B 96n auf Rügen wird rund 20 Kilometer lang sein und von Altefähr über Samtens nach Bergen führen. Auf drei Fahrspuren – je eine Fahrbahn pro Richtung und eine Überholspur wechselseitig für beide Richtungen – kann der Verkehr dann schneller von der neuen Rügenbrücke auf die Insel und wieder Richtung Festland fließen. Insgesamt 17 Brücken sollen gebaut werden, unter anderem eine Talbrücke über den Sehrowbach und eine Unterführung der Bahngleise bei Scharpitz. Die Bauzeit könnte in Abhängigkeit der verfügbaren finanziellen Mittel rund drei Jahre betragen. Investiert werden sollen insgesamt rund 80 Millionen Euro.
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Chinas geplante Riesenbusse (Bild PTE)
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Riesen-Brückenautobus gegen Verkehrsstau China will ungenutzte Straßenflächen perfekt ausnutzen
(pte 06.08.2010) Straßen in Chinas Metropolen leiden unter horrendem Verkehrsaufkommen und permanenten Staus. Nun hat ein Technikerteam des Shenzhen Huashi Future Car-Parking Equipment eine Lösung für das Problem gefunden. Brückenähnliche Riesenautobusse sollen trotz verstopfter Straßen bis zu 1.400 Passagiere mit konstanten 40 km/h über die Autobahn transportieren. In Beijings Mentougou Distrikt wird bis Ende 2010 die erste 186 Kilometer lange Teststrecke errichtet.
Der "3D-Express-Coach" transportiert Passagiere in einer Höhe von vier bis 4,5 Meter über der Fahrbahn. Darunter haben Autos und Lkws bequem Platz. Im Prinzip geht es darum, den Platz zwischen normalen Pkws und Brücken optimal zu nutzen, berichtet das News-Portal China Hush.
Sonnenlicht liefert Energie zum Antrieb Der 3D-Express-Coach, der mit Solarenergie betrieben wird, soll nach Angaben der Hersteller Verkehrsstaus um bis zu 30 Prozent verringern. Der Bus wird mit der Verankerung - entweder mit Schienen oder per Auto-Pilot einer Bodenmarkierung folgend - umgerechnet rund 56 Mio. Euro kosten. Der Hersteller betont, dass die Kosten für das innovative Transportsystem nur etwa ein Zehntel eines U-Bahn-Systems betragen. Innerhalb eines Jahres können 40 Kilometer des Bussystems errichtet werden, erklärt Song Youzhou, CEO von Shenzhen Hashi Future Parking Equipment.
Be- und Entladen kann der innovative Riesenbus entweder über Treppen am Dach des Fahrzeugs oder über eingebaute Leitern, die auf der Seite installiert sind. Straßenbrücken könnten beispielsweise als Stationen umgebaut werden. Das Transportsystem ist mit verschiedenen Alarmsignalen ausgestattet, um zu nahe herankommende Fahrzeuge zu warnen. Zur Sicherheit wird das 3D-Bussystem ähnlich wie Verkehrsflugzeuge mit aufblasbaren Leitern zur Evakuierung im Notfall versehen.
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A 73 Lärmschutz für Zapfendorf fertig gestellt
(ABDNB 13.08.2010) Die Autobahndirektion Nordbayern, Dienststelle Bayreuth, ließ auf der A73 zwischen den Anschlussstellen Ebensfeld und Breitengüßbach-Nord Instandsetzungsarbeiten an den Talbrücken Leiterbach, Aspach und Lauferbach durchführen. Mit diesen Arbeiten wurden auch die Lärmschutzmaßnahmen für Zapfendorf und für den Ortsteil Lauf errichtet. Die Bauarbeiten sind erfolgreich beendet. Am Montag, den 16. August beginnt der Rückbau der Verkehrssicherung. Ab Freitag, den 20. August gibt es keine Verkehrsbeschränkungen mehr auf diesem Abschnitt.
Neben der Instandsetzung der drei Talbrücken über den Leiterbach, Aspach und Lauferbach und dem Einbau von lärmarmen Übergangskonstruktionen wurden Lärmschutzwände beidseitig im Bereich der Talbrücke über den Lauferbach bzw. einseitig im Bereich der Talbrücke über den Aspach und nördlich des Rastplatzes errichtet. Die Gesamtlänge der bis zu vier Meter hohen Lärmschutzwände beträgt ca. 1,9 Kilometer.
Der Gesamtkostenrahmen von etwa acht Millionen Euro wurde eingehalten, wobei fünf Millionen Euro für die Instandsetzung der drei Talbrücken und drei Millionen Euro für den Lärmschutz Zapfendorf investiert wurden.
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A 6 Neue Anschlussstelle Homburg-Ost in Planung
(MUEV 12.08.2010) Homburg wird eine neue Autobahnanschlussstelle an die A6 bekommen. Das bestätigte das Bundesverkehrsministerium mit seinem Brief vom 19. Juli, über den die saarländische Presse bereits berichtet hatte. Die „AS Homburg-Ost“ wird die bestehende Anschlussstelle Homburg sowie die B 423 in Richtung Innenstadt nach Fertigstellung täglich um ca. 9000 Fahrzeuge entlasten.
Viele Reiskircher Bürger hatten sich bei Bekanntwerden der Baupläne besorgt gezeigt, dass die neue Anschlussstelle in der Nähe der Ortslage gebaut werde und daher in Zukunft mit großer Lärmbelastung gerechnet werden müsse. „Die Sorgen der Reiskircher Bürger sind unbegründet“, fasst der im saarländischen Umweltministerium für den Straßenbau verantwortliche Staatssekretär Dieter Grünewald zusammen. Zum einen werde die Anschlussstelle Homburg-Ost in ausreichender Entfernung zur Ortslage Reiskirchen liegen. Zum anderen befinde sich die Vorbereitung der Maßnahme in einem sehr frühen Stadium. Im weiteren Verfahren werde allen Beteiligten umfassend Gelegenheit eingeräumt, ihre Belange vorzutragen und in die Planung einzubringen.
Der Homburger Stadtrat hatte dem Bau einer Anschlussstelle bereits vor längerer Zeit grundsätzlich zugestimmt. Die nun vom Bund genehmigte Vorzugsvariante 4 ist eine von insgesamt 5 Alternativen, für die eine Umweltverträglichkeitsstudie durchgeführt wurde. Dabei erreichte sie in der Abwägung der Kriterien Verkehr, Wirtschaftlichkeit, Ökologie und Städtebau unter dem Strich die beste Beurteilung. Nun wird der Landesbetrieb für Straßenbau der Stadt und dem Stadtrat die genehmigte Variante zur Zustimmung vorlegen. Im Zuge der Ratsbefassung werden die Bürger der Stadt Homburg bereits erstmalig Gelegenheit haben, ihre Interessen in das Verfahren einzubringen.
Das weitere Verfahren bis zum Bau der Anschlussstelle ist aufgrund rechtlicher Vorgaben komplex und zeitintensiv. In einem nächsten Schritt steht die Beteiligung der Träger der öffentlichen Belange an (Landkreis, Umwelt- und Naturschutzschutzbehörden u.a.). Die Ergebnisse dieses Beteiligungsverfahrens werden schließlich die Basis für die Entwurfsplanung der Anschlussstelle „Homburg-Ost“ darstellen.
Umweltministerium und LfS rechnen damit, dass diese Entwurfsplanung im Jahr 2011 vom Bund genehmigt werden kann. Das Planfeststellungsverfahren als Voraussetzung für die Ausführungsplanung und den Bau der Anschlussstelle könnten bei unproblematischem Verlauf bis 2013 abgeschlossen werden. Nach Ausschreibung der Maßnahme könnte frühestens 2014 mit dem Bau der Anschlussstelle begonnen werden, wenn die erforderlichen Mittel im Bundeshaushalt zur Verfügung stehen.
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A 1 Neubau zwischen Rengen und AS Kelberg geht voran
(MWVLW 12.08.2010) „Die Bauarbeiten im Zuge des Neubaus der Autobahn A 1 zwischen der Behelfsausfahrt Rengen und der künftigen Anschlussstelle Kelberg gehen zügig voran“, überzeugte sich der rheinland-pfälzische Verkehrsminister Hendrik Hering heute anlässlich eines Baustellenbesuchs. Der Minister verschaffte sich vor Ort ein Bild von den umfangreichen Bauarbeiten.
Der Lückenschluss der A 1, der sich zwischen Rengen und der AS Kelberg in Bau befindet, und dessen Weiterbau das Land bis Blankenheim gemeinsam mit dem Land Nordrhein-Westfalen vorantreibt, ist eines der dringlichsten Autobahnneubauprojekte in Rheinland-Pfalz. In dem Abschnitt zwischen der Behelfsausfahrt Rengen und der künftigen Anschlussstelle Kelberg wurden gigantische Erdmassen bewegt. So waren beispielsweise im Bereich der AS Gerolstein rund 1,2 Millionen Kubikmeter an Bodenmassen zu lösen, die an anderer Stelle als Dammschüttung wieder einzubauen sind.
Begonnen wurde in diesem Teilabschnitt im August 2005. Nach der Errichtung der Brückenbauwerke sind die Erd- und Deckenbauarbeiten angegangen worden. Ziel des Landesbetriebs Mobilität Rheinland-Pfalz ist es, den Teilabschnitt von Rengen über die neue Liesertalbrücke bis zur AS Gerolstein noch bis Ende September zumindest mit einer Fahrbahn im Gegenverkehr frei zu geben.
Anschließend erfolgt der Rückbau der provisorisch angelegten Ausfahrt am Abstieg bei Rengen. Gleichzeitig wird von Oktober an die L 46 zwischen den Kreiseln in Rengen und Nerdlen nach der Umlegung des Verkehrs auf den neuen Autobahnabschnitt von Grund auf Instand gesetzt. Diese Arbeiten sollen noch vor dem Winter abgeschlossen werden, teilte der Minister mit.
Die zweite Fahrbahn zwischen Rengen und der AS Gerolstein soll bis voraussichtlich Mai 2011 durchgängig zur Verfügung stehen und die ebenfalls im Bau befindliche Weiterführung bis zur Anschlussstelle Kelberg soll gemäß Bauvertrag im August 2011 fertig gestellt werden.
Vom Abstieg Rengen bis zur AS Kelberg werden dann rund 80 Millionen Euro in den 6,1 Kilometer langen Abschnitt investiert sein. Der Minister dankte dem Bund für die Unterstützung der Bauinvestitionen im Land.
„Der vollständige Lückenschluss an der A 1 ist einerseits außerordentlich wichtig für die günstigere Erschließung der Eifelregion. Der Bund unterstützt den Weiterbau an der über 730 Kilometer langen Autobahn A 1 als wichtige Transitstrecke“, betont der Minister. Diese reicht von Skandinavien über die Insel Fehmarn, beginnt als Autobahn in Schleswig-Holstein, durchquert das Land Niedersachsen und das benachbarte Nordrhein-Westfalen, um dann weiter durch Rheinland-Pfalz sowie das Saarland das benachbarte Ostfrankreich anzubinden.
Für die Fertigstellung der noch nicht begonnenen Abschnitte von insgesamt rund 25 Kilometer Länge wird es zunächst erforderlich sein, das Baurecht zu erlangen. Für den Streckenabschnitt zwischen Kelberg und Adenau soll das Planfeststellungsverfahren in 2011 durchgeführt werden. Für die daran anschließenden Abschnitte in Richtung Norden obliegt die Beschaffung des Baurechts der in Nordrhein-Westfalen zuständigen Straßenbaubehörde. Anschließend geht es darum, für die zum Baurecht geführten Abschnitte die Investitionsmittel in Höhe von weiteren rund 320 Millionen Euro mit Hilfe des Bundes zu sichern. „Von der rheinland-pfälzischen Landesregierung wird die Vervollständigung dieser lückenlosen Nord-Süd-Autobahnverbindung mit Nachdruck weiter verfolgt“, betonte Minister Hering.
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A 1 Breitere Fahrspuren während des Ausbaues auf der Hansalinie
(A 1 mobil 10.08.2010) Die Bauarbeiten auf der Bundesautobahn A 1, „Hansalinie“ zwischen dem Bremer Kreuz und dem Autobahndreieck Buchholz bei Hamburg gehen weiter zügig voran. Seit Anfang 2010 werden die Fahrspuren in den neuen Baustellenbereichen bereits vor der baubedingten Verkehrsumleitung verbreitert. Damit stehen den Verkehrsteilnehmern seit Jahresbeginn durchgehend breitere und damit sichere Fahrspuren zur Verfügung.
Ein Ergebnis der Fahrspurverbreiterungen sind deutlich gesunkene Unfallzahlen. Während noch 2009 viele sogenannte Bagatellschäden wie abgefahrene Spiegel oder Lackschäden durch Berührungen der Mittelleitplanke oder beim Überholen von LKW entstanden waren, ist die Zahl dieser Unfälle nach Angaben der Polizei seit Anfang 2010 ganz erheblich gesunken. Insgesamt liegen die Unfallzahlen auf der Hansalinie nun wieder auf dem Niveau von vor Beginn der Baumaßnahmen.
Die Bundesautobahn A 1 – Hansalinie – wird seit August 2008 bis Ende 2012 auf einer Länge von 72,5 je Fahrtrichtung km zwischen dem Bremer Kreuz und dem Buchholzer Dreieck bei Hamburg auf insgesamt sechs Fahrspuren erweitert. Die Baumaßnahmen werden von der privaten Projektgesellschaft A1 mobil GmbH & Co. KG durchgeführt, die von den Bauunternehmen Bilfinger & Berger, Mannheim, der internationalen Investmentgesellschaft John Laing sowie Johann Bunte, Papenburg gebildet wird. Als Konzessionsnehmer der Bundesrepublik Deutschland wird A 1 mobil die Hansalinie nicht nur ausbauen, sondern bis zum Jahr 2038 auch betreiben. Finanziert wird das Projekt aus einem Anteil an den auf der Hansalinie anfallenden LKW-Mautgebühren. Der Ausbau der Hansalinie ist eines von derzeit vier großen Ausbauvorhaben der Verkehrsinfrastruktur in Deutschland, die vom Bundesverkehrsministerium und privaten Konzessionsnehmern im Rahmen eines Public-Private-Partnership-Projektes nach den Vorgaben des Bundes privat finanziert und betrieben werden.
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A 13 Grünbrückenprojekt
(MIL 06.08.2010) Mit einem ersten Spatenstich haben heute Brandenburgs Umweltministerin Anita Tack und Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger an der Autobahn A 13 den Bau für die erste von drei Grünbrücken an vorhandenen Autobahnen im Rahmen des Konjunkturpakets II begonnen.
Aus Mitteln des Konjunkturpakets II der Bundesregierung werden bis Herbst 2011 drei Grünbrücken an der A 9 bei Niemegk, der A 12 bei Kersdorf und der A 13 bei Teupitz errichtet. Zwei weitere Grünbrücken an der A 9 bei Beelitz und an der A 11 im Melzower Forst sollen in den nächsten Jahren in Abhängigkeit der Verfügbarkeit des für Brandenburg bereitgestellten Bundesfernstraßenhaushalts entstehen.
Für die drei in diesem Jahr beginnenden Grünbrücken werden gut 21 Millionen Euro nach Brandenburg fließen „Damit nimmt Brandenburg im Rahmen des Bundesprogramms zur Wiedervernetzung von Naturräumen im Hinblick auf die Zahl der Grünbrücken einen Spitzenplatz ein. Ein schönes Beispiel dafür, wie Naturschutz auch die wirtschaftliche Entwicklung unterstützt“, erklärte Tack.
Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger: „Grünbrücken sind nicht nur gut für die Tiere, sie erhöhen auch die Verkehrssicherheit. Von dem Konjunkturprogramm profitiert zudem die Bauwirtschaft und es werden Arbeitsplätze in Brandenburg gesichert.“
Mit Grünbrücken sollen insbesondere die Lebensräume wandernder Tierarten mit großem Raumbedarf wiedervernetzt werden. Das Straßennetz bleibt leistungsfähig und sicher. Die von Straßen- und Schienenverkehr durchschnittene Landschaft schränkt den geografischen Austausch von Flora und Fauna ein. Wanderungen sind also nötig, um den genetischen Austausch von Wildtieren zu ermöglichen. Die Artenvielfalt stabilisiert das Ökosystem.
Von den bundesweit 18 Standorten für geplante Grünbrücken an vorhandenen Autobahnen liegen allein fünf in Brandenburg. Die Standortermittlung und Planung erfolgte auf Initiative des brandenburgischen Infrastrukturministeriums Infrastrukturministeriums in enger Zusammenarbeit mit dem Umweltministerium. Der im Auftrag des Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft tätige Landesbetrieb Straßenwesen plant und baut die Grünbrücken. Die Planungskosten wurden im Landeshaushalt bereitgestellt.
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A 10 Brückenfreigabe
(SfS 06.08.2010) Nach dreizehnmonatiger Bauzeit können die Autofahrerinnen und -fahrer seit dem 05.08.2010 wieder die Brücke über die Autobahn nutzen, um von der Hobrechtsfelder Chaussee in die Bucher Chaussee zu gelangen und umgekehrt.
Die neue Brücke ist 51,60 m lang und 10,50 m breit. Die Baukosten belaufen sich auf 1,2 Millionen Euro, die aus dem Bundeshaushalt stammen. Grund für die Arbeiten an der Brücke ist die geplante Verbreiterung der BAB A 10 von vier auf sechs Spuren, was auch eine Anpassung der Spannweiten der Brücke erforderlich macht.
Die bestehende Umleitungsstrecke ist aufgehoben. Dadurch werden die B 109 (Schönerlinder Straße) und die Karower Chausee spürbar entlastet. Die im Verlauf der bisherigen Umleitungsstrecke errichteten provisorischen Lichtsignalanlagen und Straßenerweiterungen werden außer Betrieb genommen und in den nächsten Wochen zurückgebaut. Eine Ausnahme bildet der Knoten Schönerlinder Straße/Schönerlinder Chausee. Um die Unfallgefahr zu verringern, bleibt dort die provisorische Ampel stehen und wird im kommenden Jahr durch eine endgültige Ampel ersetzt.
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A 4 A 44 A 544 AK Aachen Bauauftrag zum Neubau der Zentralbrücke erteilt
(H&H 04.08.2010) Der Bundesverkehrsminister Ramsauer und der Landesbetrieb Straßenbau NRW haben den Bauauftrag zum Neubau der Zentralbrücke und dem damit verbundenen Neubau einer Brücke im Süd-Osten des Aachener Kreuzes erteilt. Die Arbeiten werden Ende diesen Monats beginnen. Zunächst werden Kanalarbeiten vorausgehen, dann folgt das Bauwerk im Süd-Osten und das zentrale Brückenbauwerk. Die Bauarbeiten an diesem Abschnitt werden voraussichtlich bis Mitte 2012 andauern und rund 14 Millionen Euro kosten. Verkehrsbehinderungen, die im Rahmen der Umbaumaßnahmen am Kreuz stehen, werden gesondert auf www.ak-aachen.de veröffentlicht.
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Sicher im Auto mit geschulten Eltern Unfallrisiken für Kinder verringern durch richtiges Anschnallen
(ADAC 30.07.2010) Das größte Unfallrisiko für Kinder im Auto sind die Eltern – laut Statistischem Bundesamt sind mehr als die Hälfte der 2008 im Straßenverkehr verunglückten Kinder im Pkw von Mama und Papa mitgefahren. Der ADAC will hier zusammen mit seinem neuen Kooperationspartner Volkswagen mit dem Programm „Sicher im Auto“ gegensteuern. Kinder, die jünger als zwölf oder kleiner als 1,50 Meter sind, gehören laut Gesetz in einen dem Gewicht und der Körpergröße entsprechenden Kindersitz, der zudem korrekt im Auto fixiert sein muss. Andernfalls kann der Sitz samt Kind bei einem Unfall zum Geschoss werden – mit der Kraft des bis zum 25-Fachen des Eigengewichts. Dennoch gibt es erschreckend viele Eltern, die den Nachwuchs überhaupt nicht oder nur unzureichend im Auto sichern. ADAC-Vizepräsident für Verkehr, Ulrich Klaus Becker: „Wir müssen die Eltern stärker für die Sicherheit ihrer Kinder sensibilisieren.“Das Programm von ADAC und Volkswagen „Sicher im Auto“, das unter der Schirmherrschaft des Bundesverkehrsministeriums steht, vermittelt das richtige Angurten der kleinen Mitfahrer und das optimale Fixieren von Kindersitzen. Bundesweit stehen 110 geschulte Moderatoren zur Verfügung, die Tipps bei Auswahl und Sicherung eines Kindersitzes geben. Volkswagen stellt für jede Veranstaltung Fahrzeuge zur Verfügung, an denen die Teilnehmer die korrekte Sicherung der Kinder trainieren können. „Speziell bei den Familienmodellen Sharan und Touran achtet Volkswagen auf eine kinderfreundliche und sichere Ausstattung. Entscheidend ist aber die richtige Sicherung der kleinen Mitfahrer, weshalb wir die Aktion nachdrücklich unterstützen“, betont Werner Eichhorn, Leiter Vertrieb und Marketing Deutschland, Volkswagen Pkw. Die Veranstaltungen finden von September an in Volkswagen-Autohäusern, in Kindergärten sowie Kinderkrankenhäusern und Hebammenpraxen statt und sind kostenlos.
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40. Jahrestag der Straßenwärter-Ausbildung
(MWVLW 08.07.2010) Er war der Erste, der 1970 die Ausbildung zum Straßenwärter absolvierte: 1970 begann Hans-Josef Hoffmann aus Bitburg seine Lehre bei der Straßenverwaltung Rheinland-Pfalz. Der damals 16-Jährige folgte damit einer Familientradition - schon Vater und Großvater hatten den Beruf des Straßenwärters gewählt. Der rheinland-pfälzische Verkehrsminister Hendrik Hering ehrte Hans-Josef Hoffmann heute in Mainz, denn der 40. Jahrestag der Straßenwärterausbildung in Rheinland-Pfalz ist gleichzeitig Hoffmanns 40. Dienstjubiläum. Hering dankte Hoffmann für seine umfangreiche Tätigkeit - stellvertretend auch für alle anderen Straßen- und Streckenwärter.
Hans-Josef Hoffmann, Jahrgang 1954, begann seine Ausbildung bei der damaligen Straßenmeisterei Bitburg-West und schloss diese drei Jahre später erfolgreich mit der Note „gut“ ab. Die erste Straßenwärter-Abschlussprüfung in Rheinland-Pfalz war damals dem Fernsehprogramm sogar einen dreiminütigen Bericht in der „Landesschau“ wert. Von Beginn an übernahm Hoffmann besondere Aufgaben in der Straßenmeisterei, 2006 wurde er zum Streckenwart bestellt, engagierte sich zudem in der Arbeitsgemeinschaft „Streckenwarte“.
Hoffmann ist verheiratet und Vater von drei Töchtern. Seit Jahrzehnten ist er in Bitburger Vereinen sowie im kirchlichen und karitativen Bereich aktiv. Beispielsweise nahm er als Betreuer der „Bitburger Volkstanzgruppe Eifel/Ardennen“ in den vergangenen Jahren mit dieser an kulturellen Veranstaltungen im In- und Ausland teil, vertrat unter anderem das Land Rheinland-Pfalz bei der Eröffnung der Bundesgartenschau 1979 in Bonn.
