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Der Verkehr auf der B 288 / A 524 wird voraussichtlich von derzeit 23.000, mit etwa 8% Schwerlastanteil, auf durchschnittlich 42.000 Fahrzeuge am Tag im Jahre 2020 anwachsen.
Der Ausbau von 8,7 km der B 288 zur A 524 zwischen der A 57 und Serm wird im Bundesverkehrswegeplan als “weiterer Bedarf” geführt. Neuere Pläne gehen nun von einer Umgestaltung der Anschlußstelle Krefeld-Zentrum (A 57 / B 57/ B 288) in ein Autobahnkreuz aus. Schwierigkeiten machen hier jedoch die dichte Bebauung und die Notwendigkeit örtliche Straßen zu erreichen. Die vorhandene, teils vierstreifige, Trasse der B 288 soll zur Autobahn ausgebaut werden.
Bei Krefeld-Uerdingen müßte in jedem Falle eine neue Rheinbrücke errichtet werden. Der zweistreifige Querschnitt der alten Rheinbrücke von 1933/36 (1945 zerstört - 1948/50 wiedererrichtet) reicht bestenfalls für eine Richtungsfahrbahn aus, zusätzlich müßten hier noch landwirtschaftliche Fahrzeuge die Brücke nutzen. Im weiteren Verlauf nach Osten ist die B 288 meist zweistreifig und hat eine Reihe von Niveaukreuzungen. Bei Duisburg-Mündelheim liegt noch eine Tankstelle an der Straße. In diesem Bereich ist die B 288 vierstreifig ohne bauliche Trennung der Richtungsfahrbahnen. Die Trasse teilt hier den Ort. Es wird von allen Beteiligten noch lebhaft diskutiert ob die Minimallösung, Verlauf der Autobahn in einem Trog, oder die von den Anwohner bevorzugte Variante eines 500 m langen Tunnelbaus zu finanzieren ist.
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