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Der große Heimattag im Ruhrgebiet
Am Sonntag den 18 Juli 2010 sollte sich nun das verwirklichen, worauf hunderte von Helfern seit Monaten intensiv hingearbeitet haben. Der Ruhrschnellweg sollte zwischen der linksrheinischen Anschlußstelle Duisburg-Homberg, dort A 40, und Dortmund, hier B 1, auf 60 Kilometer Länge voll gesperrt werden. Gedacht war an das längste Picknick der Welt. Wieviel Besucher tatsächlich kommen würden wußte niemand. Gehofft wurde auf eine Million. Was dann geschah hatte keiner in seinen kühnsten Träumen für möglich gehalten. Rund drei (!) Millionen Menschen strömten auf die Autobahn und nahmen sie für einen Tag bis zum letzten Quadratmeter komplett in ihren Besitz. Jeder der Besucher und Organisatoren war mit seiner eigenen Vorstellung, was ihn erwarten würde, angereist. Alle Erwartungen wurden weit übertroffen. Und diese drei Millionen haben noch etwas gemeinsam: Jeder genoß diesen Tag und wird sich noch lange gerne daran erinnern. Und fast jeder witzelte aufgrund des großen Andrangs und den daraus entstehenden Stockungen und Staus: “Eigentlich wie immer auf der A 40“.
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