Der Beruf des Straßenwärters hat eine lange Tradition, die bis in das Altertum zurückreicht. Denn ein leistungsfähiges Straßennetz war für alle Kulturen von Bedeutung. Zunächst waren es Söldner und Soldaten, später dann die Chausseearbeiter und Wegemacher, die die Pflege der Verkehrswege wahrnahmen. Ende der sechziger Jahre des vorigen Jahrhunderts wurde der Straßenwärterberuf als Ausbildungsberuf anerkannt.
Der Straßenwärter kontrolliert die Strecken, repariert Schäden an Fahrbahnen und Bauwerken, kümmert sich um die Straßenausstattung, wie Verkehrsschilder, Leitpfosten, Schutzplanken und vieles mehr. Die Mitarbeiter mähen Böschungen, schneiden Bäume und Sträucher um das Lichtraumprofil freizuhalten, reinigen Seitengräben sowie Durchlässe und halten Park- und Rastflächen sauber; im Winter räumen und streuen sie die Straßen. Dies alles ist erforderlich, um den Straßenzustand zu erhalten und die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Allein das Straßennetz, das der Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz betreut, hat eine Länge von rund 18.000 Kilometern.
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Bildmitte: Hans-Josef Hoffmann Rechts: Verkehrsminister Hendrik Hering (Bild MWVLW)
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A 9 Pyhrn Autobahn - Errichtung 2. Röhre - Vortriebsarbeiten auf Hochtouren (Bild ASFINAG)
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A 9 Pyhrn Autobahn Errichtung 2. Röhre
(ASFINAG 20.07.2010) Am 4. Dezember 2009 fiel der symbolische Startschuss für den Bau der zweiten Röhre des Bosrucktunnels. Mittlerweile sind die Bauarbeiten für dieses Projekt voll angelaufen. Vorgetrieben wird sowohl vom Nord- als auch vom Südportal. Im Norden sind die Mineure rd. 560 m im Berg, im Süden bereits rd. 780 m. Die zweite Tunnelröhre soll 2013 in Betrieb genommen werden. Der Vollbetrieb des Bosrucktunnels (beide Tunnelröhren) ist für 2015 geplant.
Die ASFINAG verfolgt mit dem Bau dieser zweiten Tunnelröhre konsequent ihr Tunnelsicherheitskonzept. „Einröhrige Tunnel stellen eine Gefahrenquelle dar. Daher nimmt die ASFINAG viel Geld in die Hand, um dies zu ändern. Das sind wir als dienstleistungsorientiertes Unternehmen unseren Kunden schuldig“, betont DI Alexander Walcher, Geschäftsführer der ASFINAG Bau Management GmbH. „Um auch in Zukunft größtmögliche Sicherheit gewährleisten zu können, ist der Vollausbau des Bosrucktunnels unabdingbar“, so Walcher.
Für Oberösterreichs LH-Stv. Franz Hiesl ist der Vollausbau des Bosrucktunnels ein weiterer Schritt konsequenter Straßenbaupolitik: „Seit 2002 läuft in Oberösterreich die größte Straßenbauoffensive in der Geschichte unseres Bundeslandes. Das steigert einerseits die Mobilität und damit Lebensqualität der Bevölkerung, stellt einen massiven Impuls für die Wirtschaft dar und verbessert die Sicherheit auf unseren Straßen. Gerade in den kritischen, einröhrigen Tunnelbereichen erreichen wir durch den Ausbau zweiter Röhren eine Entspannung der Situation. Frontalzusammenstöße können damit künftig vermieden und Leben gerettet werden“, so Hiesl.
Das gegenständliche rd. sieben Kilometer lange Baulos umfasst die Errichtung der 5,5 km langen Weströhre des Bosrucktunnels sowie der zweiten Tragwerke für die dem Tunnel vorgelagerten Brücken (Hangbrücke mit 900 m und Teichlbrücke mit 190 m). Diese wurden bereits errichtet, sodass der Abtransport des Ausbruchsmaterials über getrennte Fahrspuren erfolgen kann und der Verkehrsfluss damit nicht behindert wird.
Nach Fertigstellung der neuen Weströhre wird die Bestandsröhre generalsaniert und für den Richtungsverkehr adaptiert. Der Tunnelvortrieb erfolgt in konventioneller Tunnelbauweise (Sprengvortrieb) nach der Neuen Österreichischen Tunnelbaumethode mit Kalottenvortrieb und nachlaufendem Strossen- und Sohlausbruch von beiden Portalen. Die Sicherung wird je nach angetroffenen Gebirgstypen mittels Spritzbeton, bewehrtem Spritzbeton, Stahlbögen und entsprechenden Ankerungen durchgeführt.
Das Ausbruchmaterial von insgesamt rd. einer Million m3 (= rd. 70.000 Lkw-Fuhren) wird großteils in Deponien verführt. Rd. ein Drittel davon wird für Schüttungen des neu zu errichtenden Schwerpunktrastplatzes Pyhrn-Priel wiederverwertet.
Im Zuge des Vollausbaus des Bosrucktunnels sind rd. 150 Personen über Jahre beschäftigt. Damit ist dieses Bauprojekt auch volkswirtschaftlich von Bedeutung. „Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sind Projekte wie der Vollausbau des Bosrucktunnels von immenser Bedeutung, weil Infrastruktur-Investitionen sehr schnell konjunkturwirksam werden und nachhaltig positive Effekte haben“, betont ASFINAG Geschäftsführer Walcher.
Geplanter Vollbetrieb (beide Tunnelröhren): 2015 Gesamtkosten (inkl. Generalsanierung Bestandsröhre): netto ca. € 321 Mio.
Tunnelsicherheit Die zweite Röhre des Bosrucktunnels wird den hohen Auflagen der Richtlinien für Verkehr und Straßenbau (RVS) entsprechend ausgerüstet, die Bestandsröhre adaptiert und nachgerüstet. Im Vollausbau wird der Tunnel über folgende sicherheitstechnische Einrichtungen verfügen:
· 5 Abstellnischen im Abstand von 1.000 m
· 11 Querschläge, davon sechs begehbare und fünf mit Einsatzfahrzeugen befahrbare im Abstand von 1.000 m
· Je 43 Notruf- und Feuerlöschnischen
· Betondecke als Fahrbahnbelag
· Querlüftung
· Notruf- und Fluchtwegkennzeichnung
· Helle reflektierende Tunnelwand-Beschichtung (bis zu 4,5 m Höhe)
· Einfahrts-, Durchfahrts- und Notbeleuchtung
· Bordsteinreflektoren beidseits der Fahrbahn
· Tunnelfunkanlage für Verkehrsfunk, Einsatzkräfte und Betrieb
Die Steuerung und Überwachung des Tunnels erfolgt von der Tunnelzentrale Ardning aus.
Daten und Fakten Länge Gesamtbaulos: ca. 7 km, davon Tunnellänge: ca. 5,5 km
Chronologie: Oströhre: Inbetriebnahme: 1983
Weströhre: Beginn Brückenbauarbeiten: November 2007 Beginn Tunnelvortrieb: Februar 2010 Gepl. Verkehrsfreigabe 2. Röhre: 2013 Anschließend Sanierung Oströhre
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A 9 Pyhrn Autobahn - Errichtung 2. Röhre - Vortriebsarbeiten auf Hochtouren (Bild ASFINAG)
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A 59 Sperrung in Duisburg wird verschoben
(straßen.nrw 29.07.2010) Die für dieses Wochenende angekündigte Vollsperrung der A 59 in Duisburg wird abgesagt. Das kündigte die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Krefeld an. Man wolle durch den Verzicht auf die geplanten Bauaktivitäten Rücksicht auf die am Samstag stattfindenden Trauerfeierlichkeiten in Gedenken an die Opfer der Loveparade nehmen, hieß es. Die Sperrung der A 59 und die Umleitungen hätten innerstädtischen Ausweichverkehr zur Folge gehabt. Die Sperrung sollte ursprünglich (Freitag, 30.7.) um 18 Uhr beginnen und bis Montagmorgen dauern. Wann die Bauarbeiten und die Sperrung nachgeholt werden, ist noch offen.
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A 8 sechsstreifiger Ausbau zwischen Gruibingen und Mühlhausen
(RPS 29.07.2010) Wie das Regierungspräsidium Stuttgart mitteilt, kommen die Arbeiten zum sechsstreifigen Ausbau der BAB A 8 zwischen Gruibingen und Mühlhausen gut voran. Die notwenigen Vorarbeiten mit einem Auftragsvolumen in Höhe von ca. 9,5 Millionen Euro werden bis Mitte September abgeschlossen sein. In der kommenden Woche (KW 31) wird in vier nächtlichen Sperrphasen (voraussichtlich jeweils von 20.00 Uhr bis 06.00 Uhr) mit wechselnder Verkehrsführung eine neue Trasse durch die Baustelle eingerichtet. Im Rahmen der Sperrungen werden die bisherigen Betongleitwände abgebaut bzw. umgesetzt, Baken aufgestellt und eine neue Weißmarkierung aufgebracht. Die Sperrungen sind notwendig, damit der Verkehr auch während der Hauptarbeiten, die wie bereits angekündigt Mitte September nahtlos anschließen, auf den vorhandenen vier Fahrspuren fahren kann. Für das Hauptlos investiert der Bund als Straßenbaulastträger rund 30 Millionen Euro. Die Arbeiten dauern bei planmäßigem Verlauf bis Ende 2012.
Aktuelle Arbeiten Anfang August wird am östlichen Rufsteinhang eine zusätzliche ca. 115 m lange mit Ankern verstärkte Wand aus Stahlträgern und Holzbohlen hergestellt. Die bis zu 3,50 m hohe Stützwand wird errichtet, um den rutschgefährdeten Hangbereich zu sichern. Die bereits hergestellte Wirtschaftswegbrücke, die zukünftig die Gemeinde Gruibingen mit dem Rufsteinhang verbindet, wird aktuell an die neuen Wirtschaftswege angeschlossen. Zudem wird der Hohlbach in der Ortslage Gruibingen als Vorbereitung für das „Hauptlos“ in ein neues Bachbett umgelegt.
Arbeiten des Hauptloses Mit dem Hauptlos beginnen die Arbeiten am Kernstück des sechsstreifigen Ausbaues. Im Rahmen der Arbeiten werden der 540 m lange Lärmschutztunnel in Fahrtrichtung München, der Bau mehrerer Lärmschutzwände sowie die Herstellung der sechsstreifigen Fahrbahn auf rund 3,5 km Länge zwischen der Tank- und Rastanlage Gruibingen und der Anschlussstelle Mühlhausen realisiert.
Arbeiten des Vorloses Im Rahmen des Vorloses wurden die für das Hauptlos notwendigen zusätzlichen Fahrspuren für die BAB A 8 hergestellt. Zudem wurde die 440 m lange Stützwand am Rufsteinhang umfangreich saniert. Hierfür wurde der alte obere Teil der Stützmauer entfernt und durch ein neues Fertigteilgesims ersetzt. Die Schadstellen innerhalb der Wandfläche wurden mit Spritzbeton ausgebessert. Aktuell laufen noch kleinere Restarbeiten. Dazu gehören die Montage des Geländers und die Herstellung einer Gussasphaltrinne für die Entwässerung am Wandfuß.
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A 6 Einschub der Autobahnbrücke über den Main-Donau-Kanal
(ABDNB 28.07.2010) Die Autobahndirektion Nordbayern schob am Donnerstag den 29. Juli 2010 den Stahlüberbau der neuen Brücke der A 6 über den Main-Donau-Kanal schieben. Der Bau der neuen Stahlbrücke über den Main-Donau-Kanal ist im Rahmen des sechsstreifigen Ausbaus der A 6 zwischen der Anschlussstelle Roth und dem Autobahnkreuz Nürnberg-Süd notwendig. Die Brücke der Fahrbahn in Richtung Nürnberg wurde im vergangenen Jahr gebaut. Dieses Jahr folgt die Fahrtrichtung Heilbronn. Am Donnerstag, 29. Juli 2010, wurde der Stahlüberbau mit Hilfe eines speziellen Schiffes, einem sogenannten Ponton, über den Main-Donau-Kanal geschoben und auf die neu betonierten Widerlager aufgesetzt. Der Main-Donau-Kanal wurde an diesem Tag für die Schifffahrt voll gesperrt. Am späten Vormittag setzte sich der Ponton mitsamt der 700 Tonnen schweren Stahlkonstruktion quer über den Kanal in Bewegung.
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A 6 Planfeststellungsbeschluss für den Ausbau der Tank- und Rastanlagen Hohenlohe-Nord und -Süd erlassen
(RPS 27.07.2010) Das Regierungspräsidium Stuttgart hat in diesen Tagen den Planfeststellungsbeschluss für den Ausbau der Tank- und Rastanlagen Hohenlohe-Nord und -Süd (Hohenlohekreis) an der Bundesauto-bahn A 6 erlassen. Im Planfeststellungsbeschluss sind die im vorangegangenen Anhörungsverfahren erhobenen Einwendungen der Betroffenen sowie Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange weitgehend in Form von Auflagen oder Zusagen berücksichtigt und abgewogen worden. Eine Ausfertigung dieses Planfeststellungsbeschlusses und der festgestellten Pläne wird vom 2. August bis zum 16. August 2010 in den Gemeinden Waldenburg und Neuenstein öffent-lich ausgelegt, damit sich die Allgemeinheit über die genehmigte Planung informieren kann. Der rund 1,5 Jahre dauernde Ausbau der beiden Tank- und Rastanlagen wird voraussichtlich rund 14 Millionen Euro kosten und soll baldmöglichst begonnen werden.
Regierungspräsident Johannes Schmalzl: „Die Erweiterung der bestehenden Tank- und Rastanlagen ist dringend geboten. Aufgrund des gestiegenen Verkehrsaufkommens auf der A 6 reichen die vorhandenen Stellplätze nicht mehr aus. Dies führt besonders bei den LKWs in den Abend- und Nachtstunden zu Überlastungserscheinungen im Bereich der Parkplatzanlagen und beeinträchtigt die Verkehrssicherheit. Insoweit ist es richtig, die Stellplätze für LKWs zu verdreifachen, damit LKW-Fahrer im Interesse der allgemeinen Verkehrssicherheit die Ruhezeiten auch einhalten können.“
Die Tank- und Rastanlagen befinden sich zwischen den Autobahnkreuzen Weinsberg und Feuchtwangen/Crailsheim auf den Gemarkungen Grünbühl, Kesselfeld und Waldenburg. Die Erweiterung erfolgt bei beiden Anlagen auf der von der Bundesautobahn abgewandten Seite, wodurch die Ein- und Ausfahrtsbereiche unverändert bleiben. Die Konzeption der Anlagen ist auf den vorgesehenen 6-streifigen Ausbau der A 6 abgestimmt.
Die Anzahl der Stellplätze erhöht sich auf der Tank- und Rastanlage Süd für PKWs von 85 auf 129 Plätze. Zusätzlich werden drei Parkplätze speziell für Menschen mit Behinderung gebaut. Für LKWs wird die Zahl der Stellplätze von 33 auf 103 erhöht. Daneben wird es auch neue Plätze für Schwertransporter geben. Für Busse werden 12 und für Caravans 6 Stellplätze neu geschaffen.
Auf der Tank- und Rastanlage Nord werden zukünftig 127 statt 60 Stellplätze für PKWs zur Verfügung stehen. Auch hier werden drei zusätzliche PKW-Stellplätze für Menschen mit Behinderung geschaffen. Die Anzahl der LKW-Stellplätze steigt von 31 auf 94 zuzüglich neuen Plätzen für Schwertransporter. Für Busse werden 12 und für Caravans 6 Stellplätze neu geschaffen.
Die durch den Ausbau entstehenden Eingriffe in Natur und Umwelt werden durch geeignete Maßnahmen ausgeglichen oder ersetzt. Dafür sind u.a. die Entsiegelung nicht mehr benötigter Wegeflächen und die Aufwertung von Boden- und Biotopfunktionen durch Umwandlung von Ackerflächen in Streuobstwiesen, Gewässerrandstreifen oder extensiv genutzte Wiesen vorgesehen. Zur Kompensation der Beeinträchtigung des Bodens und seiner Funktionen ist zusätzlich eine Ersatzzahlung in Höhe von 266.500 Euro festgesetzt worden. In Planung und Abwägung wurde auch geprüft, wie der Flächenverlust für die Landwirte aus dem Ausbau der Tank- und Rastanlage und für die notwendigen naturschutz-rechtlichen Kompensationen minimiert werden kann. Es wurden deshalb vorrangig Maßnahmen ausgewählt, mit denen eine besonders flächensparende Kompensation möglich ist. So wird mit der Anlage extensiv genutzter Acker- und Wildkrautstreifen eine höhere Brutplatzdichte erreicht als dies mit einer extensiv genutzten Wiesenfläche möglich wäre, wodurch die für den Artenschutz benötigte Inanspruchnahme von Ackerflächen reduziert werden kann.
Im Interesse der Verkehrssicherheit kann auf den planfestgestellten Bedarf nicht verzichtet werden. Die Tank- und Rastanlagen Hohenlohe-Nord und -Süd sind mit ihrer derzeitigen Kapazität stark überlastet. Es fehlen insbesondere LKW-Parkplätze in den Abend- und Nachtstunden. Viele LKW werden deshalb außerhalb der Stellplätze abgestellt, was zu gefährlichen Situationen bei der Einfahrt in die Tank- und Rastanlage führt. Zudem sind Lenkzeitüberschreitungen zu befürchten, wenn LKW-Fahrer vergeblich nach einem Parkplatz suchen, was zur Übermüdung der Fahrer und damit zu einer erhöhten Unfallgefahr führt.
Der Planfeststellungsbeschluss kann auch im Internet auf der Homepage des Regierungspräsidiums eingesehen werden.
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A 7 Brückeninstandsetzung und Fahrbahnverbreiterung Jagsttalbrücke
(RPS 26.07.2010) Das Regierungspräsidium Stuttgart, Baureferat Ost, führt in der Zeit zwischen dem 02. August 2010 und Ende November 2011 Sanierungsarbeiten an der Jagsttalbrücke auf der A 7 zwischen den Anschlussstellen Ellwangen und Aalen-Westhausen durch. Die Baumaßnahmen erfolgen in vier Phasen.
Die erste Bauphase wird am 02. August 2010 in Angriff genommen und soll bis Anfang Dezember 2010 abgeschlossen werden. Hierbei werden an der Jagsttalbrücke die Mittelkappen erneuert und die vorhandene Fahrbahntrennung aus Distanzschutzplanken durch eine durchbruchsichere Trennung aus Stahl ersetzt. Der Mittelstreifen, der die beiden Richtungsfahrbahnen trennt, wird dadurch von 4,00 m auf 2,00 m Breite verschmälert. Dadurch kann die Fahrbahn je Fahrtrichtung um 1,00 m verbreitert und damit die Verkehrssicherheit erhöht werden. Gleichzeitig werden Schäden an den Überbauten beseitigt. Um die Arbeiten durchführen zu können, werden die Fahrstreifen in beiden Fahrtrichtungen in Höhe der Baufelder eingeengt. Die Geschwindigkeit ist aus Verkehrssicherheitsgründen während den Arbeiten auf 80 km/h begrenzt. Mit Behinderungen muss gerechnet werden.
Bei der Einrichtung der Verkehrsführungen für diese Baustelle kann es zu Staubildung in beiden Fahrtrichtungen kommen. Das Regierungspräsidium Stuttgart empfiehlt daher, diesen Bereich zwischen dem 02. August bis 05. August 2010 möglichst zu meiden.
Zwischen Dezember 2010 und Mai 2011 werden die Arbeiten im Fahrbahnbereich durch eine Winterpause unterbrochen. Diese wird als 2. Bauphase für die Instandsetzungsarbeiten im Inneren der Brücke und an den Pfeilern genutzt. Dem Verkehr stehen über die Wintermonate beide Fahrbahnen uneingeschränkt zur Verfügung.
In den dann nachfolgenden Bauphasen drei und vier wird der Fahrbahnbelag einschließlich Abdichtung erneuert und die Fahrbahnübergangskonstruktionen des Bauwerks ausgetauscht. Ende November 2011 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Über die Fortsetzung der Arbeiten werden wir zu gegebener Zeit berichten.
Die Gesamtkosten der Sanierung belaufen sich auf ca. 4,7 Mio. Euro. Davon fallen für die 1. Bauphase 2.000.000,-- Euro an. Die Kosten trägt der Bund.
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Hitze schadet modernen Straßen nicht
(straßen.nrw 23.07.2010) Lang anhaltende Hitze schadet den Straßen grundsätzlich nicht. Das erklärte jetzt der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen in Gelsenkirchen, zuständig für 20.000 Kilometer Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen. Wenn es zu Verformungen oder Spurrinnen von Fahrbahnen kommt, handelt es sich zumeist um sehr alte Beläge oder um einen Mangel beim Einbau.
Die üblichen Asphaltmischungen haben einen Anteil an Luftporen in Höhe von vier bis acht Prozent. Sie sollen das Bindemittel Bitumen aufnehmen, wenn es sich bei starker Erwärmung ausdehnt. Hat der Asphalt allerdings zu wenig Poren, kann sich das Bitumen nicht in den Hohlräumen ausdehnen und drückt die Gesteinskörnungen auseinander. Das Bitumen wirkt dann sogar wie ein Schmiermittel, die Gesteinskörnungen verschieben sich und Spurrinnen oder andere Verformungen können entstehen. Weitere Baumängel können ein zu weiches Bitumen sein oder auch eine falsche Zusammensetzung des Mischgutes.
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A 555 Lichter auf Diplomatenrennbahn bleiben aus
(straßen.nrw 21.07.2010) Die im November vergangenen Jahres ausgeschaltete Beleuchtung der Autobahn A555 zwischen Bonn und Köln bleibt aus. Die Entscheidung hat jetzt der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen getroffen. Die 170 Masten mit 600 Leuchten werden im nächsten Jahr abgebaut. Die Ausschreibung für die Arbeiten startet noch dieses Jahr. Mit der Deinstallation spart Straßen.NRW nach Angaben seiner Autobahnniederlassung in Krefeld künftig jährlich 150.000 Euro an Unterhaltungskosten für Strom und Wartung. Außerdem seien die Leuchten veraltet gewesen und hätten ohnehin ausgetauscht werden müssen. Eine Neuinstallation hätte schätzungsweise eine Million Euro gekostet. Der Abbau kostet voraussichtlich 300.000 Euro.
Ein Sicherheitsrisiko, wenn das Licht ausbleibt, besteht nicht. Das haben gemeinsame Untersuchungen mit Polizei und Bezirksregierung bis Mai dieses Jahres ergeben. Bei den fünf Unfällen in diesem Zeitraum auf dem betroffenen acht Kilometer langen Teilstück bestand kein Zusammenhang mit der fehlenden Beleuchtung. Während des Abbaus der Lampenmasten soll es keine Vollsperrungen der Autobahn geben, allerdings immer mal wieder Sperrungen einzelner Fahrspuren.
Die 20 Kilometer lange Autobahn A555 zwischen Köln und Bonn gilt als erste Autobahn Europas. Am 6. August 1932 wurde die Straße als "kreuzungsfreie Kraftwagenstraße" für den Verkehr geöffnet. Den Spitznamen "Diplomatenrennbahn" trägt die Autobahn aufgrund der Legende, dass ausländische Diplomaten und Staatsbesucher bei ihren Aufenthalten in Bonn gerne einmal mit ihren Dienstwagen den Weg nach Köln und zurück mit Höchstgeschwindigkeit zurücklegten. Während 1938 weniger als 5.000 Fahrzeuge täglich auf der Straße gezählt wurden, sind es heute im Schnitt 82.000 täglich, an Werktagen bis zu 90.000.
Anmerkungen der Redaktion: (eAUTOBAHN 21.07.2010) Verkehrsfreigabe AVUS Berlin 24. September 1921 Verkehrsfreigabe Autobahn Mailand - Oberitalienische Seen 21. September 1924 Verkehrsfreigabe Kraftwagenstraße Köln - Bonn 6. August 1932 - Aufstufung zur Autobahn 1. April 1959 Verkehrsfreigabe Reichsautobahn Frankfurt am Main - Darmstadt 19. Mai 1935
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A 3 Kölner Ring Zwei Vollsperrungen in Sicht
(straßen.nrw 16.07.2010).Am ersten September- und am ersten Oktoberwochenende (4./5. September und 2./3. Oktober) lässt der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen wieder Teile des östlichen Kölner Autobahnrings für Brückenbauarbeiten sperren. Die Straßenbauer beginnen jeweils samstags ab 14 Uhr mit Teilsperrungen und ab 16 Uhr sind die Vollsperrungen wirksam. Sie dauern dann bis sonntags gegen 17 Uhr. Betroffen sind vor allem - die A 3 in Richtung Frankfurt zwischen dem Leverkusener Kreuz und der Anschlussstelle Köln-Dellbrück, - die A 3 in Richtung Oberhausen zwischen dem Heumarer Dreieck und der Anschlussstelle Leverkusen - und die A 59 zwischen den Autobahndreiecken Porz und Heumar. Die A 4 bleibt zwischen dem Autobahndreieck Heumar und dem Autobahnkreuz Köln-Ost befahrbar. Der Landesbetrieb empfiehlt dem Fernverkehr, den Baustellenbereich großräumig zu umfahren und veröffentlicht in Kürze die Einzelheiten. Zum Hintergrund: Die Autobahnbauer haben begonnen, den dritten A 3-Abschnitt, der zwischen den Anschlussstellen Köln-Dellbrück und -Mülheim liegt, von sechs auf acht Fahrstreifen auszubauen. Im Herbst 2012 wollen sie ihn fertig stellen.
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A 60 Vollsperrung der Rifa Bingen zwischen dem Autobahnkreuz Mainz-Süd und der Anschlusstelle Finthen vom 16.07.2010 bis 19.07.2010
(LBM 16.07.2010) Um den ersten größeren Teilbereich der Fahrbahn am Mainzer Ring zwischen dem Autobahnkreuz Mainz-Süd und dem Autobahndreieck Mainz zu erneuern, wird die Richtungsfahrbahn Bingen am Freitag, den 16.07.2010, gegen 20:00 Uhr gesperrt. Die Sperrung dauert bis Montag, den 19.07.2010, gegen 05:00 Uhr an.
Die Sperrung des Durchgangsverkehrs erstreckt sich für diesen ersten Bauabschnitt vom Autobahnkreuz Mainz-Süd bis zur Anschlusstelle Finthen. Die Fahrbahn ist in diesem Bereich ohne Standstreifen und hat nicht die nötige Breite um den Verkehr einspurig an dem Baufeld vorbeiführen zu können, so dass die Richtungsfahrbahn Bingen hier über das ganze Wochenende gesperrt werden muss. Der Durchgangsverkehr wird einmal nördlich über das Mainzspitzdreieck von der A 60 auf die A 671, A 66 und A 643 wieder auf die A6 0 umgeleitet.
Die südliche Baustellenumfahrung wird über die A 63 FR Alzey zur A61 erfolgen.
Der Zielverkehr Mainz-Zentrum wird über die AS Klein-Winternheim, K 51 / L 426 und L 427 wieder zurück nach Mainz geleitet. Die Anschlussstellen Lerchenberg ist in Fahrtrichtung Bingen ebenfals gesperrt. Die Anschlusstelle Finthen ist von dieser Sperrung nicht betroffen. Die jeweiligen Umleitungsstrecken sind örtlich ausgeschildert.
Die Sperrung erfolgt an einem Wochenende innerhalb der Sommerferien, da dies der verkehrsschwächste Zeitraum ist, um die anstehenden Arbeiten durchzuführen. Die Baustellenkoordination ist wie bereits in der Vergangenheit in guter Zusammenarbeit mit den Kollegen der Verkehrsbehörden aus Hessen, der Stadt Mainz und der PASt Heidesheim erfolgt. Wir bitten den Verkehrsteilnehmer um Verständnis und angepasste Fahrweise.
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Mehr Verständnis für Arbeit der Straßenwärter
(MVBL 14.07.2010) Bei einer Veranstaltung mit Straßenwärterinnen und Straßenwärtern heute in Malchow (Landkreis Müritz) forderte Verkehrsminister Volker Schlotmann mehr Verständnis für Straßenwärter. "Straßenwärterinnen und Straßenwärter sorgen dafür, dass die Straßen im Sommer und im Winter sicher befahren werden können und dass die Brücken den Verkehr aushalten. Baustellen sind nicht schön, aber notwendig", erklärte Schlotmann. Er könne verstehen, dass kein Autofahrer sich über eine Baustelle oder Tempolimits wegen Grünpflege freue. "Auf maroden, mit Gras überwachsenen Straßen möchte aber auch niemand fahren", sagte er.
Schlotmann betonte, man werde Baustellen in Urlaubsregionen im Land soweit wie möglich vermeiden. "In Feriengebieten bauen wir nur während der Urlaubszeit, wenn es absolut notwendig ist", sagte er. Derzeit werden die Autobahnbrücken bei Kavelstorf und über die Hafenbahn bei Rostock im Zuge der A 19 saniert. "Beides ist notwendig, damit der Verkehr auch in Zukunft sicher über die Brücken fließen kann." Unumgänglich sei auch die Sanierung der alten Rügenbrücke, die im kommenden Jahr abgeschlossen werden soll. Um um Verständnis für Baustellen zu werben, will Schlotmann in den kommenden Monaten am Baustellenende Schilder mit der Aufschrift "Vielen Dank für Ihr Verständnis – wir investieren in die Zukunft" aufstellen lassen.
Insgesamt rund 750 Straßenwärter sind in den insgesamt 24 Straßenmeistereien und sieben Autobahnmeistereien des Landes für die Unterhaltung der Landes- und Bundesstraßen sowie der Autobahnen zuständig. Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem regelmäßige Zustandsüberprüfungen und kleinere Ausbesserungsarbeiten an Straßen und Brücken, das Beschildern und Markieren, das Absichern von Arbeits- und Gefahrenstellen, das Anlegen und Pflegen von Grünflächen sowie der Winterdienst.
Sie betreuen ein Straßennetz von rund 6.500 Kilometern (1.950 Kilometer Bundesstraßen, 3.300 Kilometer Landesstraßen und 1.250 Kilometer Kreisstraßen) sowie zusätzlich 570 Kilometer Bundesautobahnen.
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A 94 München - Pocking (A 3) Neubau von Heldenstein bis Ampfing
(ABDSB 14.07.2010) Am Montag, dem 19. Juli 2010, wird die Kreisstraße Mü 25 zwischen Salmanskirchen und Haigerloh (Verlängerung der Mü 38) voraussichtlich wieder für den öffentlichen Verkehr freigegeben. Gesperrt wird ab diesem Zeitpunkt die Kreisstraße Mü 40 nördlich von Niederheldenstein. Nach dem Bau der notwendigen Umfahrung im Herbst 2009 ist das Bauwerk der B 12 über die Kreisstraße Mü 25 abgebrochen und mit den Bauarbeiten für die Brücke der künftigen A 94 begonnen worden. Nach einer Bauzeit von rund neun Monaten sind diese Arbeiten nun abgeschlossen und die gesperrte Mü 25 kann wieder für den Verkehr freigegeben werden. Großräumige Umleitungen sind dennoch weiterhin notwendig, da es der Bauablauf erfordert, die Unterführung der Kreisstraße Mü 40 nördlich von Niederheldenstein zu sperren. Im August wird hier mit dem Bau eines Pumpwerks für die Entwässerung der Kreisstraße begonnen. Nach Beendigung dieser Bauarbeiten erfolgt der Neubau der Brücke der künftigen A 94 über die Kreisstraße Mü 40. Die Umleitungsstrecken während der Sperrung der Kreisstraßenunterführung sind großräumig ausgeschildert.
Nähere Informationen zur Baumaßnahme sowie aktuelle Fotos aus der Bauabwicklung finden Sie im Internet unter http://www.abdsb.bayern.de/projekte/projekte_bau.php
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A 81 Fahrbahnsanierung zwischen Engelbergtunnel und S-Zuffenhausen
(MUNV 14.07.2010) Umwelt- und Verkehrsministerin Tanja Gönner besucht am 14. Juli 2010 anlässlich des bevorstehenden Abschlusses der Fahrbahnsanierung der Autobahn A 81 zwischen dem Engelbergtunnel und der Anschlussstelle Stuttgart-Zuffenhausen die dortige Baustelle. "Die sanierte Fahrbahn erhöht die Verkehrssicherheit und den Fahrkomfort. Besonderen Wert haben wir darauf gelegt, dass die Verkehrsbeeinträchtigungen durch die Bauarbeiten auf dem stauanfälligen Autobahnabschnitt mit extrem hohem Verkehrsaufkommen so gering wie möglich gehalten werden. Dies ist durch ein optimiertes Baustellenmanagement in vorbildlicher Weise gelungen. Daher kann dieser hochbelastete Streckenabschnitt nun rechtzeitig zum Ferienbeginn für den Urlaubsreiseverkehr freigegeben werden", so Gönner. Um die Eingriffe in den Verkehr zu minimieren seien alle Möglichkeiten ausgeschöpft worden.
Die Sanierung sei notwendig gewesen, da die bisherige Fahrbahndecke den Anforderungen des stark befahrenen Autobahnabschnitts nicht mehr genügt habe. Daher seien die schon oft reparierten und in die Jahre gekommenen Betonplatten auf dem rund fünfeinhalb Kilometer langen Streckenabschnitt in beiden Fahrtrichtungen durch einen bituminösen Fahrbahnaufbau ersetzt und acht Brückenbauwerke saniert worden. Mehr Sicherheit für die Verkehrsteilnehmer sei durch die neuen Betongleitwände erreicht worden, die die bisherigen Schutzplanken im Mittelstreifen ersetzen. Zunächst sei von August bis Dezember 2009 die Richtungsfahrbahn von der Anschlussstelle Stuttgart-Zuffenhausen in Richtung Engelbergtunnel saniert worden. Ende März 2010 sei nach der Winterpause die Sanierung der gegenüberliegenden Fahrbahn in Richtung Heilbronn in Angriff genommen worden. "Bis Ende Juli 2010 sollen die Baumaschinen abrücken und die erneuerten Fahrbahnen uneingeschränkt für den Verkehr zur Verfügung stehen. Dann ist die mit einer Bausumme von rund 20 Millionen Euro aktuell größte Sanierungsmaßnahme im Regierungsbezirk Stuttgart erfolgreich abgeschlossen", so Ministerin Gönner.
Um die Eingriffe in den Verkehr auf diesem hochbelasteten und stauanfälligen Autobahnabschnitt gering zu halten, seien alle verfügbaren verkehrlichen und rechtlichen Möglichkeiten ausgeschöpft worden. So seien während der gesamten Bauzeit alle sechs Fahrstreifen der Autobahn ständig aufrecht erhalten worden. Die Bauzeit sei knapp bemessen und deren Einhaltung durch eine Vertragsstrafenregelung abgesichert worden. Die beauftragten Unternehmen hätten auf der Baustelle bei Tageslicht durchgehend und auch an Samstagen gearbeitet. Der Bauablauf sei so abgestimmt worden, dass zur Winterpause von Dezember 2009 bis Ende März 2010 alle Einengungen entfernt werden konnten.
Auch beim Baustellenbetrieb seien neue Wege beschritten worden. So sei eine mobile Brecheranlage im Mittelstreifen aufgestellt worden, um die Verkehrsbeeinträchtigungen durch An- und Abtransporte zu stationären Brecheranlagen außerhalb des Baufeldes zu minimieren. Die ausgebauten Betonplatten seien di-rekt am Ausbauort im Mittelstreifen gebrochen und als Schotter wieder einge-baut worden. "Dadurch konnten viele LKW-Fahrten und Emissionen vermieden werden. Außerdem musste der Verkehrsfluss nicht mehr als nötig durch einfädelnde LKW von der Baustelle beeinträchtigt werden", betonte die Ministerin. Für die Sicherheit des Verkehrs in Richtung Engelberg habe eine mobile Stauwarnanlage gesorgt. In Gegenrichtung habe diese Aufgabe die Verkehrsbeein-flussungsanlage des Engelbergtunnels übernommen.
Klar sei, dass auch eine noch so gut organisierte Baustelle nicht ohne Auswirkungen auf den Verkehr bleiben könne. Schon die beengten Verhältnisse im Baustellenbereich und die Geschwindigkeitsreduzierung auf 80 Stundenkilometer würden zwangsläufig zu Beeinträchtigungen auf diesem auch ohne Baustelle stauanfälligen Streckabschnitt führen. "Dies ist der Preis, der für Verbesserungen bei der Verkehrssicherheit und beim Fahrkomfort zum Wohle aller Verkehrsteilnehmer zwangsläufig gezahlt werden muss. Was wir aber verhindern wollen, sind Verkehrsbeeinträchtigungen, die sich mit vertretbarem Aufwand vermeiden lassen. Wie unser optimiertes Baustellenmanagement bei dieser Maßnahme zeigt, sind wir dabei auf einem guten Weg", so Ministerin Gönner.
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4 152 Todesopfer im Straßenverkehr im Jahr 2009
(Destatis 15.07.2010) Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sind im Jahr 2009 in Deutschland 4 152 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen ums Leben gekommen. Das waren durchschnittlich elf Menschen täglich. Gegenüber dem Vorjahr nahm die Zahl der Getöteten um 325 Personen oder 7,3% ab. Mit diesem erneuten Tiefstand bei der Zahl der Verkehrstoten hat der Abwärtstrend seit 1991, dem Jahr mit den meisten Verkehrstoten nach der Wiedervereinigung Deutschlands, das 18. Jahr in Folge angehalten. Auch die Zahl der Verletzten hat im Jahr 2009 wieder abgenommen. Es wurden 2,9% weniger Verkehrsteilnehmer schwerverletzt und 2,7% weniger leichtverletzt.
Insgesamt hat die Polizei im vergangenen Jahr 2,31 Millionen Unfälle aufgenommen, 0,9% mehr als ein Jahr zuvor. Gestiegen ist nur die Zahl der Unfälle mit ausschließlich Sachschaden um 1,5% auf 2,0 Millionen, während die Unfälle mit Personenschaden auch im Jahr 2009 zurückgegangen sind (- 3,1%).
Erfreulich ist, dass auch im Jahr 2009 weniger Kinder unter 15 Jahren durch Straßenverkehrsunfälle ums Leben kamen, insgesamt waren es zwölf Kinder weniger als im Jahr 2008. Trotzdem starben noch 90 Kinder in dieser Altergruppe auf deutschen Straßen. Besonders ausgeprägt war die Entwicklung in der Altersgruppe der 15- bis 17-Jährigen im Jahr 2009. Die Zahl der getöteten Jugendlichen hat sich um 24% auf 133 verringert. Gegenüber dem Vorjahr kamen vor allem wesentlich weniger Jugendliche auf einem Motorrad zu Tode (- 19 Personen oder 45%).
Das neunte Jahr in Folge gab es einen Rückgang bei den Getöteten in der Altersgruppe von 18 bis 24 Jahren, in der es besonders viele Fahranfänger gibt. Im Jahr 2009 wurden 796 junge Erwachsene im Straßenverkehr getötet, 10% weniger als im Vorjahr. Dennoch haben die 18- bis 24-Jährigen nach wie vor das höchste Risiko im Straßenverkehr. 19% aller Getöteten und jeder fünfte Verletzte auf deutschen Straßen gehörte zu dieser Altersgruppe, dabei lag ihr Bevölkerungsanteil nur bei 8,3%.
Mehr Tote gab es im Jahr 2009 bei den Männern und Frauen im Alter von 65 oder mehr Jahren zu beklagen. Insgesamt starben 1 104 ältere Menschen an den Folgen eines Unfalles im Straßenverkehr, das waren 3,6% mehr als im Jahr zuvor. Auch bezogen auf ihre Bevölkerungszahl ist das Risiko der Senioren im Straßenverkehr zu sterben, um 2,3% gestiegen.
Deutlich weniger Menschen als im Vorjahr kamen im Hauptverkehrsmittel, dem Pkw, ums Leben (- 11% oder 258 Personen). Dagegen wurden mehr tödlich Verunglückte auf landwirtschaftlichen Zugmaschinen (+ 64% oder sieben Personen) und Fahrrädern (+ 1,3% oder sechs Personen) gezählt.
Die meisten Todesopfer im Straßenverkehr sterben auf Landstraßen, in 2009 waren es 59% aller Getöteten. Umso erfreulicher ist, dass sich die Zahl der Verkehrstoten mit 9,9% am stärksten auf diesen Straßen im Jahr 2009 verringert hat. Auf den Autobahnen wurden 4,0% und auf Innerortsstraßen 2,9% weniger Getötete als im Vorjahr gezählt.
Diese und weitere Informationen finden Sie in der Broschüre "Unfallentwicklung im Straßenverkehr 2009", die im Publikationsservice des Statistischen Bundesamtes unter http://www.destatis.de/publikationen kostenlos heruntergeladen werden kann.
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A 72 Bauarbeiter erhalten ausreichend Kühlung
(ABA 15.07.2010) Temperaturen bis 38 Grad und kein Schatten. Trotzdem lassen sich bestimmte Arbeiten nicht umgehen, zum Beispiel auf Baustellen an der Autobahn. Wie die Firma Heilit & Wörner, die an einem Neubauabschnitt der A72 baut, auf Anfrage bei bei Strabag-Konzernsprecherin Birgit Kümmel mitteilt, wurden mobile Kaltwasser-Duschen aufgestellt, um den Arbeitern eine zusätzliche Möglichkeit zur Abkühlung in den Pausen zu ermöglichen. Zu den gängigen Arbeitsschutzmaßnahmen auf Baustellen bei großer Hitze gehören das Zulassen von mehr Pausen zwischendurch, ausreichende Trinkwasserversorgung, Bereitstellen von Sonnenschutz und – soweit möglich – das Verschieben von besonders schweißtreibenden Arbeitsschritten wie beispielsweise das händische Verlegen von Entwässerungsrohren in die kühleren Morgen- oder Abendstunden.
Hitzeschäden wurden an Sachsens Autobahnen bislang nicht ausgemacht. Natürlich dehnen sich auch Betonplatten in der Hitze aus. Wenn die Fugenbreite nicht ausreichte, so kannte man das aus der DDR, dann konnten sich Platten ruckartig aufrichten. Deshalb wurden DDR-Autobahnen mit der Zeit etwas rumpelig. Bei modernen Betonautobahnen verhindern zusätzliche Dübel in den Fugen solche Sprunghaftigkeit. Auch die Blasenbildung auf Asphaltpisten ist in Sachsen unbekannt, weil der Gussasphalt, dem solches Verhalten unter gewissen Umständen bisweilen nachgesagt wird, bis auf Brücken kaum auf Sachsens Autobahnen verwendet wurde..
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A 60 / A 67 Fahrbahnerneuerung auf der Rampe Richtung Groß-Gerau
(HSVV 13.07.2010) Die Rampe A 60 / A 67 zwischen der Anschlussstelle Rüsselsheim-Königstädten und dem Rüsselsheimer Dreieck ist in einem schlechten baulichen Zustand. Die Fahrbahnmuss in diesem Bereich dringend erneuert werden, dies berichtet das Amt für Straßen- und Verkehrswesen Darmstadt (ASV).
Der mit Beton befestigte Teilbereich der Abfahrtsrampe A 60 in Richtung Süden soll in Asphaltbauweise erneuert werden. Durch die hohen Verkehrsbelastungen am Rüsselsheimer Dreieck haben sich im Laufe der Jahre die Betonplatten gesetzt. Die Oberfläche zeigt große Risse und starke Unebenheiten auf. In diesem Streckenabschnitt soll nun der Fahrbahnaufbau der alten Betonfahrbahnaufgenommen werden. Danach wird die Rampe mit einem 60cm dicken Aufbau in Asphaltbauweise wieder hergestellt. Die vorbereitenden Arbeiten beginnen am Mittwoch, den 14.07.2010 von 9:00 bis 15:00 Uhr in Form von Tagesbaustellen. Um die Auswirkungen auf den fließenden Verkehr so gering wie möglich zu halten, werden die eigentlichen Bauarbeiten ab Freitag, dem 16. Juli in verkehrsschwachen Zeiten (überwiegend am Wochenende und nachts) durchgeführt. Während der Bauzeit kommt es im Rampenbereich zu Einengungen der Fahrstreifen und zu verkürzten Abfahrten. Die Arbeiten sind voraussichtlich am Freitag, den 23. Juli 2010 um 5:00 Uhr abgeschlossen. Während der gesamten Bauzeit wird ein Abfahren von der A60 in Richtung Groß-Gerau gewährleistet. Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf 310.000 Euro. Der alleinige Baulastträger ist der Bund. Das ASV bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.
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A 7 zwischen Hildesheim und Walsrode ist nun komplett 6spurig
(MWAV 13.07.2010) HANNOVER. Oliver Liersch, Staatssekretär im niedersächsischen Verkehrsministerium, und Enak Ferlemann, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrministerium, haben heute gemeinsam den auf sechs Spuren ausgebauten Abschnitt auf der A7 zwischen Hannover-Ost und Altwarmbüchen freigegeben. Das 4,8 km lange Teilstück war das letzte noch 4spurige Teilstück der A7 zwischen Hildesheim und Walsrode. Es wurde nach einer Bauzeit von einem Jahr fertig gestellt, die Kosten des Streckenabschnitts belaufen sich auf rund 32 Millionen Euro. Damit ist die A7 zwischen Hildesheimer Börde und Autobahndreieck Walsrode nun komplett 6spurig ausgebaut.
Liersch betonte die wirtschaftliche Bedeutung dieses Lückenschlusses: „Der Abschnitt der A7 hat ein Verkehrsaufkommen von über 65.000 Fahrzeugen am Tag. Er ist ein wichtiger Bestandteil des Wirtschafts- und Schwerlastverkehrs im Logistikkreuz Hannover. Die Region Hannover erhält damit einen noch besseren Anschluss an das Bundesfernstraßennetz. Das ist ein harter Standortfaktor."
Auch für den Wochenend- und Urlaubsverkehr sei der Ausbau ein wichtiger Schritt. Die A7 verbindet die Region Hannover mit den näheren Niedersächsischen Tourismusdestinationen, wie zum Beispiel der Lüneburger Heide und dem Harz. „Der Ausbau bedeutet eine wesentliche Steigerung der Leistungsfähigkeit der A7 im Bereich Hannover", so Liersch. „Davon profitiert die gesamte Region.".
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Hessen tritt der DEGES bei Beitritt soll A 44 Bau weiter beschleunigen
(BMVBS MWVL 09.07.2010) Um den Bau der Autobahn 44 von Kassel nach Herleshausen zu beschleunigen, ist Hessen am Freitag als erstes westdeutsches Flächenland der „Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und –bau GmbH (DEGES)“ beigetreten. Dies teilte Wirtschafts- und Verkehrsminister Dieter Posch in Wiesbaden mit: „Durch den Beitritt zur DEGES wird erneut deutlich, welch hohe Priorität der Bau der A 44 für Hessen besitzt. Da die DEGES über langjährige Erfahrung in der Abwicklung großer Autobahnprojekte verfügt, gehe ich davon aus, dass die Umsetzung der übertragenen Bauabschnitte in minimal möglicher Zeit erfolgen kann“, erklärte der Minister.
Die DEGES wurde in den 90er Jahren gegründet, um die Verwirklichung der Verkehrsprojekte Deutsche Einheit rasch voranzubringen. In Hessen wird sie den Bau des ca. 30 Kilometer langen Abschnittes von Waldkappel/Ost bis Wommen übernehmen.
„Die A 44 ist von immenser Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung Hessens“, sagte Posch. Die 64,3 Kilometer lange Verbindung Kassel-Herleshausen ist ein wichtiger Lückenschluss im europäischen Verkehrsnetz und gilt als künftige Lebensader der Region. Zudem entlastet sie mehrere Orte vom Durchgangsverkehr. Die Kosten werden auf 1,3 Milliarden Euro geschätzt. Die Fertigstellung wird für 2016 angestrebt.
Nach der Freien und Hansestadt Hamburg, dem Land Schleswig-Holstein sowie der Freien Hansestadt Bremen ist am heutigen Tag auch das Land Hessen als vierter Gesellschafter aus den westlichen Bundesländern der Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (DEGES) beigetreten.
Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer:
"Ich freue mich, dass der Kreis der Gesellschafter wieder gewachsen ist und hoffe, dass künftig noch weitere westliche Bundesländer die DEGES in Anspruch nehmen werden. Als Dienstleister für Verkehrsinfrastrukturprojekte öffentlicher Auftraggeber hat die DEGES die nachgewiesene Erfahrung und Kompetenz, Verkehrsinfrastrukturprojekte wirtschaftlich und erfolgreich zu realisieren." Seit 1991 plant und baut die DEGES als Projektmanagementgesellschaft vornehmlich Straßenbauprojekte des Bundes, wie Autobahnen und Bundesstraßen sowie Landesstraßenprojekte der Ländergesellschafter. Aber auch andere Verkehrsinfrastrukturprojekte in der Baulast der Gesellschafter werden von der DEGES bearbeitet. Hier handelt es sich beispielsweise um Maßnahmen an Brücken bei Bundesstraßen oder Bundeswasserstraßen. Mit dem Beitritt von Hessen sind nun neun Länder Gesellschafter der DEGES. Gegründet wurde die DEGES durch den Bund und alle fünf neuen Länder.
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Freigabe des fünfhundertsten neuen LKW-Parkplatzes
(MVWA 09.07.2010) Freigabe des fünfhundertsten neuen LKW-Parkplatzes Bode: Neue Lkw-Parkplätze schaffen mehr Sicherheit an Niedersachsens Autobahnen
HANNOVER/BAD NENNDORF. Verkehrsminister Jörg Bode hat heute gemeinsam mit Enak Ferlemann, Staatssekretär im Bundesverkehrministerium, an der Rastanlage Bückethaler Knick bei Bad Nenndorf den fünfhundertsten neuen Lkw-Parkplatz an Niedersachsens Autobahnen freigeben. Bund und Land hatten sich im vergangenen Jahr in einer gemeinsamen Erklärung auf einen massiven Ausbau der Parkplatz-Kapazitäten verständigt. Diese 500 Parkplätze stellen nun die erste Stufe des Ausbauplans dar. Bis 2015 sollen so über 3000 neue Lkw-Stellplätzen in Niedersachsen entstehen.
Bode und Ferlemann wiesen bei der Freigabe symbolisch einen Lkw der Innovationskampagne Niedersachsen in einen von 16 neuen Stellplätzen an der Rastanlage ein.
Bode betonte, wie dringend diese neuen Parkplätze benötigt werden: „Die starke Zunahme des Güterverkehrs auf der Straße in den vergangenen Jahren und die veränderten Lenk- und Ruhezeiten für die Fahrer haben zu einer Überlastung der Parkflächen für Lkw an den Autobahnen geführt. Der zügige Ausbau der Stellplätze nützt den Lkw-Fahrern und erhöht gleichzeitig die Verkehrssicherheit auf den Autobahnen."
Derzeit fehlten entlang der niedersächsischen Autobahnen etwa 2.600 Lkw-Parkplätze, so Bode. Auf den überfüllten Rastanlagen behinderten sich die Lkw gegenseitig beim Rangieren und versperrten manchmal sogar anderen Verkehrsteilnehmern den Zugang zu den Zapfsäulen: „Jeder, der in den letzten Jahren einen Parkplatz an einer der großen Autobahnen angefahren hat, kennt die Probleme zu Lasten der Verkehrssicherheit: Lkw parken teilweise bis auf den Beschleunigungsstreifen. Hier besteht großer Handlungsdruck. Mit den ersten 500 neuen Parkplätzen schaffen wir jetzt eine erste und zügige Entlastung. Die Stellplätze sind sogar ein halbes Jahr schneller fertig als ursprünglich geplant."
Bode verwies auch auf das im Frühjahr vorgestellte „Sicherheitsgutachten A2": „Hier haben wir interdisziplinäre Lösungsansätze entwickelt, die Verkehrssicherheit entscheidend zu erhöhen. Zu den Handlungsempfehlungen des Gutachtens gehört auch, dem Lkw-Fahrer ausreichende Ruhemöglichkeiten anzubieten. Dafür braucht er einen Parkplatz." Die Kosten für den bisherigen Ausbau belaufen sich auf etwa 18,5 Mio. Euro.
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Straßenwärter und Hitze: Sonnencreme, Pause machen und abtrennbare Ärmel
(straßen.nrw 09.07.2010). Der Arbeitsplatz der 2.000 Straßenwärter beim Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen ist die Straße - und da ist es im Moment ziemlich heiß. Und wer bei den aktuellen Temperaturen, wenn man eigentlich schon im Sitzen im schattigen Büro schwitzt, in der prallen Sonne im Freien körperlich arbeitet, leidet im Moment sehr. Für die Mitarbeiter in den 84 Autobahn- und Straßenmeistereien bei Straßen.NRW lautet dann die Empfehlung, beispielsweise Mäharbeiten in die frühen Morgenstunden zu verlegen und mittags auf körperlich schwere Arbeiten ganz zu verzichten. Wenn es die Abläufe zulassen, sollte öfters mal eine zehnminütige Pause eingelegt werden. Zudem soll die vom Arbeitgeber gestellte Sonnencreme verwendet und viel getrunken werden, mindestens zweieinhalb Liter am Tag. Die persönliche Ausrüstung bei Straßen.NRW ist auf heiße Temperaturen ausgerichtet: Es gibt T-Shirts in den vorgeschriebenen Warnfarben und Warnwesten mit abtrennbaren Ärmeln. Als Kopfschutz dient eine Baseball-Kappe. Die meisten Fahrzeuge der Straßenwärter sind mittlerweile mit einer Klimaanlage ausgestattet, wobei der Temperaturabstand nicht mehr als sechs Grad Celsius Abstand zur Außentemperatur betragen soll, um beim Übergang gesundheitliche Risiken wie einen Hitzschlag zu vermeiden. Während der Arbeit gilt die Anweisung, immer mal wieder den Blick auf den Kollegen zu richten, um rechtzeitig zu erkennen, falls es Probleme mit dem Kreislauf gibt.
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HSVV verbessert Sicherheit der Verkehrsteilnehmer
(ASFINAG 30.06.2010) Die Hessische Straßen- und Verkehrsverwaltung (HSVV) kümmert sich um den Schutz der Verkehrsteilnehmer: Zur Erhöhung der Sicherheit auf Autobahnen wurden jetzt auf hessischen Autobahn - sowie Straßen- und Autobahnmeistereien elf Kehrmaschinen sowie 113 Sicherungsanhänger und 56 Leitkegel mit einem CB-Funkwarnsystem für Lkws ausgerüstet. Die Kosten hierfür betragen rund 1,2 Millionen €.
Da in der heutigen Zeit fast alle Lkws über CB-Funk verfügen, wird durch die Aussendung von Warnmeldungen über CB-Funk die Aufmerksamkeit der LKW-Fahrer frühzeitig auf Gefahrenstellen gelenkt. Auf diese Weise sollen die Unfälle an Tagesbaustellen minimiert werden. Dadurch erhöht sich die Sicherheit von Betriebspersonal und Verkehrsteilnehmern sowie die Verfügbarkeit der Straße.
Aufgrund des hohen Anteils an Lkws aus dem Ausland sollen die Warnmeldungen gleichzeitig in acht Sprachen gesendet werden. Die vorgesehenen Sprachen sind Deutsch, Englisch, Polnisch, Tschechisch, Italienisch, Russisch, Ungarisch und Türkisch. Die Fremdsprachen wurden entsprechend der Zählung ausländischer Verkehrsteilnehmer in 2008 ausgewählt.
Mittels eines CB-Funkwarnsenders kann man gleichzeitig Warnmeldungen in vier verschiedenen Sprachen auf den landesspezifischen Kanälen senden. Daher werden die Sicherungsanhänger und die Kehrmaschinen mit jeweils zwei CB-Funkwarnsendern ausgerüstet, um in den acht vorgesehenen Sprachen gleichzeitig senden zu können. Ein Leitkegel hat jeweils nur einen CB-Funkwarnsender.
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Leitkegel mit CB-Funk (Bild HSVV)
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A 8 Autobahnmeisterei Kirchheim/Teck 73 Jahre im Dienst der Verkehrssicherheit!
(RPS 06.07.2010) Im Rahmen einer Feierstunde würdigte Regierungspräsident Johannes Schmalzl heute die Tatsache, dass die Autobahnmeisterei Kirchheim/Teck jetzt eine eigenständige Dienststelle geworden ist. Mit seinem Glückwunsch verband Schmalzl seinen ausdrücklichen Dank an die Mitarbeiter für Ihren unermüdlichen und nicht immer ungefährlichen Einsatz im Dienst der Verkehrssicherheit auf den Autobahnen: „Dies ist umso mehr hervorzuheben, als es sich hier am Rande der Schwäbischen Alb um eine besonders hoch belastete Autobahn handelt und die tägliche Arbeit aufgrund extremer geographischer und klimatischer Bedingungen unter außerordentlich hoher Belastungen erfolgt. So hat sich die Verkehrsbelastung auf der A 8 beispielsweise in Höhe Aichelberg seit 1970 mehr als verdoppelt und liegt aktuell bei rund 87.000 Fahrzeugen pro Tag“, betonte der Regierungspräsident.
Die Autobahnmeisterei Kirchheim/Teck besteht seit 1937 und war zuletzt Außenstelle der Autobahnmeisterei Herrenberg. Das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr Baden-Württemberg entschied im Mai 2010, dass Kirchheim/Teck neben Heidenheim, Herrenberg, Kirchberg/Jagst, Ludwigsburg, Neuenstadt und Tauberbischofsheim wieder Sitz einer eigenständigen Autobahnmeisterei wird. Damit verfügt der Regierungsbezirk Stuttgart über sieben Autobahnmeistereien als Vorortdienststellen des Regierungspräsidiums Stuttgart, die rund 400 km Autobahnen betreuen. Insgesamt gibt es 17 Autobahnmeistereien in Baden-Württemberg, die für rund 1000 km Autobahn zuständig sind.
Schmalzl betonte, dass die ständig zunehmende Verkehrsbelastung, die Entwicklung neuer Technologien im Straßen- und Brückenbau sowie das Umweltbewusstsein der Bevölkerung in den vergangenen Jahren zu einer ganz erheblichen Ausweitung des Aufgabengebietes sowie zu einer modernen und technisch hochstehenden Ausstattung an Fahrzeugen und Geräten geführt hätten. Auf den modernen Straßenunterhaltungsdienst kämen neben den traditionellen Aufgaben der Verkehrssicherung und der Reinhaltung des Straßennetzes immer neue Aufgaben, vor allem aus dem Bereich des Umweltschutzes zu. Beispielsweise, so der Regierungspräsident, habe sich bei der Grünpflege die Arbeitsweise dahingehend verändert, dass durch Wachstumsbeeinflussung, Grünpflege ohne Einsatz chemischer Mittel und weniger Mähvorgänge auf den Straßenböschungen wieder Freiräume für Tiere und Pflanzen entstanden seien.
Bei der Autobahnmeisterei Kirchheim/Teck sind derzeit 28 Bedienstete einschließlich zweier Auszubildender im Beruf Straßenwärter beschäftigt. Ihre Aufgabe ist es, „rund um die Uhr“ dafür zu sorgen, dass auf „ihrer Autobahn“ alles läuft. Dafür stehen Ihnen 6 Lkw, 2 Unimog, 2 Pkw, 3 Transporter, 2 Mannschaftstransportwagen (MTW), 5 Sicherungshänger und 3 Vorwarnhänger sowie verschiedene weitere Gerätschaften für Sommer- und Winterdienst zur Verfügung. Einsatzgebiet ist die A 8 vom Kreuz Stuttgart bis zur Raststätte Gruibingen, das entspricht rund 48 km - überwiegend sechsstreifig ausgebauter - Strecke sowie etwa noch einmal soviel an Nebenfahrbahnen und Rampen. Darin umfasst sind zwei Autobahnkreuze (Echterdinger Ei und Wendlingen), 8 Anschlussstellen, 1 Tunnel (A8 Messetunnel Länge 302 m), 4 Parkplätze und 2 Rastanlagen und Landesmesse/-flughafen. Außerdem müssen zahlreiche technische und bauliche Einrichtungen betreut werden (22 Regenrückhaltebecken, 6 Staukanäle, 65 Bauwerke, 22 Lärmschutzwände, 96 Schilderbrücken, 4 Wechselverkehrszeichenbrücken).
Weitere Informationen: http://www.rp-stuttgart.de/servlet/PB/menu/1038598/index.html#INFO
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B 15 n Baustelleninformationstag am 10. Juli 2010
(ABDSB 10.07.2010) Die Autobahndirektion Südbayern, der Landkreis Regensburg und der Markt Schierling veranstalten am Samstag, den 10. Juli 2010, einen Informationstag zu den Großbaustellen der B 15 neu und der Südumgehung Schierling. Die Veranstaltung wird um 9:30 Uhr vom stellvertretenden Landrat des Landkreises Regensburg, Herrn Otto Gascher, dem Leiter der Dienststelle Regensburg der Autobahndirektion Südbayern, Herrn Christian Unzner und dem Bürgermeister des Marktes Schierling, Herrn Christian Kiendl eröffnet. Für interessierte Bürger besteht an diesem Tag die Möglichkeit, sich bis ca. 16:00 Uhr über den Stand der Maßnahmen zu informieren und die Baustrecken bei geführten Busfahrten zu besichtigen. Treffpunkt am Informationstag und Ausgangspunkt der Busfahrten ist der Kreuzungsbereich der B 15 neu mit der neuen Kreisstraße R 45. Die Zufahrt zum Treffpunkt über die Gemeindeverbindungsstraße nach Allersdorf ist von der Kreisstraße R 35 (Schierling-Mannsdorf) aus ausgeschildert. Nach Jahrzehnten der Planung und Diskussion über das weiträumige Bundesfernstraßenprojekt B 15 neu, das langfristig eine neue Nord- Süd-Achse für den ostbayerischen Raum schafft, ist im Abschnitt Saalhaupt – Neufahrn im Jahr 2006 offiziell mit dem Bau begonnen worden. Seit März 2009 laufen auch die Bauarbeiten für die Kreisstraße R 45, die künftig die Funktion einer Südumgehung von Schierling übernimmt und damit maßgeblich zur Entlastung der Ortsdurchfahrt Schierling beiträgt. Somit ist der Marktgemeindebereich von Schierling derzeit ein Zentrum von Straßenneubaumaßnahmen in Bayern.
Im Rahmen des Baustelleninformationstages soll den von den Baumaßnahmen betroffenen Bürgern sowie sonstigen Interessierten der Umfang der Straßenbauprojekte vor Ort erläutert werden. Hierzu stehen Ansprechpartner der Autobahndirektion Südbayern und des Landkreises Regensburg zur Verfügung, die Informationen zu den Erd- und Brückenbauarbeiten, zu den Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen und den archäologischen Rettungsgrabungen geben. Da vor Ort nur in begrenzter Anzahl Parkplätze zur Verfügung stehen, wird empfohlen, wenn möglich, mit dem Fahrrad zum Treffpunkt zu fahren. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, einen Teil der Baustrecke mit dem Rad auf einem ausgeschilderten Rundkurs zu erkunden oder für 50,00 Euro bei einem Hubschrauberrundflug die Baustrecke zu erleben. Das Betreten der Baustellen ist aus Sicherheitsgründen nur im markierten Veranstaltungsbereich gestattet. Die Projektbeteiligten freuen sich auf einen regen Besuch der Bevölkerung.
Weitere Informationen: http://www.abdsb.bayern.de/projekte/projekte_bau.php
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A 4 Richtungsfahrbahn in Rekordzeit erneuert
(VIA SOLUTIONS 30.06.2010) Nach nicht einmal zwei Monaten Bauzeit wurde die Fahrbahnerneuerung der Autobahn A4 zwischen den Anschlussstellen Gotha und Waltershausen in Fahrtrichtung Frankfurt/Main heute abgeschlossen. Es stehen somit wieder alle Fahrspuren ohne Verkehrseinschränkungen zur Verfügung. Die anspruchsvolle Aufgabe wurde in Rekordzeit umgesetzt. Dazu wurde in der Regel die volle Tageshelligkeit ausgenutzt und auch an den Wochenenden gearbeitet. Mit bis zu 100 Stunden je Woche wurde dabei doppelt so lange gearbeitet wie im Bundesdurchschnitt auf deutschen Autobahnen. Die Verkehrseinschränkungen konnten somit auf ein Minimum reduziert werden. Besonderes Augenmerk wurde bei der Baumaßnahme auf eine hohe Qualität und Langlebigkeit gelegt. Hohe Qualität der Baustoffe, modernste Technik beim Einbau und umfangreiche Qualitätskontrollen während der Arbeiten garantieren eine dauerhaft hohe Verfügbarkeit auch auf diesem Abschnitt der Konzessionsstrecke.
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A 10 Tauern Autobahn Verkehrsfreigabe Einhausung Eben
(ASFINAG 30.06.2010) Nach rund 15 Monaten Bauzeit (Start März 2009) wird die Einhausung Eben am 30. Juni auf beiden Fahrspuren in Betrieb genommen. Die Einhausung Flachau ist in Fahrtrichtung Villach bereits befahrbar. Derzeit laufen die Arbeiten auf der Richtungsfahrbahn Salzburg. Die Fertigstellung und Eröffnung der Einhausung Flachau ist für Juni 2011 geplant.
Freie Fahrt durch Einhausung Eben Diese Umweltentlastungsmaßnahmen sind Teil der im Jahr 2004 von Bund, Ländern und der ASFINAG unterzeichneten „Gemeinsamen Erklärung zur Erarbeitung und Realisierung von Umweltentlastungsmaßnahmen entlang der A 10 zwischen Hüttau (Salzburg) und Lieserhofen (Kärnten)“. „Diese Erklärung umfasst ein Maßnahmenpaket im Umfang von rd. € 300 Mio. für Einhausungen, Lärmschutzwände und –wälle, welches bis 2020 realisiert werden soll“, erklärt DI Gernot Brandtner, Geschäftsführer der ASFINAG Bau Management GmbH. „Wir bekennen uns zu unserer Verantwortung gegenüber den Anrainern nach geltenden Standards und Regeln. Und so wurden viele Lärmschutzmaßnahmen entlang der Tauern Autobahn in den vergangenen Jahren bereits umgesetzt, sowohl im Pongau als auch im Lungau. Ich erwähne etwa die Lärmschutzwände Flachau Winkl, Rothenwand oder auch an der Mautstelle St. Michael/Lg. Insgesamt wurden bislang mit den beiden Einhausungen Eben und Flachau allein im Land Salzburg netto rd. € 58 Mio. in den Lärmschutz entlang der Tauern Autobahn investiert“, betont Brandtner. „Was lange währt, wird endlich gut“, so kommentiert Umweltschutzreferent Landesrat Walter Blachfellner, der seinerzeit in seiner damaligen Funktion als Verkehrsreferent des Landes das Paket für Umweltentlastungsmaßnahem mitverhandelt hatte, die Errichtung der beiden Einhausungen. „Die jahrelangen Verhandlungen mit den Anrainergemeinden über Lärmschutzmaßnahmen an der A 10 haben wir intensiv geführt, tage- und nächtelang, oft wurden die Verhandlungstische verlassen. Das Ziel vor Augen, eine maximale Tunnelsicherheit mit den berechtigten Forderungen der Anrainer nach Verbesserung und Wahrung der Lebensqualität in Einklang zu bringen, hat schließlich dann doch zum Erfolg geführt. Ich freue mich mit den betroffenen Autobahnanrainern in Eben über die nunmehrige Inbetriebnahme der Einhausung". Es sei ihm besonders wichtig gewesen, so Landesrat Blachfellner, dass bei der Prioritätenliste für die Lärmschutzmaßnahmen an der Tauern Autobahn bzw. bei der Erstellung der Reihung nicht die Kosten im Vordergrund gestanden sind, sondern die Belastung der Anrainer als Beurteilungsgrundlage herangezogen wurde. "Das ist ein wichtiges Signal an die betroffenen Menschen", betont Blachfellner. "Die Einhausung Eben ist ein wichtiger Bestandteil des Lärmschutzes entlang der Tauernautobahn“, versichert auch Landtagspräsident Ök.-Rat Simon Illmer. „Verkehrssicherheit und Erhalt der Lebensqualität entlang der Hauptverkehrsadern unseres Landes unter einen Hut zu bringen, ist eine der größten Herausforderungen der Politik, gerade in Zeiten des großen Sparens. Diese Herausforderung können Politik und Wirtschaft nur durch eine verlässliche Partnerschaft meistern. Der heutige Tag ist für mich Beweis, dass wir das in Salzburg geschafft haben und auch in Zukunft schaffen können“, so Illmer.
Große Freude am heutigen Tag hat man auch in der Gemeinde Eben. „Die nun fertiggestellte Einhausung der Tauern Autobahn in unserer Gemeinde bedeutet eine deutliche Verminderung der Lärmbelastung für unsere Bevölkerung und einen großen Schritt für mehr Lebensqualität in Eben im Pongau“, freut sich Bürgermeister Herbert Farmer. „Auch optisch fügen sich die Einhausung und die Lärmschutzwände vorbildlich in die Umgebung ein. Zusätzlich zur Funktion als Lärmschutzeinrichtung wurde somit auch den Anforderungen des Ortsbildes Rechnung getragen“. Ein weiterer wichtiger Punkt sei der Umstand, dass die Baumaßnahmen termingerecht fertiggestellt wurden – bei einem Projekt dieser Größe ein Zeichen für perfekte Planung und Umsetzung. „Als Bürgermeister der Gemeinde Eben im Pongau bedanke ich mich sehr herzlich bei den Verantwortlichen der ASFINAG und bei den bauausführenden Firmen für die hervorragende Zusammenarbeit bei der Umsetzung dieses für unseren Ort so wichtigen Projektes!“ betont der Bürgermeister.
Einhausung Eben Die Einhausung Eben erstreckt sich auf der Richtungsfahrbahn Salzburg, beginnend kurz nach der Anschlussstelle Eben über eine Länge von rd. 1,3 km in Richtung Villach. Errichtet wurde eine westseitig offene Lärmschutzgalerie in Leichtbauweise mit Betonfertigteilfundamenten und Betonfertigteilstützen sowie Querträger aus druckimprägniertem Holzleimbinder. Die Wandkonstruktion besteht aus einem Holzrahmen innen mit Alublechverkleidung und außen holzverschalt. Die Fahrbahn wurde über den gesamten Bereich der Einhausung als Betondecke ausgeführt. Auf die Galerie wurde eine drei Meter hohe Lärmschutzwand aufgesetzt, um die Gemeinde Eben vor dem Lärm der höher gelegenen Richtungsfahrbahn Villach zu schützen. Insgesamt wurden zusätzlich zur Einhausung für einen optimalen Schutz rd. 9.100 m2 Lärmschutzwände mit Höhen zwischen 3,00 m und 5,50 m auf der Richtungsfahrbahn Salzburg sowie, aufgrund der gestaffelten Fahrbahnen, im Mittelstreifenbereich der Richtungsfahrbahn Villach errichtet. Die elektromaschinelle Ausrüstung der Einhausung Eben entspricht mit Höhenkontrolle im Vorportalbereich, Wechselverkehrszeichen und digitalen Anzeigetafeln dem Letztstand der Technik gemäß RVS (Richtlinien für Verkehr und Straßenbau). Auch Beleuchtung, Kameraüberwachung durch die Überwachungszentrale St. Michael/Lg. sind vorhanden.
Einhausung Flachau Bei der Einhausung Flachau ist die Richtungsfahrbahn Villach seit Anfang Juni in Betrieb, sehr zur Freude von Bürgermeister Thomas Oberreiter: „Als Bürgermeister freue ich mich sehr, dass bereits die 1. Röhre der Einhausung Flachau für den Verkehr freigegeben werden konnte. Noch größer wird die Freude im Juni kommenden Jahres sein, wenn auch die 2. Röhre seiner Bestimmung übergeben werden kann. Insbesonders deshalb, da aufgrund der Fertigstellung der Tauerntunnelsanierung die umfangreichen Staus durch das Gemeindegebiet von Flachau in der Hauptreisezeit dann hoffentlich der Vergangenheit angehören werden. Vor allem aber wird der Einhausungstunnel eine spürbare Lärmentlastung der Bewohner im unmittelbaren Zentrum von Flachau bringen. Ich darf mich bei den Verantwortlichen der ASFINAG und den Baufirmen für die exzellente Ausführung der bisher durchgeführten Umweltentlastungsmaßnahmen bedanken und wünsche weiterhin einen möglichst unfallfreien Verlauf“, so der Bürgermeister. Für die Zukunft sei es wichtig, dass auch alle anderen vertraglich zugesicherten Lärmschutzmaßnahmen wie etwa die Einhausung Reitdorf ebenfalls im vorgesehenen Zeitraum umgesetzt werden, betont Oberreiter. Die Einhausung Flachau erstreckt sich auf beiden Richtungsfahrbahnen über eine Länge von rd. 490 m, beginnend rd.1,5 km nach der Ausfahrt Flachau Richtung Villach. Errichtet wird eine Massiveinhausung, die nach Fertigstellung überschüttet wird, um einen Talschluss herzustellen. Beidseitig der Einhausung schließen auf der Richtungsfahrbahn Villach Lärmschutzgalerien an, im Norden über eine Länge von rd. 200 m, im Süden über eine Länge von rd. 160 m. Diese Bereiche werden nicht überschüttet. Die Galerien werden ebenfalls massiv ausgeführt, wobei die ortszugewandte Seite geschlossen und die Bergseite offen ausgeführt wird. Zusätzlich zur Einhausung werden für einen optimalen Schutz insgesamt rd. 19.000 m2 Lärmschutzwände mit Höhen zwischen 2,00 m und 5,50 m auf der Richtungsfahrbahn Villach sowie, aufgrund der gestaffelten Fahrbahnen, im Mittelstreifenbereich der Richtungsfahrbahn Salzburg errichtet. Die elektromaschinelle Ausrüstung der Einhausung Flachau erfolgt analog zur Einhausung Eben.
Daten und Fakten EH Eben und Flachau Eben: Baubeginn:März 2009 Gesamtfertigstellung: 30. Juni 2010 Kosten: netto rd. € 20 Mio.
Flachau: Baubeginn:März 2009 Verkehrsfreigabe RFB Villach: Anfang Juni 2010 Verkehrsfreigabe RFB Salzburg: Anfang Juni 2011 Gesamtfertigstellung: Nov. 2011 Kosten: netto rd. € 22 Mio.
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A 10 Tauern Autobahn Einhausung Eben Nordportal (Bild ASFINAG)
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Autobahn hautnah erleben Via Solutions Thüringen lädt am 4. Juli 2010 zum Tag der offenen Tür ein
(ASFINAG 28.06.2010) Die Via Solutions Thüringen GmbH & Co. KG veranstaltet ihren zweiten Tag der offenen Tür: Unter dem Motto „Autobahn hautnah erleben“ lädt sie am Sonntag, dem 4. Juli 2010, von 13:00 bis 17:00 Uhr wieder zu einer spannenden Veranstaltung für Groß und Klein in die Autobahnmeisterei Eisenach, Kasseler Straße 215,ein. Der Tag der offenen Tür steht in diesem Jahr ganz im Zeichen der Umfahrung Hörselberge, die das Unternehmen Anfang Januar in Betrieb genommen hat. Zahlreiche Aktionen zum Mitmachen und Informationsstände der Via Solutions Thüringen und ihrer Partner ermöglichen den Besuchern umfassende Einblicke in die Arbeit an der neuen Autobahn und lassen die Gäste diese live erleben. Hautnah können sie sich davon überzeugen, wie Via Solutions Thüringen die Verkehrssicherheit auf der Strecke erhöht. Autobahnpolizei, Verkehrswacht und Feuerwehr simulieren spektakuläre Einsätze und Rettungsmaßnahmen. Den Gästen bietet sich die Gelegenheit, sich selbst ans Steuer eines Lkw zu setzen. Besonders Mutige können an einem nachgestellten Auffahrunfall teilnehmen. Zur buchstäblich größten Attraktion wird ein Autokran: Indem dieser ein Auto aus einer Höhe von etwa 50 Metern auf einen Baumstamm stürzen lässt, veranschaulicht er einen Auffahrunfall mit einer Geschwindigkeit von mindestens 80 Kilometern pro Stunde. Starke Technik zum Anfassen präsentieren auch die Bau- und Betriebspartner der Via Solutions Thüringen. Sammler bekommen noch einmal die Chance, ein Stück der alten A 4, der Autobahn durch die Hörselberge, als Souvenir kostenlos mit nach Hause zu nehmen. Ein Bodengeologe führt die Besucher mit spannenden Geschichten zu geologischen Funden beim Bau der A 4 auf die Spuren der Vergangenheit. Jede Menge Spaß für die kleinen Besucher bringt ein umfangreiches Kinderprogramm. Eine Hüpfburg, standesgemäß als Formel-1-Wagen, Kinderschminken und Gasluftballons sind neben der spannenden Technik die Attraktionen für die kleinen Gäste. Für die gute Unterhaltung und das leibliche Wohl aller sorgen Musik und verschiedenste Snacks für jeden Geschmack. Wie im vergangenen Jahr kommen auch diesmal sämtliche Erlöse einer Tombola mit attraktiven Preisen dem Kinderhospiz Mittelthüringen zugute.
Weitere Informationen: PROGRAMM Via Solutions.de
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A 1 Westautobahn Generalerneuerung der Traunbrücke
(ASFINAG 28.06.2010) Generalerneuerung und Querschnittsverbreiterung Nach rd. 50-jähriger Bestandszeit ist die Traunbrücke (Bereich Anschlussstelle Steyrermühl) an Ende ihrer technischen Lebensdauer angelangt. Sie wird daher komplett abgetragen, neu errichtet und auf einen Querschnitt von derzeit 11,50 m auf künftig 12,75 m verbreitert. Dies ist angesichts des gestiegenen Verkehrsaufkommens unumgänglich. Dipl.-Ing Gernot Brandtner, Geschäftsführer der ASFINAG Bau Management GmbH: „Die ASFINAG sieht die Reduzierung des Unfallrisikos und der Unfallfolgen als gesellschaftliche Verpflichtung eines modernen kundenorientierten Infrastrukturbetreibers. Daher investieren wir jährlich rd. 30 % unserer Gesamtinvestitionen in die Verkehrssicherheit. Die Generalerneuerung und Verbreiterung der Traunbrücke vom derzeitigen Querschnitt von 11,50 m auf eine künftige Fahrbahnbreite von 12,75 m ist angesichts des gestiegenen Verkehrsaufkommens unumgänglich. So befahren in Spitzenzeiten bis zu 60.000 Kfz / 24 Stunden die A 1 im Bereich Traunbrücke. Die Generalerneuerung dieses Brückenbauwerkes ist damit ein weiterer Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit“. Die Generalernerung der Traunbrücke ist ein weiterer Meilenstein im Zuge der Generalerneuerung der gesamten A 1 in Oberösterreich. Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl: „Oberösterreich hat immer die rasche Sanierung der A 1 West Autobahn gefordert. Von dem insgesamt 112 km langen Abschnitt zwischen den Landesgrenzen zu Niederösterreich und Salzburg sind mittlerweile rd. 95 % praktisch neu gebaut. Wenn im Jahr 2012 auch die Traunbrücke fertig gestellt sein wird, dann ist der Abschnitt Vorchdorf – Steyrermühl ebenfalls fertig, denn die Bauarbeiten sollen im Frühjahr 2011 aufgenommen und im Sommer 2012 abgeschlossen sein. Dann fehlen nur mehr zwei Brückenobjekte im Bereich Mondsee. Auch hier bin ich überzeugt, dass diese im Anschluss an die Traunbrücke rasch saniert werden“, betont Hiesl. Abbruch mittels spektakulärer Sprengung der bestehenden Bogenbrücke Start für den Neubau der rd. 240 m langen Traunbrücke ist der 1. Juli auf der Richtungsfahrbahn Salzburg. Dazu ist der gesamte Verkehr auf die Richtungsfahrbahn Wien umzuleiten. „Im Sinne größtmöglicher Sicherheit während des Baustellenbetriebs sowohl für Verkehrsteilnehmer als auch für die Arbeiter wird der Gegenverkehrsbereich mittels durchgehend massiver Betonleitwände getrennt. Die Verkehrsführung erfolgt zweistreifig pro Richtungsfahrbahn. Behinderungen sollen möglichst gering gehalten werden“, betont ASFINAG Geschäftsführer Brandtner. Ende Juli / Anfang August ist jedoch eine kurzfristige Totalsperre mit Ableitung notwendig, dann nämlich, wenn das alte Bogentragwerk gesprengt wird. Diese Sprengung unterliegt strengsten Vorschriften der Naturschutzbehörde und darf nur außerhalb der Vogelbrutzeit stattfinden. Der Abbruch erfolgt direkt in die Traun und das Material muss anschließend sofort geborgen und zur Wiederverwendung aufbereitet werden. Im Anschluss daran erfolgt sofort die Errichtung des neuen Tragwerkes zunächst mit der Herstellung der Flussbrücke inklusive Trennpfeiler und in weiterer Folge mit dem Bau der Vorlandbrücke. Danach werden die Widerlager umgebaut und erst dann erfolgt der Straßenbau. Die neue Traunbrücke wird schließlich wegen der erheblich längeren Lebensdauer, der besseren Griffigkeit und Nachtsicht durchgehend mit einer Betondecke ausgestattet.
Wiederverwertung der alten Decke und Brücke Sämtliche Abbruchmaterialien wie konstruktiver Beton aus dem alten Brückentragwerk sowie die Betonfahrbahn werden aufbereitet und beim gegenständlichen Bauvorhaben wieder eingesetzt. Stahlteile werden ebenfalls der Wiederverwertung zugeführt und somit neue Baustoffe damit hergestellt.
Zeitplan Die erste Bauetappe sieht die Errichtung der Richtungsfahrbahn Salzburg vor. Bauzeit: 1.7.2010 bis 29.7.2011 Anschließend erfolgt die Errichtung der Richtungsfahrbahn Wien. Bauzeit: 1.8.2011 bis 31.10.2012 Im Sinne einer effizienten Projektabwicklung wird durchgehend gebaut. Der Bauzeitplan wurde so gewählt und erstellt, dass auch in den Wintermonaten die Arbeiten nicht eingestellt werden müssen. Geplante Gesamtfertigstellung und freie Fahrt in beiden Richtungen: 1.11.2012 Restarbeiten die jedoch nicht mehr verkehrsbehindernd sind werden bis 31.5.2013 abseits der Fahrbahn durchgeführt. Gesamtkosten: netto rd. € 13 Mio.
Technische Daten Traunbrücke Bauloslänge: 421 m Brückenlänge: 240 m Straßenbau: Lärmmindernder Fahrbahnbelag als Betondecke ca. 11.000 m² Lärmschutzmaßnahmen ca. 900 m² Lichtwellenleiterschutz bzw. –verlegung ca. 500 m Ausbauquerschnitt 2 Fahrstreifen + Pannenstreifen je RFB Pannenstreifen-Breite 3,50 m (bislang 2,00 m) 1. Fahrstreifen-Breite 3,75 m (bislang 3,50 m) 2. Fahrstreifen-Breite 3,75 m (bislang 3,50 m)
Brückenbau: Brückenfläche ca. 7.600 m² entspricht der Größe eines Fußballfeldes Beton ca. 17.000m3 damit könnte man das Fußballfeld mit einer 2,5 m hohen Betonschicht überziehen Stahl ca. 1.500 t Erdanker ca. 2.000 m
Weitere Infos zum Autobahnen- und Schnellstraßennetz: www.asfinag.at 24 Stunden Service: 0800 400 12 400.
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A 20 Linienbestimmung - Detailplanung für Küstenautobahn kann beginnen
(MWAV 25.06.2010)STADE. Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesverkehrminister, Enak Ferlemann, hat heute dem Niedersächsischen Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Jörg Bode, die Linienbestimmungsunterlagen für die A 20 (alt A 22) bei der IHK in Stade überreicht.
„Die Küstenautobahn ist die westliche Verlängerung der Ostseeautobahn A 20, Lübeck - Stettin und der sich daran anschließenden A 20, Nordwestumfahrung Hamburg mit Elbquerung bei Glückstadt bis Westerstede. Sie stellt zukünftig die wichtigste Ost-West-Verbindung im Norden Deutschlands dar. Der Neubau dient zur Verkehrsabwicklung der nord- und nordosteuropäischen Verkehrsströme in Richtung Ruhrgebiet und Niederlande. Darüber hinaus wird mit dieser Maßnahme die in der Weser-Elbe-Region benötigte Raumerschließung unterstützt. Durch diese küstenparallele Bundesautobahn erfolgt auch eine bessere Verknüpfung der deutschen Seehäfen in Ost-West-Richtung", so Ferlemann, „so ist es nur logisch, dass der Bund dem Wunsch des Landes Niedersachsen auf Umbenennung der A 22 in A 20 gefolgt ist."
„Mit der Übergabe der Linienbestimmungsunterlagen an das Land wird für die Küstenautobahn von Westerstede bis Drochtersen die Bezeichnung „A 20" verwendet", so Ferlemann weiter.
„Nun kann das Land Niedersachsen mit der gesamten Detailplanung beginnen", so Ferlemann abschließend.
„Das ist eine sehr gute Nachricht für die Region", so der Niedersächsische Verkehrsminister, Jörg Bode, zur Übergabe der Linienbestimmungsunterlagen, „nach Jahren der Ungewissheit über die Planung dieser Maßnahme kommt Bewegung in die Sache. Die große - auch finanzielle - Unterstützung vor Ort hat die Planung der Küstenautobahn vor allem am Anfang deutlich beschleunigt. Die technischen Entwürfe und die Planfeststellungsverfahren wollen wir jetzt in sieben Abschnitten ebenso zügig voranbringen. Wir erhoffen für die gesamte niedersächsische Küste einen neuen Schub nach Fertigstellung der Autobahn 20." Die linienbestimmte Trasse der A 20 zwischen Westerstede und Drochtersen weist eine Länge von rd. 121 km auf. Vorangegangen waren intensive Abstimmungen auf Bundesebene, insbesondere mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Neben den umweltfachlichen Belangen wurde besonderer Wert auf eine Bündelung der Verkehrswege gelegt. So hat die neue Autobahn südlich von Bremerhaven auf rund 4 km Länge einen gemeinsamen Verlauf mit der vorhandenen A 27.
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A 9 Baubeginn für einen Irritationsschutz
(ABDNB 21.06.2010)Die Autobahndirektion Nordbayern lässt entlang der Autobahn A9 zwischen den Anschlussstellen Bad Berneck/Himmelkron und Marktschorgast auf der Rohrersreuther Talbrücke einen Irritationsschutz errichten.
Mit dem Konjunkturpaket II und der Bereitstellung des Sondervermögens „Investitions- und Tilgungsfond“ hat die Bundesregierung die rechtliche Grundlage geschaffen, Maßnahmen zur Wiedervernetzung von Lebensräumen an bestehenden Fernstraßen zu finanzieren. Als Maßnahmen zur Wiedervernetzung zählt ausdrücklich nicht nur der Bau von Grünbrücken oder anderen Querungshilfen, sondern auch die Optimierung vorhandener Querungshilfen. So wird im Bereich der ABD-N neben dem Neubau zweier Grünbrücken - an der A93 bei Rehau und an der A7 bei Oberthulba – die Rohrersreuther Talbrücke durch den Bau von „Irritationsschutzwänden“ für die querenden Wildtiere verbessert. Die Bedeutung der Rohrersreuther Talbrücke wurde bereits mit dem im Jahre 2004 vom Bundesamt für Naturschutz erarbeiteten „Konzept zur Erhaltung eines Netzes bundesweit bedeutsamer Lebensräume“ offenkundig: Es kreuzt hier nämlich ein sogenannter „Hauptkorridor für Arten der Wälder und Halboffenlandschaften“ die Autobahn A9.
Auch das vom bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) im Jahr 2008 veröffentlichte „Konzept zur Erhaltung und Wiederherstellung von bedeutsamen Wildtierkorridoren an Bundesfernstraßen in Bayern“ stellt die Bedeutung der Rohrersreuther Talbrücke für den Biotopverbund noch einmal deutlich heraus. Ein Ausläufer des Rotwildgebietes Fichtelgebirge geht hier bis an die Autobahn heran und es sind durch die Talbrücke grundsätzlich Verbindungen über den Frankenwald bis zum Thüringer Wald gegeben. Insgesamt misst das LfU dem Gebiet zwischen dem Fichtelgebirge und dem Frankenwald „eine sehr hohe Bedeutung (Kategorie A) … für den überregionalen Biotopverbund zu“. Stellvertretend für viele andere wandernde Wildtierarten kommt, nach wissenschaftlichen Kriterien modellhaft gerechnet, im Bereich der Rohrersreuther Talbrücke ein Wanderkorridor für Rotwild und für den Luchs zu liegen. Auch für die Wildkatze stellt die Talbrücke eine gute Durchlässigkeit dar, wobei nach Meinung der höheren Naturschutzbehörde von Oberfranken durch den Bau von Irritationsschutzwänden „die wildbiologische Wirkung der Brücke noch deutlich gesteigert werden kann“. Da viele Wildtiere bei nächtlicher Passage unter der Brücke durch Scheinwerferlicht irritiert oder gar abgeschreckt werden, werden nunmehr in Fahrtrichtung Berlin 3,0 m hohe und in Fahrtrichtung Nürnberg 2,0 m hohe Schutzwände angebracht. Die unterschiedliche Höhe ergibt sich aus dem Geländeverlauf beidseits der Talbrücke. Östlich der Talbrücke steigt das Gelände deutlich an, so dass hier die Schutzwand deutlich höher ausgebildet werden muss, wie sich in der Planungsphase anlässlich eines Ortstermins der Autobahndirektion Nordbayern mit der höheren Naturschutzbehörde von Oberfranken zeigte. Die Bauarbeiten für den Irritationsschutz beginnen in dieser Woche und werden voraussichtlich Ende August abgeschlossen sein. Während der Bauzeit sind Geschwindigkeitsbegrenzungen und engere Fahrspuren notwendig. Die Autobahndirektion Nordbayern bittet um Verständnis für die auftretenden Behinderungen. Die Kosten werden etwa 400 Tausend Euro betragen.
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Getötete im Straßenverkehr ADAC: Deutschland hat seine Hausaufgaben gemacht VCÖ: In Kroatien am gefährlichsten, in den Niederlanden am sichersten!
(ADAC 18.06.2010)Die Zahl der in Deutschland bei Straßenverkehrsunfällen getöteten Menschen dürfte nach Angaben des ADAC in diesem Jahr erstmals unter 4 000 sinken. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sind zwischen Januar und April 2010 rund 16 Prozent weniger Personen auf den Straßen getötet worden als im gleichen Vorjahreszeitraum. Bei gleichbleibender Entwicklung in den restlichen acht Monaten dieses Jahres würde die Verkehrstotenzahl auf rund 3 500 sinken und eine Halbierung der Verkehrstotenzahl binnen einer Dekade erreicht. Im Jahr 2000 waren 7 503 Menschen in Deutschland bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen. Eine deutliche Reduzierung der Getötetenzahl innerhalb des Zehn-Jahres-Zeitraums werden nach Berechnungen des ADAC voraussichtlich auch Länder wie Portugal, Frankreich und Spanien erreichen. Dort wurde – ebenfalls ausgehend vom Jahr 2000 – im Jahr 2008 ein Rückgang von 52,9 Prozent (Portugal), 47,1 Prozent (Frankreich) und 46,3 Prozent (Spanien) registriert. Anlässlich des Tages der Verkehrssicherheit am 19. Juni fordert der ADAC, dass – ungeachtet der Verbesserung der Straßenverkehrssicherheit – effektiven Sicherheitsmaßnahmen weiterhin große Bedeutung beigemessen wird. So sterben in den Ländern der Europäischen Union immer noch pro Jahr rund 35 000 Menschen bei Verkehrsunfällen. Notwendig sind aus Sicht des Clubs vor allem der weitere Ausbau von Verkehrssicherheitsprogrammen, Verbesserungen bei der aktiven und passiven Fahrzeugsicherheit und im Rettungswesen sowie bei der Gestaltung der Straßen.
(VCÖ 21.06.2010) In Kroatien ist das Risiko eines tödlichen Unfalls doppelt so hoch wie in Österreich. Eine aktuelle VCÖ-Untersuchung zeigt, dass in etlichen Urlaubsländern das tödliche Unfallrisiko höher ist als in Österreich. Niedriger als in Österreich ist das tödliche Unfallrisiko unter anderem in den Niederlanden, Schweden und auch in Deutschland. Die VCÖ-Untersuchung macht aber deutlich, dass das Risiko überhaupt einen Verkehrsunfall zu haben nur in Slowenien höher ist als in Österreich.
Rund 3,6 Millionen Urlaubsreisen machen die Österreicherinnen und Österreicher pro Jahr mit dem Auto ins Ausland. Eine aktuelle VCÖ-Untersuchung zeigt, dass das Unfallrisiko in den einzelnen Ländern sehr verschieden ist. „Ausgerechnet in einem Lieblingsreiseziel der Österreicher, in Kroatien, ist das tödliche Unfallrisiko am höchsten. Im Vergleich zu Österreich ist die Gefahr eines tödlichen Verkehrsunfalls in Kroatien doppelt so hoch wie in Österreich“, stellt VCÖ-Experte DI Martin Blum fest.
In Österreich gab es im Vorjahr 76 Verkehrstote pro Million Einwohner. Die VCÖ-Untersuchung zeigt, dass unter anderem in Polen, Griechenland, Tschechien und Ungarn das tödliche Unfallrisiko deutlich höher ist als in Österreich. Der VCÖ empfiehlt in diesen Ländern besonders aufmerksam zu fahren: Tempolimits einhalten, ausreichend Abstand halten, keine riskanten Überholmanöver, keinen Tropfen Alkohol trinken und nicht telefonieren beim Autofahren.
Der VCÖ weist darauf hin, dass es auch zahlreiche Urlaubsländer gibt, wo das Autofahren sicherer ist als hierzulande. Am wenigsten tödliche Verkehrsunfälle pro Million Einwohner gibt es in den Niederlanden, gefolgt von Schweden, Großbritannien und der Schweiz. Auch in Deutschland, Norwegen und Frankreich ist die Gefahr eines tödlichen Verkehrsunfalls niedriger.
„Von den Staaten mit höherer Verkehrssicherheit kann Österreich einiges lernen. Vor allem hinsichtlich der Frage, wie Verkehrsunfälle überhaupt vermieden werden können. Die meisten der sicheren Staaten haben niedrigere Tempolimits, höhere Verkehrsstrafen oder einen sehr guten Punkteführerschein“, stellt VCÖ-Experte Blum fest.
Das Unfallrisiko ist in Österreich im europäischen Vergleich sehr hoch: Pro Million Einwohner passieren nur in Slowenien mehr Verkehrsunfälle, wie die VCÖ-Untersuchung zeigt. Während in Österreich im Vorjahr pro Million Einwohner 4.455 Verkehrsunfälle mit Personenschaden passierten, waren es in Deutschland 3.791 und in der Schweiz nur 2.623. Das Land mit den wenigsten Verkehrsunfällen pro Million Einwohner ist Dänemark. „Im Vergleich zu Dänemark ist in Österreich das Unfallrisiko sechs Mal so hoch“, verdeutlicht VCÖ-Experte Blum.
Der VCÖ fordert die rasche Umsetzung eines Verkehrssicherheitspakets in Österreich, unter anderem mit einer Reform des Vormerksystems, mit Tempo 80 auf Freilandstraßen und einer Bauoffensive für eine bessere Geh- und Radfahrinfrastruktur.
Anzahl Verkehrstote pro Million Einwohner Niederlande: 41 Verkehrstote / Million Einwohner Schweden: 43 Großbritannien: 43 Schweiz: 45 Deutschland: 51 Norwegen: 53 Dänemark: 55 Spanien: 61 Irland: 63 Finnland: 65 Frankreich: 68 Luxemburg: 72 Italien: 72 ÖSTERREICH: 76 Portugal: 83 Belgien: 88 Estland: 98 Ungarn: 99 Slowakei: 103 Tschechien: 103 Zypern: 103 Slowenien: 106 Griechenland: 138 Bulgarien: 139 Littauen: 139 Rumänien: 142 Polen: 143 Lettland: 148 Kroatien: 150
Verkehrsunfälle mit Personenschaden pro Million Einwohner Dänemark: 757 Verkehrsunfälle pro Million Einwohner Bulgarien: 1.058 Frankreich: 1.193 Irland: 1.246 Polen: 1.286 Niederlande: 1.324 Rumänen: 1.363 Estland: 1.385 Griechenland: 1.419 Slowakei: 1.523 Luxemburg: 1.534 Norwegen: 1.610 Zypern: 1.747 Litauen: 1.850 Ungarn: 1.911 Schweden: 1.978 Spanien: 2.033 Tschechien: 2.148 Schweiz: 2.623 Großbritannien: 2.869 Portugal: 3.163 Italien: 3.647 Kroatien: 3.671 Deutschland: 3.791 Belgien: 3.916 ÖSTERREICH: 4.455 Slowenien: 4.510 Quelle: EU, VCÖ 2010
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Achtung: Baustelle! Mehr Verkehrszeichen, mehr Fahrbahnmarkierungen, mehr Blinkzeichen, mehr Hektik, mehr Stress - weniger Abstand, weniger Platz.
(DVR 23.06.2010) Baustellen lösen bei vielen Autofahrern Unsicherheiten aus, bei manchen sogar Ängste. Nicht ohne Grund, denn bei Unfällen in Baustellen werden jährlich mehrere Tausend Menschen verletzt oder getötet. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) empfiehlt deshalb, vor und in Baustellen besonders vorsichtig zu fahren.
Ein neues Verkehrsschild, das an einigen Autobahnen zurzeit versuchsweise steht, rät Autofahrern, versetzt zu fahren und vor allem Lkw nicht zu überholen. Wenn Pkw und Lkw versetzt fahren, fließt der Verkehr in einem Zug durch die Baustelle, solange es keine Störung gibt. Die versetzte Fahrweise erlaubt eine höhere Fahrzeugdichte bei erheblich größerer Sicherheit.
Aber auch in Baustellen, bei denen nicht zum versetzten Fahren geraten wird, ist es sinnvoll und sicherer, hinter einem Lkw auf der rechten Spur zu bleiben.
Plötzliche Spurwechsel vor Baustellenbeginn erhöhen die Unfallgefahr. Wer rechtzeitig vor der Baustelle seine Geschwindigkeit deutlich reduziert und die Geschwindigkeitsbegrenzung einhält, ist auf der sicheren Seite. Wird in einer Baustelle eine Fahrspur aufgelöst, soll man bis an die Verengung heranfahren und sich in dem so genannten Reißverschlussverfahren abwechselnd einordnen.
Die häufigste Unfallursache an Autobahnbaustellen ist die nicht angepasste Geschwindigkeit. Im Eingangsbereich führt zu schnelles Fahren oft zu Auffahrunfällen und im Ausgangsbereich zum Abkommen von der Fahrbahn. Der seitliche Zusammenstoß mit einem in gleicher Richtung fahrenden Fahrzeug steht in der Unfallstatistik an zweiter Stelle.
Eine dritte, wichtige Unfallursache ist der ungenügende Sicherheitsabstand. Der DVR empfiehlt als Abstand mindestens zwei Sekunden: Wenn der Vordermann an einem Verkehrszeichen oder Leitpfosten vorbeifährt, beginnt man langsam mit dem Zählen. Wer die beobachtete Stelle erst nach zwei Sekunden oder später passiert, hat genügend Abstand und kann schnell genug reagieren, wenn der Vordermann heftig und unvorhergesehen bremsen muss.
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A 71 Ausbau geht weiter
(TMBLV 23.06.2010) “Ich freue mich, dass wir jetzt dem Südharz wieder ein Stück näher gekommen sind.” Das erklärte am 23.06.2010 Bauminister Christian Carius beim Baubeginn des Autobahnabschnitts A 71 zwischen der Anschlussstelle Sömmerda-Ost und der Anschlussstelle B 85 bei Etzleben. Danach nahm Minister Carius am Baubeginn der Ortsumgehungen Fambach und Wernshausen – Niederschmalkalden im Bereich der B 19 teil. Auch Jan Mücke, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, war bei beiden Verkehrsprojekten vor Ort.
„Die A 71“, so Carius weiter, „wird nach der Verkehrsfreigabe im Jahr 2013 durchgehend vom Dreieck Südharz bis Schweinfurt befahrbar sein. Dieser Lückenschluss ist ein weiteres positives Signal für Wirtschaft und Tourismus in der Region. Zudem entlastet er die Ortsdurchfahrten und damit die Anwohner.“
Eckdaten A 71-Anschluss Sömmerda-Ost bis Anschluss B 85
o Länge: 11,3 Kilometer o Kosten: 45,2 Millionen Euro o Förderung: Verkehrsinfrastrukturprojekt des Bundes aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung o Verkehrsfreigabe 2013 o Tank- und Rastanlage „Leubinger Fürstenhügel“ o Die A 71 Erfurt – Sömmerda – Sangershausen stellt die neue Nord-Süd-Trasse zwischen A 38 und A 4 dar
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A 3 Neue Rollwegbrücken
(HSVV 21.06.2010) In einem Härtetest hat die Hessische Straßen- und Verkehrsverwaltung (HSVV) erneut die Funktionalität ihres Baustellen-Management-Systems unter Beweis gestellt.
Zwischen der Anschlussstelle Kelsterbach und dem Mönchhof-Dreieck errichtet die Fraport AG derzeit die Überführungen der Rollwege für die Anbindung der neuen Landebahn nördlich des Frankfurter Flughafens. Über diese Bauwerke werden die Flugzeuge zukünftig die A 3 überqueren, um zu den Terminals des Flughafens zu gelangen. Die Fertigteile des Überbaus der rund 120 und 200 Meter breiten Bauwerke mussten hierbei unter insgesamt 14 Vollsperrungen der Autobahn eingehoben werden. Keine leichte Aufgabe, zählt der betroffene Abschnitt der A 3 mit über 130.000 Fahrzeugen pro Tag doch zu den höchst belasteten Autobahnen in Hessen.
Um Verkehrsstörungen zu vermeiden, wurden durch die Verkehrszentrale Hessen hinsichtlich der Zeiten strikte Vorgaben gemacht. Aufgrund der hohen Verkehrsbelastung kam nur eine Sperrung in den Nachtstunden und an Wochenenden in Betracht. Durch die auf die Verkehrsbelastung abgestimmten Zeitfenster kam es bei keiner Vollsperrung zu nennenswerten Behinderungen. Die Informationen über Umleitungsstrecken wurden über dynamische Wegweiser an die Verkehrsteilnehmer übermittelt. Geholfen hat auch die gute Zusammenarbeit mit der FRAPORT AG, die die Bauzeiten teils deutlich unterschreiten konnte.
Gerd Riegelhuth, Projektleiter der Initiative "Staufreies Hessen 2015": „Das Baustellenmanagement ist ein wichtiger Baustein im Rahmen der Initiative "Staufreies Hessen 2015". Die Hessische Straßen- und Verkehrsverwaltung hat in den vergangenen Jahren erhebliche Anstrengungen unternommen, um Staus infolge von Baustellen auf ein Minimum zu reduzieren. So werden alle Baustellen auf Autobahnen im Vorfeld der Maßnahme mit Unterstützung eines Softwareprogrammes hinsichtlich ihrer verkehrlichen Auswirkungen bewertet. In Verbindung mit konkreten Vorgaben für die Bauplanung konnten damit die durch Baustellen verursachten Staus auf Autobahnen in Hessen in den vergangenen sieben Jahren um mehr als 70 Prozent reduziert werden. Die Errichtung der Rollwegbrücken im Zuge der A 3 zeigt, dass durch das effiziente Baustellenmanagement der Hessischen Straßen- und Verkehrsverwaltung auch komplexe Projekte weitgehend störungsfrei abgewickelt werden können."
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Verkehrsmanagement für Kinder - neues Mal- und Multifunktionsbuch Leo
(HSVV 31.05.2010) Wozu gibt es Seitenstreifen und wofür können sie benutzt werden. Was hilft den Verkehr am Laufen zu halten und was heißt denn eigentlich Mobil in Hessen sein?“, Antworten auf diese und andere Fragen möchte das neue Multifunktionsbuch „Leo und das Verkehrsmanagement geben, das heute von Verkehrsminister Dieter Posch in der Verkehrszentrale Hessen (VZH) in Frankfurt-Rödelheim vorgestellt wurde. „Kinder von heute sind die Verkehrsteilnehmer von morgen, deshalb ist es wichtig das Thema Verkehrsmanagement für Kinder nachvollziehbar darzustellen. Das neue Kinder-Mal- und Multifunktionsbuch wurde zusammen mit Schülerinnen und Schüler der vierten Klasse der Friedrich List-Schule aus Frankfurt am Main, ihrem Schuldirektor Helmut Mag und dem Hessischen Verkehrsminister Posch in der Praxis getestet.
Früher haben wir nur Straßen gebaut. Heute machen wir den Verkehr intelligent, damit die Menschen mobil sein können“ ist das Motto des Multifunktionsbuches.
Posch: "Aufgabe der heute vorgestellten Publikation ist es, kindgerecht und spielerisch die Arbeit der Hessischen Straßen- und Verkehrsverwaltung darzustellen. Leo der Verkehrsmanager führt die Kinder in die Arbeitswelt der Straßen- und Verkehrsverwaltung ein. Durch die leicht verständliche Darstellung entwickelt sich so schon bei den Kleinen ein gewisses Verständnis für Baumaßnahmen, Ökologie, Sicherheit und eben das Verkehrsmanagement."
Für ein Transitland wie Hessen im Herzen von Deutschland und Europa ist Mobilität sowohl unter wirtschaftlichen, ökologischen als auch sozialen und kulturellen Aspekten eines der großen Zukunftsthemen. Dies gilt es – auf spielerische Art und Weise – auch der nachwachsenden Generation zu verdeutlichen. Hessen hat sich mit dem 2003 gestarteten Projekt „Staufreies Hessen 2015“ das Ziel gesetzt, für eine stetige Verbesserung des Verkehrsflusses auf Hessens Straßen zu sorgen. Die Staufrei-Initiative ist bereits jetzt eine Erfolgsgeschichte. Trotz steigendem Verkehrsaufkommen und einem nicht unbegrenzt möglichen Ausbau der bestehenden Infrastruktur, ist es in einem kurzen Zeitraum gelungen, die Stauzeiten auf hessischen Autobahnen deutlich zu reduzieren und damit Sicherheit und Verfügbarkeit zu steigern. „Um 80 Prozent sind die Stauzeiten in den letzten acht Jahren zurückgegangen“, sagte der Minister. Das sei ein ausgezeichnetes Ergebnis, insbesondere wenn man berücksichtige, dass die Verkehrsmenge im gleichen Zeitraum um rund zwei Prozent zugenommen habe.
Verteilt wird das Buch im Rahmen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, beispielsweise anlässlich von 1. Spatenstichen und Verkehrsfreigaben sowie im Rahmen der Verkehrserziehung. Geprüft und freigegeben wurde das Heft durch die Landesverkehrswacht Hessen. Auch Schulklassen oder Kindergärten können im Rahmen Ihrer Projektwochen zur Verkehrserziehung dieses Mal- und Funktionsbuch einsetzen.
Herausgegeben wird die Publikation vom Hessischen Landesamt für Straßen- und Verkehrswesen (HLSV). Bereits in den Jahren 2007 bis 2009 sind die Publikationen "Leo baut Straßen" (Band 1) sowie "Leo der Straßenbaumeister und die Natur" (Band II) in der Öffentlichkeit vielfach auf positive Resonanz gestoßen. Die Bezugsadresse lautet: Hessisches Landesamt für Straßen- und Verkehrswesen, Wilhelmstraße 10, 65185 Wiesbaden oder per Mail: info@hsvv.hessen.de.
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LBM und BASt testen neue Streumethode für Winterdienst Bundesweit sind nur vier Meistereien an dem Pilotprojekt beteiligt
(LBM 09.06.2010) Der Landesbetrieb Mobilität und die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) testen zurzeit in der Autobahnmeisterei Mendig einen sogenannten Solestreuer. Dabei handelt es sich um ein Fahrzeug mit einer neuen Streutechnik im Winterdienst, die künftig bundesweit beim vorbeugenden Streuen das bislang gebräuchliche Feuchtsalz ablösen könnte. An dem Pilotprojekt sind derzeit bundesweit vier Meistereien beteiligt. Außer in Rheinland-Pfalz wird dieser neue Streuertyp noch in je einer Meisterei in Brandenburg, in Baden Württemberg und in NRW getestet.
Hintergrund: Die BASt hat von 2006 bis 2008 untersuchen lassen, wie lange Feuchtsalz auf der Fahrbahn liegen bleibt. Ergebnis: Wenn man vorbeugend streuen möchte, ist der Einsatz von Feuchtsalz nicht die ideale Streumethode. Die Salzkörner werden zum Beispiel durch den Verkehr an den Fahrbahnrand geweht, statt möglichst lange auf der Fahrbahn wirken zu können. Daher testet unter anderem der Landesbetrieb Mobilität nun gemeinsam mit der BASt, ob der Einsatz von Sole statt Feuchtsalz hier bessere Ergebnisse erzielt. Die Solestreuung hat sich in Skandinavien schon bewährt.
Der neue Kombistreuer * 10.500 Liter Sole und sechs Tonnen Trockensalz können transportiert werden à Gesamtgewicht des Fahrzeugs dann 32 Tonnen * Drei Düsenblöcke verteilen die Salzsole, so dass gleichzeitig drei Fahrstreifen auf einer Strecke von 50 bis 60 Kilometern gestreut werden können * Reine Salzsole kann von vier Meter bis 11,25 Meter Breite (drei Fahrstreifen) gestreut werden * Feuchtsalz auf einer Breite von vier Metern bis zwölf Metern
Die Tests: Es muss ermittelt werden, - ob sich genügend Salz auf der Fahrbahn befindet; -ob sich die Sole bei der realen „Streugeschwindigkeit“ von 60 km/h gleichmäßig auf der gesamten Streubreite verteilt - wie lange das Salz auf der Fahrbahn bleibt, wenn Verkehr darüber rollt.
Die Tests finden auf dem Parkplatz Hummerich auf der A 61 zwischen der AS Kruft und der AS Plaidt statt. Hier hat die AM Mendig vor einigen Jahren ein spezielles Testfeld angelegt, auf dem ein Streufahrzeug mit der auf Autobahnen typischen Streugeschwindigkeit von 60 km/h fahren kann. Um zu messen, wie viel Salz bei der Solestreuung tatsächlich auf der Fahrbahn bleibt, müssen die Tester auf ein spezielles Gerät zurückgreifen. Dieses Gerät saugt in einer Art Spülvorgang die Salze, die sich auf der Fahrbahn befinden, auf. Der Salzgehalt kann dann mit einer chemischen Analyse gemessen werden.
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17 Länder kassieren Straßenbenutzungsgebühren
(ADAC 14.06.2010) In 17 europäischen Ländern wird der Autofahrer für die Benutzung der Autobahnen und Schnellstraßen zur Kasse gebeten. Damit Reisende wissen, was sie in welchem Land zu bezahlen haben, hat der ADAC eine aktuelle Übersicht über Länder mit streckenbezogener Maut und Vignetten zusammengestellt.
Je nach Streckenlänge wird die Straßennutzungsgebühr in Frankreich, Griechenland, Italien, Kroatien, Mazedonien, Polen, Portugal, Serbien und Spanien erhoben. Hier zahlt man pro zurückgelegten Kilometer.
In Bulgarien, Österreich, Rumänien, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn gibt es Vignetten mit unterschiedlichem Zeitfenster. Insbesondere die Jahresvignette hat sich in Österreich (76,20 Euro), der Schweiz (29 Euro), Tschechien (je nach Kurswechselschwankungen ca. 47 Euro) und Ungarn (je nach Kurswechselschwankungen ca. 133 Euro) verteuert. Neben der Vignette und der streckenbezogenen Maut werden in vielen Ländern noch zusätzlich Brücken-, Tunnel- oder eine sogenannte City-Sondermaut fällig.
„Schwarzfahren“ kann laut ADAC richtig teuer werden. In der Slowakei beispielsweise ist eine Strafe vom dreifachen des Vignettenpreises üblich, doch auch das Zehnfache (365 Euro) möglich. Auch das Nachbarland Österreich versteht bei Mautprellern keinen Spaß. Hier muss eine Ersatzmaut von 120 Euro oder ein Bußgeld von mindestens 300 Euro entrichtet werden. Bei einem Mautvergehen in Slowenien werden bis zu 800 Euro fällig.
Die Vignetten für Österreich, Schweiz und Tschechien sind in den ADAC-Geschäftsstellen, im Internet unter www.adac-shop.de oder telefonisch unter 01805-10 11 12 (14 Cent aus dem Festnetz der Dt. Telekom, ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen) erhältlich..
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A 1 Fahrbahnerneuerung der Richtungsfahrbahn Trier in der Eifel
(LBM 17.06.2010) Am 17.06.10 werden die Arbeiten an der Verkehrsführung für die Grunderneuerung der Richtungsfahrbahn Trier zwischen der Tank- und Rastanlage Eifel-West und der Anschlußstelle Hasborn beginnen. Die Arbeiten zur Verkehrsführung dauern ca. zwei Wochen. Hierbei wird der Verkehr in Fahrtrichtung Trier auf die Gegenfahrbahn übergeleitet, sodass für die jeweilige Fahrtrichtung nur eine Fahrspur zur Verfügung steht.
Im Schutze dieser Verkehrsführung erfolgt dann auch der für Anfang August vorgesehene Baubeginn der Wildbrücke Greimerath.
Die eigentlichen Bauarbeiten an der Fahrbahn beginnen in der 26/27. Woche und werden ca. vier Monate dauern. Für die Dauer dieser Arbeiten muss die Anschlussstelle Hasborn in Fahrtrichtung Trier für den abfahrenden Verkehr gesperrt werden. Auf die Sperrung wird an der davorliegenden Anschlussstelle Manderscheid hingewiesen und der Verkehr in Absprache mit den Verkehrsbehörden über das nachgeordnete Netz geleitet.
Im Rahmen der Arbeiten werden zwei Brückenbauwerke saniert und ca. 40.000 m² der bisher vorhandenen Betonfahrbahn in Asphaltbauweise erneuert.
Die Kosten der Baumaßnahme belaufen sich inklusive der Verkehrssicherungsarbeiten auf etwa 3,5 Mio. €. für die Fahrbahnarbeiten und 2,5 Mio. für die Brückenbauarbeiten.
Wir danken den Verkehrsteilnehmern im Voraus für ihr Verständnis und für eine verantwortungsvolle Fahrweise während der Baumaßnahme.
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B 10 Spatenstich für Ausbau Walmersbach-Hinterweidenthal
(MWVLW 14.06.2010) Die B 10 zwischen Pirmasens und Landau ist eine der wichtigsten Ost-West-Verbindungen im südlichen Rheinland-Pfalz. "Es ist deshalb Ziel der Landesregierung die B 10 Abschnitt für Abschnitt möglichst rasch vierstreifig zu vervollständigen", sagte Verkehrsminister Hendrik Hering beim Spatenstich für den Ausbau zwischen Walmersbach und Hinterweidenthal.
Mit dem jetzt anstehenden Abschnitt wird die 3,8 Kilometer lange Ausbaulücke bis Hinterweidenthal geschlossen werden. Damit wird ein durchgehend vierstreifiger Ausbau der B 10 zwischen der A 8 bei Pirmasens und Hinterweidenthal erreicht.
Als erstes Baulos wird ein 2,2 Kilometer langer Gemeindeverbindungsweg hergestellt. Er wird als Umleitungsstrecke für den eigentlichen B 10-Ausbau dienen. So wird während des Baus immer eine zweispurige Verkehrsführung den Verkehrsteilnehmern zur Verfügung stehen. Die Verkehrsbehinderungen auf der stark belasteten B 10 können dadurch deutlich reduziert werden.
Verbunden mit dem vierstreifigen Ausbau ist auch ein neuer Anschluss der B 427 und der Landesstraße von Salzwoog kommend an die B 10. Im Rahmen der Maßnahme werden 17 Bauwerke erweitert bzw. neu errichtet. Eine Grünbrücke soll die Trennwirkung der B 10 für die Lebensräume vieler Tiere mindern. Mit der Herstellung einer rund 800 m langen Lärmschutzwand wird sich die Lärmsituation für die Einwohner in Hinterweidenthal nachhaltig verbessern. Die Baukosten für den Abschnitt betragen rund 31,5 Millionen Euro. "Am Ende der Bauarbeiten wird sich an der B 10 die Verkehrsqualität, die Verkehrssicherheit und die Wohnqualität in Hinterweidenthal entscheidend verbessert haben", so der Minister.
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A 8 Ausbau Parkplatz Widderstall
(RPT 11.06.2010) Das Regierungspräsidium Tübingen lässt ab Montag, 14.06.2010, den Parkplatz Widderstall auf der A8 Fahrtrichtung Stuttgart umbauen. Die Baumaßnahme erfolgt im Rahmen des Ausbauprogramms des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung zur Erhöhung der LKW-Stellplatzanzahl an Park- und Rastanlagen. Um dem stetig wachsenden Bedarf an LKW-Stellplätzen gerecht zu werden, werden im Bereich der derzeitigen Parkflächen die bestehenden, zu kurzen Bus- und Caravan-Stellplätze zu LKW-Stellplätzen umgebaut. Der PKWBereich wird ebenfalls erweitert. Durch die Umbaumaßnahmen werden Parkmöglichkeiten für insgesamt 20 LKW geschaffen und 8 zusätzliche Stellplätze für PKW errichtet. Wegen der Umgestaltung können LKW künftig mit dem Führerhaus in Richtung Norden parken. Für die umfangreichen Bauarbeiten wird die PWC-Anlage Widderstall ab 14. Juni bis Anfang August 2010 komplett gesperrt. Reisende werden gebeten auf die 7 km entfernte PWC-Anlage Drackensteiner Hang auszuweichen.
Die Kosten der Baumaßnahme belaufen sich auf ca. 330.000 Euro und werden vom Bund getragen. Informationen über die mit dieser Baumaßnahme verbundenen Verkehrsbeschränkungen können auch im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg im Internet unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
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A 6 Sinsheim-Steinsfurt - Bad Rappenau - Arbeiten zum 6-streifigen Ausbau Sperrung der Anschlussstelle Bad Rappenau
(RPS 11.06.2010) Wie das Regierungspräsidium aktuell mitteilt, läuft die zweite von fünf Bauphasen des im März begonnenen 6-streifigen Ausbaus der A 6 im Bereich der Anschlussstellen Sinsheim-Steinsfurt und Bad Rappenau derzeit auf Hochtouren. Wegen des Umbaus der Verkehrsführung für die nächste Bauphase und für die Herstellung neuer Entwässerungsleitungen in den Rampen der Anschlussstelle Bad Rappenau ist es nun erforderlich, im Zeitraum vom 14. Juni bis zum 17. Juni 2010 die Anschlussstelle Bad Rappenau für den Verkehr in Fahrtrichtung Heilbronn voll zu sperren. Der betroffene Verkehr wird in dieser Zeit über die Anschlussstelle Sinsheim-Steinsfurt, die Umleitungsstrecke U 63 und an der Anschlussstelle Bad Rappenau über die Umleitungsstrecke U 65 umgeleitet. Der übrige Verkehr auf der A 6 aus Richtung Heilbronn ist von der Sperrung nicht betroffen.
In der zweiten Bauphase, die im Juli 2010 abgeschlossen sein wird, werden die provisorischen Verbreiterungen der Fahrbahn in Fahrtrichtung Heilbronn, die Hilfsbrücken sowie die Erneuerung der Entwässerung im Mittelstreifen und der Anschlussstelle Bad Rappenau durchgeführt. In der dritten Phase wird dann mit dem sechsstreifigen Ausbau der nördlichen Fahrbahnen der A 6 Richtung Walldorf begonnen. Die gesamten Arbeiten sind in fünf Bauphasen unterteilt und dauern noch bis Ende 2011. Während der Bauzeit stehen dem Verkehr bis auf kurze Zwischenphasen wie bisher schon 5 Fahrstreifen zur Verfügung.
Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Behinderungen.
Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.
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A 33 Zusätzliche LKW-Parkplätze auf dem Rastplatz Hövelsenne
(strassen.nrw 11.06.2010) Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Sauerland-Hochstift beginnt am Montag den 14.06.2010 mit den Umbauarbeiten der Rastplatzanlagen Hövelsenne/Ost und Hövelsenne/West an der A33 zwischen Paderborn und Bielefeld. Dort werden zusätzlicher LKW-Parkplätze geschaffen.
Weil das bisherige Angebot an LKW-Stellplätzen nicht ausreicht, schafft Straßen.NRW in Zusammenarbeit mit den Verkehrsministerien von Bund und Land 800 zusätzliche LKW-Stellplätze bis Ende 2010. Mit der Erweiterung der PWC-Anlagen (Parkplatz-WC-Anlage) Hövelsenne Ost und West wird das Stellplatzdefizit für den Schwerlastverkehr auf den bestehenden Rastplätzen weiter entschärft.
Der Parkplatz Hövelsenne/Ost wird von 12 Parkständen für LKW/Wohnmobile/Bus/PKW mit Anhänger auf 50 Parkstände und zusätzlich 67 m Parkstreifen für Schwertransporte erweitert. Der Parkplatz Hövelsenne West hat derzeit 12 Parkständen für LKW/Wohnmobile/Bus/PKW mit Anhänger und wird auf künftig 58 Parkstände und zusätzlich 67 m Parkstreifen für Schwertransporte ausgebaut.
Über den gesamten Zeitraum der Um- und Erweiterungsarbeiten sind in den kommenden sechs Monaten die Rastplätze gesperrt und können daher nicht angefahren werden. Die WC-Anlagen auf den Rastplätzen stehen dann ebenfalls nicht zur Verfügung. Die Baukosten für den Umbau der beiden Rastplätze betragen insgesamt 3.630.000 Euro.
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A 1 / A 261 Vollsperrung am 12. und 13. Juni im Bereich des AD Buchholz
(NSLSV 11.06.2010) Die für den sechsstreifigen Ausbau der A 1 zwischen Hamburg und Bremen zuständige Projektgesellschaft teilt mit, dass von Samstagabend, 12. Juni, 18 Uhr, bis Sonntagnachmittag, 13. Juni, voraussichtlich 14 Uhr, das Autobahndreieck Buchholz von der A 1 aus Richtung Bremen kommend zur A 261 in Richtung A 7 Elbtunnel und von Norden aus Richtung Tötensen kommend zur A 1 Richtung Dibbersen/ Hamburg gesperrt wird. Die Sperrung ist für den Ausbau eines Traggerüstes für das neue Brückenbauwerk notwendig. Für den Verkehr sind folgende Umleitungsstrecken ausgeschildert:
Verkehrsteilnehmer, die aus Richtung Bremen in Richtung Dreieck Hamburg-Südwest (Elbtunnel) fahren wollen, werden über das Maschener Kreuz und die A 7 zum Elbtunnel geführt. Verkehrsteilnehmer, die von Norden auf der A 261 in Richtung Dibbersen unterwegs sind, wird empfohlen, bereits an der Anschlussstelle Tötensen die Autobahn zu verlassen und über die U 36 nach Dibbersen zu fahren.
Die Projektgesellschaft und die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Verden, bitten die Verkehrsteilnehmer um Verständnis und wünscht weiterhin gute Fahrt.
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A 1 Vollsperrung zwischen Osnabrück-Nord und Bramsche 19./ 20. Juni 2010
(NSLSV 11.06.2010) Die Bundesautobahn 1 muss von Samstag, 19. Juni, 22 Uhr, bis einschließlich Sonntag, 20. Juni, 8 Uhr, zwischen den Anschlussstellen Osnabrück-Nord und Bramsche in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt werden. Dies teilt die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Osnabrück mit. Grund für diese Sperrung sind Brückenbauarbeiten im Zuge des sechsstreifigen Ausbaus. In Fahrtrichtung Dortmund wird der Verkehr ab der Anschlussstelle Bramsche über die Bedarfsumleitung U 62, in Fahrtrichtung Bremen ab der Anschlussstelle Osnabrück-Nord über die U 3 geführt. Beide Umleitungsstrecken sind ausgeschildert. Mit Verkehrsbeeinträchtigungen und Fahrzeitverlusten ist dennoch zu rechnen. Der Geschäftsbereich Osnabrück der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr dankt den betroffenen Verkehrsteilnehmern und Anwohnern für ihr Verständnis und bittet gleichzeitig um erhöhte Aufmerksamkeit im Baustellenbereich sowie auf den Umleitungsstrecken.
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A 1 Erweiterung der Rastplätze bei Bakum
(NSLSV 11.06.2010) Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Osnabrück teilt mit, dass die Bauarbeiten am beidseitigen Rastplatz "Bakumer Wiesen" im Zuge der Bundesautobahn 1 bei Vechta rechtzeitig vor Beginn der sommerlichen Hauptreisezeit abgeschlossen sind. Anfang dieser Woche konnte die Westseite des Rastplatzes in der Fahrtrichtung Osnabrück für den öffentlichen Verkehr freigegeben werden, die Ostseite (Richtungsfahrbahn Bremen) ist bereits seit Mitte Mai in Betrieb. Der Bau fand in den vergangenen beiden Jahren parallel zum sechsstreifigen Ausbau der A 1 in diesem Abschnitt statt. Im Zuge der Erweiterung wurde das beidseitige Parkraumangebot auf insgesamt 68 Lkw-Parkstände, 84 Pkw-Parkstände, vier Behindertenparkstände, sechs Busparkstände sowie je einen Gefahrgut- bzw. Schwerlaststandplatz erhöht. Zudem steht den Rastplatznutzern nunmehr auch eine WC-Anlage zur Verfügung. Die Kosten dieser Erweiterung, die von der Bundesrepublik Deutschland getragen werden, belaufen sich auf rund zwei Millionen Euro. Der Geschäftsbereich Osnabrück der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr dankt allen Verkehrsteilnehmern und Anwohnern für das während der Bautätigkeiten aufgebrachte Verständnis.
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A 8 sechsstreifiger Ausbau zwischen Gruibingen und Mühlhausen
(RPS 10.06.2010) Das Regierungspräsidium Stuttgart treibt die Arbeiten zum sechsspurigen Ausbau des Autobahnabschnitts zwischen Gruibingen und Mühlhausen weiterhin mit Hochdruck voran. Heute (10. Juni) wurde der Zuschlag für die Arbeiten des sog. Hauptloses erteilt. Das Hauptlos umfasst die Kernstücke des sechsstreifigen Ausbaues und im wesentlichen den Bau eines 540 m langen Lärmschutztunnels in Fahrtrichtung München, den Bau mehrerer Lärmschutzwände sowie die Herstellung der sechsstreifigen Fahrbahn auf rund 3,5 km Länge zwischen der Tank- und Rastanlage Gruibingen und der Anschlussstelle Mühlhausen. Die Auftragssumme beträgt insgesamt knapp 30 Millionen Euro. Der Baubeginn erfolgt unmittelbar im Anschluss an die aktuell laufenden Maßnahmen voraussichtlich im Spätsommer. Sie dauern bei planmäßigem Verlauf bis Ende 2012. Zu der späteren Auftragserteilung kam es, da der Vergabevorschlag von einem Mitbieter gerügt und ein Vergabenachprüfungsverfahren bei der Vergabekammer in Karlsruhe angestrengt wurde. Dies wurde jedoch von der Vergabekammer abgelehnt.
Zeitgleich wurde zudem die Sicherheits- und Betriebsausstattung für den Tunnel ausgeschrieben, damit diese, sobald der Rohbau des Tunnels fertig gestellt ist, eingebaut werden kann. Die Ausstattung umfasst im wesentlichen die Beleuchtung und Belüftung des Tunnels. Eine separate Ausschreibung ist hierfür notwendig, da diese Arbeiten nur von Spezialisten durchgeführt werden können. Die Vergabe des Auftrages in einer Höhe von ca. 5 Millionen Euro erfolgt voraussichtlich im Spätsommer diesen Jahres.
Die momentanen Bauarbeiten liegen gut im Zeitplan. Aktuell wird die Fahrbahn auf der Nordseite zwischen dem Rufstein und Mühlhausen großflächig verbreitert. Hier entstehen provisorische Fahrspuren für die Fahrtrichtung Stuttgart, auf denen während der Bauzeit des „Hauptloses“ unter ständiger Aufrechterhaltung von 4 Fahrspuren der Verkehr fließen wird. Außerdem sind Maßnahmen zur Sicherung der Böschung am Rufsteinhang notwendig, der als „Rutschhang“ bekannt ist. Zur Böschungssicherung werden beispielsweise Stützscheiben aus Einkornbeton in den Hang eingebracht. Als weitere aktuelle Maßnahme wird der Hohlbach zur Freimachung des Baufeldes umgelegt.
Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.
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A 8 - Voll und Teilsperrung am 12. Juni 2010, in Richtung Stuttgart von 5.30 Uhr bis 18.00 Uhr zwischen Merklingen und Mühlhausen
(RPS 08.06.2010) Am Samstag, dem 12. Juni 2010, ist die Fahrbahn der A 8 Richtung Stuttgart zwischen 05.30 Uhr und 10.00 Uhr zwischen der Anschlussstellen Merklingen (Alb-Donau-Kreis) und der Anschlussstelle Mühlhausen (Kreis Göppingen) komplett gesperrt. Das trifft auch für die Behelfsanschlussstelle Hohenstadt zu. Ab 10.00 Uhr wird zunächst nur die linke Fahrspur wieder geöffnet. Die rechte Fahrspur bleibt bis zum späten Nachmittag gegen ca. 18.00 Uhr gesperrt. In diesem Zeitraum besteht in Fahrtrichtung Stuttgart also nur eine einstreifige Verkehrsführung. In der Abstiegslinie (also ab Beginn des Drackensteiner Hanges) stehen ab 10.00 Uhr wieder beide Fahrstreifen zur Verfügung. Eine Umleitung ist ausgeschildert. Die Ausleitung erfolgt an der Anschlussstelle Merklingen. An der Anschlussstelle Mühlhausen werden die Fahrzeuge wieder auf die A8 geleitet. Ortskundige werden gebeten diesen Bereich während der Sperrung großräumig zu umfahren. Für die unvermeidlichen Behinderungen bitten wir um Ihr Verständnis.
Die Sperrung ist erforderlich um im bergseitigen Gelände Felsbrocken aus den Steinfangschutzgittern zu entfernen und um den Gehölzrückschnitt fortzuführen. Mit Beginn der Vollsperrung lassen wir gleichzeitig Fahrbahnschäden auf dem rechten Fahrstreifen beheben, die sich jetzt nach den starken Regenfällen sowie dem langen Winter voll ausgebildet haben. Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de kann sich jeder jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage an bestimmten verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen verschaffen. Im Straßennetz installierte Verkehrkamera liefern minütlich aktuelle Bilder.
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A 44 Querspange Bochum - Bundesverwaltungsgericht weist Klagen ab
(MBV 09.06.2010) Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat am Mittwoch (9. Juni) die beiden Klagen gegen den Bau der Autobahn A 44 im Süden von Bochum in vollem Umfang abgewiesen. Damit ist der Planfeststellungsbeschluss vom 28.11.2007 bestandskräftig.
„Das Urteil der höchsten deutschen Verwaltungsrichter ist ein richtungsweisendes Ereignis für die Region, denn die Querspange gehört zu den wichtigsten Verkehrsprojekten im Ruhrgebiet. Ein bald möglicher Baubeginn ist in greifbare Nähe gerückt“, erklärte Verkehrsminister Lutz Lienenkämper am Mittwoch in Düsseldorf.
Als Abschnitt der A 44 ist die Umgehung im Süden der Stadt Bestandteil der sogenannten „Bochumer Lösung“. Zu ihr gehören zudem der sechsstreifige Ausbau der A 40 zwischen den Anschlussstellen Gelsenkirchen und Bochum-Stahlhausen sowie der Anschluss der A 40 an den Außenring Bochum bei Stahlhausen. Die Baukosten für den 2,9 Kilometer langen Neubauabschnitt zwischen dem Nordhausenring und dem Autobahnkreuz Bochum / Witten werden mit rund 42 Millionen Euro veranschlagt.
„Die Fernverbindungen in der Region sind an die Grenzen ihrer Kapazität gestoßen beziehungsweise haben sie bereits überschritten“, betonte Lienenkämper. „Autofahrer versuchen über Nebenstrecken an ihr Ziel zu kommen, was wiederum diese nachgeordneten Straßen erheblich belastet. Darum ist das kleine, aber wichtige Teilstück eine Art Bypass für die A 40.“
Der künftige Teilabschnitt der A 44 wird zum einen die Autobahn A 40 von einem Großteil des überregionalen und regionalen Fahrzeugverkehrs im Bereich Bochum/Witten entlasten. Zum anderen wird er nach Realisierung eine Verbindungsalternative für den West-Ost-Verkehr im südlichen Ruhrgebiet darstellen. Lienenkämper: „Die Querspange wird unter anderem den Zuliefer- und Mitarbeiterverkehr für das dortige Opelwerk aufnehmen. Das ich auch ein wichtiges Signal für den Wirtschaftsstandort Bochum."
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S 10 Mühlviertler Schnellstraße - Start für Umfahrung Freistadt
(ASFINAG 09.06.2010) Am 1. August 2009 fiel der symbolische Startschuss für den Bau der S 10 Mühlviertler Schnellstraße von Unterweitersdorf (Ende A 7) bis Freistadt Nord. Nach den bauvorbereitenden Maßnahmen wie archäologische Grabungen und Leitungsverlegungen beginnen nun die definitiven Bauarbeiten für die Umfahrung Freistadt. Diese bringt künftig eine wesentliche Verbesserung der Lebensqualität für die lärm- und staugeplagte Bevölkerung. Für die ASFINAG ist die S 10 derzeit das größte Bauprojekt – nicht nur in Oberösterreich, sondern Österreichweit. „Die Investitionen von insgesamt € 739 Mio. in die Straßeninfrastruktur sind ein wichtiger Faktor für die Volkswirtschaft Oberösterreichs“, betont ASFINAG Vorstandsdirektor DI Alois Schedl. „Mit dem Bau der S 10 erfährt das Mühlviertel eine bessere Anbindung an den Zentralraum Linz. Somit verkürzen sich die Wege in die Landeshauptstadt, und damit wiederum verbessert sich die Situation für viele Pendler, die täglich ihren Weg in die Arbeit zurücklegen müssen“, so Schedl.
Zum anderen führt die S 10 in Zukunft zu massiven Verkehrsentlastungen auf der bestehenden und überlasteten B 310. „Im Zuge unseres Verkehrssicherheitsprogrammes 2020 haben wir uns zum Ziel gesetzt, die Anzahl der Todesopfer und Verletzten weiter signifikant zu senken. Mit der Errichtung dieser Schnellstraße tragen wir einen wesentlichen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit bei. Allein in den vergangenen Jahren passierten auf der B 310 viele Unfälle mit zahlreichen Verletzten und auch Toten. Diese Unfallbilanz soll sich durch eine sicher, mit Mitteltrennung ausgebaute S 10 künftig wesentlich verbessern“, betont Schedl.
Der Bau der S 10 bringt aber auch wirtschaftliche Impulse für Freistadt und die Region Mühlviertel. Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl: „Die Mühlviertler Schnellstraße wird nicht für den Transitverkehr, sondern für die Pendler und die Wirtschaft der Region errichtet. Mit der künftigen
S 10 erfolgt eine bessere verkehrliche und damit auch wirtschaftliche Vernetzung der Region Freistadt mit dem Großraum Linz. Ein gut ausgebauter Verkehrsweg S 10 ist eine Wohlstandsachse der Zukunft. Die Bewohner und die Wirtschaftsbetriebe des Mühlviertels haben ein Anrecht darauf“.
Die Herausforderungen
Der gegenständliche rd. sechs Kilometer lange Abschnitt Umfahrung Freistadt ist für die Bauingenieure eine Herausforderung. Er umfasst immerhin 13 Brücken, darunter die 323 m lange Feldaistbrücke Nord sowie die Unterflurtrasse Walchshof (800 m), die beiden bergmännischen Tunnel Manzenreith (763 m) und Satzinger Siedlung (293 m) und die Galerie Brandstätter (142 m). Weiters sind Erdbewegungen von ca. 1,6 Mio m³ zu tätigen davon ist ca. 1 Mio m³ „Mühlviertler Granit“ Aber auch modernsten Umweltstandards wird in höchstem Ausmaß Rechnung getragen. Erstmals in Österreich werden entlang der S 10 Gewässerschutzanlagen mit induktiv geregelter Abflusssteuerung zur Einhaltung der Qualitätsstandards in den Gewässern eingesetzt. Für die Tunnelabwässer zwischen Neumarkt und Freistadt Nord wird eine eigene zentrale, stationäre Gewässerschutzanlage errichtet. Überschüssige Erdmassen werden im direkten Trassenumfeld für geländegestalterische Maßnahmen verwendet. Bestehende Tierwanderkorridore werden durch spezielle Maßnahmen langfristig gesichert und aufrechterhalten. Dadurch bleiben zusammenhängende Lebensräume vernetzt. In Summe werden alleine für die Umfahrung Freistadt ca. 30 ha ökologische Ausgleichsflächen umgesetzt! Und es erfolgt eine einheitliche architektonische Gestaltung entlang der gesamten Strecke (Brücken, Lärmschutz, Tunnelportale).
Intensiver Bürgerbeteiligungsprozess
Bereits in sehr frühen Planungsphasen wurde bei der S 10 ein intensiver Bürgerbeteiligungsprozess durchgeführt. Alleine für die Umfahrung Freistadt wurden in der Region mehr als 30 regionale Arbeitsgruppensitzungen abgehalten in denen die Details mit den Vertretern der Region abgestimmt wurden. Schon im Zuge der Variantenuntersuchungen wurden zahlreiche – zum Teil von den Bürgern vorgeschlagene – Trassenvarianten untersucht. Selbst nach Fertigstellung der grundsätzlichen Trassenlage im Vorprojekt wurden in intensiver Abstimmung mit den Betroffenen noch 20 kleinräumige Trassenoptimierungen vorgenommen, um die Lage der Straße bestmöglich an die Umgebung anzupassen und die Wünsche der direkt Betroffenen weitestgehend zu berücksichtigen.
Geplante Verkehrsfreigabe Umfahrung Freistadt: 2014
Kosten Umfahrung Freistadt: netto € rd. 142 Mio. Gesamtkosten S 10 Unterweitersdorf – Freistadt Nord: rd. netto € 739 Mio.
Daten und Fakten Umfahrung Freistadt
Länge Gesamtbaulos: ca. 6 km davon „unter Tag“ (Tunnel, Unterflurtrasse, Galerie): ca. 2 km 13 Brücken Unterflurtrasse Walchshof (800 m) Tunnel Manzenreith (763 m) Tunnel Satzinger Siedlung (293 m) Galerie Brandstätter (142 m) Erdbewegung gesamt 1,6 Mio. m³ davon Fels ca. 1 Mio. m³ Anschlussstellen Freistadt Süd, Sandl/Grünbach, Freistadt Nord
Weitere Infos zum Projekt: www.asfinag.at
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LBM Trier erhält Auszeichnung für Vernetzung von Naturräumen
(LBM 07.06.2010) Der Landesbetrieb Mobilität Trier wurde für sein Projekt "Bau der A 60 und B 50. Vermeidung der Verinselung von Lebensräumen seltener Arten" von der Bundesvereinigung der Straßenbau- und Verkehrsingenieure (BSVI) ausgezeichnet.
Das Projekt erhielt die BSVI-Medaille (2. Platz) des Wettbewerbs "Straße und Umwelt", der alle vier Jahre stattfindet. Mit dem Preis werden Straßenplanungen honoriert, bei denen es im Vordergrund steht, Umweltbeeinträchtigungen zu vermeiden bzw. zu mindern und die sich durch innovative Lösungen auszeichnen. 24 Planungen wurden zu dem Wettbewerb eingereicht. Die Bewertungsjury vergab für zwei Projekte den BSVI-Preis, zwei Projekte wurden mit einer BSVI-Medaille und zwei mit einer Belobigung prämiert.
Der Neubau der A 60 und in ihrer Fortführung der vierstreifige Bau der B 50n zerschneiden mit der bereits vorhandenen A 1 einen überwiegend durch natürlichen Laubwald geprägten Naturraum, der unter anderem als Lebensraum für Wildkatze, Rothirsch und Bechsteinfledermaus von Bedeutung ist.
Der LBM Trier hat hier ein Vernetzungssystem geschaffen, mit dem diese Folgen reduziert werden. Besonders positiv ist es, dass durch den Bau einer Grünbrücke die Trennwirkung der A 1 beseitigt werden konnte. Diese erste Grünbrücke über eine bestehende Autobahn hat außerdem Pilotcharakter. Ihre Wirkung und ihr Erfolg wurden in einem Monitoring dokumentiert. Von Dezember 2009 bis Februar 2010 wurden hier per Video 825 Wildtiere gefilmt, die diese Brücke überquerten.
Die Videokameras verursachen dabei weder Geräusche noch Gerüche, welche die Tiere in ihrem natürlichen Verhalten stören. Diese Form der Wildbeobachtung eröffnet bei der Auswertung der Daten völlig neue Möglichkeiten. Eine lückenlose und witterungsunabhängige Beobachtung rund um die Uhr lässt sich mittels intelligenter Analysesoftware kostengünstig gewährleisten. Ein patentiertes Konzept garantiert die absolut verlässliche Überwachung. Dabei sorgt das System auch dafür, dass nur solche Bewegungen aufgezeichnet werden, bei denen ein Tier die Brücke auch tatsächlich überquert hat. Bewegungen von Zweigen oder fallende Blätter werden nicht aufgezeichnet. Das System ist aber so fein eingestellt, dass auch Bewegungen von kleinen Wildtieren, wie z. B. Hasen und Wiesel, erkannt und aufgezeichnet werden. Die Bilder sorgen nicht nur wegen der hohen Bildqualität in Fachkreisen für Aufsehen. Aufgrund der modernen technischen Ausrüstung können bereits nach kürzester Zeit viele neue Erkenntnisse über das Verhalten der Wildtiere gewonnen werden.
Das Aufzeichnungssystem lässt sich auch von der Ferne aus abrufen. Auf Wunsch können die Meldungen auf ein mobiles Endgerät, beispielsweise per SMS auf ein Handy oder iPhone, übermittelt werden.
Die BSVI-Jury würdigte das Projekt als überzeugendes Beispiel dafür, wie durch Grünbrücken und Grünunterführungen die Vernetzung von Lebensräumen aufrecht erhalten werden kann. Vorbildlich sei vor allem die Wiedervernetzung von zerschnittenen Lebensräumen durch eine Grünbrücke über eine bestehende Autobahn.
Videos von Wildtieren, die die Brücke überquert haben, finden Sie auf unserer Internetseite www.lbm.rlp.de unter „Aufgaben“ / „Planung & Bau“ / „Landespflege“.
Mehr Informationen zur Bundesvereinigung der Straßenbau- und Verkehrsingenieure finden Sie auf www.bsvi.de
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A 8 Innkreis Autobahn Endspurt Generalerneuerung Pichl - Meggenhofen
(ASFINAG 07.06.2010) Auf Hochtouren laufen die Bauarbeiten im Abschnitt Pichl – Meggenhofen auf der A 8 Innkreis Autobahn. Die Richtungsfahrbahn Suben ist bereits seit Mitte November 2009 fertig gestellt. Auf der Richtungsfahrbahn Voralpenkreuz sind die Arbeiten zu rd. 50-60 % abgeschlossen. Die Gesamtfertigstellung ist aus heutiger Sicht für Ende September 2010 geplant. Im Zuge der Generalerneuerung wird die A 8 gleichzeitig auf einen Querschnitt von 12,50 m verbreitert. Dies ist angesichts des gestiegenen Verkehrsaufkommens unumgänglich. Dipl.-Ing Gernot Brandtner, Geschäftsführer der ASFINAG Bau Management GmbH: „Die ASFINAG sieht die Reduzierung des Unfallrisikos und der Unfallfolgen als gesellschaftliche Verpflichtung eines modernen kundenorientierten Infrastrukturbetreibers. Die Verbreiterung der A 8 vom derzeitigen Querschnitt von 9,50 m auf eine künftige Fahrbahnbreite von 12,50 m ist angesichts des gestiegenen Verkehrsaufkommens unumgänglich. So befahren in Spitzenzeiten bis zu 45.000 Kfz / 24 Stunden diese Strecke und das bei einem Lkw-Anteil von rd. 40 Prozent! Der Sicherheitsausbau der A 8 ist damit ein wesentlicher Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit vor allem im Hinblick auf den hohen Schwerverkehrsanteil.“ Der Sicherheitsausbau der A 8 zwischen Pichl und Meggenhofen erfolgt in enger Abstimmung mit dem Land Oberösterreich. Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl: „Oberösterreich hat immer die rasche Sanierung der A 8 Innkreis Autobahn gefordert, insbesondere den bestmöglichen Schutz der Anrainer vor dem Verkehrslärm. Nun werden alleine im Abschnitt Pichl - Meggenhofen rund 50.000 m² Lärmschutzmaßnahmen errichtet und ein lärmmindernder Fahrbahnbelag eingebaut. Darüber hinaus wird aber auch die Einhaltung der erlaubten Geschwindigkeiten, insbesondere bei den Lkw, rigoros überprüft,“ betont Hiesl.
Status quo RFB Voralpenkreuz und Ausblick bis zur Gesamtfertigstellung
Erdbau und Entwässerungsarbeiten auf der Richtungsfahrbahn Voralpenkreuz sind beinahe zur Gänze fertig gestellt Weit gediehen sind auch die 14 Gewässerschutzanlagen sowie die Lärmschutzmaßnahmen zwischen Pichl und Meggenhofen. Von 7. bis 15. Juni muss die Anschlussstelle Meggenhofen (RFB Voralpenkreuz) aufgrund von Fräsarbeiten, Asphaltierungen, Bodenmarkierungen etc. gesperrt werden. Ab Anfang Juli, also zu Ferienbeginn, erfolgt eine Verkür-zung der Baustelle von derzeit 12 km auf 10 km. Mitte Juli wird die Baustelle abermals um zwei Kilometer verkürzt. Bis zur Gesamtfertigstellung verbleiben damit noch acht Kilometer Baustelle. Der ursprünglich angesetzte Zeitraum für die Generalerneuerung Pichl – Meggenhofen von März 2009 bis Oktober 2010 kann aus derzeitiger Sicht sogar auf Ende September verkürzt werden. DI Brandtner: „18 Monate Bauzeit für ein derartig komplexes Baulos ist außerordentlich sportlich! Wir müssen die Autobahn ja nicht nur sanieren, sondern auch verbreitern und dies unter Aufrechterhaltung des Verkehrs. Dank optimaler Vorbereitung und Zusammenarbeit aller am Bau Beteiligten können wir für diese Baustelle eine absolute Punktlandung verzeichnen“, betont der Geschäftsführer. Die umfangreichen Maßnahmen umfassen im Wesentlichen: Rodungsarbeiten und Baufeldfreimachungen Abtrag von Straßenausrüstungen Abtrag und Neubau von Lärmschutzwänden Abtragen von bituminösen Schichten und Neuaufbringung einer lärmmindernden Deckschicht Erdarbeiten (Abtragsarbeiten, Damm- und Einschnittskorrekturen, Böschungssicherungen) Entwässerungsarbeiten (Herstellung der neuen Autobahnentwässerung in den Außenbereichen und Erhaltung der bestehenden Entwässerung im Mittelstreifen) Herstellung von 14 neuen Gewässerschutzanlagen und Begleitwegen, Nebenanlagen und Wildschutzzäunen Bepflanzungen Beschilderungs- und Markierungsarbeiten
Gesamtkosten: netto ca. € 41,4 Mio.
50.000 m2 Lärmschutzwände und lärmmindernder Splitt-Mastix-Asphalt Im Zuge der Generalerneuerung der A 8 zwischen Pichl und Meggenhofen werden auch die bestehenden Lärmschutzanlagen adaptiert. DI Brandtner: „Für einen bestmöglichen Schutz der Bevölkerung werden umfangreiche zusätzliche Lärmschutzeinrichtungen hergestellt. Dabei wird der Lärmschutz von derzeit ca. 18.000 m2 auf ca. 50.000 m2 erweitert, also beinahe verdreifacht. Üblicherweise dürfen Lärmschutzwände gemäß der Dienstanweisung für Lärmschutz des BMVIT nur das Dreifache im Vergleich zu den Kosten für erforderliche Lärmschutzfenster betragen. Für Gebäude mit einer Grenzwertüberschreitung von mehr als zehn Dezibel wird jedoch im Bereich Pichl – Meggenhofen das erhöhte Wirtschaftlichkeitskriterium von 1:6 angewandt. Und bei Objekten in topografisch ungünstigen Lagen werden die Lärmschutzwände bis zu einer maximalen Höhe von 5,50 m errichtet. Damit haben wir hier alles ausgereizt, was gemäß Dienstanweisung möglich ist“, betont Brandtner. Dazu kommt noch ein neuer, lärmmindernder Splitt-Mastix-Belag, der eine weitere Verbesserung der Lärmbelastung mit sich bringt.
Section Control Bewährt hat sich die seit 18. Dezember 2009 in Betrieb befindliche Section Control. Gemessen wird dabei die Durchschnittsgeschwindigkeit auf einer Strecke von knapp sieben Kilometern auf insgesamt vier Fahrspuren. Bis dato zählt die Exekutive rd. 23.600 Übertretungen, vorwiegend Pkw, die die Durchschnittsgeschwindigkeit von 80 km/h überschritten haben, sowie Lkw, die mehr als 60 km/h gefahren sind. Landespolizeikommandant Generalmajor Andreas Pilsl: „Anzeigen erfolgen bei erlaubten 80 km/h ab einer Durchschnittsgeschwindigkeit von gemessenen 94 km/h, bei erlaubten 60 km/h bei gemessenen 74 km/h. Das System setzt diese Vorgaben selbständig um. Die bei der Landesverkehrsabteilung online einlaufenden Anzeigen werden von einem Beamten gesichtet, auf Plausibilität geprüft und an die jeweilige Strafbehörde (BH Wels und BH Grieskirchen) weitergeleitet.“ Die Verkehrsentwicklung im Baustellenbereich beurteilt Generalmajor Pilsl durch den Einsatz der SC sehr positiv. „Die SC-Anlage wirkt sich grundsätzlich positiv auf das Geschwindigkeitsverhalten der Kraftfahrer aus. Es sind bisher keine nennenswerten, gröberen Unfälle im Baustellenbereich passiert. Auf den Tag herunter gebrochen ist dann auch die Gesamtanzahl der 23.000 Anzeigen nicht mehr so dramatisch und ergibt ca. 70 Übertretungen je Fahrtrichtung/24 h)“, so Pilsl.
Funktionsweise der (SC) Bei der Einfahrt in den Überwachungsabschnitt wird das Fahrzeug samt Kennzeichen aufgenommen, gleichzeitig wird der Zeitpunkt festgehalten. Bei der Ausfahrt wird das Fahrzeug erneut samt Zeitstempel aufgezeichnet. Nach Vergleich der Zeitstempel und unter Berücksichtigung der geeichten zurückgelegten Wegstrecke wird die Durchschnittsgeschwindigkeit des Fahrzeugs – abzüglich etwaiger Meßtoleranzen – ermittelt. Falls die vorgeschriebene Geschwindigkeit überschritten wurde, werden die aufgezeichneten Daten gespeichert. Falls keine Überschreitung feststellbar war, werden alle Fahrzeugdaten gelöscht. Die SC ist in der Lage zwischen einspurigen Fahrzeugen, Pkw’s, Lkw’s und Bussen zu unterscheiden. Somit können auch verschiedene – abhängig von der Fahrzeugklasse – Geschwindigkeitsbeschränkungen überwacht werden. (Graphische Darstellung)
Technische Daten Baulos Pichl – Meggenhofen Bauloslänge: 11,6 km Straßenbau: Lärmmindernder Fahrbahnbelag ca. 300.000 m² Dammschüttungen ca. 85.000 m³ Offener Abtrag ca. 150.000 m³ Gewässerschutzanlagen neu 14 Stk. Lärmschutzmaßnahmen ca. 50.000 m² Lichtwellenleiterschutz bzw. -verlegung ca. 17.500 m Ausbauquerschnitt 2 Fahrstreifen + Pannenstreifen je RFB Pannenstreifen-Breite 3,50 m (bislang 2,00 m) 1. Fahrstreifen-Breite 3,75 m (bislang 3,50 m) 2. Fahrstreifen-Breite 3,75 m (bislang 3,50 m) Brückenbau: Sanierungen, geringfügige Adaptierungen: 26 Objekte
Übersicht Bauabschnitt
Weitere Infos zum Autobahnen- und Schnellstraßennetz: www.asfinag.at 24 Stunden Service für Sie: 0800 400 12 400.
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A 3 Anschlussstelle Kist teilweise gesperrt
(ABDNB 04.06.2010) Die Autobahndirektion Nordbayern lässt im Zuge des sechsstreifigen Aus-baus der A3 zwischen dem Autobahndreieck Würzburg West und der Anschlussstelle Würzburg-Heidingsfeld als abschließende Maßnahme im Bereich der Anschlussstelle Würzburg / Kist lärmmindernden Asphalt auch auf die Richtungsfahrbahn Frankfurt einbauen. Das soll denn für diesen Bereich die letzte Baumaßnahme sein.
Ab Montag, den 07. Juni muss dafür die Einfahrt, ab 09. Juni auch die Ausfahrt der Anschlussstelle Kist in Fahrtrichtung Frankfurt für ca. drei Wochen bis voraussichtlich 26. Juni gesperrt werden.
Auf die nicht benutzbare Ausfahrt von Nürnberg kommend wird bereits vor der Anschlussstelle Heidingsfeld hingewiesen und die Ausfahrt dort empfohlen.
Die Überleitungen am Autobahndreieck Würzburg-West von und zur A 81 werden während der gesamten Bauzeit aufrecht erhalten.
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A 62 Sicherheitstechnische Nachrüstung des Hörnchenbergtunnels fertig
(LBM 02.06.2010) In der Woche vom 7. bis 11. Juni 2010 werden die Arbeiten zur sicherheitstechnischen Nachrüstung des Hörnchenbergtunnels abgeschlossen sein.
Der Hörnchenbergtunnel auf der A 62 ist seit 1991 in Betrieb. Nachdem es einige schwere Brandunfälle in Straßentunneln gab, wurden die Sicherheitsanforderungen europaweit erhöht. Im Zusammenhang mit dem Tunnelnachrüstkonzept Rheinland-Pfalz wurde der Hörnchenbergtunnel daher seit 2005 sicherheitstechnisch auf den neuesten Stand gebracht.
2005/2006 wurde mit dem Bau eines Verbindungsstollens zwischen den beiden Röhren der erste Bauabschnitt des neuen Sicherheitskonzeptes realisiert. Seit August 2009 erfolgt die sicherheitstechnische Runderneuerung des Tunnels. Dabei wurde in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr ein neues Brandschutzkonzept erstellt. Nach einem Alarm werden innerhalb kürzester Zeit die neu eingebauten Löschwasserleitungen in beiden Tunnelröhren aus einer Zisterne gefüllt. Auf diese Weise kann die Feuerwehr beim Eintreffen im Tunnel sofort Löschwasser entnehmen und muss nicht erst mit eigenen Fahrzeugen eine Löschwasserversorgung herstellen.
Um einen Brand zu erkennen, werden mehrere Systeme eingesetzt. An der Decke ist ein Feuermeldekabel verlegt, das die Temperatur misst. Bei einem starken Anstieg der Temperatur wird ein Alarm ausgelöst. Zusätzlich sind Sichttrübungsmesser vorhanden. Diese können bei einem Schwelbrand, der nur eine geringe Temperatursteigerung aufweist, durch den aufsteigenden Rauch den Brand erkennen und lösen ebenfalls Alarm aus.
Der gesamte Tunnel ist mit Kameras ausgerüstet, damit jederzeit bewertet werden kann, ob es sich bei einer Störung z.B. um einen Unfall oder eine Panne handelt und entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden können.
Um den Tunnel sicherheitstechnisch auf den neuesten Stand zu bringen, waren 5,5 Mio € erforderlich. Davon wurden 0,6 Mio € für den Quertunnel und 4,9 Mio € für die technische Ausstattung einschließlich Verkehrsführung benötigt.
In der Woche vom 7. bis 11. Juni 2010 wird die Baustellenverkehrsführung abgebaut. Für die danach folgenden Restarbeiten muss keine Tunnelröhre gesperrt werden, es ist nur mit geringen Behinderungen zu rechnen.
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Wartungsarbeiten an der Netzbeeinflussungsanlage
(LBM 01.06.2010) In der Zeit vom 7. bis 21. Juni 2010 führt der Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz (LBM) Wartungsarbeiten an der Netzbeeinflussungsanlage in Rheinland-Pfalz im Bereich Koblenz-Köln durch. Die Netzbeeinflussungsanlage steuert bei Verkehrsstörungen die Verkehrsströme auf der A 61 und auf der A 3 zwischen Köln und Koblenz.
An den insgesamt sechs Standorten sind dynamische Wegweiser mit integrierter Stauinformation an Schilderbrücken über der Fahrbahn montiert. Diese bestehen in Fahrtrichtung Norden vor dem Autobahnkreuz Koblenz (je zwei auf der A 48 und zwei auf der A 61) und vor dem Dernbacher Dreieck auf der A 3.
In diesem Zeitraum können keine Umleitungsempfehlungen geschaltet werden. Bitte achten Sie vermehrt auf Verkehrsnachrichten im Rundfunk oder informieren Sie sich über das Mobilitätsportal www.verkehr.rlp.de über die Verkehrssituation vor Ort.
Der LBM Rheinland-Pfalz bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.
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Das Beispiel zeigt eine Umleitungsempfehlung vor dem AD Dernbach auf der A 3 für das Ziel Köln über die A 48 und A 61 wegen eines 8 km langen Staus hinter der Anschlussstelle Dierdorf
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Neue Raststätte auf dem alten Autobahn Zollamtsgelände
(Alpine 01.06.2010) Das Konsortium rund um ALPINE Bau GmbH und Rhomberg Bau GmbH haben von der ASFINAG, im Rahmen einer öffentlichen internationalen Interessentensuche, den Zuschlag für den Bau einer Autobahnraststätte auf dem alten Autobahnzollamtsgelände in Hörbranz/Vorarlberg erhalten. Mit im Konsortium befinden sich die deutsche Firma Schindele als Tankstellenbetreiber und das Schweizer Unternehmen My Shop als Raststättenbetreiber. „Schwerpunkt für den Auftrag war die Erstellung eines optimalen Betriebs- und Finanzierungskonzeptes für dieses Raststationsmodell, das uns erlaubt hat bestmöglich anzubieten“, freut sich Mag. Christian Trattner, zuständiger ALPINE Geschäftsführer des PPP Projektbereich über den Erfolg mit seinem Team. Das gesamte Projekt ist mit 15 Mio. Euro projektiert. Nach Abschluss aller Genehmigungsverfahren soll 2011 zu bauen begonnen werden. Die Fertigstellung ist für Mitte 2012 geplant. Der Bau wird unter der technischen Federführung von ALPINE, im Rahmen einer Bau ARGE abgewickelt, an der ALPINE und Rhomberg je 50 % halten.
Das Projekt
Die neue Raststätte, inklusive einer Tankstelle sowie einem Shop, wird von Deutschland in Richtung Österreich kommend errichtet. Aber auch von der östlichen Seite - von Österreich nach Deutschland - wird es eine Tankstelle geben sowie die Möglichkeit im Rahmen einer Unterführung die Raststätte zu erreichen. Das Architekturbüro Lenz aus Vorarlberg zeichnet für die Pläne verantwortlich und hat die regionale Komponente durch die Planung eines eindrucksvollen Holzbaus unterstrichen.
ALPINE in Vorarlberg
In Vorarlberg baut ALPINE zurzeit auch die zweite Röhre des Pfändertunnels, die 2012 fertig gestellt sein wird. Den Zuschlag für diesen 123 Mio. Euro Auftrag hat das Unternehmen in 2007 als Best- und Billigstbieter ebenfalls von der ASFINAG erhalten. „Das Management beider Baustellen in unmittelbarer Nähe wird es uns ermöglichen, Synergien optimal zu nutzen“, deponiert Wolfgang Eichinger, Niederlassungsleiter ALPINE Tirol und Vorarlberg.
Der österreichische ALPINE Konzern, ein Unternehmen der FCC Gruppe, ist weltweit tätig. Mit einer Bauleistung im Jahr 2009 von 3,4 Mrd. Euro und rd. 15.234 Mitarbeitern, ist ALPINE der zweitgrößte Baukonzern Österreichs. Weitere Infos unter www.alpine.at.
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